Ich glaube, dass solche Verbote – auch wenn sie gewiss nicht von allen eingehalten werden – einen heilsamen Druck erzeugen könnten. Druck auf die Betreiber sozialer Netzwerke, endlich wirksame Kontrollmechanismen einzurichten, echte Schutzräume zu schaffen und nicht länger wegzusehen, wenn Kinder mit dem ganzen digitalen Unrat konfrontiert werden.
Hört man Kinderpsychologen zu, wie eindringlich sie die zerstörerischen Folgen exzessiven Konsums schildern, dann schrumpft der Spielraum für halbherzige Lösungen beträchtlich. Wer Verantwortung ernst nimmt, kann sich nicht mit Appellen begnügen. Dann geht es um klare Regeln – und um den Mut, sie auch durchzusetzen.
Danke für die Erwähnung. 🙂