Konzert

Musikvideo zur Woche 5 (2)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Zum Einstieg in eine sehr spannende Woche komme ich einmal auf eine Gruppe zu sprechen, welche bis in die 1970er-Jahre hinein allerorten zu hören war. Nun gleich zu Anfang der Song „Free Bird“, welcher auf dem Debütalbum „Pronounced Leh’Nerd Skin’Nerd“ (1973) der Gruppe zu finden ist.

Eines meiner Lieblingslieder dieser Gruppe ist „Simple Man“, welches ebenfalls auf dem ersten Album zu finden ist.

Und zum Schluss dann noch der Song „Gimme Back My Bullets“ (1976), welcher sich auf dem gleichnamigen Album befindet.

1977 verunglückte die Band mit einem Flugzeug. Bereits 1975 hatte Ed King die Gruppe verlassen. Mir blieb die Gruppe eher wegen ihres Namens in Erinnerung, wobei ich bis heute nicht weiß, ob ich diesen jemals richtig aussprechen konnte.


Stadthafen

2.11.02026 5 (7)

Beitragsfoto: Stadthafen

Midterms

Morgen wird es zwar kein Freibier geben, dafür aber die ersten Ergebnisse der Midterms in den USA. Seit der letzten Wahl in den USA bin ich sehr vorsichtig, was die Prognosen angeht. Zudem fallen bereits die ersten Demokraten um und sprechen sich für Donald Trump aus. In unserer Welt dreht sich wirklich alles nur ums Geld.

Was diese Midterms so besonders macht, das ist deren Signalwirkung für sämtliche Totalitaristen dieser Welt. Bisher haben die sich nur an Verlautbarungen aus Moskau oder Peking orientiert, inzwischen hören sie mehr auf die Signale, die aus den USA kommen. Sollten die US-Republikaner trotz allem morgen weiterhin die Oberhand behalten, wird es bei uns in Europa kein Halten mehr geben. Entscheiden sich die US-Amerikaner aber wieder ein klein wenig in Richtung Demokratie, ändert das die kommenden Wahlkämpfe und dies ganz besonders von RN und AfD.

Diese Damen und Herren hätten zwar gerne wieder den Faschismus bzw. den Nationalsozialismus in Europa als Staatsform etabliert, scheuen sich aber davor, in Kürze dann doch wieder von einer erzürnten Bevölkerung wie die Femmes tondues durch die Straßen getrieben zu werden.

Diese Menschen gehen lieber auf Nummer sicher und warten ab, bis die Republikaner auch in Europa zur Hexenverfolgung aufrufen und ihren Waffenbrüdern ICE-Beamte zur Hilfe schicken. Denn ein waschechter Totalitarist war immer schon ein Mitläufer ohne Rückgrat, Cojones und Arsch in der Hose.

Vermischtes

Gestern habe ich mein bisheriges, noch verbliebenes Rundschreiben der EUROPA-UNION als Beitrag auf der Website der EUROPA-UNION eingestellt. Diese Beiträge haben nun die eigene Kategorie „Rundschreiben“. Damit habe ich nun alle meine Beiträge bis auf Briefe, E-Mail und Chats auf das Pull-Prinzip umgestellt. Soll keiner mehr behaupten, dass ich ihn zum Lesen zwinge!

Als Kind habe ich noch in und um die alten Hafenanlagen unserer Stadt gespielt. Die Reste unseres Floßes am Hagenbucherkai dürften dort noch heute auf dem Grund liegen. Heute wurde bei uns allerdings alles ab- und weggeräumt. In Leipzig ging man spätestens seit der Wende einen anderen Weg. Das obige Foto zeigt, dass dies besonders für Studenten ein durchaus attraktiver Ort geworden ist.

Bei uns hingegen rasen ein paar Bootsbesitzer mit weit überhöhten Geschwindigkeiten den alten Neckararm auf und ab und zerstören dabei die verbliebenen Uferböschungen. Wobei das mit dem Rasen in Heilbronn so ein ganz besonderes Ding sein muss. Die völlig Unterbelichteten rasen mit dem E-Scooter die Gehwege entlang und sobald sie ein größeres Auto ergattern können die Allee hoch und runter. Die etwas mit mehr Geld machen das dann auf dem Neckar oder der Autobahn in Richtung Schweiz und Mailand.

Johannes Mirus hat vor Kurzem mit Johannes’ Blögli einen Zweitblock gestartet, eine Idee, die ich vor gut 25 Jahren auch einmal verfolgte. Damals bot ich Mitmenschen eigene Weblogs an, was diese, wohl, weil für sie kostenfrei, einfach nicht nutzen wollten. Dies dürfte auch der Grund sein, warum ich bis heute auf einem leicht überdimensionierten Server sitze.

