Haus der Geschichte

5.11.02026 5 (1)

Beitragsfoto: Treppe

Vermischtes

Wie so alles in einer reinen Scheinwelt, sobald es zum Schwur kommt, wird zuerst zusammengestrichen. Und so bekommt die Green Capital 2027 nicht einmal den Rooftop-Walk, der aber auch nur irgendwelche Vettern reich gemacht hätte. Man merke sich: wer anderen Ländern Korruption vorwirft, der sollte zuallererst vor der eigenen Haustüre kehren! Für mich bedeutet dies nun, dass ich meiner bereits erwähnten Reisegruppe rein gar nichts mehr zeigen kann!

Nun hoffe ich als Heilbronner sehr, dass das nicht auch noch mit der KI in unserer Stadt ein reiner Flopp wird. Auto können wir bei uns schon lange nicht mehr und die verbliebenen Auto-Millionäre schlupfen auch noch Donald Trump in den Hintern — wie bescheuert muss man bei uns heute eigentlich sein, um VW-Manager werden zu können!

Auch das mit dem Dosensuppenstapeln funktioniert hier nicht mehr ganz so gut. Knorr wurde schon etwas länger abgewickelt — dennoch dürfen deren Rechtsnachfolger die Stadt weiterhin regelmäßig zustinken! Entsprechende Filtersysteme gibt es inzwischen auf der gesamten Welt, nur nicht im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Ein Fachmann erklärte mir jüngst, dass man für so etwas in Heilbronn (Stichwort: Solvay) noch nie Geld aufwenden musste.

Wenn jetzt mit Dieter Schwarz auch noch der letzte Dosensuppenstappler das Licht ausmacht, dann wird es hier zappenduster. Vielleicht sollte man sich einmal Gedanken darüber machen, dass es gar keine schlechte Idee wäre, Menschen hinterherzulaufen, die Geld in die Stadt bringen, anstatt jenen, die die Stadt einzig und allein weiter ausplündern.

Dosensuppenstapeln ist übrigens nichts Verwerfliches! Auch werden wir der Erbswurst noch so richtig nachheulen. Aus einem Ochsen macht man bekanntlich keinen Renner. Viel zu viele Schaumschläger gaukeln uns dies aber immer wieder vor! Allerdings einzig und allein nur zu deren eigenem Vorteil.

Schuster, bleib bei deinem Leisten … und mach dann auch das Beste daraus! Wir haben unsere Vorzüge und sei dies auch nur das Dosenstapeln!

Abendveranstaltung

Gestern war ich nur Gast und dabei auch noch ohne Hausrecht, ansonsten wäre es etwas ungemütlich geworden. Denn ich hätte nicht nur AfD-Abgeordnete entfernt. Dennoch war der Abend ein gelungener, da ich auf doch so einige gute alte Bekannte traf. Nach all den Jahren genügt meist auch nur noch ein Schulterklopfen, um sich zu verstehen. Manchmal werden noch ein paar Worte ausgetauscht, meist aber doch noch und so ganz nebenbei ein paar Dinge geklärt.

Erfreulich, dass ein junger Mann mir gegenüber Interesse am eigentlichen Veranstaltungsthema äußerte, auch erfreulich, dass ein weiterer junger Mann sich mir gegenüber in Diplomatie übte und dies gar nicht so schlecht machte (das ist ein Lob!). Als alter Mann wäre es mir aber noch lieber gewesen, auf junge Männer zu treffen, die auch etwas reißen können. Die haben leider meist für solche Veranstaltungen keine Zeit. Die jungen Frauen lasse ich einmal ganz außen vor, denn die nehmen sich selbst viel zu wichtig.

Weniger erfreulich, dass immer mehr Menschen nur noch kommen, um gesehen zu werden und zudem dabei gucken, wen man beim Gesehenwerden so alles sehen kann. Wer auf solch eine Veranstaltung geht, ohne dabei etwas geregelt bekommen zu haben, der macht eindeutig sehr viel falsch!

