Konzert

Musikvideo zum Wochenstart 5 (2)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Jeder aus meiner Generation kennt die Eagles, selbst jene, die schon immer nur Klassik hören. Vielleicht bis auf die Volksmusikler unter uns, denn es gibt doch immer einer Ausnahme.

Die Eagles gründeten sich 1971 in Los Angeles und sind aus den 1970er-Jahren einfach nicht wegzudenken. Hier findet sich gleich der wohl bekannteste Song aus dem gleichnamigen Album „Hotel California“ (1976). Es war das fünfte Album der Gruppe und wies zwei Besonderheiten auf. Joe Walsh betrat zum ersten Mal die Bühne und Randy Meisner verließ danach die Band. Bernie Leadon war bereits zuvor von Bord gegangen. Auf alle Fälle ist es das kommerziell bedeutendste Album der Eagles und der folgende Song wohl auch ihr bekanntester.

1979 (!) legten die Eagles mit dem Album „The Long Run“ nochmals nach und lösten sich bereits 1980 auf. Daraus nun das Lied „Heartache Tonight“, ein für mich schon damals ganz gut zu tanzender Jive, besonders dann, wenn sich meine Tanzkarte langsam dem Ende näherte und ich mich bereits wie Anfang 30 fühlte — heute wäre ich froh darüber.

Zum Ende gibt es dann noch ein Lied von ihrem Debutalbum „The Eagles“ (1972), welches noch heute mit einem sehr guten Hinweis aufwarten kann.

Ich nehme diesen Hinweis auf alle Fälle für diese Woche einmal an und gucke morgen während der Vorlesung danach, ob es auch etwas hilft.

Übrigens, ihr Album „Their Greatest Hits (1971-1975)“ ist bis heute eines der meist verkauften Alben überhaupt — auch ich besitze es — und lässt mich nun doch noch mit einem meiner absoluten Lieblingstanzlieder enden, welches erstmals auf dem Album „One of These Nights“ (1975) zu finden ist.

Und damit, nämlich mit „Take It To The Limit“, versuchte ich schon immer meine Tanzabende zu beenden.

Nachtrag

Nein — Don’t Panic! — das Lied „Journey of the Sorcerer“ (1975) habe ich nicht vergessen. Dieser Song war bereits Thema hier im Blog; wer diesen Blog-Beitrag liest, weiß dann auch warum!


Blitz

Junge Gruppe 5 (3)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Früher™ hatte zumindest jede Partei und auch die EUROPA-UNION je eine Jugendorganisation. Die FDP in meiner Jugendzeit sogar einmal gleich zwei.

Nun könnte man sich fragen, warum man in der heutigen Zeit überhaupt eine Jugendorganisation im politischen Bereich benötigt, besonders da wir längst über Altersgrenzen, Geschlecht und sonstige Unterscheidungen hinweg sind. Auch weigern sich inzwischen selbst völlig überalterte Parteimitglieder in vermeintliche Altersverbände integriert zu werden (Friedrich Merz –> Senioren Union).

Unabhängig von der Notwendigkeit von Jugendorganisationen haben diese sich längst weiterentwickelt, aus ehemaligen Verbänden junger Parteimitglieder wurden Parallelverbände, die kaum noch Jugendliche als Mitglieder haben. Böse Zungen unken bereits, das man aus einer Funktion innerhalb der Jungen Union nahtlos in eine Funktion bei der Senioren Union überwechseln kann.

Und so ist es wohl nur folgerichtig, dass sich nun neben der Jungen Union eine Junge Gruppe konstituiert, welche zumindest die im Geiste jung gebliebenen Mitglieder vereinen soll; wobei ein Philipp Amthor wird wohl niemals so richtig erwachsen werden. Wenn ich mich dazu noch richtig erinnere, dann hieß dieses Gewächs vor ein paar Jahren noch Schüler Union.

Aus der Sicht von Posten- und Pöstchenjägern betrachtet, oder einfach nur, um fast jedes Mitglied glücklich machen zu können, wäre es vielleicht sogar angeraten, das Ganze noch weiter auszubauen: Baby Union, Kinder Union, Schüler Union, Junge Gruppe, Junge Union, fast noch Junge Union, Junge Union (UHU) und zum krönenden Abschluss dann noch eine Junge Union a. D.

