Döner

26.11.02025 5 (4)

Beitragsfoto: Döner | © Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Vermischtes

Heute hatte ich ein sehr erfreuliches Gespräch mit Vertretern des Landratsamtes. Landratsamt und EUROPA-UNION planen jetzt gemeinsam eine Veranstaltung, die zudem das Potenzial hat, sich zu einer Veranstaltungsreihe weiterentwickeln zu können.

Bei unserer Regierung ist es derweil wie immer, Transferzahlungen sollen die Wähler glücklich machen. Woher die Billionen Euro überhaupt kommen, schon lange sind Milliarden reine Peanuts, wird kein einziger Berufspolitiker dabei beantworten. Aber auch bei der Opposition ist es wie immer.

Aktuell beantworten sehr viele Blogger belanglose Fragen über sich, da war ich bereits ein paar Wochen schneller.

Wer durch eine künstliche Intelligenz ersetzt wird, der weiß nun ganz genau, dass die eigene Arbeit bloße Beschäftigungstherapie war. Wahrscheinlich wurde man nur deswegen angestellt, weil es für die entsprechende Firma dafür mehr Transferzahlungen gab, als diese an Lohnkosten hatte.

Vielleicht ist dies sogar eine Chance! Wenn die nun freigesetzten Arbeitskräfte auf dringend benötigte Arbeitsplätze überwechseln. Dies würde dann wieder einmal zeigen, dass zumindest manche staatlichen Interventionen in den Arbeitsmarkt einfach nur kontraproduktiv sind.

Kebabdeutsch

Das Pidginenglish dürfte den meisten Lesern bekannt sein, vielleicht weniger das Küchendeutsch, welches ebenfalls zu den reduzierten Sprachformen gehört. Die Pidgin-Sprachen stammen ursprünglich aus den Kolonien, wo sie den dortigen Einheimischen als Verkehrssprache dienten. Damit war es den Kolonialisten möglich, sich mit den Einheimischen zu verständigen und umgekehrt.

Selbstverständlich lernten die intelligenteren und manchmal auch die fleißigeren Zeitgenossen die jeweilige andere Sprache vollständig. Einfach nur, weil man es kann und vielleicht sogar aus Höflichkeit und Respekt dem anderen gegenüber.

Mit dem Zuzug ehemaliger Kolonialvölker in deren Mutterländer verbreitete sich auch dort die jeweilige Pidgin-Sprache und vermischte sich mit den bereits existierenden Sprachformen weniger intelligenter Bevölkerungsteile.

Das Küchendeutsch entwickelte sich hingegen in jenen Ländern (weiter), die im 20. Jahrhundert so gerne von deutschen Touristen aufgesucht wurden. Aber auch hierbei lernten die intelligenteren Einheimischen gleich die Sprache in Gänze, was übrigens auch für die regelmäßig dort verkehrenden etwas intelligenteren Urlauber der Fall war und noch heute so sein dürfte.

Da ich beruflich bedingt öfters im Ausland arbeiten und leben musste, dabei weder zu den sprachbegeisterten noch zu den leicht lernenden Menschen gehöre, kam ich selten über ein „Taxi-Polnisch“, „Taxi-Serbokroatisch“ oder „Taxi-Swahili“ hinaus. Ich verließ mich ganz dabei auf meine bereits vorhandenen Englisch-, Französisch- oder Spanischkenntnisse — Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa! Meine Lateinkenntnisse haben mir dabei noch nie weitergeholfen, was vielleicht erklären könnte, warum Latein nicht mehr die erste Amtssprache im Vatikan ist.

Sprachen sind und bleiben die menschlichen Betriebssysteme und so ist es weiterhin für jeden Menschen überlebenswichtig, dass er mindestens eine Sprache in Gänze beherrscht. Wir Menschen leben und existieren zudem durch die Kommunikation untereinander. Jede Kommunikation weist dabei immer Störungen auf. Und so muss man seine eigenen Sprachdefizite mit diesen Kommunikationsstörungen und dann auch noch mit den Sprachdefiziten seines jeweiligen Gegenübers multiplizieren — was dabei herauskommt, ist inzwischen zumindest teilweise katastrophal.

