Busfahrt

Sarajewo 5 (7)

Beitragsfoto: Busfahrt

Um es gleich zu Beginn auf den Punkt zu bringen, die letzten vier Tage in Sarajewo waren ganz großes Kino! Selten, dass ich unterwegs bin ohne die Reiseleitung zu übernehmen. Dieses Mal konnte ich völlig entspannt alles genießen, was unser Reiseleiter Semin Bristina im Angebot hatte.

Die Reisen unseres Vereins sind schon immer Bildungsreisen, die, wenn möglich, mit der aktuellen Politik verknüpft werden. Eine Reise nach Sarajewo war schon aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit dieser Stadt für Semin Bristina eine kleine Herausforderung. Aber auch die Erwartungen der weiteren Reiseteilnehmer wollten erfüllt werden. Den aktuellen Hintergrund unserer Fahrt bestimmten die Wahlen in Bosnien und Herzegowina; auch wenn wir keinen offiziellen Wahlbeobachterstatus hatten, schauten wir doch etwas näher hin, wie die Wahlen in diesem Land abgehalten werden. So wirklich zufrieden waren wir als Europäer mit dem Wahlausgang nicht und mehr als unzufrieden mit der mageren Wahlbeteiligung, die man einfach nicht beschönigen kann, was dann noch am Sonntagabend zu einer sehr guten Diskussion mit einer weiteren Reiseleiterin führte. Für das inhaltlich sehr fordernde Programm hatte sich Semin Bristina noch zwei weitere Reiseleiter hinzugenommen und bei einem gemeinsamen Essen in einem Privathaus mitten in der Stadt noch eine Schülerin, die mit sehr guten Deutschkenntnissen als weitere Dolmetscherin fungierte.

Weil es für unseren Reiseleiter doch ein wenig zu wenig Aktualität war, kam noch das UEFA Nations League Spiel Bosnien-Herzegowina gegen Schweden mit dazu. Was ich so richtig spannend fand, da wir bereits am Flughafen in Stuttgart alte Bekannte trafen, die extra wegen des Spiels nach Sarajewo flogen. Wir begleiteten das Spielende in einem traditionellen Brauhaus der Stadt und feierten zusammen mit Bosniern und Schweden ein diplomatisches Unentschieden.

Als ausgewiesener Kenner der Völker Bosnien und Herzegowinas zeigte Semin Bristina uns nicht nur Museen und architektonische Schmuckstücke, sondern ganz besonders dabei auch die unterschiedlichsten Trachten und Accessoires. Insgesamt ergab dies ein Ritt durch die Geschichte und gleich durch drei Religionen, die verschiedenen Christen einmal als Ganzes gesehen. An Synagogen, Kirchen und Moscheen mangelte es nicht, um sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede weiter herauszuarbeiten.

Aber auch die Kulinarik kam nicht zu kurz, irgendwann vergaß ich es dann doch, jedem der aufgesuchten Restaurants und Gaststätten eine eigene Bewertung zu hinterlassen. Damit werde ich wohl keine Chance mehr haben, um mit Semin gleichzuziehen (kleiner Insider). Sarajewo wäre nicht die Stadt der verschiedensten Kulturen, wenn es hierbei nicht zu Diskussionen um die beste Zubereitung der Speisen gekommen wäre — kulturelle Vielfalt lässt kein einziges Thema unberührt.

Ursprünglich war es von mir gewünscht, die jüngere Geschichte der Stadt bei diesem Besuch auszublenden, schnell erkannte ich aber, dass dies in dieser Stadt nicht möglich ist. Und so gab es auch hierbei sehr spannende Diskussionen mit Menschen, die die unterschiedlichsten eigenen Erfahrungen in den Jahren 1991 bis 1999 gemacht haben.

Erfreulicher wurde es wieder als wir nicht nur die positiven Entwicklungen innerhalb der Stadt und besonders beim Wiederaufbau betrachten, sondern zum Schluss auch noch die schöne Umgebung der Stadt genießen konnten.