Die anderen Parteien werden sich sicherlich diesem Erfolgsrezept anschließen wollen. Wobei keine einzige unserer Parteien oder politischen Organisationen tatsächlich jemals selbst an die Inklusionspropaganda geglaubt hat.

Und so ist es auch nur folgerichtig, dass die Junge Gruppe als Gruppe im Bundestag im Vorfeld ganz pressewirksam gegen die Rente stimmt, dann aber jedes einzelne Mitglied der Jungen Gruppe bei der folgenden Abstimmung dafür stimmt.

Da sind die Ewigjunggebliebenen genau so weit wie die Ewiggestrigen. Heute Brandmauer ja, morgen Brandmauer nein — man plappert einfach das nach, was man glaubt, dass es das Gegenüber gerade hören möchte.


Puzzle

1.12.02025 5 (5)

Beitragsfoto: Landkreispuzzle

Beteiligung

Als überparteilicher Verein oder Verband hat man den großen Vorteil, dass man auf sämtliche weiteren politischen Verbände, Parteien und Wählergruppen zurückgreifen kann. Einzig die Verfassungstreue der potentiellen Partner spielt dabei eine Rolle. Wer bei uns nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht, der muss leider draußen bleiben.

Ein Faktum, was Extremisten kaum bis gar nicht zu vermitteln ist, und manche Bürger ebenfalls nicht verstehen wollen. Vielleicht kann hierbei ein plumpes Beispiel weiterhelfen. Fußballspieler und deren Zuschauer lassen einen Handballer, der beständig mit dem Ball in der Hand vom Spielfeld rennt, auch nicht sehr lange mitspielen, wenn sie ihn überhaupt aufs Feld lassen.

Und so freue ich mich jedesmal als Vorsitzender eines überparteilichen Verbandes darüber, wenn neue Mitspieler aufs Feld kommen; in den vergangenen Jahren habe ich Parteien und Wählergruppen kennengelernt, die mir sonst wohl nie über den Weg gelaufen wären. Aber ich musste auch doch so einige vom Spielfeld nehmen, die einfach nicht mitspielen wollten und dabei auch noch völlig andere Vorstellungen vom Spiel hatten. Wer dies nicht macht, der beendet über kurz oder lang das gesamte Spiel und sorgt zudem dafür, dass kein weiterer künftig mehr richtig und gut spielen möchte.

Jüngst kann ich noch etwas anderes zumindest in meinem Verantwortungsbereich und teilweise auch in meinem Interessenbereich beobachten, nämlich dass sich Unionsmitglieder verstärkter als sonst üblich in unserem Verband einbringen, hingegen SPD und Bündnis 90/Die Grünen Mitglieder sich immer mehr zurückhalten. Seit gut 80 Jahren ist die Idee des Spiels dieselbe und auch die Regeln haben sich kaum dabei geändert. Wobei die, welche sich nunmehr rar machen zu beginnen, anfangs auch nicht mit dabei waren. Mal schauen, ob dies nur dem bevorstehenden Wahlkampf geschuldet ist.

Vermischtes

Die heutige Fahrt mit dem meseno-Bus verlief störungsfrei und war zudem erfolgreich. Meine Baustellenumfahrungen haben sich bewährt.

Spannend wie die Kosten für Weihnachtsmärkte aller Orten völlig aus dem Ruder laufen. Alleine für GEMA und eine vermeintliche Sicherheit dürfte der Heilbronner Käthchenmarkt gut und gerne eine Million Euro kosten. Da wundert es auch nicht mehr, wenn man nun den Pferdemarkt gänzlich abschaffen möchte.

Das mit den GEMA-Kosten zeichnet sich schon etwas länger ab, was einfach geschieht, wenn man Bürokratie hemmungslos über wirklich alles stülpt — bald fährt auch kein einziger Zug mehr.

