Blitz

Hitze & Hirn 5 (6)

Beitragsfoto: Glühbirne|Blitz|© Bild von PIRO auf Pixabay

Zu viel Wärme schadet nicht nur den Hoden, sondern auch dem Hirn. Wahrscheinlich deshalb wurde beides nicht im Zentrum des menschlichen Körpers angebracht — diese Vermutung müsste natürlich noch z. B. von Thermodynamikern bestätigt werden.

Deshalb kann man auch davon ausgehen, dass durchaus ein Zusammenhang von durchschnittlicher Wärme und durchschnittlicher Intelligenz besteht — die hellsten Bevölkerungen leben eben in den etwas kälteren Regionen, aber dann auch wieder nicht zu kalt, denn das schadet offensichtlich ähnlich wie bei zu viel Wärme.

Jetzt können sich unsere Berufspolitiker wieder etwas freuen, denn das immer schlechtere Abschneiden unserer Schüler ist somit dem Klimawandel geschuldet. Und ganz offensichtlich wird es in der ehemaligen Ostzone schneller wärmer als bei uns im Westen — die Wahlergebnisse können als Beweis genommen werden. Das wenige Hirn, das die beiden totalitären Regime bei der örtlichen Bevölkerung übrig ließen, brutzelt nun schneller weg als ursprünglich befürchtet.

Und so müssten wir ganz folgerichtig, wenn wir den Osten noch retten wollten, den Menschen dort eher Klimaanlagen spendieren als Arbeitsplätze, mit denen sie überhaupt nichts anzufangen wissen — die ersten Hightech-Riesen ziehen bereits die Reisleine und siedeln sich erst gar nicht mehr in der Ostzone an.


Lesezeichen

So wird Ihr Leben besser 5 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Patrick Bernau| Frankfurter Allgemeine Zeitung

So wird Ihr Leben besser (zuletzt aufgerufen am 16.8.2024, 14.31 Uhr)

„Wirtscha!snobelpreisträger Daniel Kahneman hat das Denken der Menschen verstanden wie kein Zweiter. Hier sind seine wichtigsten Erkenntnisse für uns.

Die Erinnerung hängt vom schönsten oder dem schlimmsten Moment des jeweiligen Erlebnisses ab – und von seinem Ende. …

Weniger offensichtlich ist, was Ökonomen „Opportunitätskosten“ nennen – was man aufgibt, wenn man sich für eine Sache entscheidet und nicht für eine Alternative. Wer zum Beispiel ein Konzert besucht, der hat ganz herkömmliche Kosten für die Eintrittskarte – und noch dazu Opportunitätskosten, weil er sich in dieser Zeit nicht mit seinen Freunden treffen kann. …

Die herkömmlichen Kosten schmerzen uns nun sehr, die Opportunitätskosten aber sind entgangene Gewinne, die den Menschen nicht so wichtig sind. Dabei machen wir dort oft den wahren Verlust.“


Einmal ein etwas anderer Nachruf und zwar auf auf Daniel Kahneman. Dennoch eine gelungene Einleitung in die modernere Verhaltensforschung.

[https://iiics.org/h/20240816123800]


Käthchen von Heilbronn

16.8.02024 5 (7)

Beitragsfoto: Käthchen von Heilbronn|© Shutterstock

Erfreulich

Neben all den aktuellen Herausforderungen, die mir heute u. a. das Käffchen mit Detlef Stern verwehren, gibt es immer wieder auch sehr erfreuliche Dinge, wie z. B. das Sommer-Tanzprogramm oder eine halbwegs freie Bahn in der Neckarhalde — man muss die Feste feiern, wie sie fallen.

Da ich heute auf ein stets anregendes Gespräch verzichten muss, erwähne ich einen schon etwas älteren Blog-Beitrag von Detlef Stern zum Thema Ethik aus 2015. Ethik, Moral und das Bohren dicker Bretter wären wohl Thema gewesen, neben den üblichen eher nerdigen Topics.

Erfreulich die jüngsten Zusagen zu den Hertensteiner Gesprächen, die diese Gespräche immer mehr zu einem überregional bedeutenden Forum für europäische Fragestellungen machen. Auch der SWR ist nun mit an Bord, und so hoffe ich einmal, dass die Heilbronner Stimme etwas umfangreicher von diesem Ereignis berichten wird.

Erfreulich auch, dass alle demokratischen Parteien Vertreter zu den Gesprächen entsenden, eine sehr gute Gelegenheit, um mit der Zivilgesellschaft ins Gespräch zu kommen. Und für die Bürger eine gute Gelegenheit, um ihre jeweiligen Volksvertreter aus nächster Nähe zu erleben und besser kennenzulernen.

Wollhaus

Und auch das Wollhaus soll — für alle Verantwortlichen ganz überraschend — eine unendliche Geschichte bleiben. Es wäre wohl besser gewesen, wenn sich Rathaus und Gemeinderat zuerst an einer Nummer kleiner versucht und für mehr öffentliche Toiletten und ein wenig mehr Sauberkeit in der Stadt gesorgt hätten.

Für eine Großstadt wie Heilbronn reicht ein Dieter Schwarz alleine bei weitem nicht aus. Wir müssen als Bürger bereit sein, alte Zöpfe abzuschneiden, dabei auch das eine oder andere Nazi-Porträt abhängen und vor allem dafür sorgen, dass Kompetenz und Verantwortung sowohl ins Rathaus als auch in den Gemeinderat einziehen.

Wer immer alles beim Alten belässt und dabei Veränderung wünscht, wird irgendwann von der Realität eingeholt werden. Dabei haben wir in Heilbronn nicht nur Probleme und Herausforderungen, wir haben auch Chancen, eine ganze Menge, um genau zu sein!

Und so ist es schon einmal ganz gut, dass wenigstens die 89 Mietwohnungen in der Happelstraße fertiggestellt werden; eine Bank und ein Investor haben eine Einigung und dies auch zum Wohle unserer Stadt gefunden und getroffen.

Käthchen

Kaum zu glauben, aber in der Causa Käthchen kommt nach all den Jahren doch noch etwas Bewegung ins Spiel. Laut dem in Sachen Rathausspitze bestens informierten Uwe Ralf Heer (Heilbronner Stimme, 16.8.2024: 21) denkt man nun darüber nach, wenigstens in dieser Sache in Heilbronn etwas mit der Zeit zu gehen. Man diskutiert schon einmal „heftig“, ob man die Wahl des Käthchens abschaffen soll. Man bringt sogar ein KI-Käthchen mit ins Spiel, was unsere Weindorf-, Hasenmahl- und NS-Bilderstadt (aka „Wissens- und KI-Stadt“) besser verkörpern soll — im Endeffekt liefe dies auf eine Beerdigung erster Klasse hinaus. Ich hoffe dabei nicht, dass das KI-Käthchen dann eher „ganz zufällig“ einer Eva Braun ähnelt.

„Wenn du einen Hund treten willst, dann vergewissere dich zuerst, wem er gehört.“

Yu Huas, Brüder (2009 [2005/2006]: 206
„Verdammt! Guck hin, wem der Hund gehört, den du schlägst.“)