Regenbogen

2.8.02025 5 (10)

Beitragsfoto: Regenbogen | © Bettina Kümmerle

Gründe

An Großprojekten ließ sich schon immer groß und gut verdienen. Das wussten bereits die alten Ägypter! Die Kleinteiligkeit und Differenzierung sind sowohl das Maß für jede Nachhaltigkeit als auch für die Demokratie — ergo uns Menschen — an sich.

Und so war es schon immer besser zu dezentralisieren und zu gucken wo und wann man etwas tatsächlich bedarf als einfach nur möglichst zentral zu glotzen. Der technologische Fortschritt könnte uns dabei auch heute noch behilflich sein.

Aber an vielen kleinen Kraftwerken verdienen zu viele und zu „kleine“ Bürger etwas. Die systemrelevanten Menschen bedurften schon immer Pyramiden und heute Großkraftwerke.

Und dafür benötigen wir alleine schon aufgrund der fortschreitenden Technologie gewichtige Gründe, um solche Monumente überhaupt noch in die Landschaft zu stellen.

Für die Gaskraftwerke muss jetzt die KI herhalten. Und wenn wir nicht aufpassen, bekommen wir auch wieder die guten alten Kernkraftwerke (die neuen benötigen noch ein paar Jahrzehnte). Wie begründet die Politik nun das? Ganz einfach: über eine europäische Nuklearbewaffnung.

Ganz egal, ob wir Menschen KI oder Atombomben benötigen! Unsere systemrelevanten „Vettern“ benötigen Großprojekte! Und die Pyramiden haben sich dabei wirklich nicht bewährt, denn die halten einfach viel zu lange und stehen später nur dumm in der Ecke herum!

Anja #Reschke zeigt anschaulich den berühmten Trickle Down Effect – nach dem die Wirtschaft (der Union) zu funktionieren hat. Schon jetzt ein Klassiker.

[image or embed]— Wolf Maahn (@wolfmaahn.bsky.social) 2. August 2025 um 09:55

Frühstück

Heute das monatliche Europa-Frühstück. Neben den üblichen Verdächtigen waren auch ein paar Neuzugänge mit dabei. Dafür aber auch ein paar regelmäßige Teilnehmer im Urlaub. Und so hielt sich die Gruppengröße im vertretbaren Rahmen.

Noch etwas mehr Teilnehmer und wir müssten verschiedene Tische nutzen, damit man sich besser auf die unterschiedlichen Gespräche konzentrieren kann. Für mich waren die Nachbereitungen der letzten Verbandstreffen von Bedeutung, andere fingen bereits mit den Vorbereitungen der kommenden Treffen an, noch andere genossen einfach nur den Vormittag und die Unterhaltungen mit den weiteren Teilnehmern.

Semin Bristina gab uns einen Sachstand zu der online-Bewerbung der 9. Hertensteiner Gespräche in den Social Media. Wenn wir mehr jüngere Teilnehmer gewinnen möchten, bleibt uns wohl nichts anderes übrig als auch die aktuell angesagten Medien zu bespielen. Da ich mich dort schon etwas länger nicht mehr bewege, müssten wir hierfür extra Freiwillige gewinnen, die diese Medien bespielen.

Und so plane ich erst einmal einen Fragebogen, den die Teilnehmer der diesjährigen Hertensteiner Gespräche erhalten. Eine Frage wird sein, wie sie auf diese Gespräche aufmerksam wurden. Ich vermute, dass es mehrheitlich die uralte Mundpropaganda ist, die unsere Teilnehmer generiert. Nach diesen Gesprächen wissen wir dann etwas mehr darüber.

Vermischtes

Gerade im Spiegel gelesen, die WM-Norm für die 5 000 Meter (Frauen) liegt bei 14:50 Minuten, das ist einmal eine Ansage! Dann aus reiner Neugierde bei den „Qualification System and Entry Standards – July 2024“ nachgeschaut: bei den Männern ist inzwischen 13:01 Minuten die Norm! Da komme ich selbst wohl kaum noch mit dem Rad hinterher! Spannender Weise scheint bei den 100 Metern nun die Grenze für Menschen erreicht zu sein. Wesentlich unter die 10 Sekunden kommt wohl keiner mehr.

Es ist vollbracht, gestern stand der neue Schrank und dazu auch noch am rechten Ort und Stelle. Dank an Dan, der mit mir zusammen den Aufbau und Transport erledigte. So ganz nebenbei durften wir feststellen, dass die Teile und die Aufbauanleitung nicht ganz miteinander kompatibel waren. Da wir aber wussten was wir wollten, bereits schon das eine oder andere Möbelstück zusammenbauten und am Ende mehr Teile als für den Schrank benötigt übrig hatten, konnten wir das Ganze als Erfolg verbuchen.

Diesen Erfolg genossen wir dann mit unseren besseren Hälften im Charivari; ich war schon etwas länger nicht mehr dort und konnte so meine eigene Favoritenliste wieder auf Aktualität prüfen.

