17.7.02021

Unser gut besuchtes Europagrillen konnten die anwesenden Vorstandsmitglieder nicht nur zum Austausch mit den Mitgliedern nutzen, sondern auch, um für die Zukunft des Vereines neue Pflöcke einzuschlagen. Es wurde darüber viel diskutiert und so verlängerte sich das Grillen bis in die Nacht hinein.

Als Fußgänger habe ich mich inzwischen daran gewöhnt, dass ich den Porsches in der Fußgängerzone weichen muss oder sanft von einem Wohnmobil zur Seite geschoben werde, damit dieses einen guten Platz vor der Eisdiele erhält.

Und inzwischen bin ich auch Radfahrer gewöhnt, die von überall herkommen können und damit rechnen, dass Fußgänger beizeiten zur Seite springen. Da ich das Klingeln nicht hören kann, bin ich immer wieder froh darüber, wenn mich meine bessere Hälfte zur Seite zieht.

Bei den neu hinzugekommenen Verkehrsteilnehmern muss man hingegen als schwächster Verkehrsteilnehmer sehr vorsichtig sein, um nicht überrollt zu werden. Da ist es durchaus von Vorteil, wenn die Elektroboliden (als Fahrräder mit Elektromotor verniedlicht) oder E-Scooter mit Kindern um die Ecke kommen, da dadurch, bei einem möglichen Zusammenstoß, das Gesamtgewicht nicht automatisch zu fatalen Verletzungen führt.

Heute morgen beim Frühstück das Thema, nämlich warum gestern die New York Times exaktere Informationen über das Hochwasser bei uns hatte als die meisten Tageszeitungen vor Ort.

Die New York Times ist eine der Tageszeitungen, denen man durchaus täglich mehr als 5 Minuten Aufmerksamkeit schenken kann. Der dafür notwendige Qualitätsjournalismus hat aber auch seinen Preis, und man muss sich schon fragen, wie sich heute überhaupt Tageszeitungen noch finanzieren können ohne, dass sie gleich zu gut kaschierten Werbeblättern werden.

Bei manchen Zeitungen bekommt man zudem den Eindruck, dass nur die ersten Seiten journalistische Inhalte aufweisen. Diese kommen meist von externen Providern und vielleicht werden sie noch etwas angepasst, um ein Lokalkolorit zu erhalten. Vor Ort bekannte Redakteure würzen das Ganze mit ihren Kommentaren, bevor der Rest in die Werbe- und Anzeigenabteilung geht.

Einige Zeitungen haben es dabei sogar geschafft, dass Myriaden von freiwilligen Helfern den jeweiligen Lokalteil füllen und dabei die Neugierde oder das eigene Ego der Leserschaft befriedigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.