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Heilbronn

Gesucht & gefunden

Wenn man neu in einer Stadt ankommt, muss man sich nicht nur an die Örtlichkeiten gewöhnen, sondern immer wieder auch aufs Neue herausfinden, wie man am Besten ins Krankenhaus kommt, wo man die entsprechenden Ärzte und eine Apotheke findet, ggf. auch noch Kindergarten und Schule, auf jeden Fall aber Sportvereine und Sportstätten. Welches Hallenbad und welches Freibad liegen in der Nähe und sind diese für einen auch zweckmäßig?

Immer von Vorteil ist es, wenn man in eine größere Stadt zieht, denn dann findet man meist auch die gewohnten Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten, welche man in den Folgemonaten durch den einen oder anderen Tipp von Einheimischen zusätzlich mit lokalen Besonderheiten ergänzen kann.

Nach einem ersten Zurechtfinden schaut man sich gleich noch nach den vorhandenen Freizeit- und Kulturmöglichkeiten um, Parks, Bibliothek und Theater sind schnell gefunden, bei den Kleinbühnen, Kinos und Clubs kann es schon etwas schwieriger werden. In etwas größeren Städten sind es aber für jüngere Familien meist die Kinderspielplätze, die dabei sehr schnell in den Fokus des Interesses geraten — darüber könnte ich gar einen eigenen Beitrag schreiben.

Sobald man sich dann eingewöhnt hat, geraten weitere Bedarfe in den näheren Blick, wie z.B. Schuster, Schneider, Fahrradhändler oder Wäschemangel. Und mit zunehmenden Lebensalter Optiker, Hörgeräteakustiker oder Sanitätshaus; im letzten Lebensalter schadet es nicht, wenn man sich auch bereits nach Heimen, einem Hospiz und, last but not least, einem passenden Friedhof einschließlich eines netten Bestattungsinstitutes umschaut.

Sehr gut und äußerst hilfreich ist es immer wieder, wenn man neu in einer Stadt ankommt und sogleich von der neuen Kirchengemeinde oder den Angehörigen der eigenen Berufsgruppe bzw. Firma empfangen wird. Meiner besseren Hälfte und mir hat es immer wieder sehr gefallen, wenn die „neuen Nachbarn“ mit Brot und Salz bewaffnet, dem bereits vorhandenen Umzugschaos eine ganz besondere Note hinzufügten, denn dann wussten wir beide, dass das Einleben in das neue Umfeld wesentlich erleichtert wird.

Hat man sich schließlich in seiner neuen Heimat etabliert, kommen weitere Bedarfe hinzu, die von den dafür notwendigen Handwerkern gedeckt werden können. Nur wie findet man diese am Besten?

In diesem Beitrag möchte ich deshalb meine Empfehlungen weitergeben und freue mich, wenn ich dem einen oder anderen Leser damit helfen kann. Wenn Sie nach guten Möglichkeiten zum Auswärtsessen oder -trinken suchen, empfehle ich meinen Beitrag über Gaststätten in und um Heilbronn.

Änderungsschneiderei

Kleiderklinik Andrea Wruck
Karlstraße 55/1 in 74072 Heilbronn
Telefon: +49 7131 86494
Formular: https://www.kleiderklinik.com/kontakt
Website: https://www.kleiderklinik.com

Autovermietung

Autovermietung Fuder e.K.
Stuttgarter Straße 23 in 74074 Heilbronn
Telefon: +49 7131 250588
E-Mail: info@autovermietung-fuder.de
Website: https://autovermietung-fuder.de

Baugeschäft

E. + J. Schmidt Baugeschäft GmbH
In der Klinge 6 in 74078 Heilbronn
Telefon: +49 7131 160803
E-Mail: info@bauenmitschmidt.de
Website: https://bauenmitschmidt.de

Blumenläden

Blumenhaus Kramer
Allee 23 in 74072 Heilbronn
Telefon:  +49 7131 68211
E-Mail: info@blumenhaus-kramer.de
Website: http://blumenhaus-kramer.de

Gärtnerei Reinwald
Wollhausstraße 114 in 74074 Heilbronn
Telefon: +49 7131 175256
E-Mail: info@reinwald-gaertnerei.de
Website: https://www.reinwald-gaertnerei.de

Dachdecker

Josef Lang und Sohn GmbH
Kreuzenstraße 52 in 74076 Heilbronn
Telefon: +49 7131 171184
E-Mail: info@dachdecker-lang.de
Website: https://www.dachdecker-lang.de

