In den 60er-Jahren, als ich aufwuchs, galt „Scheiße“ in bürgerlichen Familien als „unmögliches Wort“. Wenn eins meiner Geschwister oder ich es sagten, mussten wir sofort aufstehen, ins Badezimmer gehen und uns den Mund mit Seife auswaschen (sehr effektive Strafandrohung, ist nicht schön). Der Erfolg dieser Maßnahme ist bekannt, bereits vor Horst Schimanski war das S-Wort salonfähig.