Altes leidiges Problem: Übrigens auch in privatwirtschaftlichen Bürokratien von Großkonzernen. Wäre sogar mit praxiserprobten Standardmethoden problemlos „verbesserbar“, aber dazu braucht es wieder jemanden, der a) die Kapazität dafür hat (kostet also erst einmal Geld) und b) die Kompetenz (kostet kurzfristig wieder Geld und Ressourcen – spart aber mittel- bis langfristig Geld / Ressourcen). Auch dafür gibt es bewährte alte Konzepte. Man muss nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigen und die Rahmenbedingungen schaffen …
Das Konzept der Steigerung der „Auskömmlichkeit“ durch Reduzierung nicht wertschöpfender Arbeit (Muda) ist aber auch schwer zu vermarkten, weil es keine wirklich „medienwirksamen“ Erfolge hervorbringt, mit denen man sich auf die Schulter klopfen kann. Viel einfacher ist es, die „Kosten“ lokal zu optimieren, um dann stolz verkünden zu können, dass man 2 Stellen eingespart hat (und dabei zu verschweigen, dass die eigene Planungsabteilung dafür 3 neue Stellen geschaffen hat).