Elektrofachhandel

Krauss Elektronik GmbH
Turmstraße 20 in 74072 Heilbronn
Telefon: +49 7131 68191
E-Mail: info@krauss-elektronik.de
Website: https://www.krauss-elektronik.de

Elektriker

Elektrotechnik Scheuermann
Wartbergstraße 19 in 74076 Heilbronn
Telefon: +49 7131 81094
E-Mail: info@elektrotechnik-scheuermann.de 
Website: https://www.elektrotechnik-scheuermann.de

Fenster und Rollladen

Würth Rolladenbau GmbH
Austraße 25 in 74076 Heilbronn
Telefon: +49 7131 164580
E-Mail: info@wuerthrolladenbau.de
Website: https://wuerthrolladenbau.de

Feuerlöscher

Feuerschutz-Hügel
Cäcilienbrunnenstraße 14 in 74074 Heilbronn
Telefon: +49 7131 251745

Fliesenarbeiten

Sebastian Kaufmann
Hangstraße 1 in 74182 Obersulm
Telefon: +49 7130 451864
E-Mail: info@fliesenkaufmann.de
Website: https://www.fliesenkaufmann.de

Fotografie

Foto Studio Kuss
Sülmerstraße 49 in 74072 Heilbronn
Telefon: +49 7131 84228
E-Mail: info@foto-kuss.de
Website: https://foto-kuss.de

Garten- und Landschaftsbau

Grünteam: Schöneck & Veltwisch GmbH
Christophstrasse 3 in 74076 Heilbronn
Telefon: +49 7131 280224
E-Mail: info@gruenteam-gmbh.de
Website: http://www.gruenteam-gmbh.de

Hörgeräteakustiker

Meister Beuchert GmbH
Herbststraße 3 in 74072 Heilbronn
Telefon: +49 7131 627110
E-Mail: heilbronn@meister-beuchert.de
Website: https://www.meister-beuchert.de

Krämerladen

Seifen-Reinhardt GmbH
Bismarckstraße 72/2 in 74074 Heilbronn
Telefon: +49 7131 175513
E-Mail: info@seifen-reinhardt.de
Website: https://www.seifen-reinhardt.de

Malerarbeiten

Malerbetrieb Raffael Neumeister
Amsterdamer Str. 14 in 74081 Heilbronn-Horkheim
Telefon: +49 7131 254928
E-Mail: raffael.neumeister@t-online.de

Messerschleifer

Messer Maurer
Fleiner Straße 24 in 74072 Heilbronn
Telefon: +49 7131 82577
E-Mail: info@messer-maurer.de
Website: https://www.messer-maurer.de

Optiker

Optik Fickartz
Sülmerstraße 44 in 74072 Heilbronn
Telefon: +49 7131 813 27
E-Mail: info@optik-fickartz.de
Website: https://www.doeser-gruppe.de/unternehmen/optik-fickartz-heilbronn

Sägentechnik & Schärfdienst

Manfred Horrer
Schlichtäcker 4 in 74223 Flein
Telefon: +49 7131 970355
E-Mail: hr-saegentechnik@t-online.de
Website: https://www.hr-saegentechnik.de

Sanitär und Heizung

Scheerle GmbH
Wartbergstraße 9-11 in 74076 Heilbronn
Telefon: +49 7131 177 681
E-Mail: info@scheerle-sanitaer.de
Website: https://www.scheerle-sanitaer.de

Schreinerei

Schreinerei Riethenauer
Amsterdamer Straße 39 in 74081 Heilbronn
Telefon: +49 7131 576602
E-Mail: info@riethenauer.de
Website: http://www.schreinerei-riethenauer.de

Schuh- und Schlüsseldienst 

Jakob Rehusch Schuh- und Schlüsseldienst
Kaiserstraße 13 in 74072 Heilbronn
Telefon: +49 7131 627435

Sicherheitstechnik

Sicherheitstechnik Petermann
Fügerstraße 26 in 74076 Heilbronn 
Telefon: +49 7131 627070
E-Mail: info@sicherheit-heilbronn.de
Website: https://www.sicherheit-heilbronn.de

Textilpflege

Kölle Textilpflege
Gottlieb-Daimler-Straße 9 oder Kernerstraße 35 in 74076 Heilbronn
Telefon: +49 7131 6441824 oder +49 7131 179293
E-Mail: info@textilpflege-koelle.de
Website: https://www.textilpflege-koelle.de