Das mit dem drittklassigen Fußball (kleiner Insider) hat mich dabei doch schon eine Weile ein ganz klein wenig gestört, vor allem weil ich seit Kurzem einen Fortuna Ultra in der Familie habe. Und denen geht es schon etwas länger nicht mehr ganz so gut — manche behaupten seit 1933.

Bitte kommt jetzt keiner mit dem VFB um die Ecke, nur weil die Stuttgarter gestern den Anschluss geschafft haben wollen. Mir reicht es inzwischen schon, wenn der VFB nicht der schlechteste Verein in Baden-Württemberg ist.

Heute morgen fuhr ich … meine Leser werden es schon wissen … mit dem meseno-Bus. Und sofort ging es damit an die Tankstelle. Gefühlt habe ich einen M48 betankt. Die Fahrt an sich eventfrei. Außer in Neckarsulm und Heilbronn, denn da waren die städtischen Mitarbeiter bestrebt, möglichst viele Autofahrer an ihrer Arbeit teilhaben zu lassen. Vielleicht wäre es eine bessere Idee, wenn sie sich bei ihrer Arbeit filmen und diese Filmchen sogleich auf TikTok stellen. So musste ich heute auf der Allee eine ganze Weile lang städtischen Mitarbeitern bei der Diskussion zusehen, ob sie dieses Jahr die Weihnachtsbeleuchtung links- oder rechtsrum aufziehen. Dabei haben wir bereits November und die Weihnachtsbeleuchtung sollte schon längst glühen. Schon seit Anfang September gibt es in unseren Geschäften Weihnachtsdevotionalien zu kaufen; was man halt so macht, wenn man selber nicht mehr an Weihnachten und die Idee dahinter glaubt.

Was mich wiederum daran erinnert, endlich einmal meine Osterhasen wegzuräumen.

Derweil haben wir Deutschen echte Probleme, denn die Luxusjachten russischer Milliardäre müssen, während diese mit einem Angriffskrieg auf unser Europa beschäftigt sind, gewartet und gepflegt werden. Millionen Euro an Steuergeldern wenden wir dafür auf, denn auch russische Milliardäre können sich auf uns verlassen! Wir kaufen auch noch deren Öl und Gas, wenn sie unsere eigenen Kinder morden.

Wären dies allerdings nur Kleinkriminelle, dann hätte man deren Luxusjachten bereits versteigert oder verschrottet. Und so zeigt sich wieder einmal, dass man bei uns ab 100 Millionen Euro alles machen kann, was man nur möchte. Noch erstaunlicher ist bei uns, dass der Sozialneid nur bis zu einer bestimmten Höhe reicht und damit nur gegen jene gerichtet ist, die ein klein wenig mehr als wir selbst verdienen — der gute alte Mittelstand sozusagen. Sobald einer über richtig viel Geld verfügt, egal woher, schlupfen wir diesem sofort einschließlich unserer gesamten Gewalten in den Hintern. Das dürfte unsere berühmte Leitkultur sein, von der wir immer so schwärmen.

Die Bundeswehr muss versorgt werden, was bei uns immer bedeutet, dass es der heimischen Industrie gutgehen muss. Nun bekommt die Bundeswehr wieder einmal einen Hubschrauber, den man nicht gebrauchen kann. Man hätte auch auf bereits bewährte NATO-Modelle zurückgreifen können. Das Problem dabei, die Gewinnmargen für alle Beteiligten sind zu gering. Für mich ist die Bundeswehr seit den 1980er-Jahren ein guter Signalgeber wie korrupt und kaputt unser Land aktuell ist.

Für 2027 hat sich bereits die zweite Besuchergruppe bei mir angemeldet. Diese möchte nun die Stadtentwicklung Heilbronns am Beispiel der Turmstraße aufgezeigt bekommen. Wie bei der ersten Reisegruppe auch, welche sich für die Green Capital interessiert, werde ich sehr viel improvisieren müssen. Auf alle Fälle aber werden wir unseren Spaß haben.

Konzert

Deep Purple gründete sich 1968, schon eine ganze Weile her. Als mich Andreas Lochner vor ein paar Monaten darüber informierte, dass diese Band weiterhin tourt und dann auch noch in Leipzig vorbeischaut, war der Termin eines Leipzigbesuchs gesetzt.

Am Samstag war es dann soweit und meine bessere Hälfte und ich fuhren nach Leipzig, kamen gut durch und auch rechtzeitig an, um auch noch die Vorgruppen miterleben zu können. Gerade als wir uns mit Karin und Andreas aufmachten, um zum Veranstaltungsort zu gelangen, wurden wir darüber informiert, dass Ian Gillan erkrankt sei und das Konzert wie auch das Folgekonzert nicht stattfinden könne.

