Blitz

United States Immigration and Customs Enforcement 5 (1)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Rein zufällig und nicht beabsichtigt hatte ich heute Morgen gleich zwei Begegnungen mit den Auswirkungen unserer Stadtverwaltung. Ich schreibe nicht mehr darüber, das habe ich mir zum Jahreswechsel in einem Blog-Beitrag so vorgenommen.

Während sich bei uns Menschen mit einer KZ-Turmwärter- oder einer Mauerschützenmentalität immer mehr im öffentlichen Dienst ausbreiten, geht man in den USA einen ganz anderen Weg. Die Idee dahinter ist einfach genial aber auch von Douglas Adams geklaut.

In den USA sammelt man den Abschaum der Gesellschaft in einer ganz eigenen Behörde, nämlich dem United States Immigration and Customs Enforcement. Und damit deren Angehörige auch wissen, wo sie arbeiten und dies dann auch sprechen wie schreiben können, kürzt man das ab: ICE — da kann sich auch wirklich jeder US-Amerikaner ein Bild von machen.

Aber nun zurück zur brillanten Idee, man sammelt dort alle Mitbürger, die man weder selbst im Land haben möchte noch gebrauchen kann. Sobald es dann eine ganze Weile keine Bewerbungen für diese Jobs mehr gibt, kann man davon ausgehen, dass man den Großteil dieser Bürger abgefischt hat.

Und dann kommt die schon etwas länger vorbereitete nächste Stufe. Ein Elon Musk und ein Donald Trump geben unisono die Besiedlung der Venus bekannt. Die GOP / MAGA-Größen übernehmen die Verantwortung für je ein Starship von der Firma SpaceX und bemannen diese mit den ICE-Mitarbeitern.

Warum gerade die Venus? Weiß doch jeder auch nur halbwegs gebildete Bürger, dass es dort freien Sex für alle gibt. Die eingeweihten und immer bestens informierten Republikaner wissen zudem, dass Jeffrey Epstein bereits heimlich dorthin gebracht wurde.


Dilbert

14.1.02026 5 (6)

Beitragsfoto: Dilbert Comic

Scott Adams

Wenn ich ein Vorbild in Sachen Projektmanagement hatte, dann sicherlich diesen Pacific Bell-Angestellten, dessen Karriere ich von Anfang an bis hin zur Stunde des Wiesels mitverfolgte. Zum Schluss wurde er etwas wunderlich und entwickelte sich später sogar zum Rassisten. Er hatte wohl viel zu früh Abstand von der Realität genommen.

Richard Sandomir schrieb in der New York Times den hier verlinkten Nachruf auf Dilbert.

„The title character was a frustrated engineer working from a cubicle at a high-tech company whose intelligent, anthropomorphic pet, Dogbert, dreamed of world domination.“

Richard Sandomir, 13.1.2026

Mir bleiben seine ersten Bücher und seine Comic-Strips in guter Erinnerung, die auch heute noch sehr lehrreich sind, wenn man nicht gerade die Weltherrschaft anstrebt.

Basteln

Gestern konnte ich zwischen zwei Veranstaltungen ein wenig basteln, besser ausgedrückt, ich habe basteln lassen. Detlef Stern hat ein neues Spielzeug und ich wollte das auch einmal haben. Früher™ hat man einfach seine Autos kurz getauscht, heute in der digitalen Welt bekommt man einen eigenen Zugang zur entsprechenden Software. Und damit hat dann das Basteln erst so richtig begonnen.

Ob ich dann auch einmal zum Spielen komme, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen. Und weil ich kurz darauf dann völlig den Überblick verlor — das mit Kennwörtern und Zugangscodes war noch nie mein Ding! — habe ich ein wenig DS9 gebingt. Was mich dabei immer wieder fasziniert, wo die Protagonisten die notwendige Energie für ihre Spielzeuge herbekommen.

Detlef Stern und ich bekommen spätestens mit der nächsten Stromabrechnung den Hinweis darauf, wo unsere Energie so alles herkommt.

