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Kulturkeller Heilbronn

Der Kulturkeller ist nach eigenen Angaben die älteste Kleinkunstbühne in Heilbronn. Der Kulturkeller wurde 1983 im Gewerkschaftshaus eröffnet und nutzt dort Teile der Räumlichkeiten, die die etwas älteren Theatergänger noch aus den Zeiten vor dem Neubau des Stadttheaters her kennen. 

Inzwischen beherbergt der Kulturkeller nicht nur das Kulturkellertheater, in dessen Ensemble auch Ingrid Richter-Wendel mitspielt, die ich noch aus ihren Zeiten im Heilbronner Stadttheater her kenne, sondern auch das Kommunale Kino, ein Verein, welcher im Oktober 1984 gegründet wurde, das Kabarett-Ensemble Heilbronner Leibgerücht (2017 gegründet) und die Hörbühne Horch & Guck.

Leider musste ich heute in der Heilbronner Stimme lesen, dass der Kulturkeller in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Was mich keinesfalls wundert, da der Heilbronner OB und der Gemeinderat sehr gerne Unsummen unserer Haushaltsgelder in jeden Unfug stecken und dazu noch Beratern und sonstige „Bedürftigen“ unsere Gelder ohne Sinn und Verstand hinterherwerfen, aber für das Ehrenamt und seine vielfältigen Heilbronner Kleinvereine kaum eine müde Mark aufwenden.

Und das hat spätestens seit unserem derzeitigen OB System, wobei man wirklich alles ganz bewusst kaputtmacht, was nur den Verdacht der Eigenständigkeit und des bürgerschaftlichen Engagements erregt. 

Chris Kurbjuhn sieht in einem seiner Splitterbrötchen (19.06.2022) ein generelles Problem in ausbleibenden Zuschauern und wagt die Prognose, dass einmal weggebliebene Zuschauer auch nicht mehr wiederkommen.

Hier finden Sie den Text: https://www.chris-kurbjuhn.de/?p=9148


Für erste Fragen steht allen meine Frage & Antwort Seite zur Verfügung.

5 thoughts on “

  1. Mir ist in den letzten Monaten verstärkt aufgefallen, dass immer mehr Motorroller und Motorräder in den Fußgängerzonen (FGZ) abgestellt werden. Beim Marrahaus Süd ist das Alltag, dass man mit der Dreckschleuder durch die FGZ rattert und dann bei den Fahrradbügeln parkt …

    Kürzlich und drastisch: ich radle durch die Schwibbogengasse und möchte mein Rad an der Ecke bei der Eisdiele abstellen. Dort stehen zwei schwere Maschinen in der FGZ, die gerade angeworfen werden. Ein junge Frau mit Kind sitzt auf der ersten und gibt so richtig Gas, dass auch alle was davon haben. Ich gehe auf sie zu und frage: „Entschuldigung, warum parken Sie in der Fußgängerzone?“. Sie grinst mich an und zeigt mir den Mittelfinger. Von hinten nähert sich lautstark die zweite Maschine. Der Fahrer will absteigen und ruft rüber: „Was willst du Hurensohn überhaupt?“

    Meine Antwort „Sie kennen meine Mutter doch gar nicht“ erspare ich mir und schiebe mein Rad in die FGZ rein, sie folgen mir nicht …

    1. Auch das bemängele ich schon seit Jahren, meine bessere Hälfte und ich wurden als Spaziergänger schon öfters von allen möglichen Verkehrsteilnehmern in der Fußgängerzone angefahren. Polizei und Ordnungsamt schauen ganz offensichtlich auf Weisung der Verwaltungsspitze weg und unterlassen alles, um in der Fußgängerzone ein Mindestmaß an Verkehrssicherheit zu garantieren.

      Und von unserem Pöbel spreche ich schon gar nicht mehr, stelle nur fest, dass man Asozialität heute nicht mehr am Geldbeutel festmachen kann.

  2. Da widerspreche ich nicht, ich bin selbst seit mehr als 4 Jahrzehnten in der Kulturszene verankert und habe jahrelang selber bei Veranstaltungen (Deutschhofkeller, Bürgerhaus Böckingen Gewölbe, Jugendhaus Schillerstraße, dann OLGA-Halle …) mitgearbeitet …

    Ein Grund für ausbleibende Zuschauer könnte im Komödienhaus liegen. Da treten diverse Spaßmacher auf.
    Ob das Aufgabe eines städtisch hochsubventionierten Betriebes ist, kann man kontrovers diskutieren.

  3. Zum Kulturkeller habe ich ein äußerst ambivalentes Verhältnis: Ein klaustrophobischer Raum mit unbequemen Sitzmöglichkeiten.
    Früher war ich öfters dort und habe z.B. die jämmerlichste lokale Spaßtruppe überhaupt besucht, die Gauwahnen (gruselig).
    Ebenso ungeeignet ist der Raum für Filmvorführungen, was das KoKi aber nicht davon abhält. Diesen Verein habe ich mitbegründet, die ersten Jahre im Cinemaxx mitgeleitet und dann verlassen, weil ich keine Zukunft für das Projekt sehe.

    1. Auch wenn ich Ihre Argumente durchaus nachvollziehen kann und selber auch keine gute Heilbronner Spaßtruppe kenne, muss man anerkennen, dass es doch noch so einige Heilbronner gibt, die sich weiterhin um den Kulturkeller bemühen, auch wenn inzwischen laut Heilbronner Stimme die Zuschauer wegbleiben sollen. Und dieses Engagement ist meines Erachtens zu unterstützen.

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