Welche Sichtweise propagiert die Neuverfilmung denn? Ich habe die Netflix-Version nicht gesehen …

Der „filmdienst“ meint dazu: Die aufwändig realisierte Literaturverfilmung setzt teilweise andere Akzente als der Roman und die Erstverfilmung aus dem Jahr 1930 und greift zusätzliche politische Themen auf, etwa Friedensverhandlungen. Das Hauptgewicht liegt auf der wirklichkeitsnahen Darstellung der Schlachten, die an Grausamkeit nichts aussparen.

Also Realismus des Krieges.
Solange man immer noch den Euphemismus „Gefallene“ für Getötete benutzt, statt Erschossene, Erwürgte, Verbrannte, Zerquetschte, Erstochene, Zerrissene, Ausgeweidete, Verhungerte und dergleichen mehr. Also all das, was Menschen in Uniform anderen Menschen mit und ohne Uniform antun, weil man es ihnen befiehlt.