Auch Bettina grüßt recht herzlich!

Es gibt so viele und so schöne Orte überall auf der Welt. Das besondere an den Orten innerhalb der Europäischen Union ist aber, dass man weiterhin zuhause ist und damit auch sämtliche Rechte und Annehmlichkeiten eines Unionsbürgers innehat.

Wenn es Zeit und Geldbeutel ermöglichen, nutzen meine Frau und ich die Gelegenheit, um Freunde zu besuchen oder interessante und möglichst schöne Flecken zu erkunden. Gut ist es, wenn man beides miteinander kombinieren kann, so wie zum Beispiel in Neapel, einer der ältesten Großstädte überhaupt.

Das Schöne an Neapel ist, dass auch das Essen schmeckt und die Stadt darüber hinaus noch ein sehr sehenswertes Umfeld hat. Das Ganze wird dann noch mit ein paar Inseln garniert, die selber zum längeren Verweilen einladen.

So haben wir die beiden letzten Aufenthalte in Neapel genutzt, um die Insel Capri zu Fuß kennenzulernen und dabei auch sehr „verwunschene Orte“ entdecken können.

Meine Empfehlung für den ersten Capribesuch ist, sobald man die Insel erreicht, zu Fuß die Marina Grande in Richtung Anacapri zu verlassen. Sogleich beginnt ein gemütlicher Aufstieg über Anacapri, Cetrella zum Monte Solaro. Das Ticket für die Seilbahn muss allerdings inzwischen an der Basisstation gelöst werden. Nach einem wunderbaren Rundblick über die Insel, geht es dann mit der Seilbahn in dreizehneinhalb Minuten nach Anacapri, von dort mit dem Stadtbus nach Capri und zuletzt mit der Standseilbahn zum Hafen zurück. Den Abend lässt man dann wieder gemütlich in Neapel ausklingen.

Aber auch Neapel selbst lädt zum Spaziergang ein. Vom Hafen durch die Altstadt hinauf zum Castel Sant’Elmo oder einfach nur der Küste entlang bis hin zu einer der alten römischen Villen.

Meiner Frau und mir hat es wieder einmal gefallen und wir freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Besuch.