Blitz

Anonymität 5 (6)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Benötigt eine offene Gesellschaft Anonymität? Was sind die Beweggründe dafür, dass man sich im Internet nur mit falschem Namen tummelt?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir wieder eine viel bessere Debattenkultur hätten, wenn sämtliche Teilnehmer den Mut aufbringen könnten, ihre Meinung auch mit ihrem eigenen Namen zu vertreten.

Auf alle Fälle aber würden die Beleidigungen weniger werden. Und so vermute ich einmal, dass das Ende der Anonymität auch das Ende der Social Media ist.

Und so höre ich die Antidemokraten aller Richtungen bereits unisono schreien, dass man bei uns in Deutschland nicht sagen dürfe, was man wolle. Und dass auch keine Meinungsfreiheit bei uns vorläge.


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Mindestabstand 5 (4)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Unseren Fahrradfahrern stehen inzwischen 150 Zentimeter Mindestabstand im öffentlichen Straßenverkehr zur Verfügung. Wer dies ignoriert, der darf mit Strafen bis hin zum Verlust des eigenen Führerscheines rechnen.

Als Fußgänger frage ich mich immer öfters, warum mir als Fußgänger keine 50 Zentimeter Mindestabstand zugebilligt werden. Nicht, dass ich auf den Gehwegen oder in der Fußgängerzone Radfahrer selbst überholen wollte, nein ganz im Gegenteil, mir stellt sich die Frage immer dann, wenn mich Radfahrer von den Gehwegen auf die Straße abdrängen oder gar in der Fußgängerzone anfahren.

Neu nun aber die Frage, was man macht, wenn einem auf der Straße — ich war Beifahrer in einem Auto auf der Südstraße — Radfahrer rechts überholen und dabei am Auto so vorbeischrammen, dass durchaus die Gefahr einer Kollision besteht.

Meine Fahrerin hatte überhaupt keine Chance, um einen Mindestabstand einzuhalten. Meine weiteren Beobachtungen ergaben, dass sehr viele Radfahrer im Straßenverkehr nicht auf Mindestabstände achten, sondern wirklich jede Gelegenheit nutzen, um sich irgendwie durchzuschlängeln.

Das führt mich nun zu der Überzeugung, dass Mindestabstände im Straßenverkehr völlig überflüssige Gängeleien sind! Besser wäre es, wenn es zu einem Unfall kommt, im Einzelfall zu prüfen, wer die Schuld dafür trägt. Und ansonsten wieder auf die alte und bewährte Regel zurückgreift, dass gegenseitige Rücksicht im Straßenverkehr die erste und wichtigste Pflicht eines jeden Verkehrsteilnehmers ist.


Blitz

Social Media 5 (5)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Auch wenn ich heute erneut bei Mastodon ein Konto eröffnet habe und vor ein paar Tagen auch wieder einen Instagram-Account, so bin ich nun noch mehr davon überzeugt, dass die Social Media eigentlich schon heute tot sind — digitale Zombies sozusagen.

Auf alle Fälle aber finde ich keinen Gefallen mehr an den Social Media, weder an Bluesky noch an Linkedin, die beiden Accounts, die ich aktuell eher noch bespiele.

Und so warte ich nun einfach einmal darauf, bis auch der Rest der Welt mit den Social Media nichts mehr anzufangen weiß.