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22.7.02026 4.2 (5)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Seilbahn

Die Träume von einer städtischen Seilbahn werden immer detailreicher. Auf einer entsprechenden Website der Stadt werden die aktuellen Rahmendaten aufgeführt. Für gut 150 Millionen Gesamtkosten der hoffentlich dann nur ersten Ausbaustufe, wobei Land und Bund und damit auch die EU die meisten Kosten übernehmen sollen, werden gut 5 Kilometer überwunden, fünf Haltestellen einschließlich eines Park & Ride Parkplatzes und bei den Experimenta-Parkhäusern angeboten und eine Transportkapazität von bis zu 1 500 Menschen je Richtung und Stunde erzielt werden. Da müssen schon ziemlich viele Menschen zur Experiment wollen oder doch so einige Studenten die Seilbahn der Bibliothek vorziehen; Gruppen von bis zu 10 Fahrgästen können sich 14 Minuten lang ihre Projektstudien gegenseitig vorstellen.

Die Seilbahn soll voll und ganz in den öffentlichen Nahverkehr integriert werden, würde mich aber sehr wundern, wenn es kein eigenes App dafür gibt.

Ich träume derweil schon einmal weiter, denn man könnte die Fahrt nicht nur in die Böllinger Höfe hinein erweitern und einen Abzweig zum Wartberg mit hinzufügen, sondern gleich vom Experimenta-Parkhaus den Neckar entlang bis hin zur Neckarhalde weiterführen und ggf. dann auch noch ein neues Wohngebiet im Knorr-Areal anbinden.

Auf alle Fälle werde ich mit dieser Seilbahn fahren wollen, zumindest einmal. Hatte ich doch bereits auch einmal in den 1960er-Jahren die Sesselbahn im Höhenpark Killesberg genutzt.

Vermischtes

Seit Jahrzehnten hört man immer wieder von Adolf Hitlers Geburtshaus. Mein letzter Sachstand war, auch schon wieder ein paar Jahre her, dass man es endlich abreißen möchte, um es nicht weiterhin als Wallfahrtsort zu erhalten. Nun hat die Republik Österreich eine ganz eigene Lösung gefunden, das Gebäude ist jetzt Polizeistation. Der Vorteil ist offensichtlich: man kann nun die Pilger aus Deutschland besser vor der Antifa schützen.

Wohl wenn die Bahnchefin Evelyn Palla schnäpselt, kommen die besten Schnellschüsse aus der Vorstandsetage. Nun soll an allen bundesdeutschen Bahnhöfen ein Alkoholverbot durchgesetzt werden — ich sehe schon ganz neue Betätigungsfelder für die Bundeswehr. Man könnte sich auch einmal fragen, was aus dem bundesdeutschen Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen geworden ist. Man sollte sich auf alle Fälle aber fragen, wie dann die vielen Bahnangestellten noch an ihre Arbeitsplätze gelangen. Mehr als jeder zweite Zug unpünktlich, das bekommt man nur sturzbesoffen hin.

Die heutige Frage des Tages ist, erlaubt Donald Trump nun Saudi-Arabien den Bau einer Atombombe? Dass dies keine wirklich gute Idee wäre, dürfte den meisten einleuchten. Wenn man dafür aber einen brandneuen Privatjet erhält oder vielleicht sogar eine Luxusjacht für die Lieblingstochter, sieht die Sache schon wieder etwas anders aus — große Politik halt, was wir Bürger nie so richtig verstehen können.

Aushalten

Seit 1984 bin ich immer wieder Abonnent der FAZ. Auch wenn diese noch nie so meine eigene politische Überzeugung wiedergab, weil viel zu wenig liberal und mir schon immer etwas zu opportunistisch, schätze ich diese Zeitung noch heute. Und wir haben gemeinsam die Veränderungen dieser Welt miterlebt. Erst gab es immer weniger Inhalte und dafür immer mehr Bilder, dann traten immer offensichtlichere Mängel bei der Recherche auf und englischsprachige Inhalte von irgendwoher wurden einfach schlecht übersetzt übernommen. Dann kam auch noch der gemeinsame Kampf um das richtige Deutsch, den wir beide krachend verloren, wobei der Zeitung oftmals auch gleich noch das richtig Rechnen abhanden gekommen ist. Letztendlich aber alles Lappalien, da Zeitungen keine Bibeln sind und schon gar keine Fachliteratur.