Und so machten wir uns einfach selbst einen wunderbaren Abend in der Stadt, wobei ich zum ersten Mal den neuen Stadthafen bewundern konnte. Übrigens, die Kanutouren durch die Stadt sind schon immer ein Erlebnis. Und nun gibt es auch winterliche Touren.

Zumindest ich habe an diesem Abend Deep Purple nicht vermisst. Nun hoffe ich, dass sich der gut achtzigjährige Sänger wieder von seinem Leipzigaufenthalt erholen wird und wir diese Gruppe doch noch einmal erleben werden können. Bis dahin krame ich einfach ab und zu die eine oder andere Platte heraus.

Wer erinnert sich eigentlich an den ersten Sänger dieser Gruppe? Und wer kennt noch das Album „Captain Beyond“ (1972)?


Blitz

Außenminister 5 (5)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Wenn ein Amt in der Bundesrepublik völlig überflüssig ist, das des Bundespräsidenten einmal ausgenommen, dann das des Bundesaußenministers. Aber auch die weiteren Mitgliedstaaten der EU halten an dieser völlig überflüssigen Institution weiter fest — entweder weil sie nicht selber an eine EU glauben oder einfach nur vermeintlich systemrelevante Menschen versorgen müssen.

Bis 1955 hat es bei uns und dies auch ganz folgerichtig der Bundeskanzler noch selber gemacht. Konrad Adenauer war aber auch ein Politiker mit Format und Verantwortungsbewusstsein.

Heinrich von Brentano wurde dann tatsächlich noch mit Aufgaben betraut und gab so dem Amt des Bundesaußenministers bis 1961 noch ein klein wenig Sinn — da war die EU aber noch lange nicht soweit.

Gerhard Schröder I musste dann bis 1966 versorgt werden, Willy Brandt war bis 1969 ebenfalls schon einmal in Amt und Würden — es musste einfach für alle Koalitionäre ein Pöstchen geben.

Mit Walter Scheel wurde die FDP bis 1974 bei der Stange gehalten. Bis 1992 durfte dann Hans-Dietrich Genscher der FDP zu einem Amt verhelfen.

Helmut Schmidt hat 1982 kurzfristig ebenfalls für ein paar Monate dieses Amt mit übernommen.

Klaus Kinkel war dann bis 1998 der erste so richtig auffällige Ausfall im Amt, wobei sich zu dieser Zeit dieses Amt schon längst überholt hatte.

Mit Joschka Fischer mussten nun auch die Grünen bis 2005 befriedigt werden. Und dieser Berufsdemonstrant schaffte es das Amt des Bundesaußenministers endgültig ad absurdum zu führen. Bis heute dachte ich, schlechter kann man diesen Selbstbefriedigungs-Job nicht mehr machen.

Für welches Land Frank-Walter Steinmeier bis 2009 als Außenminister tätig war, wird noch zu klären sein.

Guido Westerwelle war dann bis 2013 mit den vielen Reisen völlig überfordert, wobei es hätte mit dem Finanzministerium noch schlimmer kommen können — denn dort wird ab und zu noch etwas entschieden.

Frank-Walter Steinmeier musste bis 2013 wieder einmal versorgt werden, oder aber er hatte seine ihm übertragenen Aufgaben noch nicht erledigt.

Sigmar Gabriel war bis 2018 einfach nur wieder einmal ein Versorgungsfall. Heiko Maas musste bis 2021 versorgt werden.

Annalena Baerbock wollte bis 2025 dem Amt tatsächlich einmal einen Sinn geben, sie wusste bis zum Schluss aber selbst nicht was für einen.

Johann Wadephul setzt nun wirklich alles daran, noch schlechter zu sein als Joschka Fischer. Der wusste wenigstens mit wem man nicht spricht.

Nur zur Info: der Bundesaußenminister gestaltet die Außenpolitik im Rahmen der Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers (Grundgesetz). Und diese ist in Anbetracht einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik innerhalb der EU (EU-Verträge) eher zweitrangig, wenn nicht gar völlig überflüssig.

Auf gut Deutsch: wenn jemand was von der EU möchte, dann ruft er in Brüssel an. Und wenn jemand meint, er müsse unbedingt mit Deutschland reden, dann den Bundeskanzler. Warum er die Antworten dann nochmals von einem Außenminister bekommen möchte, muss man nicht verstehen, kann man auch nicht verstehen. Es sei denn, man kann auch durch Null teilen.

Und wenn man das kann, dann möchte man sicherlich auch ein Familienfoto mit Russland.