Wenn das Ziel ist, dass man etwas demokratisch verändern möchte, dann könnte man bei größeren selbstorganisierten Veranstaltungen unsere Volksvertreter dazu motivieren, mit dem Bürger vor Ort ins Gespräch zu kommen — ich gehe fest davon aus, dass fast alle dieses Angebot auch annehmen werden.

M.E. haben auch die alten „Volkskongresse“ ihren Charme, wobei man den Volksvertretern die Teilnahme ermöglicht.

Der traditionelle Weg geht bei uns weiterhin über die Parteien und Wählergruppen — das ist im Gegensatz zu den beiden ersten Möglichkeiten allerdings echte Kärrnerarbeit, wobei heutzutage die meisten verzagen und sich wieder aus der Diskussion zurückziehen.

Ich selbst versuche seit Längerem Möglichkeit 1 (Hertensteiner Gespräche) und habe nach Jahrzehnten der Abstinenz auch wieder die Möglichkeit 3 (Freie Wähler) ergriffen.

Für die Möglichkeit 2 vermute ich zumindest in unserem Raum zu wenig Teilnehmer, um damit auch nur im Ansatz erfolgreich sein zu können.