Für mich war diese Fahrt in eine Stadt, die ich eigentlich nicht mehr besuchen wollte — vielleicht auch gerade deswegen — ein ganz besonderes Erlebnis! Semin Bristina schaffte den Spagat und konnte dabei die besten Seiten von Sarajewo und seiner Bewohner zeigen.

Wobei diese Stadt nur dann eine Zukunft haben wird, wenn sie nicht dem zunehmenden Einfluss aus der Türkei und weiteren islamisch geprägten Staaten unterliegt, sondern sich trotz des aktuellen Wahlergebnisses wieder mehr nach Europa orientiert. Ganz ohne Frage, nur der Okzident wird sicherstellen können, dass Sarajewo eine wirtschaftliche und politische Zukunft haben wird und vor allem dabei auch ihren Charme als friedliche Schnittstelle zwischen den Kulturen erhalten werden kann!

Dieses friedliche Miteinander der Kulturen kann man so ausgeprägt und authentisch weder in Istanbul noch sonst wo in Europa leben und erleben! Was die Österreicher damals in der Stadt begonnen hatten, das sollte die Europäische Union mit Verve und nicht nur mit Worten weiterführen.

Und hier liegt wohl der Hund begraben, denn eine Stadt kann und darf kein Spielball der Politik sein, was selbstverständlich auch auf den gesamten Westbalkan zutrifft. Auch hier müsste unser Europa ganz dringend in Vorschuss gehen und sich den gesamten Westbalkan sichern — auf alle Fälle wäre dies langfristig nicht nur viel günstiger, sondern dazu auch noch ein Gewinn für alle!

Nun gucke ich mir aber erst einmal meine Fotos der letzten Tage an und überlege dabei, ob ich nicht doch eine eigene Bildergalerie anlege.


Blogger

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Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Verstörend

Es gibt sie weiterhin, zivilisierte Länder, in denen die Todesstrafe nicht nur gesetzlich besteht, sondern auch exekutiert wird. Ich glaube mich daran zu erinnern, dass diese sogar einmal in der hessischen Landesverfassung festgezurrt war, aber wegen „Bund sticht Land“ nie realisiert wurde. Warum die Todesstrafe selbst in Ländern, wo sie bereits seit Jahrzehnten abgeschafft wurde, immer wieder aufs Tableau kommt, müsste einmal von Psychiatern näher untersucht werden. Seit es die Todesstrafe gibt, weiß man, dass diese keine abschreckende Wirkung hat. Damit dürfte diese nur das Verlangen nach Vergeltung befriedigen und ggf. seitens des Staates finanzielle Aspekte berücksichtigen.

Für mich gibt es nur wenige Gründe, um Menschen zu töten. Als erstes für alle Menschen aus Notwehr heraus und seitens des Staates in einer Art erweiterten Notwehr für den Polizeiapparat. Für den Fall, dass ein Staat seine Soldaten einzusetzen gedenkt, was heute — wenn dies nicht aus Notwehr geschieht — einer Bankrotterklärung gleichkommt, noch das militärisch notwendige Töten.

Wobei es jedem bewusst sein sollte, Soldaten sind alleine dazu da, um bei Bedarf zu töten. Aber nicht dazu, um selbst getötet zu werden.

Aktuell binge ich Boston Legal und dort wird u. a. sehr gut die Todesstrafe thematisiert. Alan Shore meint dabei, dass wer für die Todesstrafe ist, sich zumindest einmal selbst eine Exekution ansehen sollte. Ich finde, dies hat was! Ich gehe sogar soweit zu fordern, dass jeder Richter, der eine Todesstrafe verhängt, das Töten dann auch selbst übernimmt — nicht immer ist die Gewaltenteilung auch angebracht.

In Tennessee haben sich Politik und Justiz jüngst dazu entschieden, um nach 200 Jahren wieder einmal eine Frau hinzurichten — alleine wohl, um Donald Trump ein klein wenig aufzuheitern; was dieser so kurz vor den Midterms sicherlich nötig hat.

