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Buchhändler

Gut zweieinhalb Millionen Bücher sind alleine in Deutschland über den Buchhandel aktuell zu erhalten. Dabei sind die vergriffenen Bücher, welche über Antiquariate und Buchläden angeboten werden, nicht einmal mit eingerechnet. Und jedes Jahr kommen gut 75 000 deutschsprachige Neuerscheinungen hinzu.

Wenn man sich diese Zahlen einmal genauer betrachtet, dann muss man sich nicht wundern, wenn das eigene Buch nicht gleich in jeder Buchhandlung zu finden ist. Selbstverständlich bestätigen Ausnahmen die Regel — ich gehöre sicherlich nicht dazu!

Auch möchte ich mich nicht mit dem meistverkauften Buch, der Bibel, messen, welches bereits in über 2 300 Sprachen übersetzt wurde und gut und gerne 6 Milliarden Mal über den Ladentisch ging.

Deswegen freut es mich umso mehr, dass mein Buch Europa ist für alle da! bereits über die folgenden Buchhändler und Informationszentren zu beziehen ist:

  • ALPHA Buchhandlung
    In Mannheim erhält man mein Buch bei ALPHA. Es wird dann innerhalb von 1 bis 2 Wochen geliefert.
  • Amazon
    Amazon druckt mein Buch nicht nur „on demand“, also sobald es bestellt wird, sondern bietet es auch auf allen seinen Verkaufsplattformen an. Das Buch ist dann üblicher Weise in drei Tagen beim Käufer.
  • buchhandel.de
    buchhandel.de ist die öffentliche Rechercheplattform des Verzeichnisses Lieferbarer Bücher (VLB) und verlinkt zu den meisten Buchhändlern in Deutschland und Österreich.
    Damit ist zumindest sichergestellt, dass die Buchhandlung Ihres Vertrauens mein Buch für Sie bestellen kann.
  • Buchhandlung am Kronenplatz
    In Karlsruhe eine gute Wahl, um mein Buch zu bestellen.
  • Buchhandlung Eselsohr
    Zwar gibt es mein Buch in Bitburg noch nicht „online“ bei einer Buchhandlung zu bestellen, dafür aber kann man es dort gleich vor Ort in der Buchhandlung Eselsohr kaufen und auch gleich mitnehmen.
Buchhandlung Eselsohr in Bitburg
  • Buchhandlung Gütelhöfer
    Bei Gütelhöfer in Köln kann man mein Buch ebenfalls bestellen. Das Buch ist dann innerhalb von 24 Stunden lieferbar.
  • Buchhandlung Stritter
    Stritter führt mein Buch nicht nur in seinem Online-Katalog, sondern hat es auch bereits in der Buchhandlung vorrätig.
  • Buchhandlung Taube
    Auch in Brackenheim, Marbach und Waiblingen ist mein Buch zu erhalten.
  • Buchladen Neuer Weg
    In Würzburg findet man mein Buch in der Sanderstraße 23-25. Es ist dann in zwei bis drei Wochen lieferbar.
  • Eppelheimer Buchladen
    Auch in Heidelberg werden Sie fündig. In ein bis zwei Wochen ist das Buch dann bei Ihnen.
  • Falter
    Auch in Österreich ist mein Buch erhältlich. Sie können es sehr leicht im faltershop.at bestellen.
  • Lehmanns
    Lehmanns hat zurzeit 18 Filialen im gesamten Bundesgebiet und eine in der Schweiz. Dort oder auch gerne „online“ können Sie mein Buch bestellen.
  • Medimops
    Mein Buch gibt es inzwischen auch gebraucht zu erwerben. Günstiger kommt man wohl nicht dazu.
  • Osiander
    In allen gut 70 Osiander Buchhandlungen im süddeutschen Raum oder auch „online“ bei osiander.de können Sie mein Buch bestellen. Es sollte Ihnen dann in einer Woche zur Verfügung stehen.
  • Ostend-Buchhandlung
    Auch in Stuttgart kann man mein Buch bestellen. Es ist dann in ein bis zwei Wochen lieferbar.
  • SEKO Fachbuchhandel
    In der Metropolregion Nürnberg kann man bei SEKO mein Buch bestellen.
  • Tourist Info Schengen
    Derzeit wohl die schönste Art, um an mein Buch zu kommen. Es liegt dort im Informationszentrum zum Verkauf aus.
  • Ulrich von Hutten Buchhandlung
    Zwar kann man bei Ulrich von Hutten in Frankfurt (Oder) mein Buch nicht online bestellen aber in der Buchhandlung vor Ort.

Ich möchte mich bei allen oben aufgeführten Buchhändlern und auch allen weiteren, die mein Buch im Angebot haben, recht herzlich bedanken.

Ich bin davon überzeugt, dass diese damit ihren Kunden ein Buch anbieten, das sich auf jeden Fall zum Lesen lohnt und zudem auch für unser gemeinsames Europa wirbt. Ein Faktum, das man in der heutigen Zeit nicht unterschätzen sollte.

