Blitz

Mindestabstand 5 (4)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Unseren Fahrradfahrern stehen inzwischen 150 Zentimeter Mindestabstand im öffentlichen Straßenverkehr zur Verfügung. Wer dies ignoriert, der darf mit Strafen bis hin zum Verlust des eigenen Führerscheines rechnen.

Als Fußgänger frage ich mich immer öfters, warum mir als Fußgänger keine 50 Zentimeter Mindestabstand zugebilligt werden. Nicht, dass ich auf den Gehwegen oder in der Fußgängerzone Radfahrer selbst überholen wollte, nein ganz im Gegenteil, mir stellt sich die Frage immer dann, wenn mich Radfahrer von den Gehwegen auf die Straße abdrängen oder gar in der Fußgängerzone anfahren.

Neu nun aber die Frage, was man macht, wenn einem auf der Straße — ich war Beifahrer in einem Auto auf der Südstraße — Radfahrer rechts überholen und dabei am Auto so vorbeischrammen, dass durchaus die Gefahr einer Kollision besteht.

Meine Fahrerin hatte überhaupt keine Chance, um einen Mindestabstand einzuhalten. Meine weiteren Beobachtungen ergaben, dass sehr viele Radfahrer im Straßenverkehr nicht auf Mindestabstände achten, sondern wirklich jede Gelegenheit nutzen, um sich irgendwie durchzuschlängeln.

Das führt mich nun zu der Überzeugung, dass Mindestabstände im Straßenverkehr völlig überflüssige Gängeleien sind! Besser wäre es, wenn es zu einem Unfall kommt, im Einzelfall zu prüfen, wer die Schuld dafür trägt. Und ansonsten wieder auf die alte und bewährte Regel zurückgreift, dass gegenseitige Rücksicht im Straßenverkehr die erste und wichtigste Pflicht eines jeden Verkehrsteilnehmers ist.


Blitz

Social Media 5 (5)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Auch wenn ich heute erneut bei Mastodon ein Konto eröffnet habe und vor ein paar Tagen auch wieder einen Instagram-Account, so bin ich nun noch mehr davon überzeugt, dass die Social Media eigentlich schon heute tot sind — digitale Zombies sozusagen.

Auf alle Fälle aber finde ich keinen Gefallen mehr an den Social Media, weder an Bluesky noch an Linkedin, die beiden Accounts, die ich aktuell eher noch bespiele.

Und so warte ich nun einfach einmal darauf, bis auch der Rest der Welt mit den Social Media nichts mehr anzufangen weiß.


Blitz

Theaterstück 5 (5)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Heute greife ich eine uralte Weisheit auf und knüpfe damit eigentlich an den letzten Gedankenblitz und an einen bereits etwas älteren Blog-Beitrag an. Das Leben ist ein Theaterstück.

Und wie es bereits William Shakespeare so treffend wie schön formulierte, jeder von uns hat seinen eigenen Auftritt und seinen eigenen Abgang. Ich gehe inzwischen sogar davon aus, dass wir allesamt sämtlich dasselbe Stück spielen. Der Anfang und das Ende sind immer gesetzt. Vielleicht hat jeder von uns darin noch eine eigene Rolle und je nach philosophischem Modell können wir am Skript ein wenig mitschreiben oder überhaupt nicht.

Was wir aber können ist es, unsere Rolle so gut wie möglich zu spielen und dies in dem Wissen, dass es unser einzigen Auftritt bleiben wird. Und sollte es zum Schluss ein guter gewesen sein, dann ist dieser eine Auftritt auch genug; dank der Mathematik wissen wir, dass selbst im kleinsten Abstand noch mindestens eine Unendlichkeit zu finden ist.

Gerade in unseren heutigen wissenschaftsfremden Zeiten erklärt es aber auch, warum so viele von uns an Fortsetzungen und Serien Gefallen finden, denn diese gaukeln uns vor, was es eigentlich so nicht gibt.

Und mit diesem Gedanken beende ich nun diesen Beitrag — ich hoffe, dass er Sie zum Weiterdenken verführt …