Tänzer

14.3.02025 4.8 (5)

Beitragsfoto: Tänzer | © Shutterstock

Vermischtes

Mit dem Schwimmen und auch dem Tanzen wird es aktuell nichts, leider. Dafür darf ich mich aber auf ein Käffchen zusammen mit Detlef Stern am Dienstag freuen — jeder eines.

Noch mehr freue ich mich darauf, wenn es am Samstag, 10. Mai 2025 in der Harmonie (Europa-Ball) wieder heißt: „Alles Walzer!“ — Im Gegensatz zum Wiener Opernball gibt es bei uns noch Karten und dies zu einem erschwinglichen Preis.

Der gestrige Vorlesungsstart verlief vielversprechend. Und so schau ich mal, was dieses Semester so alles an Überraschungen bieten wird.

Auch gab es einen achtzigsten Geburtstag zu feiern, wobei ich neben einem Fortuna Düsseldorf-Ultra zu sitzen kam. Einen ganzen Abend lang Fußball zum Thema zu haben, hatte ich seit meiner Zeit zusammen mit Real Madrid-Fanatikern schon lange nicht mehr — mir hat es auf alle Fälle gefallen und nun sehe ich die Fortuna mit ganz anderen Augen; ob sie dort aber auch Fußball spielen können, bleibt noch zu beweisen.

Gerne lasse ich im Blog auch strittige Meinungen zu und noch lieber darf man mich auch eines Besseren belehren. Doch sollten diese „Lehrmeister“ mit offenem Visier antreten! Unser Land hat bereits viel zu viele Feiglinge und Fahnenflüchtige, um diesen auch hier noch eine Plattform zu bieten.

Übrigens, heute ist Pi Day!

Erfreulich

Aktuell habe ich mit Mitabeitern der Netzgesellschaft Heilbronn-Franken (NHF) zu tun. Und gleich vorab, ein großes Lob an diese, denn ich fühle mich dort so richtig gut aufgehoben. Vor allem sind diese im besten Sinne des Wortes professionell.

Am besten gefiel mir heute die Nachfrage des Fachmannes, „Was darf ich an Vorkenntnissen bei Ihnen voraussetzen?“ und danach die von ihm gelieferte Erklärung! — ich hätte es nicht besser machen können.

Weniger erfreulich ist der Grund warum ich überhaupt mit NHF-Mitarbeitern zutun habe. Eine auswärtige, mir aufoktroyierte Elektrofirma versucht mich ganz offensichtlich über den Tisch zu ziehen. Wer tatsächlich dahintersteckt ist mir dabei noch nicht so ganz klar. Auf alle Fälle aber funktionieren bei uns die Selbstregulierungskräfte des Marktes schon lange nicht mehr. Deshalb gilt weiterhin: Trau, schau, wem!

Und so bin ich froh darüber, dass es die NHF gibt und dass ich zusätzlich eine ortsansässige Elektrotechnikfirma kenne, der ich auch vertrauen kann. Übrigens, meine ganz persönlichen Empfehlungen finden Sie weiterhin hier.

Chinesische Grippe

Auch wenn sich die Chinesen heute noch mit allen Mitteln dagegen wehren, um mit COVID-19 in Verbindung gebracht zu werden und selbst nicht davor zurückschrecken, andere Länder für diese „Krankheit“ verantwortlich zu machen, mehren sich nach all den Jahren die Anzeichen dafür, dass es sich doch um ein fehlgeschlagenes Experiment mit biologischen Waffen handelt. Jetzt da Jens Spahn von allem nichts gewusst haben will und Angela Merkel ebenfalls eine Vertuschung bestreitet, könnte man durchaus davon ausgehen, dass unseren verantwortlichen Politikern wieder einmal Geschäfte wichtiger als die Wahrheit waren.

Für die gut 20 Millionen Toten weltweit dürfte aber so oder so alleine die chinesische Regierung verantwortlich sein, manch andere Politiker wie z. B. Donald Trump haben sich allerdings mit ihrer Dummheit mit schuldig gemacht. Und Dummheit schützt bekanntlich vor Strafe nicht.