Der Hauptgrund für mich aber war ein reiner Egotripp. Nach all den Jahren bin ich weiterhin ein Ausstellungsobjekt und — nun auch so bestätigt — gehören Teile der aktuellen Ausstellung rein rechtlich betrachtet mir, zumindest habe ich dafür vor ca. 30 Jahren die Rechnung beglichen. Aber was soll’s: ich bin Teil einer Ausstellung!

Und da ich weiterhin ein Mensch bin, werde ich am Samstag bei der nächsten Veranstaltung so richtig ablästern, aber ganz gewaltig. Ich glaube, ich bin doch noch ein ganz guter Beobachter und teile dabei weiterhin sehr gerne alles, was mir dabei so aufgefallen ist. Und wie immer, das Wichtigste könnte man hier zwischen den Zeilen lesen oder aber man erfährt es im persönlichen Gespräch.

„But it seems as if anything I like is either illegal or immoral or fattening.“

Frank Rand, Quote Investigator (9.4.2013)

Bloggen

„Ich lese Ihr Blog nicht, aber alles was Sie da schreiben ist eine Unverschämtheit!“ Ich finde, das fasst unsere heutige Zeit ganz gut zusammen. Danach gab es aber doch noch ein paar vernünftige Gespräche mit etwas aufgeschlosseneren Menschen.

Warum Blogger bloggen kann ich nicht sagen, aber ich weiß ganz genau warum ich blogge. Ich könnte auch ganz einfach in meinen digitalen Zettelkasten schreiben oder auch „nur“ ein klassisches digitales Tagebuch führen. Oder etwas auf echtes Papier bringen, vielleicht sogar auf ein Papyrus oder gar auf eine Tontafel ritzen.

Das Bloggen macht mir aber sichtlich Spaß und je mehr sich auch noch darüber echauffieren, umso besser; was für mich tatsächlich aber nur eine extrem periphere Randerscheinung darstellt. In erster Linie schreibe ich für mich, die regelmäßigen Blog-Leser dürften die Gründe dafür bereits kennen, und in zweiter Linie schreibe ich für die wenigen Leser, die sich die Mühe machen hier ab und zu auch vorbeizuschauen — manche davon sogar regelmäßig; Danke dafür!

Die vermeintlichen Nichtleser sind dann das Salz in der Suppe.


Blaue Welle

Blaue Welle 5 (8)

Beitragsfoto: Blaue Welle | © iStock, Philip Thurston

Die US-Amerikaner haben gewählt und viele sprechen nun gar von einem blauen Tsunami. Wer mich ein klein wenig kennt, der weiß, dass ich diesbezüglich sehr vorsichtig geworden bin.

Auf alle Fälle aber haben sich die US-Amerikaner ohne Wenn und Aber wieder mehrheitlich für ihre Demokratie entschieden und Donald Trump dabei gezeigt, dass seine Art und Weise wie er den US-Präsidenten gibt nicht mehrheitsfähig ist. Und so ganz nebenbei konnten die US-Demokraten auch noch die Mehrheit in beiden Häusern gewinnen.

„Midterm Elections Live Updates: Democrats Seize Control of Congress as Voters Rebuke Trump

Democrats flipped seven Senate seats, including three in states held by Republicans for decades, and overcame a redistricting effort to capture the House. President Trump told The New York Times that he would accept the election results.“

New York Times, 3.11.1026

Ganz ohne Frage, dies ist ein erfreuliches Ergebnis und ein guter Tag für die gesamte Menschheit!

Aber, dies zeigt auch, wie von mir die letzten Tage erwähnt, dass Totalitaristen rückgratlose Gestalten sind, die sich sehr schnell den neuen Gegebenheiten anzupassen wissen und sich noch schneller wieder in ihren Löchern verkriechen, so lange bis die Zeit für die endgültige Machtergreifung reif ist!

