Konzert

Musikvideo zur Woche 5 (2)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Heute greife ich einmal sehr tief in meine Plattenkiste. The Righteous Brothers gehören von Anbeginn an zu den Sängern, die ich immer wieder gerne höre. Ursächlich dafür dürfte der US-amerikanische Teil der Verwandtschaft gewesen sein. Und spätestens seit dem Schmachtschinken „Top Gun“ (1986) dürfte ich auch eigene Platten von der Gruppe gehabt haben.

Bill Medley und Bobby Hatfield starteten bereits 1962 als The Paramours. Ihre Soulmusik war der Legende nach so authentisch, dass sie selbst Afroamerikanern gefiel und diese damit für den heutigen Namen sorgten: The Righteous Brothers.

Bereits 1964 erzielten sie mit „You’ve Lost That Lovin’ Feelin’“ ihren größten Erfolg. Dieses Lied befindet sich auf der gleichnamigen LP von 1965 und selbstverständlich auch auf „The Very Best of the Righteous Brothers: Unchained Melody“ (1990). Für viele Musikliebhaber dürfte allerdings „The Anthology 1962 – 1974“ (1989) die bessere Wahl sein, um sich mit den Righteous Brothers anzufreunden.

Ironie des Schicksals, dass Bill Medley nochmals zusammen mit Jennifer Warnes durch einen weiteren Schmachtfetzen „Dirty Dancing“ (1987) internationale Bekanntheit erlangte. Beide sangen den Song „(I’ve Had) The Time of My Life“.

Die Musik der Righteous Brothers ist viel zu gut und tiefgründig, um als Hintergrundmusik für Hollywoodfilme zu dienen.

Eigentlich wollte ich mit diesem Blog-Beitrag über die Righteous Brothers noch ein wenig warten, dann aber spülte mir meine Timeline Blog-Beiträge zu, worin sich andere Blogger darüber beklagen, dass sie auch über Musik, Filme und TV-Serien schreiben könnten — wohl aber selber weit Besseres vorhätten. „Whoa, babe, what you gonna do?“

„Sick and Tired“ ist ein Jive, der genau mein Tempo hat! Dieser Song befindet sich auf der LP „You’ve Lost That Lovin’ Feelin’“ (1965), bis heute meine Lieblingsplatte der Gruppe.

Und da der folgende Song jüngst hier schon Thema war, nun gleich auch noch das Original, das sich auf der Platte „The Sons of Mrs. Righteous“ (1975) befindet. „I’ll be your substitute whenever you want me (ooh ooh)“

Nun aber wieder zurück in die 1960er-Jahre, in jene guten Jahre, wo man Totalitaristen noch verbieten und einsperren konnte … und dies dann auch tat. Auf alle Fälle aber nicht auf uns Kinder losließ!

„I’m Leaving It Up To You“ befindet sich auf der LP „Soul & Inspiration“ (1966).

„I’m leavin’ it all up to you-ooh-ooh
You decide what you’re gonna do
Now do you want my lo-o-ove?
Or are we through?“

The Righteous Brothers (1966)

Sonnensystem

Star Trek 5 (3)

Beitragsfoto: Sonnensystem | © Shutterstock

Heute wurde Gene Roddenberrys Star Trek 60 Jahre alt. Ines Kunze vom SWR hat dazu eine sehr gute Reportage geschrieben. Für mich gilt weiterhin, dass William Shatner der beste Raumschiffkapitän ist. Zudem, dass er ohne Leonard Nimoy und DeForest Kelley nie ein erfolgreicher Captain geworden wäre, was übrigens für alle guten Führer gilt und folglich auch zu den Gesetzen guter Führung zählt.

Noch heute, auch wenn zugegebener Maßen inzwischen doch zu sehr aus der Zeit gefallen, ist für mich die Serie von 1966 bis 1969 die beste. Gleich danach kommt aber „Deep Space Nine“ (1993 – 1999), welche ich erst dieses Jahr bis zum Ende bingen konnte. Alle anderen Serien dürfte ich zumindest angefangen haben, diese aber dann nie wirklich beendet — was mich dann wohl doch nicht zu einem echten Trekkie macht.