Bei uns in Deutschland gibt es ein weiteres, aber ähnliches Problem, selbst an unseren Hochschulen greift das „Kebabdeutsch“ immer stärker um sich. Friedrich der Große, nicht der Möchtegern, würde mich jetzt sicherlich eines Besseren belehren und mich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um einen Pleonasmus handelt; wie wir wissen, bevorzugte er zur Kommunikation die französische Sprache.

Später, als wir Deutschen des Deutschen selber mächtig waren, entwickelte sich unsere Sprache sogar hin zu einer allseits anerkannten Sprache der Wissenschaft. Dies dürfte allerdings ebenfalls bereits wieder ein Teil unserer Geschichte sein.

Ohne jegliche Notwendigkeit und aus Gründen auch immer entwickelt sich bei uns in Deutschland das Kebabdeutsch — mit allem und mit scharf! Man könnte nun meinen, dass dies etwas mit den Neuzugängen in unserem Land zu tun hätte, was aber so nicht sein kann, denn zum einen kamen Deutsche (= deutschsprachig) zu uns und zum anderen nicht deutsch Sprechende, welche somit kaum mit einem bereits vorhandenen Küchendeutsch aufwarten können.

Friedrich der Große, der wohl weder einen Johann Wolfgang von Goethe noch einen Friedrich Schiller und schon gar keinen Konrad Duden kannte, würde wohl nun sagen ‚Deutsch halt‘. Und so könnte man, um überhaupt noch Staat zu machen, wieder einmal auf die aktuelle Lingua franca umsteigen. Das große Problem dabei, wer schon hier bei uns kein gutes Deutsch kann, der kann bestimmt auch kein gutes Englisch.

Wobei keine reduzierte Sprachform in der Lage ist, um eine Gesellschaft zu tragen und schon gar nicht, um diese weiter nach vorne zu bringen!

Winterdorf

Erfreulich, dass das Heilbronner Winterdorf ein Erfolg und das auch über die Stadtgrenzen hinweg ist. Erfreulicher noch, dass es Uwe Heer zu einem einen Journalisten gerecht werdenden Kommentar verführt hat. Nein, ich meine damit nicht, Friedrich Merz nach dem Mund zu reden, sondern tatsächlich einmal ein echtes Heilbronner Problem zu thematisieren, nämlich die seit Jahren bei uns grassierende Korruption.

Inwieweit das alles bei uns mit der allseits bekannten Gaffenberg-Mafia zusammenhängt, oder ob dies tatsächlich bereits aus Reichsstadtzeiten gut gewachsene Strukturen sind, könnte man einmal untersuchen lassen. Vielleicht sogar, ob auch das Evangelische eine sehr dunkle Seite besitzt.

Gestern war ich kurz auf dem Weihnachtsmarkt, welcher dank der Kosten für völlig überdimensionierte Sperren eigentlich nur noch zu einer Verkaufsausstellung für gerade solche wurde. Auf alle Fälle kann man nun getrost von einem Märktle sprechen und sich das Weihnachten gleich ganz sparen. Gut, dass wir dafür jetzt das Winterdorf haben.

Wie ich gestern ebenfalls erfahren durfte, fahren doch so einige Heilbronner inzwischen gerne nach Karlsruhe auf den dortigen Weihnachtsmarkt. Meine badischen Freunde werden dabei sicherlich zu Protokoll geben, dass sie das Feiern schon immer besser konnten — mit oder ohne Weihnachtsmarkt.

„Congratulations! You’re stupid in three languages.“

Paul Rudd als Danny in Role Models (2008)

Konzert

Musikvideo zum Wochenstart 5 (1)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Heute Morgen gab es die übliche Fahrt mit dem meseno-Bus. Bisher hatte ich dabei nie die leeren Kisten vergessen, war wohl mit meinen Gedanken bereits woanders. Nach meiner Rückkehr schnell noch die morgige Vorlesung vorbereitet. Das Thema wie bei meiner ersten Unterrichtung gleich nach dem erfolgreichen Studium, nur inzwischen sehr heftig abgespeckt — man passt sich über die Jahrzehnte einfach an, ob man möchte oder auch nicht.

