Bettina & Heinrich

Heirat 5 (3)

Beitragsfoto: Elf Jahre später in Polen

Am Freitag, 25. Juni 1993 ging es morgens zuerst aufs Standesamt in Heilbronn und gleich danach auf den Neckarbummler zur Hochzeitsfeier. Die kirchliche Trauung ersparten wir uns, da „unser“ Pfarrer grundsätzliche Probleme mit dem Militär — ich habe in Uniform geheiratet — hatte und zudem damit Schwierigkeiten, dass meine bessere Hälfte „wegen mir“ wieder in die Kirche eingetreten war. Er hätte als Politruk bestimmt noch viele weitere Gründe gefunden, und so ersparten wir ihm diese psychische Belastungssituation und retteten damit für alle Beteiligten den Tag.

Noch in derselben Nacht flogen wir dann als Brautpaar über London nach Kalifornien.

Kurz vor unserem 25. Hochzeitstag holten wir dann in unserer Lieblingskirche, der Martin-Luther-Kirche in Ulm, zusammen mit unserem Lieblingspfarrer die kirchliche Trauung nach — Gottes Segen hatten wir von Anfang an.


Bettina & Heinrich

Präliminarien 5 (4)

Beitragsfoto: Regentag in Capri 2019

Etwas über einen Monat dauerte es bevor die Präliminarien erledigt waren. Aber am Pfingstmontag, 8. Juni 1992 war es dann doch soweit und wir gaben uns das Eheversprechen.

Die meiste gemeinsame Zeit hatten wir dabei auf dem Squash-Court oder auf der Laufstrecke verbracht, was die Verhandlungen wohl etwas beschleunigte. Damit trat ich übrigens den Beweis einer Theorie aus den 1980er-Jahren an, nämlich dass es keine erfolgreichen und effizienten Verhandlungsrunden geben kann, wenn dabei keine Möglichkeit zur sportlichen Betätigung besteht.

Die weiteren Verhandlungen zogen sich dann doch noch etwas in die Länge, weil wir, beide berufstätig, die notwendigen Folgetermine weniger gut miteinander in Einklang bringen konnten. Und zum Schluss mussten wir dann auch noch einen gemeinsamen Termin für die Flitterwochen finden, der auch möglichst in der Nähe des Hochzeitstages liegen sollte.


Bettina

Glückstag 5 (8)

Beitragsfoto: meine bessere Hälfte in Paris (2006)

Eigentlich hatte ich schon gut ein Jahr lang von der neuen und ersten JEF Kreisvorsitzenden in Heilbronn gehört und fast wäre es auch bereits ein Jahr zuvor zu einem ersten Treffen gekommen, damals wollte aber mein Dienstherr, dass ich einen Übungsplatzaufenthalt dem Treffpunkt Europa bevorzuge.

Am Samstag, 2. Mai 1992 war es dann soweit und ich trat meinen Dienst als Bierstandhelfer beim Treffpunkt Europa an und damit auch der Heilbronner JEF Kreisvorsitzenden voll auf die Füße. Für mich war der Tag eine willkommene Abwechslung zu den zahlreichen Truppenübungsplatzaufenthalten und der Dienst am Bierausschank eine reine Freude — manche behaupteten dabei, dass ich selbst der beste Kunde war.

Auf jeden Fall aber nahm mich meine neue Kreisvorsitzende gleich zur Brust und erklärte mir, wie die Welt so außerhalb der Bundeswehr funktioniert. Ich habe mich sofort verliebt … und das bis zum heutigen Tag!