Zeitungen sind für mich weiterhin ein wichtiger Teil der eigenen Meinungsbildung. Und diese bildet man nicht, wenn man immer nur das liest, was man gerne hört. Was Zeitungen heute aber nicht mehr sind, bloße Auskunft über das Neue und Aktuelle um uns herum. Dafür gibt es inzwischen andere Medien und so wäre es tatsächlich falsch sich wie vielleicht noch im 19. Jahrhundert aus einer einzigen Zeitung die benötigten Informationen zu holen — und sei diese auch noch so gut und populär.

Erst heute habe ich einen Kommentar von Michael Hanfeld in der FAZ (19.7.2026) gelesen, „der erklären soll wie die Macher der „Anstalt“ im ZDF größenwahnsinnig wurden“. Dort meint er: „Sie [die Anstalt] zeigt, wie verblendet die Satiriker sind (mit Jan Böhmermann verhält es sich genauso), wenn sie sich in ihrem Sendungsbewusstsein als Demokratieretter mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk verwechseln, der von allen Bürgern getragen wird und seinem Programmauftrag zur „Grundversorgung“ verpflichtet ist. Die Panikwarnung der „Satiriker“ mag man teilen oder nicht – ihre Wir-sind-das- Volk- und Nur-wir-retten-die-Welt-Attitüde ist eine einzige Anmaßung.“ und teilt gleich noch gegen einen anderen Satiriker aus, der bei dieser Sache völlig unbeteiligt sein dürfte.

Michael Hanfeld hat seine ganz eigene Meinung und das ist auch gut so. Bei mir erweckt er damit allerdings das Gefühl, dass er genau zu der Steigbügelhaltergeneration gehört, die aus Gründen auch immer, meist vielleicht nur opportunistischen, immer mehr dafür sorgt, dass sich der Faschismus, wahrscheinlich sogar der Nationalsozialismus (= Faschismus mit Endlösung) bei uns wieder voll und ganz etabliert. Derweil verklären andere Journalisten im Haus Jens Spahn schon zum neuen Jesus — auch ich kann Seitenhiebe.

Michael Hanfeld darf meinen dürfen, was er möchte und damit gerne auch eine vielleicht sogar Mehrheitsmeinung bedienen, aber nun so ganz beiläufig zu behaupten, zumindest bei mir kam es so an, dass der Auftrag des ÖRR die „Grundversorgung“ (gedankliches Fressen und Saufen) sei und sich damit nur auf Tatort und Talkshows begrenzen sollte, halte ich für sehr gefährlich.

Meinem Verständnis nach ist es die vornehmste Aufgabe des ÖRR zur freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung beizutragen. Und dazu gehört, dass man andere Meinungen auch zulässt, so lange sie nicht unsere freiheitlich demokratische Grundordnung (FDGO) abschaffen wollen.

So wie ich die Anstalt und auch das Lied von Nico Brunjes verstanden habe, wollen diese gerade unsere freiheitlich demokratische Grundordnung schützen, was nicht schlecht sein sollte. Selbstverständlich kann man immer über die Art und Weise debattieren wie man diese schützen möchte, kann und darf.

Besser wäre es, jenen das Wort zu entziehen, die sich gegen unsere FDGO stellen. Und so wie ich seit Jahren die vielfältigen Meinungen der FAZ aushalte, wäre es vielleicht ganz gut, wenn die FAZ nach all den Jahrzehnten ebenfalls etwas entspannter werden könnte.


Schwimmbad

21.7.02026 5 (4)

Beitragsfoto: Schwimmbad | © Armin Forster auf Pixabay

Hinweis

Für all jene die sich noch wundern, warum man bei uns nicht nur Hochdeutsch, sondern auch Bahn nicht kann, gibt es eine ZDF-Sendung mit Dunja Hayali. Die FAZ plaudert schon einmal aus dem Nähkästchen und lässt durchblicken, dass korrupte Politiker auch korrupte Dinge tun. „Am Puls mit Dunja Hayali: Unsere Bahn, geliebt, verflucht – gefährlich?“ läuft in der Mediathek im ZDF.