Christa Pike ist dabei das Opfer und dies im wahrsten Sinne des Wortes! Nach zwei missglückten Hinrichtungsversuchen wurde sie vorläufig in ein Krankenhaus gebracht. Nun bin ich einmal gespannt darauf, ob sie morgen von der National Guard oder dem ICE totgeschlagen werden muss.

Was ist bloß aus unserer Welt geworden!

Verschiedenes

Aktuell trudeln bei mir die Anfragen zur Klausureinsicht ein. Ich sammle diese erst einmal und suche dann zusammen mit Detlef Stern nach einem passenden Termin und Ort. Erst wenn ich diese habe, werde ich auf die Anfragen antworten.

Inzwischen ist es schwieriger mit der Bahn von Heilbronn aus zum Flughafen nach Stuttgart zu kommen als über die Seidenstraße zu gelangen. Wenn das Verkehrsministerium und die Deutsche Bahn so weitermachen, gibt es bestimmt bald entsprechende Reiseberichte und Romane, die dann Marco Polo völlig alt aussehen lassen.

Das dies heute so ist, liegt meines Erachtens daran, dass man das in Ministerien und dem Bahnvorstand benötigte Personal nicht mehr nach Eignung, Leistung und Befähigung aussucht, sondern dabei voll und ganz auf „Familienbande“ baut — so wie es in jenen Länder üblich ist, die wir so gerne als Failing oder gar Failed States bezeichnen.

Wir nutzen heute dann das Auto, wobei sich die Fahrerin schon überlegt, wie sie am besten den gesperrten Engelbergbasistunnel umfahren kann.

Funktionierende Demokratien haben allesamt einen ganz gewaltigen Nachteil, denn sie machen das Raubrittertum fast unmöglich. Und wir alle lieben doch einen Götz von Berlichingen! Und da es keine echten Männer mehr gibt, müssen halt Gestalten wie Wladimir Putin und Donald Trump ran. Jan Fleischhauer hat vor über zehn Jahren bereits darüber geschrieben und ergründet, warum viele Deutsche Wladimir Putin bewundern (Der Spiegel, 17.04.2014, 18.20 Uhr).

Wir Menschen wollen mehrheitlich einfach nicht in einer heilen Welt leben, wo alle unsere Mitmenschen eine Chance haben, um glücklich zu werden! Was auch erklären könnte, warum in Deutschland lebende Türken so gerne Recep Tayyip Erdoğan wählen.

Etwa 60 000 in Deutschland lebende Bosnier haben sich zur kommenden Wahl angemeldet, um mit über die Zukunft Bosnien und Herzegowinas zu entscheiden. Wohl sehr menschlich, wenn diese sich für noch mehr Konflikt vor Ort entscheiden werden, denn sie müssen selbst bestenfalls nur noch zum Urlaub dorthin.

Bosnien

Heute wurden wir gefragt, ob wir als Wahlbeobachter nach Sarajewo gehen. Offiziell sicherlich nicht, was aber nicht bedeutet, dass mich die dortige Wahl am 4. Oktober 2026 nicht interessiert. Beruflich bedingt war ich von Anfang an mit dem Zerfall des damaligen Jugoslawien beschäftigt, was mir zudem darüber hinaus ein Anliegen war, weil wir in unserem Verein von Anfang an auch Mitglieder des Westbalkans hatten, die nun über Nacht zu waschechten Feinden wurden, und ich Freunde seit meiner frühsten Jugend hatte, die ich nun überhaupt nicht mehr verstand. Aus stolzen Jugos wurden plötzlich fanatische Serben, Kroaten, Bosnier, Albaner, Slowenen, Kosovaren und noch weit mehr. Wobei sich aus ehemaligen werdenden Europäern mit Masse nationalistische Spinner entwickelt haben, die sich bis heute wie von ganz alleine selbstrekrutieren. Der größte Teil dieser heutigen Verbohrten war noch nicht einmal geboren, als am 14. Dezember 1995 das Dayton Peace Agreement verabschiedet wurde.

