Das erinnert mich an meine Bundeswehr- und Offizierszeit in den 1980ern. Letzten Monat wäre General Günter Kießling 100 Jahre alt geworden. Der Name Kießling wurde das Synonym für eine Affäre, die nur eine wurde, weil er gar nicht schwul war, sondern mit einem Doppelgänger verwechselt und aufgrund von Verdächtigungen gefeuert wurde – vorgeblich als „Sicherheitsrisiko“. In Kameradenkreisen kreiste sogar der bescheuerte Spruch „Lieber ein kühler Riesling als ein warmer Kießling“.
Für mich war es bereits ein Skandal, als er entlassen wurde, weil er schwul war.