Auf alle Fälle sollten wir das Ganze nicht vergessen und in ein paar Jahren, wenn etwas mehr Gras über die Sache gewachsen ist, die Volksrepublik China auch für diese Mordtaten zur Verantwortung ziehen. Da diese von China herbeigeführte Pandemie weltweit mehrere Billionen Euro gekostet hat, müssten wir China zumindest dafür zur Kasse bitten.

Wir Bürger könnten schon einmal ganz subversiv damit beginnen und dieser todbringenden Krankheit endlich den Namen geben, den sie auch verdient hat. Bei der Spanischen Grippe waren wir alle nicht so zimperlich.

Und wer glaubt, die Chinesen wären zimperlich, der muss wissen, dass alles bis zu 100 Millionen zumindest für chinesische Offizielle nur ein „Rundungsfehler“ ist.


Krypta

Spielen 4.6 (5)

Beitragsfoto: Krypta

Wenn man mehr zutun hat als einem gerade lieb ist, bietet es sich regelrecht an, etwas Abstand zu gewinnen. In meiner Jugend ging ich in solchen Fällen auf die Laufstrecke und spulte Kilometer herunter, später dann als es mit dem Laufen nicht mehr ganz so gut ging, erinnerte ich mich an meine guten Zeiten im Wasser und spulte die Kilometer im Schwimmbad ab.

Inzwischen klappt das auch nicht mehr so gut, u. a. weil meine Heimatstadt für Streckenschwimmer wenig zu bieten hat und ich mich schon lange nicht mehr mit den jungen Männern messen kann, die ihre Kilometer einfach im Neckar zurücklegen. Noch vor ein paar Jahren habe ich Schwimmer bewundert, die in Bern die Aare hoch und runter schwammen, wobei sie ihre Kleidung in roten Taschen gleich mit hinterher zogen. Solche bewundernswerte Sportler gibt es inzwischen sogar bei uns — die Not macht bekanntlich erfinderisch.

Bei mir hat es dazu geführt, dass ich mich nun eher digital austobe aber nicht mit Ego-Shootern oder Aufbausimulationen, sondern mit anderen Spielereien — der Sinn und Zweck ist dabei wohl derselbe. Und so habe ich heute meinen Daft-Account stillgelegt aber nicht gelöscht, was für mich eine ganz neue Entwicklungsstufe ist.

Auch folgte ich einem Hinweis von Detlef Stern, der mich auf eine weitere Blog-Sammlung aufmerksam machte, einer Indieblog.page, welche seit Jüngstem auch mein Blog mit aufführt. Dies ist für mich völlig überraschend, weil ich in mein Blog je nach aktueller Stimmungslage ins IndieWeb integriere aber auch wieder herausnehme. Andreas Gohr macht sich dabei die Mühe, IndieWeb-Blogs zu sammeln und es sind bereits eine ganze Menge an Weblogs zusammengekommen. Auf alle Fälle werde ich mir nun seine „electronic brain surgery“ künftig etwas genauer betrachten. Was auch wieder ganz gut zur aktuellen Situation passt, wobei wir erst gestern mit einem Experten über „analoge Hirnschnitzeleien“ diskutierten und dabei etwas genauer feststellen wollten wo die Möglichkeiten und Grenzen bei Operation am Hirn liegen — dies kann einen schneller selbst betreffen als man es normaler Weise vermutet.

Und so ganz nebenbei konnten wir auch noch die Autobahnkirche in Baden-Baden bewundern. Es hat über 40 Jahre gedauert, bis wir dann doch einmal dort anhielten und die Kirche etwas genauer betrachteten. Unisono fanden wir, dass der Besuch sogar eine extra Anfahrt wert ist. Und kaum hat man einen Punkt auf seiner imaginären Bucket-List erledigt, erinnert man sich an einen weiteren. An der Autobahnkirche Adelsried fahre ich ebenfalls gut und gerne vierzig Jahre lang vorbei und nehme mir dabei jedes Mal von Neuem vor, beim nächsten Mal dort anzuhalten.

