Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock
Inhaltsverzeichnis
Vermischtes
Gestern gab es einen kleinen Spaziergang beim Wartberg zusammen mit Mitgliedern der EUROPA-UNION und an Europa Interessierten. Und zur Abrundung noch ein Abendessen in sehr angenehmer Runde.
Heute wird es dann ein wenig anstrengender. Meine bessere Hälfte und ich gönnen uns die Meistersinger von Nürnberg und das in der Staatsoper Stuttgart. Die Uraufführung fand 1868 in München statt. Und so sind wir beide ab 16.00 Uhr gespannt darauf, warum das, was war, vielleicht auch das ist, was wird.
Aktuell sinniere ich allerdings noch mit Detlef Stern darüber, was Studenten so alles machen, um nicht selbst studieren zu müssen. Der Grund dafür dürfte einfach sein, denn heute lässt man auch Menschen studieren, die vorab in der Schule nachgewiesen haben, dass sie nicht lernen können und noch schlimmer, dies auch nicht lernen wollen.
Bloggerei
Ich lese gerne andere Blogs und bin auch immer wieder versucht, an Webringen und sonstigem Gedöns teilzunehmen. Dann aber erlebe ich dort immer wieder eine sich selbst erhaltende „Bloggergemeinschaft“, die sich vornehmlich um die eigene Reichweite bemüht. Was für viele Blogger sicherlich nicht störend ist, ganz im Gegenteil, mich hingegen aber eher abschreckt. Mich erinnert dies gerne an das heutige Linkedin, wo man sich gerne selber lobt und loben lässt.
Und sobald ich in meinem Blog signalisiere, dass ich keine Klickgemeinschaften oder gar mit KI aufgepeppte Inhalte mag, echauffieren sich erneut ein paar Blogger darüber und machen mich so zum Bestandteil ihres eigenen Spiels. Deshalb habe ich wieder einmal einen Webring verlassen.
Wahrscheinlich sind die jeweiligen Blogrolls der Weblogs doch das geeignetere Mittel, um Blogs miteinander zu verknüpfen.
Belle Fille
Gestern musste es wieder einmal ein Film sein. Méliane Marcaggi führte Regie in einem leicht zugänglichen Film um eine Ehefrau. Ein One-Night-Stand mit einem Korsen und dies noch auf Korsika führt zu den üblich zu erwartenden Verwicklungen. Auch das Ende des Films ist absehbar.
Alexandra Lamy (Louise Blancard) spielen als Ehefrau und Miou-Miou (Andréa Lucciani) als vermeintliche Schwiegermutter ihre Rollen ganz gut. Der Rest der Besetzung ebenfalls nicht schlecht.
Alles in allem ein vergnüglicher Film aus 2020, der nett mit den allseits bekannten Klischees spielt.
Und da ich schon einmal dabei war, gab ich mir dann doch noch einen weiteren Film. „Incident at Victoria Falls“ (1992) mit Christopher Lee. Dieser Schauspieler hat in seiner Karriere unzählige Filme gedreht, manche Meisterwerke sind dabei. Dieser Film gehört nun sicherlich nicht mit dazu.
Bill Corcoran führte Regie und es machte diesen gefühlt gut dreistündigen Film auch nicht besser, indem man mit Patrick Macnee einen weiteren Altschauspieler an Lees Seite stellte.
Auf alle Fälle hätte man diesen Film auch auf 90 Minuten reduzieren können. Mein Fazit: es lohnt sich nur diesen Film anzuschauen, wenn man eine schlaflose Nacht überbrücken muss. Ich nahm es als Sitzfleischtraining für die heutige Aufführung — alles muss vorbereitet werden, auch der Besuch einer Opernaufführung.







2 thoughts on “15.2.02026”
Moin Heinrich. In den Medien wird berichtet, dass im Rahmen einer Übung 10 ukrainische Soldaten NATO-Bataillone + Fahrzeuge mit Drohnen ausgeschaltet hätten. Sind wir wirklich so schlecht ? https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_101129572/drohnen-manoever-ukrainische-soldaten-schlagen-nato-truppen-in-estland.html
Liebe Grüße Andreas
Lieber Andreas, wie es der Name schon sagt. Übung halt. Dort spielt man immer unterschiedlichste Szenarien durch und schaut dabei, dass man daraus etwas lernt. Wie gut oder schlecht eine Einheit tatsächlich ist, stellt man aber erst auf dem Schlachtfeld fest. Eine möglichst gute Ausbildung, bestmögliche Bewaffnung und Ausrüstung können sich dabei durchaus positiv auswirken.
Auf alle Fälle aber sehen wir bereits seit ein paar Jahrzehnten, dass die Zeiten von „Wehrpflichtarmeen“ längst der Vergangenheit angehören und dem Gegner nur Kanonenfutter bieten. Man kann aber auch mit Kanonenfutter Geländegewinne erzielen. Den Krieg gewinnt man dann allerdings eher mit geheimdienstlichen Mitteln und auf der politischen Ebene.
All dies ist aber nicht wirklich Neues. Schau Dir nur mal Achilles vor Troja an.