Während der heutigen Fahrt kamen sogar Reaktionen über meine Blog-Beiträge vom Wochenende herein. Ich habe mich darüber sehr gefreut und versucht passende Antworten zu liefern — was man so beim Fahren halt hinbekommt.

Das mit der Telekom zieht sich noch eine ganze Weile und wenn ich dann damit durch bin, wird es die nächste Baustelle geben. Dabei ist jene vom Frühjahr weiterhin eine, was aber eindeutig am Subunternehmer liegt. Deutschland wenigstens auf den Stand der Technologie aus den 1990er-Jahren zu bringen, ist eine enorme Kraftanstrengung und eine noch größere Herausforderung.

Derweil träumen manche davon unser Land zu einem digitalen Eldorado zu machen oder gar Europa entsprechend konkurrenzfähig zu bekommen. Dies ginge wohl nur, wenn wir unser Land attraktiv genug für ausländische Leistungsträger machen oder aber ganz gewaltig an unserem Bildungssystem arbeiten. Beides würde Unsummen von Geld kosten, Geld, das wir einfach nicht mehr haben, denn gut die Hälfte geben wir bereits für Soziales aus und vom Rest versickert ein großer Teil einfach nur so. Letzteres würde dazu noch gut 20 Jahre dauern, bis wir erste Erfolge sehen könnten — Bildung und Ausbildung strengt an und dauert seine Zeit. Den Studenten meiner Vorlesungen dürfte der Unterschied zwischen Aufwand und Dauer geläufig sein.

Ganz passend zu den 1990er-Jahren der Song, der mir heute einfach nicht aus dem Kopf gehen möchte. The Verve veröffentlichte ihre „Bitter Sweet Symphony“ bereits 1997 als Single. Das Lied befindet sich auch auf dem dritten Album der Gruppe „Urban Hymns“ (1997), welches mich an ein anderes Album aus den 1970er-Jahren denken ließ.

The Verve gründete sich 1990, war eine Band der 1990er-Jahre — die Rolling Stones git es noch heute (kleiner Insider) — und passt mit obigem Lied ganz gut zu meiner aktuellen Stimmung.

Heute muss ich mich noch ein wenig in Verträge vertiefen und unterschreiben, wäre sicherlich noch passender, wenn es dann auch zu regnen und später zu gefrieren beginnt.

Die ganz üblichen Ärgernisse lenken mich dabei wenigstens hin und wieder vom Hauptgeschehen ab und zeigen mir wieder einmal sehr deutlich, dass es immer noch schlimmer kommen kann. Und so freue ich mich wieder einmal gerne am aktuellen Geschehen, denn es kommt sicherlich noch schlimmer, und folge derweil der uralten Erkenntnis eines jeden Infanteristen: „Embrace the suck!“

Der Song „Lucky Man“ befindet sich ebenfalls auf dem Album „Urban Hymns“.

„Cause it’s a bitter sweet symphony, that′s life
Try make ends meet, you’re a slave to money then you die.“

The Verve (1997)

Untergang

22.11.02025 5 (5)

Beitragsfoto: Untergang | © Gerd Altmann auf Pixabay

Vermischtes

Ein Student meint, dass alleine der Austausch von ein paar E-Mail ein Studium ersetzen kann. Den Nürnberger Trichter mag es vielleicht sogar geben, aber er funktioniert leider nicht.

Insbesondere mein Fachgebiet hat es in sich, denn man glaubt zwar sehr schnell, dass man es verstanden hat, vergisst dabei allerdings, dass es Jahre der Schulung und Übung benötigt, um es auch nur halbwegs verstehen zu können. Warum sich viel zu viele Studenten nicht diesen Mühen unterziehen möchten, werde zumindest ich nicht mehr verstehen.