Wohl um Deutschlands Bäuche wieder zu beruhigen, startet die Union aktuell eine Hetzkampagne gegen all jene, die nur das wollen, was sich Unionspolitiker schon immer selber gerne gönnen.

Zugegeben, wie man es gerade ganz gut in Hamburg sehen kann, sind die anderen Parteien auch nicht besser. Aber keine Partei hat unsere bundesdeutsche Infrastruktur so niedergemetzelt wie die Union es tat und heute noch macht.

Vermischtes

In Heilbronn wird allerorten gebaut, was auch gut so ist. Bei uns sprießen die Kräne nur so aus dem Boden. Was mich als Heilbronner etwas wundert ist, dass man die roten Wolffkräne kaum bis nicht sehen kann. Ob die vielen Neu- und Ausbauten nun dazu führen, dass wir uns in einer Luxussituation befinden, darf allerdings bezweifelt werden. Viel zu lange haben die verantwortlichen Stadtentwickler geschlafen und damit verhindert, dass unsere Stadt bis heute über eine notwendige großstädtische Infrastruktur verfügt.

Und so sind die aktuellen Bauvorhaben erfreulich, wobei zu hoffen bleibt, dass das Ganze so organisiert ist, dass unsere Stadt auch noch in 50 Jahren davon profitiert und nicht erneut über Bauruinen verfügt, mit denen kein Mensch etwas Gutes anzufangen weiß, außer als diese wieder abzureißen.

Ich weiß nun nicht was aus unserem Stadtbad wird. Aber jede Großstadt benötigt ein echtes Sportbad und dazu noch mindestens ein Schwimmbad für die Schulen. Sollte ausreichend Geld vorhanden sein, könnte man sich auch noch ein Spaßbad erlauben, wobei dies eigentlich besser in private Hände gehört. Nun hoffe ich nicht, dass wir nur ein städtisches Spaßbad bekommen und die Schüler anstatt Schwimmen weiter das Shoppen lernen.

Wahrscheinlich wählt der Gemeinderat eine Kombi-Lösung, die alles außer schwimmen ermöglicht, dabei noch das letzte großstädtische Freibad zerstört, aber das Saufen und im Wasser-Stehen bestens miteinander verknüpft — alles völlig ungewaschen selbstverständlich.

Und dann wundern sich alle, dass wir Verhältnisse wie im Film Angels’ Share gezeigt bekommen.

Komödie

Gestern Abend den Film Angels’ Share (2012) geguckt. Grundsätzlich netter Film, ansonsten waren die Meinungen meiner besseren Hälfte und mir über diese Komödie geteilt. Ken Loach zeichnet für diesen Film verantwortlich, der sogar einen Preis erhielt.

John Henshaw wie immer gut in seiner Rolle, Paul Brannigan als Robbie gar nicht schlecht, so wie auch der Rest der Crew. Mir persönlich ist der Film zu viel heile Welt in einer Welt, die nicht einmal mehr ihren eigenen Ansprüchen genügt.

Positiv war die sehr versteckte Anspielung auf den Unfug, den man schon seit ein paar Jahrzehnten mit dem Whisky (kleiner Insider) anstellt. Wer nach dem Film etwas mehr über Whisk(e)y wissen möchte, der kann gerne den einen oder anderen entsprechenden Blog-Beitrag hier lesen. Zu meinem 50. haben meine beiden Jungs zusammen mit ein paar Freunden u. a. die letzten Flaschen meines 50-jährigen Macallan niedergemacht — für beide noch heute meine beste Geburtstagsfeier.

Übrigens, Michael Kienzl kommentierte den Film bereits 2012 ganz gut. Hier mein Lieblingssatz aus seinem Kommentar: „Egal ob in Hollywood oder im Arthouse-Mainstream, viel zu oft scheinen solche naiven Wandlungen nur dazu da, um den Zuschauer mit einem guten Gefühl aus dem Kino zu entlassen.

