Blitz

Ossiland 4.6 (10)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Wer noch alle Tassen im Schrank hat und laufen kann, der verlässt lieber so schnell wie möglich die Ostzone. Wir müssen endlich die gut 30 Jahre an Transferzahlungen und Aufbauhilfe als Sunk Costs abschreiben und nun retten, was noch zu retten ist.

Wer jetzt noch in den neuen Bundesländern investiert, dem ist weder zu helfen noch sollte er grundsätzlich als voll geschäftsfähig angesehen werden.

Im Bestfall können wir das Ossiland als Pufferzone gegen künftige Bedrohungen aus dem Osten halten. Wenn wir schlau sind, nehmen wir diese Bundesländer als Ausgleichsflächen und renaturieren das Ganze wo wir es nur können.

Und damit die wirklich allerletzten Ossis nicht auch noch in den Westen rübermachen, hübschen wir weiterhin die Dörfer und Kleinstädte auf und schicken beständig ausreichend Sozialhilfe, Wodka sowie Pornofilme dorthin. Am besten auch alles, was wir bei uns noch an Nazi- und DDR-Devotionalien finden können.

Wenn wir ganz schlau sind, dann machen wir einen Zaun d’rum und verkaufen Eintrittskarten. Das wird die größte Touristenattraktion weltweit! — das hat schon einmal nicht schlecht funktioniert.

Nachtrag 3.9.2024

Den Begriff „Ossiland“ habe ich in Anlehnung an ein altes Kinderlied gewählt. Soziologen heute würden die neuen Bundesländer eher als „Sundown States“ bezeichnen.


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Sie sind wichtig! 5 (3)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Die Sichtung meiner Social Media Timeline brachte mich gleich heute Morgen auf eine neue Idee. Die Welt braucht ganz dringend ein „Sie-sind-wichtig!-App“.

Man kann dieses App auf sein Smartphone herunterladen und dabei zwischen verschiedenen Wichtigkeitsstufen wählen. Aufgrund dieser Wichtigkeitsstufe wird sofort der eigene Kalender mit Terminen vollgespült, die bei Bedarf zusätzlich noch Erinnerungs-E-Mail, SMS und Signaltöne verschicken.

Jetzt benötige ich nur noch ein paar Software-Entwickler sowie kreative Terminschreiber und ein neuer Weltkonzern wäre geboren.


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Hitze & Hirn 5 (6)

Beitragsfoto: Glühbirne|Blitz|© Bild von PIRO auf Pixabay

Zu viel Wärme schadet nicht nur den Hoden, sondern auch dem Hirn. Wahrscheinlich deshalb wurde beides nicht im Zentrum des menschlichen Körpers angebracht — diese Vermutung müsste natürlich noch z. B. von Thermodynamikern bestätigt werden.

Deshalb kann man auch davon ausgehen, dass durchaus ein Zusammenhang von durchschnittlicher Wärme und durchschnittlicher Intelligenz besteht — die hellsten Bevölkerungen leben eben in den etwas kälteren Regionen, aber dann auch wieder nicht zu kalt, denn das schadet offensichtlich ähnlich wie bei zu viel Wärme.

Jetzt können sich unsere Berufspolitiker wieder etwas freuen, denn das immer schlechtere Abschneiden unserer Schüler ist somit dem Klimawandel geschuldet. Und ganz offensichtlich wird es in der ehemaligen Ostzone schneller wärmer als bei uns im Westen — die Wahlergebnisse können als Beweis genommen werden. Das wenige Hirn, das die beiden totalitären Regime bei der örtlichen Bevölkerung übrig ließen, brutzelt nun schneller weg als ursprünglich befürchtet.

Und so müssten wir ganz folgerichtig, wenn wir den Osten noch retten wollten, den Menschen dort eher Klimaanlagen spendieren als Arbeitsplätze, mit denen sie überhaupt nichts anzufangen wissen — die ersten Hightech-Riesen ziehen bereits die Reisleine und siedeln sich erst gar nicht mehr in der Ostzone an.