12.10.02026

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Beitragsfoto: Feiernde Menschen | © Shutterstock

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Apokalypse

Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, und Ulf von Rauchhaupt spricht bereits von einer Mathematik-Apokalypse (FAZ, 9.10.2026, 13.08 Uhr). Jüngst diskutierte ich noch darüber, ob LLM das Niveau eines Bachelors an Universitäten erreichen können, und nun scheint von diesen ein Matheproblem nach dem anderen gelöst zu werden.

Ein von mir sehr geschätzter Gesprächspartner meinte sogar, dass bald auch die Intelligenz zu einem reinen Steckenpferd von Menschen werden kann, einfach nur, weil wir Menschen in absehbarer Zeit nicht mehr selber nachdenken müssen, um unseren Lebensunterhalt zu sichern oder gar die Welt retten zu können.

Was sicherlich ganz gewaltige Auswirkungen auf alle unsere Gesellschaften und das soziale Gefüge an sich haben wird. Die meisten meiner Leser dürfte es sicherlich freuen, dass unsere Generation nun „der Gnade der frühen Geburt“ unterliegen dürfte und wir es nicht mehr miterleben müssen, dass künftige Kanzler auf TikTok und Co. trällern, dass sie „die Haare schön haben“ oder alleine die Penislänge deren Listenplatz bestimmt.

Auf alle Fälle aber werden sich künftig noch weitere Mathematiker darüber ärgern oder freuen dürfen, dass immer mehr der größten Tage in der Geschichte der Mathematik ohne ihr eigenes Zutun stattfinden werden.

Erfreulich

Kaum komme ich von meiner montäglichen Fahrt mit dem meseno-Bus zurück, welchen ich heute fast vollständig gefüllt bekam, überschlagen sich die positiven Meldungen. Der chinesische Mercedes-Konzern möchte den Smart wieder auf die Straßen bringen und Citroen liebäugelt derweil mit einer elektrischen Ente. Letztere soll ab 2028 in Neapel produziert werden, während der Smart wohl auch im selben Jahr aus China kommen wird.

Zumindest unsere europäischen Nachbarn erkennen, was die Chinesen schon etwas länger wissen, nämlich dass kleinere Automobile einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr gut ergänzen können und dies besonders in Gegenden, wo man nicht so einfach einmal ein paar Schienen verlegt oder ganze Omnibusse voll bekommt.

Aktuell ist aber die Meldung, dass Bärbel Bas ihre Ämter niederlegt unschlagbar; das Gute daran, sie dürfte letztendlich doch noch erkannt haben, dass sie für solche Aufgaben einfach nicht intelligent und kompetent genug ist. Wenn nun auch noch Lars Klingbeil erkennt, dass er nicht zu den hellsten Kerzen in seiner Partei gehört, könnte diese vielleicht doch noch darauf hoffen, nicht das Schicksal der FDP erleiden zu müssen. Bis wir auch LLM wählen dürfen, sollten unsere Volksvertreter noch über ein klein wenig Hirn verfügen und dieses auch gebrauchen wollen.

Und bei den E-Scootern möchte man so langsam mit dem Wilden Westen aufräumen und versucht die jeweiligen Verleiher in Regress zu nehmen. Bernhard Biener schreibt in der FAZ (12.10.2026, 11.20 Uhr), dass die Verleiher jetzt für ihre Tretroller haften würden.


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