Dafür habe ich allerdings bis auf „Star Trek: Sektion 31“ (2025) sämtliche Filme bis zum Ende geschaut und dürfte diese zudem auch noch als DVD haben.

Wie von mir hier bestimmt schon öfters geschrieben, durfte ich Leonard Nimoy einmal persönlich kennenlernen, was mich vielleicht bei den Trekkern wieder rehabilitiert. Und sollte das nicht reichen, dann sicherlich meine Vorliebe für „Boston Legal“ (2004 – 2008).

Was nun dazu führt, dass ich entweder demnächst doch noch den jüngsten Star Trek-Film schaue oder doch wieder ein paar Folgen von „Boston Legal“ binge.

So wie Gene Roddenberry von einer besseren Welt voller besserer Menschen träumte, so träume ich weiterhin beim Bingen der obigen Serie von besseren Rechtsanwälten. Heute bekam ich ganz unverhofft ein Mahnschreiben einer etwas jüngeren Rechtsanwältin. Da diese wenigstens meine Adresse richtig wiedergeben konnte, hat sie damit bei mir schon einen Stein im Brett. Und so hoffe ich, dass diese junge Dame noch die Kurve bekommt und künftig bei einer richtigen Kanzlei anheuern kann.

Aber da wir heute 60 Jahre Star Trek feiern, lasse ich für heute einmal Rechtsanwälte Rechtsanwälte bleiben und frage mich auch nicht weiter, was „unsere“ Politiker heute noch so alles anstellen werden.

Gene Roddenberry war übrigens B-17-Bomberpilot und flog auf dem Pazifikkriegsschauplatz 89 Einsätze, was erklären dürfte, warum Captain Kirk so ein guter Kapitän ist.

Zur Feier des Tages hier noch die Titelmelodie von „Deep Space Nine“. Der Autor ist Dennis McCarthy.

Und ganz am Ende der Anfang vom Ganzen. Alexander Courage komponierte diese Titelmelodie 1965 ohne Künstliche Intelligenz innerhalb einer einzigen Woche.

„Come on, we hate all our clients. It’s good to hate – it allows us to overcharge and still sleep at night.“

Denny Crane, Tortured Souls (1.15)

Amtsstube

8.9.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Amtsstube | © Shutterstock

Vermischtes

Wenn es um das Heilbronner Promi-Viertel Neckarbogen geht, kennt die Heilbronner Stadtverwaltung keine Gnade, denn zu viele systemrelevante Heilbronner haben dort investiert. So ganz nebenbei erfährt man dann auch, dass, wie von mir vor Jahren bereits befürchtet, der Neckarbogen immer weiter zu einer Gated Community ausgebaut wird. Schon heute wird man kriminalisiert, wenn man dort kein Anlieger ist.

Jahrzehntelang habe ich mich darüber beschwert, dass z. B. die Sülmerstraße und die Turmstraße zugemüllt und zugeschissen werden. Bis letztes Jahr habe ich dort selber noch aufgeräumt und dabei auch den einen oder anderen Menschenhaufen entsorgt. Für die größten Müllberge habe ich mir tagelang die Finger wundgeschrieben bis endlich einmal ein städtischer Bediensteter vorbeischaute und eine Entfernung in Aussicht stellte.

Selbstverständlich unternimmt man in der Kernstadt auch nichts gegen Grölende und Randalierende, denn die gehören wie die im Randstein Kopulierenden zum städtischen Weindorf-Feeling. Und wer in der Kernstadt wohnt, der ist selber schuld! Man könnte sich doch auch ein Grundstück im Neckarbogen ergattern, in einen besseren Stadtteil oder gleich nach Flein ziehen.