„Some books are to be tasted, others to be swallowed, and some few to be chewed and digested; that is, some books are to be read only in parts; others to be read, but not curiously; and some few to be read wholly, and with diligence and attention.“

Francis Bacon, Essays (1625, Of Studies)
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Heilbronn

Stadtbibliothek

Kaum hängen die Schilder „Universitätsstadt Heilbronn“ und schon beginnt die Diskussion, ob man die geplante und mit großen Worten angekündigte Umgestaltung der Heilbronner Stadtbibliothek eigentlich noch benötigt.

Man ist versucht zu glauben, dass es wohl vielen Verantwortlichen alleine um den Schein geht, und dabei Schilder sowie medienwirksame Ankündigungen das Maß aller Dinge sind.

Jüngst wurde noch eine Bibliothekskonzeption für den Zeitraum 2020 bis 2025 auf der Grundlage von Zukunftsworkshops mit Bürgern der Stadt und Mitarbeitern der Stadtbibliothek Heilbronn entwickelt. Dabei ist uns Heilbronnern zwar nicht der große Wurf gelungen, an den ich schon fast glaubte, als man sich erstmals Expertise von einer Musterbibliothek, nämlich von der New York Public Library — welche mich durch ihren ganzheitlichen Ansatz seit Jahren begeistert — holte, aber sicherlich ein großer Schritt in diese Richtung getätigt worden.

Das Leitbild der Stadtbibliothek ist dabei das folgende:

Die Stadtbibliothek Heilbronn versteht sich als Ort der Bildung, Inspiration und Information sowie der Vielfalt und Begegnung. Mit ihren Angeboten, Beratungsleistungen und Veranstaltungen adressiert sie alle Generationen sowie die Diversität der Stadtgesellschaft. Sie ermöglicht Teilhabe für alle Bürger. Als Bildungspartnerin für Schulen, Kindertages- sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen begleitet sie Menschen in allen Lebensphasen. Sie ermöglicht aktives Lernen und fördert Lese-, Sprach-, Medien- und Informationskompetenz in der physischen und digitalen Welt. Eng vernetzt mit den kulturellen und sozialen Angeboten in der Stadt bietet sie Raum für kulturelle Erfahrung, Begegnung, Entspannung und Kommunikation.

Heilbronner Bibliothekskonzeption (Stand Oktober 2019)

Damit gibt die Stadtbibliothek allen Bürgern die Chance, sich den besagten „dritten Lebensraum“ anzueignen, welcher in der heutigen Zeit — und zukünftig noch viel mehr — für sehr viele von uns „lebensbestimmend“ werden wird.

Noch viel wichtiger aber und für unsere Bürgergesellschaft überlebensnotwendig ist, dass jenen Menschen und hier vor allem die jüngeren unter uns, welche in den viel zitierten prekären Lebenssituationen ausharren müssen oder noch schlimmer, aus völlig ignoranten Familienverhältnissen stammen, die Chance eröffnet wird, durch Bildung und das Kennenlernen funktionierender bürgerlicher Strukturen den „zweiten Lebensraum“ (Arbeitswelt) erfolgreich zu besiedeln und damit sich selber und später auch für ihre eigenen Nachkommen einen eigenen „ersten Lebensraum“ (ein passables Zuhause) zu schaffen.

Somit ist eine funktionierende und lebendige Stadtbibliothek nicht nur das eigentliche Aushängeschild einer jeden Stadt, sondern auch eine Notwendigkeit, um möglichst alle in der Stadt vorhandenen Potentiale zu finden und dabei zu helfen, dass diese dann auch ihre Chance ergreifen und letztendlich zu einem Gewinn für „ihre“ Stadt werden.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Mehrheit des derzeitigen Heilbronner Gemeinderats dies ähnlich sieht, und so mancher Stadtrat seine persönlichen Interessen, die oftmals südlich der Kaiserstraße liegen, zum Wohle der gesamten Stadt und uns Bürgern hintenanstellt.

Gerne erinnere ich unsere Gemeinderäte daran, dass eine gute Infrastruktur und Bildungsmöglichkeiten wesentlich für jede Stadt und deren Entwicklung sind. Und wenn Geld gespart werden muss, dann bitte dort, wo wir Bürger — zumindest die meisten von uns — selber nachsteuern können und deshalb städtische Subventionen nett aber nicht überlebensnotwendig sind: z.B. Kindergartenplätze ab 3 Jahren, kostenloser bis billiger öffentlicher Nahverkehr, Anschaffung von Kunstwerken und deren Instandhaltung, sowie die Ausrichtung von Festen und Feiern.

Auch könnte man durchaus darüber nachdenken, ob man nicht den Personalkörper der Stadtverwaltung regelmäßig auf Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit überprüft.

Ich bin mir sicher, dass unsere Gemeinderäte viel besser und weitere Einsparpotentiale im städtischen Haushalt finden können (z.B. Sitzungsgelder), ohne dass man unserer Jugend Bildungspotentiale und Chancen entziehen muss.

„The main difference is that nowadays all persons equally have those opportunities of higher education which in your day only an infinitesimal portion of the population enjoyed.“

Edward Bellamy, Looking Backward: 2000–1887 (1888)