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Sophies Entscheidung

Nicht erst seit dem Film „Sophies Entscheidung“ von Alan J. Pakula, der 1982 den gleichnamigen Roman „Sophie’s Choice“ von William Styron verfilmte, ist Emily Dickinsons Gedicht „Ample make this bed“ aus dem Jahr 1891 sehr bekannt.

Ample make this bed.
Make this bed with awe;
In it wait till judgment break
Excellent and fair.

Be its mattress straight,
Be its pillow round;
Let no sunrise‘ yellow noise
Interrupt this ground.

Peter MacNicol alias Stingo liest das Gedicht Ample Make This Bed.

Amerikas bekannteste Dichterin Emily Dickinson empfing nur wenige Besucher, galt als menschenscheu und verbrachte die meiste Zeit in ihrem Zimmer.

Gedicht rezitiert von Derek Michael Sheldon.

Dennoch war ihre Schaffenskraft bewundernswert und ihre Gedichte sind trotz oder gerade wegen ihres begrenzten Horizonts von einer sehr großen Vorstellungskraft geprägt, die bezeugt, wie wenig man eigentlich benötigt, um einen großen Eindruck hinterlassen zu können.

To make a prairie it takes a clover and one bee, 
One clover, and a bee. 
And revery. 
The revery alone will do, 
If bees are few.

Emily Dickinson
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The Dilbert Principle

Scott Adams erste beiden Bücher, das Dilbert Principle aus dem Jahr 1996 und der Folgeband The Dilbert Future aus dem Jahr 1997 sind noch heute mit die besten Bücher, die jemals über Management geschrieben wurden.

Und wer sich nicht in diese Bücher vertiefen möchte, der findet immer noch viele seiner Dilbert Comics auf der entsprechenden Website.

Scott Adams Philosophy wird gleich im ersten Buch deutlich.

„The most ineffective workers will be systematically moved to the place where they can do the least damage – management.“

Scott Adams, The Dilbert Principle 1996

Bis heute entwickelt Adams bezaubernde Theorien rund um unsere Arbeitswelt und Dilbert hat inzwischen auch einige Helfer wie Dogbert, Catbert oder Ratbert bekommen, die neben seinem Boss und weiteren Mitarbeitern das Ganze noch besser verdeutlichen.

Das Dilbert’s salary theorem besagt zum Beispiel, dass Ingenieure und Wissenschaftler nie soviel wie Manager oder Verkäufer verdienen können.

Dies wird durch einfache Mathematik gestützt:
As every engineer knows: power = work / time.

Since:
Knowledge = power
Time = money
Knowledge = work / money.

Solving for money, we get:
Money = work / knowledge.

Thus, as knowledge approaches zero, money approaches infinity, regardless of the amount of work done.

Conclusion:
The less you know, the more you make.

Ein weiterer Klassiker der Management-Literatur ist das Peter Principle von Laurence J. Peter, welches er zusammen mit Raymond Hull im Jahre 1969 veröffentlichte.

Auf den Punkt gebracht lautet das Peter-Prinzip wie folgt:

„In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence.“

Laurence J. Peter und Raymond Hull (1969:22)

Was letztendlich dazu führt, dass …

„In time, every post tends to be occupied by an employee who is incompetent to carry out its duties.“

Laurence J. Peter und Raymond Hull (1969:24)

Scott Adams würde wohl anführen, dafür aber immer bestens bezahlt.

Mein Dilbert funktioniert seit Jahren.

„Dance like it hurts, love like you need money, work when people are watching.“

Scott Adams, Dilbert and the Way of the Weasel (2002: 147)