Es bietet sich grundsätzlich an, über Dinge zu diskutieren, die man selbst erlebt oder in diesem Falle gesehen hat. Zur aufwendigen Realisierung des Films wäre eine fachliche Expertise sinnvoll gewesen — blutrünstige Maskenbildnerei reicht einfach nicht. Auch nicht, wie sich Regisseure oder Schauspieler Krieg vorstellen. „Wirklichkeitsnah“ in sofern, dass Krieg grausam und meist tödlich ist.
Die zusätzlich aufgenommenen „politischen“ Themen wurden mehr als dilettantisch eingebracht — und die Agenda dahinter bedient tatsächlich sehr einseitig politische Vorstellungen, die nicht den Unsinn von Krieg an sich zum Thema haben, sondern ganz gezielt bestimmte Gruppen pauschal diffamieren sollen — ganz plakativ bloßes Schwarz-Weiß Denken.
Zu Ihrer Thematik der Notwendigkeit von Fachbegriffen, möchte ich hier nichts weiter erwidern, denn bildungsfern ist heutzutage ein Qualitätsmerkmal.