Behaglich ist des Warpkerns Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht.
Mit Star Trek ist in den 60ern vor dem ambivalenten Hintergrund des Zeitgeistest („All the way …“) eine nicht weniger ambivalente Erfolgsserie entstanden. Wen wundert da noch, dass Captain Kirk mehrfach mit nacktem Oberkörper auftreten durfte, während die großartige Drehbuchautorin Dorothy Fontana verschämt unter ihren Initialen als D. C. Fontana im Abspann versteckt wurde. Frauen in der Branche? Unvorstellbar! Dennoch haben Nichelle Nichols und Co. Maßstäbe setzen können.
Wenngleich Größen wie Ray Bradbury die Mitwirkung freundlich abgelehnt haben, sind hervorragende Episoden entstanden. Wer erinnert sich nicht an „The Squire of Gothos“ oder „The Trouble with Tribbles“? Unangefochten an der Spitze bleiben jedoch die leisen Töne mit „City on the Edge of Forever“ und der wundervoll charmanten – späteren Serien-Ikone – Joan Collins (UK!).
Über spätere Serien-Fortsetzungen ließe sich trefflich streiten. Man muss aber zugeben, dass der rote Faden im Sinne Gene Roddenberrys stets zeitgemäß erhalten geblieben ist. Where no one has gone before (TNG).