Unsere Unsicherheitsfantasien sind dabei allerdings rein politisch hochgepuscht, für die eigenen Wähler ist einem nichts zu schade und schon gar nichts zu teuer! Am Ende wird es aber nur Nazis, Islamisten und sonstigen Übeltätern nutzen.

Gerd M. Hofmann hat es jüngst in einem Kommentar auf den Punkt gebracht, was wollen wir noch alles machen, um uns gegen wirklich alle Bösewichte dieser Welt abzusichern? Wobei man echte Bösewichte damit nicht abschrecken kann und gegen völlig Irre konnte man noch nie vorsorgen.

Jeder auch nur halbwegs intelligente Politiker weiß dies ganz genau, dennoch wecken sie bei ihrer eigenen Klientel Wünsche, die sie nie und nimmer erfüllen werden können. Bei den Renten ist es ähnlich. Nationalsozialismus und Kommunismus funktionieren bei uns aber immer, wohl deshalb wurde beides bei uns erfunden.

Und so fürchten unsere Politiker weder Irre, Fanatiker, politisch Extreme noch islamistische Gewalttäter. Sie fürchten einzig und alleine ihre eigenen Wähler und die kennen sie ganz genau!

https://bsky.app/profile/kuemmerle.name/post/3m6vthozjic2x

Rundschreiben

Ein Rundschreiben ist mir verblieben und zwar jenes an die Mitglieder und Interessenten der EUROPA-UNION Heilbronn. Ohne Frage, ich schreibe es weiterhin und dies monatlich sehr gerne. Nach zwei Jahrzehnten des Experimentierens ist es zumindest für mich die ideale Form, um mit möglichst vielen Mitgliedern in Verbindung zu bleiben.

Bereits 2005 bin ich mit einer interaktiven Vereinswebsite ins Rennen gegangen, welche u. a. Foren, Chaträume, Video-Chats und weitere nur erdenkliche Möglichkeiten bot. Auch richtete ich auf allen möglichen Social Media eigene Vereinsseiten ein, und wir hatten selbst auf YouTube einen eigenen Kanal.

Noch ein paar Jahre lang gab es zudem per traditionellem Postversand Frühjahrs-, Weihnachtsbriefe und weitere Schreiben an die Mitglieder, anfangs noch sämtlich mit handschriftlichen Zusätzen versehen. Ein Riesenaufwand, der kaum bis gar keine Reaktionen bei den Adressaten hervorrief; selbst Gratulationsschreiben zu Wahlen oder Geburtstagen blieben meist unbeantwortet. Letztendlich waren es dann die Vereinsfinanzen — völlig aus der Zeit gefallen waren es die Kosten, die die Fakten schufen.

Auch der Aufwand für eine interaktive Vereinswebsite lohnte sich nicht, selbst mit eigenen Vereins-E-Mail-Adressen lockten wir kaum ein Mitglied. Ein, zwei Jahre lang betrieb ich zwei Websites parallel, um dann doch nur noch eine WordPress-Seite für den Verein zu unterhalten, welche ebenfalls kaum mit Zugriffszahlen aufwarten kann — deshalb wird diese immer weiter abgespeckt.

Fast hätte ich es vergessen, auch alle unsere Schwerpunktveranstaltungen hatten jede einmal eine eigene Website, die leider wohl nur mich interessierten.

Und der Versuch mit einer zusätzlichen Vereins-Website auf meine.stimme.de war ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Einzig ein Chat-Raum für Mitglieder auf Threema war kurzfristig etwas erfolgreich, wobei er aber nicht den eigentlichen Sinn und Zweck von Chat-Räumen erfüllen konnte und sein Betrieb damit überflüssig wurde.

Was bleibt damit? Eine Website, um der Welt zu zeigen, dass es uns noch gibt. Das besagte Rundschreiben für interessierte Mitglieder und weitere nette Menschen. Eine Mailingliste und ein Threema-Raum für den Kreisvorstand, sowie die jährliche Einladung per Briefpost zur jeweiligen Kreisversammlung an alle Mitglieder. Und sehr viele Erinnerungen an vergebliche Versuche, um einen Verein ins 21. Jahrhundert zu katapultieren.