Heute kann man wieder einmal von einer Bildungskatastrophe lesen und ich meine dabei nicht Sachsen-Anhalt, wo mehrheitlich völlig Unterbelichtete, Mauerschützen und potentielle KZ-Wärter leben, sondern vom Ergebnis der jüngsten Pisa-Studie. Nun sind wir ganz offiziell Dummenweltmeister! — zumindest auf einem Gebiet.

Was sich sicherlich auch auf die kommenden Wahlen auswirken wird. Und nein, kein intelligenter Mensch wählt AfD und auch nicht BSW! Einzige Ausnahme vielleicht, man ist Nationalsozialist durch und durch und glaubt an die Überlegenheit der eigenen Rasse — was aber auch schon wieder nicht ganz so helle ist.

Save Me

Gestern war es mir einfach nach Musik aus 1979! Trotz Krisen konnte die damalige Regierung noch richtige Entscheidungen treffen, was ihr in unserem Intrigenstadel allerdings auch nicht viel weiterhalf. Zum Ende der 1970er-Jahre bot die Musik nochmals die gesamte Bandbreite ihres Könnens auf und sorgte dafür, dass ich noch heute Good Vibrations (1967) haben kann.

Nun aber wieder zurück nach 1979. Wer kennt noch die südafrikanische Band Clout? 1977 als Mädchenband gegründet, wurden sie mit dem Klassiker der Righteous Brothers „Substitute“ (1978) international bekannt und legten 1979! gleich mit „Save Me“ nach. Bis sie sich 1981 wieder auflösten, hatten sie noch ein paar weitere heute noch hörenswerte Songs eingespielt.

Selbstverständlich möchte ich dem Leser den ersten Hit der Gruppe nicht vorenthalten, zumal ich demnächst gerne einen Blog-Beitrag über die Righteous Brothers schreiben würde.

Wahlhelfer

Die besten Wahlhelfer der AfD sitzen weiterhin in der Bundesregierung. Während Friedrich Merz sämtliche rechten Fantasien bedient, die SPD Minister eher mit Abwesenheit oder Untätigkeit glänzen, verteilt Alexander Dobrindt Pässe an Chinesen und Katherina Reiche lässt die Gasspeicher leerlaufen.

Die CDU hofft wohl darauf, dass die neuen Deutschen, ähnlich wie vorab Russen und DDR-Bürger, die ersten Jahre die Union wählen werden — hat unter Helmut Kohl ganz gut geklappt. Hingegen steigern ganz beiläufig leere Gasspeicher die Gewinne der Unionsgeldgeber, was den Bundesministern selbst sicherlich nicht schadet.

Derweil werfen auch die SPD-Minister vom Kanzler hoch motiviert die Steuergelder mit vollen Händen zum Fenster hinaus, wohl nicht wissend, dass die Union zum Ende hin die SPD für die ganzen Schuldenberge verantwortlich machen wird und wieder einmal als schwäbische Hausfrau in den nächsten Wahlkampf zieht.

Während unsere Steuergelder schneller versickern als das Wasser im Rhein, dabei sämtliche getätigten staatliche Investitionen meist nur Industriebosse und Aktionäre glücklich machen, können die antidemokratischen Parteien in Deutschland tun und lassen was sie möchten. Von der Bundesregierung aus Gründen auch immer vor dem Grundgesetz geschützt, müssen diese nichts mehr anderes tun als zu gucken, wie sie schon jetzt mit an die Futtertröge gelangen.

Und nein, es wird der Union wie auch der SPD nicht helfen, dass sie beim nächsten Wahlkampf behaupten, doch auch ganz seriöse Politiker mit im eigenen Bestand zu haben. Der Wähler wird es den SPD und CDU Ministerpräsidenten nicht positiv anrechnen, dass sie sich vor der eigenen Bundesregierung weggeduckt und totgestellt haben. Politik hat vielleicht nichts mit eigener Arbeit zu tun, aber auf alle Fälle mit eigener Verantwortung.