Nun noch mein Wort des Tages: „Arthouse-Mainstream“ (= die Welt-Leser unter den Bildzeitungsjunkies) und einen Hinweis an Andreas: im Film gibt es eine „Quoten-Frau“, was der Aussage, dass dies typisch Deutsch sei, widerspricht.


Ausbildung

20.7.02026 5 (9)

Beitragsfoto: Ausbildung | © Petra from Pixabay

Attentat

Die Landeszentrale für politische Bildung hat eine gute Zusammenfassung über das Stauffenberg-Attentat online gestellt. Er ging als „Aufstand des Gewissens“ in die Geschichte ein.

Gebildete und gut ausgebildete Menschen sind keine Garantie dafür, dass unsere Welt eine bessere wird. Aber ohne diese Menschen wäre unsere Welt erst gar nicht soweit gekommen.

Der Umkehrschluss, dass unsere Welt eine bessere als heute wäre, wenn alle Menschen ungebildet und nicht ausgebildet wären, wurde zumindest von Pol Pot bereits falsifiziert.

Auf alle Fälle aber sollten wir heute alle an Claus Schenk von Stauffenberg und seine doch so vielen Mitstreiter denken, die selbst einen Winston Churchill Achtung erweisen lassen haben und dafür sorgten, dass wir Deutschen schneller wieder mitspielen durften als es den meisten Menschen in der Welt lieb war und u. a. gleich 1954 das „Wunder von Bern“ ermöglichte.

Wie es aktuell aussieht, schmeißen wir nun all das, was unsere Vorfahren und auch wir in den vergangenen acht Jahrzehnten geschaffen haben, wieder mit dem Hintern um — Fußballspielen können wir schon etwas länger nicht mehr. Und selbst bei der Demokratie beginnen wir wieder einmal zu schwächeln.

Trichter

Auch mir wurde als Schüler von der Oma geraten, vor einer Klausur den Lernstoff unter das Kopfkissen zu legen. Es wird wohl niemanden erstaunen, es hat zumindest bei mir nicht funktioniert. Und so ließ ich dies sehr schnell bleiben. Das Abschreiben als Alternative war mir dann doch zu nervenaufreibend und so beschloss ich ein einfach das Ganze sportlich zu nehmen. Als Überlebender des Systems (Detlef Stern) kann ich die Sache inzwischen sehr locker betrachten.

Anders ist dies noch bei jenen, die tatsächlich etwas lernen oder zumindest das „alte“ System überleben möchten. Und deshalb wird der Nürnberger Trichter auch heute noch sehr gerne genommen. Und wenn dieser mit einem App zum Wischen und Video-Gucken daherkommt, gibt es wohl kaum noch ein Halten. Das dachte sich wohl auch Byju Raveendran, der inzwischen aber international gesucht wird.

So schön die Idee des einfachen Lernens auch immer sein mag, bleibt dies weiterhin nur eine schöne Idee. Lernen und einfach gibt es nicht und gab es auch nie. Was es gibt ist, dass Menschen mit mehr Hirn einfacher lernen als Menschen mit weniger Hirn — aber auch diese müssen das Lernen lernen. Und auch diese kostet dies erst einmal eine gewaltige Überwindung! Wer lernt denn anfangs schon gerne Vokabeln? Erst wenn es zu einer Lern- und Bildungsroutine wurde, kann man Gefallen daran finden — muss man aber auch nicht.

Wie wir es gerade ganz gut sehen können ist das „neue“ System, den Lernenden einfach ein Zertifikat oder gar einen Abschluss zu schenken, auch nicht sehr erfolgsversprechend. Und so wird es uns Menschen wohl oder übel nicht erspart bleiben, zumindest wenn man den Anspruch Mensch zu sein hat, erst einmal das Lernen zu lernen. Und egal wie auch immer, das ist anstrengend, manchmal gar langweilig und vielleicht bei manchen auch nie erfolgreich. Dennoch ist der Weg das Ziel. Und diesen Weg geht man am besten selber, möglichst selbstständig und eigenverantwortlich — und wenn man es dann einmal versteht, ein Leben lang.

