Das mit den „Mächtigen“, die irgendwie die russischsprachige Minderheit unterdrücken, erinnert mich nicht nur an die russische Propaganda zur Vorbereitung des Angriffskrieges auf die Ukraine, sondern auch immer mehr an das Gejammer viel zu vieler Deutscher mit (sowjet)russischen Wurzeln, die selbst nach Jahrzehnten kaum die deutsche Sprache — ihre angebliche Muttersprache — nutzen, Demokratie nicht richtig verstehen oder gar ganz ablehnen, alles hassen, was aus Amerika kommt oder die westlichen Werte verkörpert und damit immer noch nicht in unserem Land angekommen sind. — Übrigens, 2014 ist in der Ukraine kein Bürgerkrieg ausgebrochen, sondern russische Truppen haben die Ukraine überfallen und damit angefangen, Menschen völlig sinnlos zu foltern, zu vergewaltigen und zu morden.
Nicht nur die Osteuropäer fürchten völlig zurecht, dass auch in ihren Ländern demnächst „unterdrückte Russen einen Bürgerkrieg beginnen“, sondern auch wir hier in Deutschland müssen sehr vorsichtig sein, dass nicht noch mehr Menschen mit russischer Zuzugsgeschichte einfach nur so Migranten auf der Straße abstechen (Heilbronn) oder kleine ukrainische Buben von Brücken werfen (Einbeck) — was man halt so macht, wenn man als Sowjet nicht so richtig wertgeschätzt wird.
Ich gebe Ihnen darin recht, dass ein Sieg der Ukraine nicht nur von allen Demokraten gewollt, sondern eine unbedingte Notwendigkeit ist. Wer immer noch auf einen Sieg der Russischen Föderation hofft oder diese gar in ihren Untaten unterstützt, der hat hier bei uns nichts zu suchen — schlimmer noch er ist eine große Gefahr für unser Land!
Und nein, Demokraten sind keine Spielfiguren auf irgendeinem Spielbrett! Das wollen uns Antidemokraten nur immer wieder weismachen. Das passt wieder ganz gut zu dem Begriff „die Mächtigen da oben“.