Noch schlimmer aber ist, dass es bis heute bei den US-Demokraten keine Politiker gibt, die es den US-Demokraten ermöglichen, aus diesem Wahlsieg für die USA insgesamt Kapital zu ziehen!

Es steht sogar zu befürchten, dass sich die gewählten US-Demokraten nun in den Rückzugsgefechten der etablierten US-Republikaner verschleißen und weiter entzweien lassen. Weiter steht zu befürchten, dass sie in faulen Kompromissen mit dem US-Präsidenten und ihren republikanischen Kollegen dem „Weiter so wie bisher“ zustimmen werden.

Auch steht zu befürchten, dass die Gräben innerhalb der US-Demokraten inzwischen selbst so tief sind, dass sie zu keinen eigenen Gesetzesinitiativen fähig sein werden und schon alleine damit dem „Weiter so“ bis zu einem vermeintlichen Gewinn der nächsten US-Präsidentschaft zustimmen werden.

Auf alle Fälle aber steht darüber hinaus zu befürchten, dass sie sich erst einmal ihre eigenen Pfründe sichern und die kommenden zwei Jahre mit dazu nutzen, dass dem amtierenden US-Präsidenten und seiner Gefolgschaft — egal wie kriminell diese auch sind — kein Haar gekrümmt werden wird.

Trotz des eindeutigen Wahlergebnisses und einem sehr deutlichen Signal aus der Bevölkerung heraus kann ich noch nicht sehen, dass die US-Politiker daraus auch die richtigen Schlüsse ziehen werden!

Die US-Amerikaner haben sich zwar für die Demokratie ausgesprochen, es ist aber leider noch nicht sicher, dass die US-Politiker nun auch wieder eine funktionsfähige Demokratie daraus machen werden.

Denn jede Demokratie lebt von Konsequenzen und Verantwortlichkeiten — aber nicht davon, dass man nur regelmäßig jene wechselt, die sich dieses Mal selbst bereichern dürfen. Dies ist zwar immer noch besser als jede andere Kleptokratie, aber immer noch keine wirklich tragfähige Demokratie.

Nun bleibt zu hoffen, dass die US-Demokraten das Richtige aus dem Wahlergebnis machen werden und uns allen damit zeigen, wie eine Demokratie funktionieren kann!


Wahlkabinen

3.11.02026 5 (4)

Beitragsfoto: Wahlkabinen | © Alexandru Nika, Shutterstock

Empfehlung

Mit gutem Gewissen kann ich die Website der EUROPA-UNION Heilbronn empfehlen, welche bereits im Footer dieses Blogs verlinkt ist. Heute findet die inzwischen 73. Kreisversammlung unseres Vereines statt. Dieser hat sich höchstwahrscheinlich bereits 1945 gegründet, sicherlich aber 1946. Seit 1953 ist die EUHN ein Kreisverband der EUROPA-UNION Baden-Württemberg und damit auch der EUD und der UEF, sowie auch wieder ein Teil der Weltföderalisten.

Auf unserer Website kann man sich kundig machen, was Europäische Föderalisten auf lokaler Ebene so tun. Von dort aus gelangt man auch in die weite Welt des Föderalismus, für den Fall, dass man sich ein wenig weiter für diese Idee interessiert.

Und wer noch ein bisschen tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem empfehle ich mein Buch „Europa ist für alle da!“ zur Lektüre. Am besten kauft man es gebraucht, gerne aber auch über mich oder Amazon. Und kennt man noch eine „echte“ Buchhandlung, dann beschafft der Buchhändler das Buch gerne für einen.

Ladenetzwerke

Das sind die künftigen Tankstellen für den Individualverkehr. Und das Unternehmen, welches es richtig anstellt, kann sich nicht nur mit Strom dumm und dämlich verdienen, sondern auch mit Lebensmitteln und sonstigem Bedarf.

