Beitragsfoto: Mauerblumen
Inhaltsverzeichnis
Platzhalter
Nur für den Fall, dass mir heute meine Familiengeschäfte noch etwas Zeit lassen. Das kommt davon, wenn man Unliebsames einfach so vor sich hin schiebt. Eine Entschuldigung habe ich aber, seit Wochen mahne ich Zuarbeit an, von einer Behörde — auf die ist immer Verlass!
Vermischtes
Die Kriege gehen munter weiter, das Europäische Parlament hat ein weites Handelsabkommen verabschiedet und Melania Trump hat jetzt einen eigenen Roboter.
Die EU sollte Abner Benaim dafür bezahlen, dass er einen Film über die Trump-Familie macht; danach wird selbst Star Wars Schnee von gestern sein.
Der Gemeinderat hat den Umbau des Frankenstadions beschlossen, für den weiteren Ausbau der BAB6 soll es nun auch den Platz dafür geben und unsere Stadt nimmt nicht an der Earth Hour teil, was durchaus zu einer AfD-Hochburg und Nazi-Bild im Rathaus passt. Bei der Nordumfahrung geht es dafür nun ziemlich schnell — warum muss ich da nur an Johann Wolfgang von Goethe denken?
Jüngst hat mich eine Besucherin gefragt, warum unsere Waffenverbotszonen zeitlich begrenzt seien. Ich begründete dies mit einer Heilbronner Reichsstadt-, Wengerter- und Seeräubertradition, alles andere wäre sicherlich sehr peinlich geworden.
Ein Buckelwal darf nun außerhalb der Reichweite der Kameras sterben. Aus den Augen, aus dem Sinn — heute haben wir nun wirklich genug für den Umwelt- und Naturschutz getan!
Mein Beitragsbild ist auf einem Spaziergang durch ein Stadtteil entstanden. Früher™ konnte man eine solche Pracht auch noch in Heilbronn selbst finden; Migration im Kleinen.
Meine Blogroll wird künftig immer schlanker werden, weil ich einfach keine Lust habe, um KI-Geschriebenes zu lesen. Wie können Blogger nur davon ausgehen, dass man, wenn man sie über Jahre hinweg gerne gelesen hat, es nicht merken würde?
Filmgenuss
Habe mir den gestrigen Abend mit einer schwarzen Komödie versüßt. Aber nicht etwa einer aus Frankreich, wo wie bei uns alles ebenfalls sehr gefällig geworden ist, sondern einen Film aus Panama, einem Land in dem die Probleme noch so allumfassend sind, dass selbst Kritiker schwarzen Humor noch derb und ungehobelt bestehen lassen.
Der Film trägt den Titel „Housekeeper’s Revenge“, im Original lautet er „Secuestro a domicilio“ (2009). Den deutschen Titel lasse ich einmal weg, denn dessen Übersetzung ist das Schlimmste, was einem Film passieren kann. Leider ist mein Spanisch zu eingerostet, um den Film in der Originalsprache wirklich genießen zu können. Wenn ich aber nochmals die Gelegenheit zum Gucken finde, werde ich dies allerdings versuchen, so hat mir der Film gefallen.
Abner Benaim führte Regie, der zusammen mit Lino Georg von Saenger auch die Geschichte geschrieben hat. Dass es solche Familien wie die gezeigte überhaupt gibt, dürfte heute sogar noch wahrscheinlicher sein als vor zwanzig Jahren, wobei die beiden Autoren sicherlich wussten, was sie da schreiben.
Rosa Isabel Lorenzo als Toña und Aída Morales als Paquita rocken den Film auf alle Fälle und Francisco Gattorno würde auch bei uns eine exzellente politische Karriere hinbekommen — was mich irgendwie an einen Lokalmatador erinnert.
Der Rest der Besetzung ebenfalls richtig gut. Mit Isabella Santodomingo als Hausfrau könnte man fast etwas Mitleid bekommen, wenn man nicht ganz genau wüsste, dass sie ein selbstgewähltes Schicksal erlebt. Sie kann sich ja den Gärtner mit ihrem Mann teilen und die Familie ist wieder völlig in Ordnung.






