28.10.02021
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Schwimmen

Den Sommer über auch in Heilbronn eine feine Sache. Wohl aufgrund von COVID-19 hatten sich auch in den Heilbronner Bädern die Mindestanforderungen an die Hygiene durchgesetzt, und bei etwas schlechterem Wetter konnte man auch hervorragend seine Bahnen ziehen.

Jetzt, da nur noch die Spaßbäder geöffnet sind, wird es für mich, da ich, aus gesundheitlichen Gründen heraus, nicht auf das Frühschwimmen zurückgreifen kann, eng. So warte ich nun geduldig darauf, dass sich auch mir die Chance bietet, um im Sportbecken den einen oder anderen Schwimmzug machen zu können. Wenn das dann einmal der Fall ist, muss ich spätestens beim ersten Luft holen aufpassen, dass ich keine Parfümwolke erwische, denn dann wird es tatsächlich lebensgefährlich.

So mache ich gleich einmal einen konstruktiven Vorschlag, denn ich bin bestimmt nicht der einzige Schwimmer, der sich im Sportbecken gerne anstrengen und so etwas wie in der Art Schwimmtraining absolvieren würde.

In Neckarsulm gibt es doch das große und auch extra dafür gebaute Spaßbad, das schon immer mit seiner Finanzierung zu kämpfen hat. So wäre doch eine gemeinsame konzertierte Aktion beider Städte möglich. Man ergänzt das Bad in Neckarsulm mit einem Wein- und Bierausschank sowie einem Raucherbecken und sorgt für eine kostenfreie öffentliche Verkehrsanbindung von Heilbronn aus — wer eine Eintrittskarte vorweisen kann, fährt damit auch zum Spaßbad und wieder zurück.

Dafür wird das Soleo für Schwimmer reserviert, die sich gerne beim Schwimmen sportlich betätigen möchten.

Sozial

Kommt es nur mir so vor, oder hat sich dieser Begriff tatsächlich zum Negativen verändert. Meines Erachtens steht er, egal wer in noch auf den Fahnen führt, nur noch für die Begründung, um noch mehr Steuergelder umzuverteilen oder diese gar nur noch für die eigenen Zwecke zu verwenden.

Ob Diakonie oder Caritas, ob Partei oder Hilfsorganisation, es sind jeweils riesige Organisationen entstanden, die allesamt alleine für ihren eigenen Betrieb Unsummen von Steuergeldern benötigen und auch verbrauchen. Spenden, Beiträge oder Eigenleistungen der Mitglieder reichen dafür schon lange nicht mehr aus.

Deshalb müssen wir Steuerzahler Jahr für Jahr tiefer in die Taschen greifen, um dieses „Sozial-System“ — wohlgemerkt neben dem „Sozialstaat“, der ebenfalls Unsummen kostet — überhaupt noch am Leben erhalten zu können. Und kaum einer ist darüber noch erstaunt, dass dabei der eigentliche Zweck und Sinn dieser privaten Organisationen immer weniger erfüllt wird, denn dann stünde zu befürchten, dass wir alle noch mehr Gelder aufbringen müssen.

So wundert es auch kaum noch, dass jetzt eine „Hilfsorganisation“ nach der anderen nach weiteren Steuergeldern verlangt, um den eigenen Betrieb „modernisieren“ — das aktuelle Modewort für Mehrausgaben — zu können.

Leider spricht keine Organisation davon, die eigene Strukturen auf das wirklich Notwendige zu begrenzen. Oder gar damit anzufangen, den gewaltigen personellen Überbau auszudünnen.

Und Ideen, wie man zielgerichteter und wirkungsvoller „helfend“ tätig werden könne, werden schon lange nicht mehr erörtert, geschweige denn nach außen kommuniziert. So wird der Eindruck erweckt, dass inzwischen die Selbsthilfe der eigentliche Zweck der sozialen Verbände, Parteien und Organisationen ist.

The Länd

So plötzlich und überraschend wie das Ganze kam, könnte man durchaus vermuten, dass irgendein Vetter dringend Geld benötigt hat — über 20 Millionen Euro Steuergelder um etwas genauer zu sein.

Dabei wäre es eine gute Idee — in Zeiten besonders angespannter Haushalte und sinkender Steuereinnahmen — etwas umsichtiger mit unseren Steuergeldern umzugehen.

Aber ganz im Gegenteil, nicht nur, dass es in unserem Ländle noch mehr an Ministerien und Verwaltungsmitarbeitern gibt, von denen jetzt schon sehr viele überhaupt nicht wissen, was sie den ganzen langen Tag über tun sollen. Sondern unsere Landesregierung arbeitet mit großer Vehemenz daran, und hat dazu extra noch die SPD mit ins Boot geholt, dass the Länddäyle (früher gerne als Landtag bezeichnet) von the Länd noch vor dem deutschen Bundestag größer und teuerer als der chinesische Volkskongress werden wird.

Abschließend, um die Idee von the Länd ein wenig weiterzuspinnen, schlage ich vor, dass unser Regierungschef ab sofort als „the Däpp“ weltweit beworben wird. Die dazu notwendigen Millionen Euro Steuergelder werden wir uns sicherlich auch noch leisten können.


Website des Tages

Repair Café

Repair Cafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen ihre kaputten Dinge reparieren. An den Orten, an denen das Repair Café stattfindet, ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden.“ 


Geburtstag des Tages

Francis Bacon

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