Jene Tankstellenbetreiber, die zu spät kommen, die bestraft bekanntlich das Leben. Vielleicht werden diese aber auch ähnlich wie viele Landwirte schon jetzt mit Steuermitteln künftig am Leben erhalten. Dann reicht es aus, dass man noch eine Tankstellenlizenz hat, um sein Geld zu verdienen.

Tesla hat dies von Anfang an erkannt und weltweit eigene Ladenetzwerke in Betrieb genommen. Mercedes ging bis vor Kurzem noch einen ähnlichen Weg, hat nun aber seine Ladeparks in Europa an Electra verkauft.

Wahrscheinlich setzen die deutschen Autobauer künftig auf Schweröl, denn Auto ist es nur, wenn es so richtig stinkt und kracht. Und sollten sich die deutschen Manager geirrt haben, dann zahlen wir Steuerzahler wie immer die Zeche.

Bei VW ist man da schon einen Schritt weiter, denn dort wurden die Millionengehälter der VW-Bonzen jüngst erst von Erfolg und Leistung völlig entkoppelt.

Vermischtes

Während in Teilen der USA bereits gewählt wird, zog ich heute ein paar Runden im Sportbecken, ging schon einmal besser. Im Anschluss dann die Knochen im Solebecken sortiert. Heute Abend gibt es die inzwischen 73. Kreisversammlung und im Anschluss das obligatorische Gansessen. Einmal im Jahr darf es Gans sein und die Kalorien habe ich nun schon etwas ausgeglichen.

In den USA darf wirklich jeder Depp mit Waffen umgehen, aber so lange die sich nur selbst gefährden, ist das wohl noch halbwegs in Ordnung. Man merke sich dennoch: „Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht! Und manche sind auch mit 83 noch nicht erwachsen.

Wobei es doch interessant ist, wenn gerade jene, die sich vor dem Militärdienst drückten, hinterher sehr gerne mit Waffen aller Art herumspielen. Das Rational dahinter dürfte sehr einfach sein: Andere töten ist voll ok, selber getötet werden weniger gut.

Warum muss man möglichst junge Berufspolitiker in das Amt des Bundespräsidenten hieven? Die sind heutzutage bereits so jung, dass sie ihre Lebensläufe fälschen müssen, um überhaupt noch etwas vorweisen zu können.

Das Schlimme daran ist, dass wir diese dann nach ihrem Ausscheiden aus diesem lukrativen Versorgungsamt bis zu deren Ableben und dies über viele Jahrzehnte hinweg weiter versorgen müssen. Aktuell müssen wir schon Joachim Gauck (Jahrgang 1940), Christian Wulff (1959) und bald auch Frank-Walter Steinmeier (1956) völlig sinn- und zweckfrei unterhalten.

Wenn die Union ein ganz klein wenig an uns Bürger denken würde, kämen keine Kandidaten in Frage, die dann gut und gerne 60 Jahre von uns finanziert werden müssten! Für gefälschte Lebensläufe zudem sicherlich eine völlig übertriebene Entlohnung.

Der neue Wahlkampfslogan ist allerdings damit für die Union schon gefunden: Betrug muss sich wieder lohnen! Aber so richtig und ganz gewaltig!

Im Falle einer Kandidatin würde dies für uns Steuerzahler schon alleine und sehr konservativ gerechnet 18 Millionen Euro betragen — für nichts und wieder nichts!

Für Menschen, die für ihr Geld arbeiten müssen, ist dies sicherlich eine ganz gewaltige Summe, hingegen für unsere Berufspolitiker bloß der Preis für eine gewöhnliche Sause. Ohne Friseur und Visagisten selbstverständlich, denn die kosten uns extra.

Nun versteht man aber vielleicht, warum hinter den Kulissen so um diesen Job gekämpft wird. Meine Leser ersparen mir bitte den Hinweis, dass die englische Königsfamilie weit mehr kosten würde; die können dem Bildzeitungsleser aber auch mehr Unterhaltung liefern als ein Christian Wulff.