Ich war von Anfang an gegen dieses Peace Agreement und musste seine Auswirkungen dann vor Ort mit ausbaden. Bis heute dürften die Menschen dort mehrheitlich noch nicht soweit sein, dass sie diesen Friedensvertrag auch leben können. Bis heute muss die internationale Gemeinschaft darauf achten, dass der weiterhin schwelende Konflikt nicht wieder völlig aus den Fugen gerät. Schlimm, wenn auch nach Jahrzehnten unsere damaligen Analysen des Konflikts weiterhin Bestand haben und es zwar bis heute nicht zum Worst Case Szenario kam, wir dieses aber weiterhin nicht ausschließen können.

Das letzte Mal war ich 1999 vor Ort als auch der oder das Kosovo etwas beruhigt werden konnte. Und vor ziemlich genau 30 Jahren machte ein Kamerad ein Foto von mir, das mich in einer abgestürzten Seilbahngondel zeigte und die Absurdität von Konflikten noch besser darstellen konnte als jene Aufnahmen von Kleinkindern, die mit Hammer und Meisel inmitten von Blindgängern aller Art nach Metall zum Verkaufen suchen.

Spannend für mich dabei, ob ich einen Flashback bekomme, wenn sich dieser nicht bereits eingestellt hat. Unser Reiseführer Semin Bristina hat mir versprochen, dass es keinen Gefechtsfeld-Tourismus geben wird, sondern wir die positiven Veränderungen der letzten drei Jahrzehnte zu Gesicht bekommen werden.

Ich hoffe inständig dabei, dass diese positiven Eindrücke nicht sogleich wieder von der dortigen Wahl völlig zunichte gemacht werden — überraschen würde es mich auf alle Fälle nicht! Diesbezüglich hat mich heute Gerhard Sabathil auf einen Beitrag von Milan Nič und Nikola Xaviereff aufmerksam gemacht, der wieder einmal darauf hinweist, dass selbst die Westliche Welt bis heute keine einheitliche Meinung zum Westbalkan gebacken bekommt: As Bosnia Votes, Western Consensus Is Broken (DGAP, 29.9.2026).

Bis heute und wie schon in den 1990er-Jahren verdienen viel zu viele daran, dass es auf dem Westbalkan nicht besser werden wir, und dies beinhaltet von Anfang an auch Hilfsorganisationen sowie die ganzen Think Tanks und Universitätsfakultäten, die damit über Generationen hinweg ihr eigenes Einkommen sichern können.

Das wirklich Schlimme daran ist, dass, wenn es den Westbalkan nicht gäbe, wir Europäer nach einem anderen Gebiet Ausschau halten müssten, um bestimmte systemrelevante Menschen zu beschäftigen.


Nachtflug

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Beitragsfoto: Nachtflug | © Bettina Kümmerle

Bandagen

Wie bereits 2022 hier gesagt, ist der russische Überfall auf die westliche Welt ein neuer Weltkrieg. Zukünftige Historiker werden sich sicherlich auf den exakten Beginn und ein etwaiges Ende einigen. Notiz am Rande, dass man sich bei den beiden vorherigen Weltkriegen noch nicht einmal sicher ist, ob es gar nur einer war. Und vielleicht wird man in ein paar Hundert Jahren diesbezüglich sogar von einem weiteren Hundertjährigen Krieg sprechen.

Auf alle Fälle aber werden die Bandagen auf beiden Seiten immer straffer gewickelt. Inzwischen reaktiviert selbst die USA ihre uralten Bestände an Langstreckenbombern, verlängert die Laufzeit ganzer Schiffsgenerationen und bereits abgeschriebener Jagdflugzeuge — was wir übrigens nicht können, da wir entweder unsere Waffen und das Gerät verscherbelt haben oder Firmen teuer dafür bezahlten, um gutes Material zu entsorgen.

Derweil bereitet die russische Föderation langsam aber sicher eine Mobilmachung vor und enteignet schon einmal jene westlichen Betriebe, die noch in Russland verblieben sind. Nordkorea läuft sich ebenfalls warm und China übt bereits, wie man Taiwan trotz der durch die neue Drohnenkriegsführung geänderten Bedingungen besetzen kann.