Zimmerei

Heyd GmbH Zimmerei Holzbau
Hans-Rießer-Str. 16 in 74076 Heilbronn
Telefon: +49 07131 724080
E-Mail: info@zimmerei-heyd.de
Website: https://www.zimmerei-heyd.de

Baier-Holzbau
Kirchgrund 10 in 74199 Untergruppenbach
Telefon: +49 7131 701335
E-Mail: info@Baier-Holzbau.de
Website: https://www.baier-holzbau.de

„Every good craftsman conducts a dialogue between concrete practices and thinking; this dialogue evolves into sustaining habits, and these habits establish a rhythm between problem solving and problem finding.“

Richard Sennett, The Craftsman (2008: 18)

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Europa

Wirkmacht stärken

Eine Bürgerbewegung wird nicht zu einer solchen, weil sich dort Bürger bewegen, sondern einzig und alleine, weil diese darin organisierten Bürger Herausforderungen annehmen, ergo diese Herausforderungen bewegen und die Gesellschaft damit insgesamt verändern.

Eine solche Bürgerbewegung sind die Europäischen Föderalisten, zumindest waren sie es bis zum Ende der 1950 Jahre einmal. Ihre Wirkmacht hat sich 1948 am deutlichsten bemerkbar gemacht, als europäisch gesinnte Bürger aus ganz Europa und weit darüber hinaus in Den Haag zusammenkamen und letztendlich die Berufspolitik zwangen, die Welt für immer zu verändern.

Historiker der jüngeren Zeitgeschichte fragten sich von Anfang an, ob es den Föderalisten gelänge, in unseren Gesellschaften die Wirksamkeit zu erreichen, die der Liberalismus, der Patriotismus, oder gar der Nationalismus sowie die unterschiedlichen Pan-Bewegungen vorab erzielten.

Nicht nur Kirian Klaus Patel zieht in seinem Buch „Projekt Europa — eine kritische Geschichte“ heute das Fazit, dass zwar 1945 fast alle Europäer keinen Krieg mehr wollten, aber auch zum überwiegenden Teil an einer Lösung dieses Problems, nämlich durch die Europäische Idee, kaum Interesse zeigten, sondern einzig und alleine, an deren positiven Auswirkungen für das eigene, ganz persönliche Wohlergehen.

So waren es die Europäischen Föderalisten, welche sich, ganz im Bewusstsein, nunmehr die richtige Lösung für die meisten gesellschaftlichen Probleme zu haben, vehement für Freiheit, Demokratie und Föderalismus einsetzten und die Vereinigten Staaten von Europa forderten. In den Anfangsjahren gelang es ihnen sogar immer wieder Hunderttausende Mitbürger für diese Idee zu gewinnen und diese Bürger sogar auf Straßen und Plätzen in ganz Europa für proeuropäische Aktionen zu versammeln.

Die Optimisten unter den Föderalisten sahen sich damit als größte europäische Bürgerbewegung bestätigt und schufen im Glauben, die meisten Mitbürger hinter sich zu wissen, nicht nur neue Ideen wie zum Beispiel den Kommunalismus, Städtepartnerschaften oder eine Stärkung der Regionen, sondern auch Fakten, indem sie die Berufspolitik zu immer weiteren Zugeständnissen in Richtung eines europäischen Bundesstaates und allgemein gültiger Menschen- als auch europäischer Bürgerrechte zwangen.

Die Berufspolitik ging anfangs auch ohne Wenn und Aber auf die Forderungen der Föderalisten ein, konnte sich aber über die vergangenen Jahrzehnte hinweg, mit dieser, Europa und unsere Demokratien begründenden, Bewegung und deren Ideen dahingehend verständigen, dass diese Ideen zwar von beiden Seiten als grundsätzlich gültig anerkannt wurden, aber die daraus resultierenden und notwendigen Maßnahmen und Umsetzungen weiter ausdifferenziert, bürokratisiert und in Endlosschleifen demokratischer und administrativer Prozesse gebracht wurden.

Damit konnte die Berufspolitik dem Bürger wieder das Initiativrecht entziehen und gewann zudem ihre Eigenständigkeit zurück. Dieses Spiel wurde gleich zu Beginn von einigen Bürgern — Altiero Spinelli sei hier beispielgebend genannt — erkannt, und die Zivilgesellschaft versucht bis heute vergeblich, die Initiative zurückzugewinnen.

