Beitragsfoto: Universum | © Gerd Altmann from Pixabay
Inzwischen befinde ich mich am Ende der vierten Staffel, welche ich übrigens bis dato für die beste Staffel erachte. Spannend auch, dass ich von immer mehr Freunden, Bekannten und anderen Bloggern erfahre, dass diese ebenfalls Gefallen an diesem Ableger der ehemaligen Fernsehserie Raumschiff Enterprise gefunden haben. Wie bereits geschrieben, für mich ist Captain James T. Kirk weiterhin der beste Raumschiffkommandant. Und so habe ich nur gelegentlich in weitere Ableger von Star Trek hineingeschaut, wobei dies je älter ich wurde umso seltener geschah.
Aus einem kurzen Anfall von Nostalgie heraus habe ich mir dann doch einmal den Ableger Jean-Luc Picard (2020 – 2023) angeschaut, bereits nach drei oder vier Folgen war dann aber Schluss damit.
Ganz anders erging es mir mit Deep Space Nine als diese 1993 erstmals ausgestrahlt wurde. Wäre meine frisch angetraute bessere Hälfte nicht gewesen, hätte ich diese Staffeln bereits in den 1990er-Jahren zu Ende geschaut.
Letztes Jahr thematisierte ich hier im Blog einmal Star Trek versus Star Wars, was zu weiteren Gesprächen u. a. mit Detlef Stern führte, dem DS9 sehr gut gefallen hatte. Und so kam es nun, dass ich doch noch nach all den Jahrzehnten dazu komme, um diese Serie bis zum bitteren Ende zu schauen — hoffe ich auf alle Fälle einmal. Der Vorteil dabei, ich muss nicht immer auf die kommende Folge warten, sondern kann mich nun auf diese Station beamen wann immer ich es möchte und Zeit dazu habe.
Und da ich nun auch den Handlungssträngen folgen kann, stelle ich fest, dass sich das Star Trek Universum nicht nur stark ausgebreitet und dabei auch Tiefe gewonnen hat — was schon immer mein Traum in Bezug auf Europa gewesen ist.
Inzwischen habe ich sogar Gefallen an den Ferengi gefunden und kann sogar den Jem’Hadar etwas Gutes abgewinnen.
Ob ich mir nach dem Ende von DS9 nochmals einen anderen Ableger von Star Trek anschaue, steht momentan völlig in den Sternen. Ab und an gucke ich noch eine der Folgen der Originalserie und stelle dabei fest, wie sehr ich inzwischen selber aus der heutigen Zeit gefallen sein muss. Wahrscheinlich aber werde ich mir — die Zeit vorausgesetzt — den inzwischen ebenfalls etwas ergrauten William Shatner nochmals und zwar als Rechtsanwalt gönnen.







4 thoughts on “Deep Space Nine”
Und die Serie hat auch den Tablet-Computer erfunden. Auf den holografischen Doktor warten wir noch. Unvergessliche Charaktere, aus denen Morn herausragt.
Morn mit oder ohne Haare, das dürfte wohl die wichtigste Frage von DS9 sein?
Mein Tippfehler. Mron (!) war dem gemütlichen Kneipenstammgast Norm (rückwärts buchstabiert) aus „Cheers“ nachempfunden. Im deutschen Fernsehen lief es in den frühen 80ern; die Älteren erinnern sich. Preisfrage: Wie hieß Norm in der ZDF-Synchronversion?
Bei Cheers muss ich passen, diese Serie fällt in eine Zeit, in der ich wohl am wenigsten und selektivsten das Fernsehen nutzte.