EU-Atombombe

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Beitragsfoto: Feuchte Träume | © Sammy-Sander from Pixabay

Derzeit bei den bildungsferneren Politikern der letzte Scheiß! Aktuell gibt es bei uns neben den USA noch das Vereinigte Königreich, Frankreich und Israel, die über eigene Nuklearsprengköpfe verfügen. Unter anderen „verfügt“ Deutschland durch die nukleare Teilhabe ebenfalls über Nuklearsprengköpfe.

Wir müssen aber davon ausgehen, dass sowohl das Vereinigte Königreich und Israel inzwischen auf US-amerikanische Sprengköpfe (Entwicklung und Herstellung) zurückgreifen, was tatsächlich durchaus Sinn macht!

Wir müssen zudem davon ausgehen, dass die französischen Sprengköpfe längst veraltet sind und mehr als dringend einer Modernisierung benötigen. Dazu veranschlagte die französische Regierung nach ernst zu nehmenden Quellen in einer ersten Tranche schon vor Jahren gut 20 Milliarden Euro und wir dürfen annehmen, dass alleine die Modernisierung (ergo Ersatz) der vorhandenen Sprengköpfe gut 100 Milliarden Euro kosten würde. U. a. deswegen suchen die Franzosen schon seit Jahren nach einem Partner, der sich auf dieses Abenteuer einlassen will. Ich spreche hier ganz bewusst von einem Abenteuer, da die Engländer inzwischen einen anderen Weg gegangen sind und sich an den Kosten der US-Amerikaner beteiligen.

Und auch die US-Amerikaner rechneten bereits vor Jahren mit gut 100 Milliarden Dollar für die anstehende Modernisierung ihrer Sprengköpfe. Aus dem französischen Verteidigungshaushalt wissen wir, dass alleine die „Bevorratung“ der Sprengköpfe jährlich zusätzlich mit 3 Milliarden Euro zu Buche schlägt.

Und so machen wir einmal die Rechnung für eine EU-Atombombe auf, die dazu noch zahlreicher vorhanden sein müsste als die französische. Konservativ gerechnet müssen wir davon ausgehen, dass alleine der jährliche Unterhalt 5 Milliarden Euro kosten, wahrscheinlich aber, weil viele Köche mitreden werden, mit jährlichen Kosten von 10 Milliarden Euro zu rechnen sein wird! Hinzu käme die Entwicklung und Produktion der ersten Atombombe, die wir mit 200 Milliarden Euro anvisieren sollten. Danach wären die schon erwähnten 100 Milliarden Euro spätestens alle 20 bis 30 Jahre erneut fällig.

Dann hätten wir tatsächlich eigene Nuklearsprengköpfe.

Was uns die besagten Politiker dabei verschweigen ist, dazu benötigen wir noch die Uranvorkommen, die wir uns sichern müssten, und die entsprechende Infrastruktur zur Entwicklung, Bau und Test der Sprengköpfe einschließlich neuer Atomkraftwerke, Produktions- und Entsorgungsbetriebe.

Was uns die besagten Politiker dabei auch verschweigen, wir benötigen dazu auch noch die Waffenträger und die dafür benötigte Infrastruktur, was uns konservativ gerechnet wieder mehrere 100 Milliarden Euro kosten würde, die ebenfalls nicht nur einmalig zu Busche schlagen.

Was uns die besagten Politiker dabei ebenfalls verschweigen ist, dass wir dazu auch die raumgestützten Aufklärungs- und Führungsmittel benötigen, ohne diese die nukleare Abschreckung nicht funktioniert — gehen wir einmal davon aus, dass auch unsere Politiker keine schmutzigen Bomben vor Ort in Europa zünden werden, um die Welt in ein Armageddon zu verwandeln.

Deshalb gingen die Briten den einzigen vernünftigen Weg einer immer engeren Zusammenarbeit mit den USA und einer Kostenteilung!

Unsere Politiker werden sicherlich ihren ganz eigenen Weg gehen.


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