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Grundlagen

Sämtliche Besprechungen fußen auf den folgenden Grundlagen, deren Einhalt erst Gespräche tatsächlich zu einer Besprechung machen.

  • Vorbereitung
  • Austausch
  • Nachbereitung

Fehlt nur einer dieser drei wesentlichen Punkte, kann man nicht mehr von einer Besprechung reden. Es handelt sich dann bestenfalls um ein nettes Gespräch. 

Allerdings muss ich zugeben, dass es durchaus auch erfolgreiche Kulturen gibt, die das nette Gespräch und das am liebsten über ein gemeinsames Essen hinweg zur Blüte gebracht haben und damit sämtliche Besprechungen obsolet machen können. Dies ist ebenfalls ein Weg -- allerdings nicht der von mir bevorzugte.

Problematisch wird es dann, wenn beide Kulturen aufeinandertreffen und es dabei zu einer Melange beider Kommunikationsformen kommt. Ich durfte dies über mehr als zehn Jahre hinweg miterleben und rate allen Betroffenen davon ab, dies zur Gewohnheit werden zu lassen.

Ein Glücksfall für alle ist es, wenn sich Menschen treffen, die um die Unterschiede beider Systeme wissen und sich in jedem dieser Systeme auch unfallfrei bewegen können. Denn dann sind die Erfolge nicht nur absehbar, sondern es wird dabei auch eine unwahrscheinlich hohe Produktivität erreicht.


Für erste Fragen steht allen meine Frage & Antwort Seite zur Verfügung.

5 thoughts on “

  1. Mir ist in den letzten Monaten verstärkt aufgefallen, dass immer mehr Motorroller und Motorräder in den Fußgängerzonen (FGZ) abgestellt werden. Beim Marrahaus Süd ist das Alltag, dass man mit der Dreckschleuder durch die FGZ rattert und dann bei den Fahrradbügeln parkt …

    Kürzlich und drastisch: ich radle durch die Schwibbogengasse und möchte mein Rad an der Ecke bei der Eisdiele abstellen. Dort stehen zwei schwere Maschinen in der FGZ, die gerade angeworfen werden. Ein junge Frau mit Kind sitzt auf der ersten und gibt so richtig Gas, dass auch alle was davon haben. Ich gehe auf sie zu und frage: „Entschuldigung, warum parken Sie in der Fußgängerzone?“. Sie grinst mich an und zeigt mir den Mittelfinger. Von hinten nähert sich lautstark die zweite Maschine. Der Fahrer will absteigen und ruft rüber: „Was willst du Hurensohn überhaupt?“

    Meine Antwort „Sie kennen meine Mutter doch gar nicht“ erspare ich mir und schiebe mein Rad in die FGZ rein, sie folgen mir nicht …

    1. Auch das bemängele ich schon seit Jahren, meine bessere Hälfte und ich wurden als Spaziergänger schon öfters von allen möglichen Verkehrsteilnehmern in der Fußgängerzone angefahren. Polizei und Ordnungsamt schauen ganz offensichtlich auf Weisung der Verwaltungsspitze weg und unterlassen alles, um in der Fußgängerzone ein Mindestmaß an Verkehrssicherheit zu garantieren.

      Und von unserem Pöbel spreche ich schon gar nicht mehr, stelle nur fest, dass man Asozialität heute nicht mehr am Geldbeutel festmachen kann.

  2. Da widerspreche ich nicht, ich bin selbst seit mehr als 4 Jahrzehnten in der Kulturszene verankert und habe jahrelang selber bei Veranstaltungen (Deutschhofkeller, Bürgerhaus Böckingen Gewölbe, Jugendhaus Schillerstraße, dann OLGA-Halle …) mitgearbeitet …

    Ein Grund für ausbleibende Zuschauer könnte im Komödienhaus liegen. Da treten diverse Spaßmacher auf.
    Ob das Aufgabe eines städtisch hochsubventionierten Betriebes ist, kann man kontrovers diskutieren.

  3. Zum Kulturkeller habe ich ein äußerst ambivalentes Verhältnis: Ein klaustrophobischer Raum mit unbequemen Sitzmöglichkeiten.
    Früher war ich öfters dort und habe z.B. die jämmerlichste lokale Spaßtruppe überhaupt besucht, die Gauwahnen (gruselig).
    Ebenso ungeeignet ist der Raum für Filmvorführungen, was das KoKi aber nicht davon abhält. Diesen Verein habe ich mitbegründet, die ersten Jahre im Cinemaxx mitgeleitet und dann verlassen, weil ich keine Zukunft für das Projekt sehe.

    1. Auch wenn ich Ihre Argumente durchaus nachvollziehen kann und selber auch keine gute Heilbronner Spaßtruppe kenne, muss man anerkennen, dass es doch noch so einige Heilbronner gibt, die sich weiterhin um den Kulturkeller bemühen, auch wenn inzwischen laut Heilbronner Stimme die Zuschauer wegbleiben sollen. Und dieses Engagement ist meines Erachtens zu unterstützen.

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