Liebhaber administrativer Prozesse und von Institutionen bei den Europäischen Föderalisten sahen dies allerdings anders und propagierten den Sonderweg der Teilhabe, nämlich als Verband auf die Berufspolitik beständig einzuwirken und damit in einer Art Partnerschaft die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Über Jahrzehnte hinweg wurde dieses System durch Kooptionen, Parlamentariergruppen oder dem Wechsel von Verbands- zu Parlamentsarbeit und wieder zurück, nur um einige Beispiele zu nennen, weiter ausgebaut, verfeinert und damit institutionalisiert.

Aber auch in diesem Modell behielt die Berufspolitik weiterhin die Initiative, da sie administrativ immer besser aufgestellt ist als es die Bürgerschaft jemals selbst sein kann. Erschwerend kommt hinzu, dass, im Gegensatz zu den Europäischen Föderalisten, die Berufspolitik ihre Ideen und Ziele nicht an der Europäischen Idee an sich ausrichtet, sondern, einzig und alleine, an der derzeitigen und vermeintlichen Mehrheitsmeinung; was in dieser Partnerschaft dazu führte, dass die Europäischen Föderalisten — ins System eingebunden — ihre ureigene Wirkmacht in der Bevölkerung und damit auch auf die Politik einbüßten, und deshalb eher die Berufspolitik auf die Europäischen Föderalisten als umgekehrt Einfluss nahm.

Somit lässt sich auch erklären, warum manche Ziele bis heute nicht erreicht werden konnten, und wenn diese auch nach 70 Jahren zumindest noch von Teilen der Bürgerschaft eingeklagt werden, mit dem lapidaren Hinweis „Rom wurde auch nicht an einem Tage erbaut“ erneut ad acta gelegt werden.

Die Realisten in der Bürgerbewegung geben dabei gerne zu Protokoll, dass damit doch die Mehrheitsmeinung, wenn nicht gar Überzeugung, von 1945, dass es seither keinen Krieg — zumindest bei uns — mehr gab, erfüllt sei, und sich die Europäischen Föderalisten auch bis heute nicht — oder nicht mehr — über das Endergebnis, wie die Vereinigten Saaten von Europa letztendlich aussehen sollen, einig sind.

Die Optimisten in der Berufspolitik geben hingegen zu Protokoll, dass die Europäischen Föderalisten gerne der Berufspolitik gleich mehrere, vollständig ausgearbeitete und zusätzlich mit Funktionsgarantie versehene Alternativen präsentieren könnten, über die dann von den Parlamentariern abzustimmen wäre.

Letztendlich würde damit eine weitere Schleife in der Entstehungsgeschichte eines vereinten Europas hinzugefügt werden, die gut und gerne weitere Jahrzehnte Stoff für Diskussionen bietet und sowohl Verantwortlichkeiten als auch Zuständigkeiten erneut verwässert.

Erschwerend kommt heute hinzu, dass es, im Gegensatz zum Krieg oder dessen Abwesenheit, Probleme und Herausforderungen gibt, die sich nicht mit Endlosschleifen institutioneller und parlamentarischer Arbeit lösen lassen, und welche sich auch nicht von selbst lösen werden, wie Umwelt & Klimawandel oder Ressourcenknappheit & Bevölkerungswachstum, von aktuellen Pandemien ganz zu schweigen.

Deshalb ist es nunmehr an der Zeit, dass wir Europäischen Föderalisten auf unsere Idee und unsere Konzepte bestehen, sowohl die Vereinigten Staaten von Europa als auch eine Bundesverfassung für Europa bei unseren Mitbürgern bewerben und bei der Berufspolitik wieder einklagen. Und sobald wir mit unseren funktionierenden Ideen wieder Wirkmacht erreichen, wird auch die Berufspolitik handeln und uns Bürgern entsprechend ausgearbeitete Vorschläge und Modelle anbieten, schon alleine deswegen, um selber wieder die Initiative zurückgewinnen zu können.

Dieses Mal dürfen wir allerdings unsere Volksvertreter ganz im Besonderen und die Berufspolitik im Allgemeinen nur dann vom Haken lassen, wenn beide definitiv auch geliefert haben!

Wir wollen die Vereinigten Staaten von Europa! Und unser Motto bleibt dabei weiterhin: Ein vereintes Europa in einer vereinten Welt.

„Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.“

Franz Kafka, Beim Bau der Chinesischen Mauer, Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg (1931, 5)