Nun, die AfD ist ja nur Dank einer „Einheitsfront“ in einigen Städten in NRW nicht zum Zuge gekommen. In Wirklichkeit liegt Sie mit Werten von 25 bis 33 % in vielen Städten der oberen Hälfte des Wählerzuspruchs. Damit ist die AfD auch im Westen in der Breite angekommen. Eigentlich sollte das den Parteien wie SPD und ganz besonders der CDU zu denken geben und zu einer parteiinternen Diskussion führen, was besser gemacht werden kann. Aber leider ist davon nix zu sehen. Man betätschelt bei der CDU weiterhin die (zunehmend brüchigere) Brandmauer und glaubt sich so in Sicherheit vor dem Zorn der Bürger ob der herrschenden Zustände. Der „Herbst der Reformen“ wird beerdigt, weil das einem die Diskussion mit dem Koalitionspartner erspart. Ergo bleibt alles wie es ist, Fehlentwicklungen werden nicht diskutiert geschweige denn auch nur ansatzweise korrigiert. Das ist die Lage in D im Herbst 2025.