Im Nahen und Mittleren Osten intensivieren sich die Kriegshandlungen fast schon täglich und Europa muss mit weiteren hybriden Angriffen aus Russland rechnen — die fünfte Kolonne wie auch die Schläfer üben ebenfalls, was die zahlreichen fehlgeschlagenen Terroranschläge in Europa erklärt.

Japan hat in den letzten vier Jahren aus seinen Selbstverteidigungskräften sehr schlagkräftige Streitkräfte gemacht und Südkorea wie auch Australien rüsten auf wie noch nie zuvor in ihrer Geschichte.

Wir Europäer haben derweil und mit voller Absicht falsch gepokert und müssen nun alleine darauf bauen, dass die Russische Föderation wirtschaftlich noch vor 2029 zusammenbricht und dies die Chinesen vor einem Waffengang abschreckt.

Wir müssten nun ebenfalls die Bandagen fester wickeln und unsere noch vorhandene Wirtschaftsmacht vollumfänglich ausspielen. Aber was machen wir, wir verhandeln bereits wieder über billiges Russengas und -öl und tricksen bei den in Kraft getretenen Sanktionen wo immer wir es können — 2029 ist ja noch eine ganze Weile hin!

Wobei, einen großen Vorteil hat das Ganze, denn Stuttgart 21 muss somit niemals fertiggestellt werden und keiner ist dafür mehr verantwortlich.

Vermischtes

Irgendwie ist es so langsam nicht mehr lustig, dass die Bundeswehr weiterhin Flugzeuge, Hubschrauber, Schiffe und Landfahrzeuge in unglaublichen Mengen kauft, wohlwissend, dass sie dieses Material nie und nimmer in einem Krieg einsetzen kann ohne dabei die eigenen Soldaten zu töten und dem Gegner den Sieg zu sichern. Was eigentlich völlig egal ist, Hauptsache ein paar systemrelevante Personen dürfen sich weiterhin dumm und dämlich verdienen.

Lustig dagegen ist, wie nun die FAZ bemüht ist, das Fehlverhalten von gleich zwei CDU-Politikern in das möglich beste Licht zu rücken. So soll z. B. der aalglatte und wahrscheinlich sogar teflonbeschichtete Philipp Amthor durch die Medien rundgeschliffen werden; auf alle Fälle hat Berthold Kohler einen richtigen Narren an diesem in der Politik angeblich völlig unterbezahlten Politiker gefressen. Ich meine hingegen, wäre Philipp Amthor tatsächlich ein solch dringend benötigtes Talent, müsste die FAZ keine solchen Artikel über ihn verfassen. Und selbst Jens Spahn hat sich wieder einmal völlig richtig verhalten, so zumindest lassen es Matthias Wyssuwa und Stephan Löwenstein ihre Leser wissen. Spannend wäre zu wissen, was die FAZ-Journalisten von der CDU so alles versprochen bekommen haben.

Man kann das Ganze aber auch locker übertreffen, indem man z. B. wie ich weiterhin Boston Legal bingt, wo die Protagonisten wenigstens so richtig lustig und dazu noch nett sind. Am besten aber, dass diese Kanzlei locker meine Scotch-Bestände aufbrauchen könnte — ich müsste vielleicht sogar noch nachlegen.

Und zum guten Schluss konnte ich dabei auch die Einladung zur 73. Kreisversammlung fertigstellen und drucken. Beim nächsten Bingen werden die Briefe kuvertiert und in den Versand gegeben.

Eurowings

Bereits vor Monaten haben wir einen Hin- und Rückflug nach Sarajewo gebucht. Normalerweise fliegen wir die Strecke Stuttgart – Berlin, einschließlich der inzwischen üblichen Umwege. Also alles kein Problem. Nun aber habe ich eine Eurowings-Werbung gesehen, die mich mehr als nachdenklich macht — scheinbar haben die jetzt nur noch völlig durchgeknalltes Personal.

Und so hoffe ich nun, dass zumindest die Piloten noch halbwegs normal in den Flieger steigen — zumindest aber ihre Finger vom Autopiloten lassen.