„Anacharsis’ Spruch ‚Spielen, um zu arbeiten‘, darf als die richtige Maxime gelten. Das Spiel ist ja eine Art Erholung, und der Erholung bedürfen wir darum, weil wir nicht in einem fort arbeiten können.“

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 10. Buch, 6. KApitel

Inschrift aus Pompeji

Schreibzwang 4.2 (10)

Beitragsfoto: Beitragsfoto: Inschrift aus Pompeji | © Pascal OHLMANN auf Pixabay 

Woher diese allseits bekannte Aussage „Wer schreibt, der bleibt.“ herstammen könnte, darüber hat sich Welf-Gerrit Otto einmal in einem eigenen Blog-Beitrag schlau gemacht. Die von Caius Titus stammende Herkunft „Verba volant, scripta manent!“ kann ich nachvollziehen. Ich selbst habe es für mich in „Schreiben, um zu bleiben.“ abgewandelt.

Wie wohl alle Blogger unterliege ich einer Art von Schreibzwang, wobei sich meine Blog-Produkte zu allererst an mich selbst richten, über das reine Beschreiben von Zetteln im Sinne eines Zettelkastens hinausgehen und auch, da öffentlich, den Zweck eines Tagebuches längst hinter sich gelassen haben. Komischer Weise kommt das Poesiealbum, welches meist von Mädchen meiner damaligen Schulklasse geführt wurde, meinem heutigen Blog dabei mit am nächsten.

Und so wie sich die meisten Weblogs in Zweck, Art und Inhalt unterscheiden, so unterscheidet sich auch die Art und Weise wie die jeweiligen Blogger schreiben. Ich schreibe von Anfang an spontan, meist von irgend etwas motiviert und in Echtzeit sofort in das Blog. Da meine Schreibprodukte erst einmal für mich selbst sind, nehme ich auf andere und deren Befindlichkeiten kaum Rücksicht. Wer bei mir mitliest, dem kann es durchaus wie dem „Hörer an der Wand“ ergehen; wobei auch diese Möglichkeit so gut wie nie von mir mit berücksichtigt wird.

Spontanes Schreiben hat dabei ähnlich wie spontanes Sprechen durchaus auch seine Schattenseiten: „Si tacuisses, philosophus mansisses“. Aber darauf kommt es mir gar nicht an, denn der öffentliche Schreibprozess gehört für mich durch seine Transparenz einfach zur Spontanität des Schreibens mit dazu — Rechtschreib- und inhaltliche Fehler eingeschlossen. Auch beinhaltet dies durchaus, dass ich teilweise Überflüssiges, manchmal richtigen Quatsch oder gar völligen Mist schreibe — für manche Zeitgenossen wären solche Inhalte eher für das Tagebuch oder einen Zettelkasten geeignet. Manch andere füllen ganze Bücher damit.

Manch professionellere Schreiber entwerfen ihren Text erst einmal, schreiben diesen später als ersten Entwurf, lassen diesen danach sacken, holen sich gar bei weiteren Entwürfen noch externen Rat hinzu, um dann ganz zum Schluss ihres Schreibprozesses das Produkt abzuliefern.

Ich behalte es mir lieber, viel einfacher und auch bequemer vor, meine Produkte später abzuändern und ggf. auch neu zu fassen. Auf alle Fälle aber versuche ich auch im Nachhinein Rechtschreib- und Layout-Fehler zu korrigieren. Und sollte ich meinen eigenen „Mist“ nicht mehr mögen, dann lösche ich ihn einfach; wobei ich mich hinterher bestimmt darüber ärgere, dass er weg ist. Und so denke ich gerade darüber nach, ob ich solche Texte nicht einfach in meinen Zettelkasten verbannen und unter dem Reiter „Gelöschtes“ sammeln sollte.

Anders als bei der von Welf-Gerrit Otto erwähnten Tempelbürokratie werden meine Blog-Beiträge dereinst insgesamt im digitalen Nirwana verschwinden und damit der Nachwelt keine allzu großen Sorgen und Rätsel bereiten. Bis dahin hilft mir mein Blog beim Denken und erfreut vielleicht auch den einen oder anderen Leser.

Zudem gibt es für die Leser meines Blogs keinen Lesezwang! — das hoffe ich zumindest.

„Reading maketh a full man; conference a ready man; and writing an exact man.“

Francis Bacon, Essays, chapter „Of Studies“ (1625)