Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Nach einer etwas längeren Tanzpause war es keine so gute Idee gleich in die Technikschulung zu gehen. Pech, dass gleich zwei junge Tanzlehrerinnen gestern diese Schulung übernahmen, was mich ohne Wenn und Aber zumindest an diesem Abend zum Tanzopa machte. Noch mehr Pech, dass ich vom Schaukelstuhl zum Tanzen kam und die beiden jungen Damen vom eigenen Tanztraining zuvor. Das Ergebnis kann man sich denken.

Besser konnte ich nicht daran erinnert werden, dass ich ein Wrack bin. Was mich wiederum gleich heute Morgen daran denken ließ, wie ich noch in den 1980er-Jahren nach ein paar Wochen Schlendrian während des Studiums mit Siggi bei einer Boxschule anheuerte, die für ihre Profis immer Frischfleisch benötigte. Da wir damals nicht so unbedarft wie ich es heute bin waren, wärmten wir uns noch vor dem abendlichen Training erst in unsere Sporthalle auf, nur um hochmotiviert bei der Boxschule ankommend festzustellen, dass die dortigen Profis bereits schon ihre tägliche dritte Trainingseinheit hinter sich hatten und nun optimal vorbereitet mit uns in den Ring stiegen.

Was uns wiederum motivierte, unsere eigene Vorbereitung immer wieder zu optimieren und da kam es ganz passend, dass die Pet Shop Boys mit ihrer ersten Platte auf dem Markt kamen, die unser eigenes Aufwärmtraining sehr gut unterstützte — half zwar auch nicht viel, machte aber die Schmerzen etwas erträglicher. Ihre zweite Platte passte dann wie Faust auf Auge zu unserer Boxschulzeit.

Seit diesen Jahren verbinde ich die Pet Shop Boys nicht nur mit guten Trainingseinheiten, sondern auch mit der Fahrt zur Pizzeria nach dem Training.

„What Have I Done to Deserve This?“ befindet sich auf der LP „Actually“ (1987) und eröffnet nun diesen Blog-Beitrag.

Der nächste Song „West End Girls“ befindet sich auf der LP „Please“ (1986) und man kann wohl kaum besser Seilspringen.

Zum Schluss dann noch „Suburbia“ vom ersten Album … und ich müsste wieder ins Gymn oder besser noch auf die Laufstrecke …

Nachtrag

Ich wurde sofort darauf aufmerksam gemacht, dass nicht mehr zu trainieren eine Sünde ist, nicht sei! Und so lege ich nach und dies bevor ich zu den Pet Shop Boys doch noch ein paar Hanteln bewege.

„The only easy day was yesterday!“

Motto der NAvy Seals

Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

In Vorbereitung der diesjährigen meseno-Feier bringe ich mich ein klein wenig in Stimmung. Wobei Exile eine Gruppe ist, die man von Anfang an sehr schwer in eine Schublade stecken konnte. Bereits 1963 gegründet spielte die Band sowohl Rock-’n’-Roll als auch Country.

Heute dürfte sie noch mit dem Song „Kiss You All Over“ (1978) bekannt sein. Bis Anfang 1980 dürfte es keinen einzigen Disco-Besuch gegeben haben, wo dieses Lied nicht mehrfach gespielt wurde. Mit der passenden Laser-Show versehen auf alle Fälle ein richtiger Hingucker auf der Tanzfläche.

Der Song befindet sich auf dem Album „Mixed Emotions“ aus demselben Jahr. Schon ein Jahr später legten sie mit dem Song „How Could This Go Wrong“ nach, der sich auf ihrem Album „All There Is“ (1979!) befindet.

Mit dem Song „You Thrill“ me kann man den 1970er-Sound der Gruppe ganz gut heraushören; ein schneller Tcha Tcha, der damals in der Tanzschule hoch und runter gedudelt wurde.

Dann doch noch ein Song aus den 1980er-Jahren und es ist immer noch Exile! „Give Me One More Chance“ befindet sich auf dem Album „Kentucky Hearts“ (1984).

Zum Schluss dann noch „Super Love“ vom Album „Hang On To Your Heart“ (1985). Danach hatte sich mein favorisierter Musikgeschmack eher in Richtung Rapp verändert.

Auf alle Fälle bin ich nun für das heutige Fest in bester Stimmung, möge dort an Musik geboten werden, was immer auch komme!


Konzert

Musikvideo zur Woche 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Heute greife ich einmal sehr tief in meine Plattenkiste. The Righteous Brothers gehören von Anbeginn an zu den Sängern, die ich immer wieder gerne höre. Ursächlich dafür dürfte der US-amerikanische Teil der Verwandtschaft gewesen sein. Und spätestens seit dem Schmachtschinken „Top Gun“ (1986) dürfte ich auch eigene Platten von der Gruppe gehabt haben.

Bill Medley und Bobby Hatfield starteten bereits 1962 als The Paramours. Ihre Soulmusik war der Legende nach so authentisch, dass sie selbst Afroamerikanern gefiel und diese damit für den heutigen Namen sorgten: The Righteous Brothers.

Bereits 1964 erzielten sie mit „You’ve Lost That Lovin’ Feelin’“ ihren größten Erfolg. Dieses Lied befindet sich auf der gleichnamigen LP von 1965 und selbstverständlich auch auf „The Very Best of the Righteous Brothers: Unchained Melody“ (1990). Für viele Musikliebhaber dürfte allerdings „The Anthology 1962 – 1974“ (1989) die bessere Wahl sein, um sich mit den Righteous Brothers anzufreunden.

Ironie des Schicksals, dass Bill Medley nochmals zusammen mit Jennifer Warnes durch einen weiteren Schmachtfetzen „Dirty Dancing“ (1987) internationale Bekanntheit erlangte. Beide sangen den Song „(I’ve Had) The Time of My Life“.

Die Musik der Righteous Brothers ist viel zu gut und tiefgründig, um als Hintergrundmusik für Hollywoodfilme zu dienen.

Eigentlich wollte ich mit diesem Blog-Beitrag über die Righteous Brothers noch ein wenig warten, dann aber spülte mir meine Timeline Blog-Beiträge zu, worin sich andere Blogger darüber beklagen, dass sie auch über Musik, Filme und TV-Serien schreiben könnten — wohl aber selber weit Besseres vorhätten. „Whoa, babe, what you gonna do?“

„Sick and Tired“ ist ein Jive, der genau mein Tempo hat! Dieser Song befindet sich auf der LP „You’ve Lost That Lovin’ Feelin’“ (1965), bis heute meine Lieblingsplatte der Gruppe.

Und da der folgende Song jüngst hier schon Thema war, nun gleich auch noch das Original, das sich auf der Platte „The Sons of Mrs. Righteous“ (1975) befindet. „I’ll be your substitute whenever you want me (ooh ooh)“

Nun aber wieder zurück in die 1960er-Jahre, in jene guten Jahre, wo man Totalitaristen noch verbieten und einsperren konnte … und dies dann auch tat. Auf alle Fälle aber nicht auf uns Kinder losließ!

„I’m Leaving It Up To You“ befindet sich auf der LP „Soul & Inspiration“ (1966).

„I’m leavin’ it all up to you-ooh-ooh
You decide what you’re gonna do
Now do you want my lo-o-ove?
Or are we through?“

The Righteous Brothers (1966)