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Kaffee 5 (9)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Es ist schon belustigend, wie so viele Blogger und andere Menschen über ihren Kaffeegenuss schreiben. Manche haben dabei tatsächlich erkannt, dass nicht alles Kaffee ist, der auch als solches vermarktet wird.

Bei Starbucks z. B. habe ich noch nie Kaffee bekommen, aber immer einen Becher meist mit einem falsch geschriebenen Vornamen drauf. Wenn man in unserer Gastronomie halbwegs einen Kaffee haben möchte, dann muss man schon bei McDonald’s vorbei.

Wie gesagt, ich spreche schlicht und einfach von Kaffee, nicht von einem italienischen Espresso oder Mokka und lasse einmal den Irish coffee gleich ganz weg. Inzwischen dürften gute Lokalitäten mit ca. 35 unterschiedlichen Arten von Kaffee aufwarten, was immer das dann auch sein mag.

Dabei kennt jeder echte Kaffeetrinker den Genuss eines Kaffees, der bereits über Stunden hinweg auf der Warmhalteplatte einer Kaffeemaschine vor sich hingeköchelt hat und beim Einschenken etwas zähflüssig in den Becher oder gar in eine Tasse gelangt.

Das Einzige, was einen echten Kaffeetrinker vom Genuss eines solchen Kaffees abhält, ist der Arzt, der darauf hinweist, dass es nicht mehr lange dauert und der Magen ist völlig hinüber.

Was bleibt, sind die Erinnerungen an erfolgreiche Nächte der Durcharbeit, die nur dank eines guten Kaffees durchzustehen waren.


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Alarmiert 5 (8)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Der Bundesverband der Schwimmmeister hat laut Spiegel (16.07.2025, 10.57 Uhr) festgestellt, dass In der vierten Klasse heutzutage circa die Hälfte der Kinder nicht sicher oder gar nicht schwimmen kann. Erfreulich dabei, dass dieser Bundesverband überhaupt noch etwas erkennt — außer Hunger und Durst.

Warum die Damen und Herren nun aber alarmiert sind, erstaunt mich doch ein wenig. Denn wer als Viertklässler die deutsche Sprache nur rülpsen, weder lesen noch schreiben und schon gar nicht rechnen kann, dem dürften auch Fähigkeiten wie Denken, Schwimmen und Radfahren fremd sein.

Diese Gören erkennen aber bereits auf 100 Meter welches iPhone-Modell man in der Tasche hat und lassen jeden wissen, dass es ihr einziges Lebensziel ist, mit einem Mercedes oder BMW die Allee hoch und runter zu fahren.

Bekanntlich gibt es für diese Menschen sogar eigene Fahrschulen. Einem solchen Fahrlehrer fuhr ich jüngst hinterher. Erst dachte ich, dieser hätte einen Schüler an Bord, dann nutzte er die gesamte rechte Spur, um links abbiegen zu können — wohl damit er den Wendekreis seines Wagens verkleinert.

Dieser Fahrlehrer lehrt seinen Schülern bestimmt auch, dass man in Fußgängerzonen nie unter 50 Stundenkilometer fährt, um besser über die Kleinkinder und Rentner hinwegzukommen.

Übrigens, die Stadtbusfahrer, welche an der Kreissparkasse vorbeifahren, halten weiterhin nur sehr ungern vor dem Zebrastreifen. Vor Kurzem hatte ich Sichtkontakt mit einem dieser Fahrer und betrat obwohl er keine Anstalten machte, den Bus zu bremsen, dennoch den Zebrastreifen. Fazit, er musste seine Fahrgäste so richtig durchschütteln und zeigte sich dann auch noch verärgert.

Anscheinend gibt es für Stadtbusfahrer keine Überprüfung der geistigen und psychischen Stabilität mehr!

Eine Mutter fährt mit Ihrer achtjährigen Tochter im Bus. An einer Haltestelle stehen einige Prostituierte und halten nach Kundschaft Ausschau.
Mami, was sind das da für Frauen?
Das sind Ehefrauen, die auf Ihre Männer warten!
Dreht sich der Busfahrer herum und sagt: Erzählen Sie dem Kind doch nicht so einen Mist! Das sind Nutten, die für Kohle mit Männern schlafen!
Mami, wenn die mit Männern schlafen, dann kriegen die doch bestimmt auch Babys. Was wird denn aus denen?
Sagt die Mutter: Busfahrer!

Meine Lieblingswitze

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Spielplatz 5 (8)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Ich saß gestern auf einer Bank an einem Spielplatz, welchen ich selbst in den 1960er-Jahren mit meinen Freunden bespielte.

Der Spielplatz ist heute etwas größer und hat interessante Spielgeräte aber keine Wippen oder sonstige Geräte mehr, die einem Kind halbwegs gefährlich werden könnten. Die Böden sind ausgepolstert wie man es sonst nur in Gummizellen vorfindet.

Ungefähr 50 Kinder waren anwesend und hatten sichtlich ihren Spaß.

Wenn nur nicht die vielen Eltern und Großeltern dort gewesen wären, hätte der Anblick etwas Normales gehabt. Wir Kinder wären damals sicherlich dem Spielplatz bei solcher Überwachung ferngeblieben.

Drollig wie sich leicht übergewichtige Mütter in die Rutschen zwängten — ich habe vergeblich darauf gehofft, dass eine dabei stecken bleibt. Mancher Opa hatte mehr Spaß an den Geräten und Aufbauten als seine Enkel. Völlig hysterische Mütter kreisten um ihren Nachwuchs wie Rotorblätter, deshalb wohl der Begriff Helikoptereltern.

Bei Michael Winterhoff (2019) durfte ich erfahren, dass es sich dabei um Projektoren oder Symbionten handelt — die Eltern, nicht die Kinder! Eine Wesensart, die die Eltern auch nicht mehr ablegen, wenn ihre eigenen Kinder bereits promovieren sollten.

Als ich dann ein Musterbeispiel einer narzisstischen Mutter entdeckte und in die leidgeplagten Kinderaugen blickte, war es Zeit, dass ich den Spielplatz wieder verließ.

Armes Deutschland!