Da ich die Dinger gleich mehrmals und mehrfach in meinem Postkasten vorgefunden habe, ging ich zuerst davon aus, dass ich im Zentrum der Sportveranstaltung liege.

Dann dachte ich an ein Ereignis aus meiner beruflichen Anfangszeit zurück. Ein Offizier informierte den Kommandeur bei einer Besprechung, dass das Bataillon kein Geld mehr für Briefmarken hätte. Er öffnete seinen Geldbeutel, legte 100 Mark auf den Tisch und sagte, melden Sie sich, wenn wir mehr benötigen.

Und so habe ich eins und eins zusammengezählt und gehe davon aus, dass die Lidl-Stiftung oder zumindest Dieter Schwarz der Stadtkasse so viel Geld zugesteckt hat, dass diese uns Bürger in den kommenden Jahren ganz unbeschwert mit Briefpost versorgen kann.

Unser Land existiert doch nur noch, weil immer wieder Bürger mehr machen und geben als sie eigentlich müssten. Und dass Reiche nur deshalb reich sind, weil Ihnen korrupte Politiker die Transferzahlungen nur so in den Hintern schieben, darf man getrost als Märchen abtun.