Mehr als einen freien Zugang zu den Informationen benötigt dies nicht. Gut ist es, wenn es noch ein motivierendes Lernumfeld gibt, besser, wenn bei Bedarf Lehrer und Pädagogen zur Hand sind.

Dem Menschen angeboren ist dabei das Lernenwollen, dies sieht man schon den Säuglingen an. Das Problem ist, dass sehr viele Eltern ihren Kindern schon vor dem eigentlichen Schulbeginn das Lernen und Lernenwollen verleiten. Und dann hilft auch kein Nürnberger Trichter weiter! Höchstens noch gekaufte oder geschenkte Zertifikate und Abschlüsse, aber nur so lange bis die erste richtige Herausforderung auf einen zukommt und Papi oder Mami diese nicht mehr aus dem Weg räumen können.

Vermischtes

Heute gab es keine Fahrt mit dem meseno-Bus, da ich bei einer Preisverleihung zum Europäischen Wettbewerb gebunden war. So wie Detlef Stern gestern das Semester offiziell für sich beenden konnte und zudem darauf hinwies, dass ich im nächsten nicht mehr an der Hochschule tätig sein werde, so konnte ich heute für dieses Jahr die Preisverleihungen im Stadt- und Landkreis Heilbronn für beendet erklären. Die Grundschule Bad Rappenau bot erneut eine hörenswerte musikalische Umrahmung der Preisverleihung. Auch dieses Jahr waren wieder viele Schüler aktiv am Wettbewerb beteiligt und doch so einige konnte auch wieder Orts-, Landes- und auch Bundespreise erzielen.

Das Engagement der betreuenden Lehrer an diesen Schulen vorbildlich, leider muss man langsam aber sicher attestieren, dass die Schulen im Stadtkreis nicht mehr so richtig mithalten können. Meines Erachtens hängt dies mit der mangelnden Qualität der dortigen Elternschaft zusammen, was sich nicht nur auf die Schüler, sondern so langsam aber sicher auch auf die gesamten Schulen auswirkt.

Trotz den vielfältigen Bemühungen eines Dieter Schwarz müssen wir unserer Stadt attestieren, dass diese so bildungsfern wie schon lange nicht mehr in ihrer weit über eintausendjährigen Geschichte ist.

Wäre eine mangelnde Bildung der Bevölkerung nicht so gefährlich für unsere Demokratie, dann könnte ich locker damit leben, dass jeder das macht, was ihm gefällt: im Besen sitzen, die Allee hoch und runter fahren oder das Wohnmobil für den kommenden Urlaub wienern. Leider wirken sich aber bildungsferne Wähler auf unsere Gesamtgesellschaft aus und dies nicht zum Positiven.

In Böckingen bekommt nun eine Grundschule einen eigenen Supermarkt, was sehr praktisch für die Böckinger ist. Während der Schule können die Kinder in Ruhe die Einkäufe erledigen und diese am Ende der Schule nach Hause schleppen; noch praktischer für die vielen Helikoptereltern: Kinder und Einkäufe auf einem Rutsch.

Spanien ist Weltmeister. Was mir persönlich durchaus eine kleine Freude bereit, da mir der Gewinn ihrer ersten Weltmeisterschaft 2010, damals gegen die Niederlande, sehr wahrscheinlich das Leben rettete. Eine verlorene Wette sorgte dafür, dass ich mir das Endspiel zusammen mit meinen spanischen Kameraden in der Unterkunft ansah und nicht wie üblich in einer Kneipe, die dann während des Spiels weggesprengt wurde.

Und weil ich während des Spiels nicht für die Niederlande fieberte — ganz andere Baustelle — bekam ich zum Schluss noch unzählige Devotionalien von Real Madrid geschenkt, da meine Mitgucker auch noch Ultras dieses Vereins waren.

Terence Eden schreibt in einem heutigen Blog-Beitrag „Public Transport – Don’t Make Me Think“ über Zahlsysteme im öffentlichen Nahverkehr und ist dabei über Paris entsetzt. Wir Heilbronner finden möglichst viele App auch ganz passend — wohl weil wir meinen, dass App der allerletzte Scheiß sind; uralter und längst überkommener Mist träfe es besser (Welcome in the 0.8 Ländle).