Seit 1945 sind wir Deutschen kein bedeutendes Land mehr! Nur weil wir aus Gründen auch immer nicht ausreichend entnazifiziert wurden, bedeutet dies noch nicht das Gegenteil. Die Welt wird auch künftig nicht am deutschen Wesen genesen. Schon vor Jahren sagte ein chinesischer Botschafter, dass wir Deutschen im Vergleich zu China nicht einmal ein Rundungsfehler seien.

Jüngst ließen uns Donald Trump und Wladimir Putin ganz genau wissen, dass wir nicht einmal mehr bei unseren ureigenen Angelegenheiten eine Rolle spielen oder gar dabei mitreden dürfen.

Sozusagen als Übersprunghandlung reiste Friedrich Merz nach Brasilien und beleidigte dort das Gastland — beim Brüllsaufen in seiner Jugend hat so etwas wohl noch funktioniert. Nur weil Luiz Inácio Lula da Silva ein guter Gastgeber ist, vielleicht aber auch nur deshalb, weil die Brasilianer mit uns Deutschen nur noch Mitleid haben, kam es heute zu einer pressewirksamen Versöhnung.

Die Drohung, dass beide nun zusammen tanzen möchten, zeigt bereits in Heilbronn erste Auswirkungen. Der Musikpark Heilbronn schließt nach 20 Jahren, eine der wenigen Gelegenheiten wo man bei uns noch das Tanzbein schwingen konnte — gefühlt „erst gestern“ war ich bei der Eröffnung mit dabei.

Heute durfte ich einen echten Novembertag erleben. Bei knapp unter dem Gefrierpunkt ein wenig Gartenarbeit, dann zu einem Vereinstreffen, wobei ich noch die Kasse prüfen durfte. Auch musste ich heute vom Tod gleich von drei Bekannten erfahren — genau die Jahreszeit, wo sich so etwas zu häufen beginnt.

Auf das Tanzen verzichteten wir heute und schoben ganz spontan einen Spielabend ein, was meine Stimmung nicht wesentlich verbesserte — eine Niederlage nach der anderen, ganz passend zum Weltgeschehen.

Weltgeschehen

Eigentlich wollte ich heute pausieren, dann aber las ich den Blog-Beitrag von Stefan Rose, der den aktuellen Schwerpunkt unserer Welt ganz gut auf den Punkt bringt.

„Wieder einmal bewahrheitet sich: Wer nicht mit am Tisch sitzt, steht auf der Speisekarte. Wenn der von den USA und Russland ohne Beteiligung der Ukraine bzw. über deren Kopf hinweg ausbaldowerte ‘Friedens’plan tatsächlich in Kraft treten sollte, dann bedeutet das nichts weniger als eine Kapitulation der Ukraine und des Westens vor Waldimir Putin, der nicht nur gegen ein paar windelweiche Erklärungen (‘Nichtangriffspakt’ — ein Spitzenwitz since 1939!) all seine Kriegsziele erreichen würde, sondern auch indirekt Kontrolle über die NATO bekäme, alle Sanktionen vom Hacken hat und wieder vollwertiges Mitglied der Weltgemeinschaft wird.“

Stefan Rose, Jenseits der Blogroll – 11/2025

Unter dem Applaus der großen Politik (Victor Orban) oder wenigstens mit derem Wegducken (Friedrich Merz) verkauft Donald Trump einfach so mit einem 28 Punkteplan das gesamte Europa. Fraglich noch, ob Grönland mit dabei ist, oder ob er sich das selber unter den Nagel gerissen hat.

Bei unseren totalitären Parteien und Politikern knallen die Champusflaschen im Akkord und so haben sie noch keine Zeit gefunden, um Wladimir Putin und Donald Trump für den Friedensnobelpreis 2026 vorzuschlagen.

Kegelabend

Beim gestrigen gemeinsamen Kegeln und dem obligatorischen anschließenden Beisammensitzen kam es nicht so gut, dass wir auf die Parteibücher meiner Mitkegler zu sprechen kamen — ganz nette Menschen (!) aber schon etwas blauäugig was die eigenen Abgeordneten angeht.

Derweil organisiert Karl-Theodor zu Guttenberg bestimmt bereits schon die Flüge für alle aufstrebenden Unionsabgeordneten nach Washington, um von Donald Trumps Kumpanen das Siegen zu lernen.