Vermischtes

Höhepunkt des gestrigen Tages war ein gut besuchter Europastammtisch. Demnächst werde ich darüber auf der EUROPA-UNION Website berichten.

Beim Stöbern durch meine Blogroll bin ich auf einen Beitrag von Addy Osmani gestoßen, den ich allen Machern nur empfehlen kann. Schon alleine sein Titel ist sehr vielversprechend „21 Lessons From 14 Years at Google“. Seine 17. Lehre unterschreibe ich ohne Wenn und Aber — wobei ich sie selbst nie befolgt habe.

Gestern konnte ich auch meine Vorlesung für dieses Semester abschließen. Es bestand mehr als genug Zeit und Gelegenheit, um mir während des Semesters Fragen zu stellen oder gar ein paar der gestellten „Hausaufgaben“ zu erledigen. Wohl der Zeit geschuldet, kommen nun die ersten in den Vorlesungen nicht anwesenden Studenten mit Fragen um die Ecke. Es hat bei mir den Anschein, als ob man als Edelstudent das Gemeinschaftserlebnis Vorlesung meidet, dafür aber auf Einzelunterrichtung durch den Dozenten besteht, möglichst noch zum gerade für den Studenten passenden Zeitpunkt. Würde mich auch nicht mehr wundern, wenn sie demnächst die Herausgabe von „Leitungslösungen“ für die Klausur fordern.

Der olympische Gedanke war vielleicht schon immer reine Fiktion. Was die Verantwortlichen sich heute aber leisten, kann nicht einmal mehr von den kriminellsten Zeitgenossen übertroffen werden. Inzwischen werden die olympischen Spiele an Massenmörder und Kinderschänder verkauft, diesen zumindest aber die beste Publicity garantiert — Hauptsache die Organisatoren können sich selbst bereichern!

Das Schlimme daran ist es aber, dass die ganze Welt dabei mitmacht und diesen Verbrechern die Steuer- und Sponsorenmilliarden nur so in den Hintern schiebt.

Post Scriptum

https://yoyod.de/@kuemmerle


Konzert

Musikvideo der Woche 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Heute einmal nicht 1979, sondern gleich weitere zehn Jahre zurück in der Musikgeschichte. 1969, ebenfalls ein sehr gutes Jahr, brachte die Band Shocking Blue ihren absoluten Top-Hit heraus, der einfach nicht aus den 1970er-Jahren wegzudenken ist. Der Song „Venus“ befindet sich auf der zweiten Platte der Musikgruppe, welche erstmals Mariska Veres als Sängerin beinhaltet.

Der Erzählung nach entließ die Band zuvor ihren Leadsänger, nämlich als sie auf einer Party Mariska Veres gesehen hatten — das waren einfach noch Zeiten; der Erfolg gab der Gruppe aber recht.

Auch wenn Shocking Blue damals nicht mit ihren Konkurrenten so richtig mithalten konnte, war die Qualität der Musikgruppen insgesamt weit besser als dies heute noch der Fall sein dürfte.

Mein zweiter Lieblingssong dieser Musikgruppe „Love is in the Air“ stammt von ihrer Debut-LP (1967), welche ganz schlicht den Namen der Band trägt, und wurde noch von Fred de Wilde gesungen. Zugegeben, Mariska Veres sah einfach besser aus.

Bereits 1974 war es dann mit dieser Gruppe wieder zu Ende, wobei man deren Musik noch heute hören kann.

1986 versuchte sich die Gruppe Bananarama an „Venus“. Wer das Original kennt, der wird vom nun folgenden Rumgehüpfe etwas enttäuscht sein.

Mir zeigt dieser Vergleich eindeutig, dass Quantität sehr selten Qualität ersetzen kann! Und so steht zu befürchten, dass ein weiteres Cover mit gut einem Duzend Venus von Willendorf aufwarten wird — wie wir es bereits wissen, verändert die Zeit auch die jeweiligen Geschmäcker.

„Her weapons were her crystal eyes
Making every man mad
Black as the dark night she was
Got what no one else had, whoa!“

Robbie van Leeuwen, Venus (1969)