Kurz zuvor hat dieser ehemalige Bundesminister noch dafür gesorgt, dass die Bundeswehrmilliarden in die richtige Kanäle gelangen; geschadet wir es keinem einzigen Abgeordneten haben, bis auf jene vielleicht, die von diesem Raubzug nichts mitbekommen haben.

Ganz ohne Frage, die Union hat sich um unsere Bundesrepublik sehr verdient gemacht, das ist aber schon eine ganze Weile her. Und ebenfalls ohne Frage, die meisten Parteimitglieder werden weiterhin sehr anständige Menschen sein. Was dabei aber keiner versteht, warum diese dann solch korrupte und meist mit sehr wenig Intelligenz versehene Drückeberger in Führungspositionen bringen.

Die Liste jener Unionspolitiker, die schon längst ins Gefängnis gehören, wird immer länger. Aber nicht einmal, wenn diese ihre Verbrechen frank und frei zugeben, wie etwa Christian Schwarz-Schilling bei einer Veranstaltung in Heilbronn, hat dies irgendwelche Folgen.

Inzwischen punktet die Union nur noch deshalb, weil die meisten Wähler wissen, dass es mit der AfD oder dem BSW noch weit schlimmer werden wird.

Und wenn Friedrich Merz wieder einmal durch die Welt geistert und uns nach Strich und Faden blamiert, hilft es auch nicht auf Donald Trump zu verweisen — beide haben diesen Vergleich nicht verdient! Wenngleich bei beiden inzwischen Matthäus 5 als Entschuldigung vor Gericht durchgehen könnte.

Die restlichen Unionspolitiker in Regierungsämtern kann man aber kaum mit Senilität entschuldigen, wobei aktuell Wolfram Weimer ganz unverfroren auf Schwarz-Schilling macht.

Damit hat die Union ein riesiges Problem, was letztendlich dazu führt, dass selbst jahrzehntelange Parteimitglieder nun völlig verzweifelt ihr Heil bei der AfD suchen; denn diese glauben nicht mehr daran, dass ihre Partei weiterhin auch deren eigene Taschen füllen können wird — das Geld bleibt einfach bei Jens Spahn und Co. hängen.

Was Helmut Kohl noch als Win-Win für (fast) alle Unionisten schmackhaft gemacht hat, haben „seine Enkel“ nunmehr nur noch auf sich selbst reduziert und damit für immer mehr den Sinn und Zweck einer Parteimitgliedschaft obsolet gemacht.

Bei der AfD hingegen kann man sich wenigstens noch eine kleine Weile als Übermensch fühlen und gegen Schwächere hetzen. Dank Donald Trump und Wladimir Putin ist das aber bereits ebenfalls schon wieder ein Auslaufmodell. Was die jüngeren Unionsabgeordneten eigentlich davon abhalten sollte, dieses nun kopieren zu wollen. Frei nach Michail Sergejewitsch Gorbatschow: „Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte.“

Die Union müsste sich schleunigst neu erfinden, dabei eine Alternative zum nationalen Größenwahn bieten, wieder etwas mehr Europa aus der Schublade holen und vor allem einmal wieder Politik für einen großen Teil unserer Bevölkerung gestalten — was Volksparteien eigentlich so machen!

Unser Kegelabend endete dennoch sehr harmonisch, einfach nur, weil wir nette Menschen sind und darum wissen, dass man manche Dinge einfach einmal thematisieren muss. Sich gegenseitig anlügen hilft keinem weiter.

Nachtrag 23.11.2025

Ganz passend dazu der Kommentar von Anne Borhilker Die dicken Fische kriegt der Staat nicht“ in der Tagesschau (22.11.2025, 16.22 Uhr).

„Dadurch entstehen uns allen, den ehrlichen Steuerzahlern, enorme Schäden. Das schadet auch der Wirtschaft insgesamt und das schadet auch dem Vertrauen in einen funktionierenden Rechtsstaat, wenn das Recht nicht gleichmäßig durchgesetzt werden kann.“

Anne Borhilker (22.11.2025)