Einer Bundesregierung, die weiterhin und dies trotz der russischen Angriffe auf Europa und Deutschland Russen ins Land holt, der kann man nicht trauen. Ohne jegliche Probleme lassen wir gegnerische Soldaten, Agenten und sonstige üblen Gestalten in unser Land; für das laufende Jahr wurden bis Mitte Juli bereits 17 600 solcher Visa alleine für Deutschland erteilt.

Die dafür Verantwortlichen halten sich stattdessen an tatsächlich Hilfesuchenden schadhaft und dabei gerne an jenen, die man vielleicht doch noch zum Wohle unseres Landes verwenden könnte.

Passend dazu ein Urteil gegen einen AfD-Landtagsabgeordneten, der als Polizist völlig Unschuldige vor den Kadi brachte: Nazi-Manieren vom Feinsten! Mit 30 000 Euro ist er nun dabei, was wir Steuerzahler wie ganz selbstverständlich in Rechnung gestellt bekommen. Und so ganz nebenbei sitzt nun ein verurteilter Krimineller mehr in unseren Volksvertretungen.

Caroline Bosbach, eine CDU-Bundestagsabgeordnete und Tochter des Schön- und Vielschwätzers Wolfgang Bosbach, zeigt uns exemplarisch wie man bei der CDU an Ehrenämter kommt — man kauft sie sich einfach. Und so ist es wohl nur eine Frage der Zeit, wann wir wieder einmal eine Kanzlerin haben.

Was haben AfD und Union bloß gegen Asylanten? Wahrscheinlich sind da viel zu viele ehrliche Menschen darunter.

Zurück zu den Nazi-Manieren bei Polizei und Justiz. Da wir ein Rechtsstaat sind, müssten doch grundsätzlich alle Urteile als ungültig erklärt werden, bei denen AfD-Mitglieder beteiligt waren oder sind. Und dies zumindest so lange bis durch unabhängige Gerichte festgestellt wurde, dass diese Anzeigen und Verurteilungen nicht nur aufgrund rassistischer und politischer Motive erfolgten.

Da vor 80 Jahren die Entnazifizierung unserer Gewalten nicht so ganz erfolgreich war, wäre es doch einmal an der Zeit, dass man diese wiederholt — vielleicht sogar nun regelmäßig durchführt.

So ganz nebenbei müsste man sich auch einmal fragen, warum unsere Personalabteilungen in den Schulen, Ämtern, bei der Polizei oder anderen Verwaltungen überhaupt Mitarbeiter einstellen, die sich ganz offen gegen unseren Staat, unsere Demokratie und unser Land stellen?


Hafenmarktturm

31.7.02025 5 (9)

Beitragsfoto: Hafenmarktturm mit Café

Schrott

Gleich vorangestellt, ich mag Schrott und dies schon immer! Gestern verwendete ich diesen Begriff ganz spontan in einer Diskussion und deshalb nun auch hier. Hintergrund ist, dass ein junger Mann unser Europa gestärkt sehen wollte. Der Realitätsverlust in unserer Gesellschaft macht nicht einmal mehr vor jungen politisch und gesellschaftlich interessierten Männern halt.

Die völlige Verblendung, Verdrängung und Ignoranz der Berufspolitik greift wie die Masern um sich! Was meines Erachtens wesentlich mit dazu beiträgt, dass die Spinner und Verbrecher von AfD und BSW bei uns überhaupt einen Fuß auf den Boden bekommen — war gestern aber eine ganz andere Diskussion.

Es gibt sie tatsächlich noch, nicht nur Menschen, die weiterhin hart arbeiten und dazu auch noch Steuern zahlen oder gar Politiker deren Aussagen man weiterhin Glauben schenken kann, sondern auch junge Männer, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden und auch noch ihren Mann stehen können!

Meine beiden Jungs sind mir bereits schon länger geistig und körperlich völlig überlegen und das ist nicht nur richtig, sondern auch gut so! Nur so können Gesellschaften überhaupt funktionieren. Beide haben freiwillig ein soziales Jahr absolviert und einer zusätzlich noch seinen Wehrdienst; ganz ohne Frage sind beide auch ehrenamtlich unterwegs.

Dann aber gibt es leider auch den „Schrott“, und mit diesem kann man eine Gesellschaft weder bewegen, noch am Leben erhalten und schon gar nicht unser Europa stärken!

Vor Kurzem wurde ich von halbstarken Schülern herausgefordert. Wir haben uns auf Liegestützen geeinigt. Als alter kranker Mann konnte ich mehr Liegestützen machen als die fünf voll im Saft stehenden Jugendlichen.

Und so reden wir einmal nur von ein paar körperlichen Eckdaten und lassen das gesellschaftliche und politische Engagement einmal ganz außen vor. Vielleicht interessiert es heute noch einen jungen Menschen, gerne auch junge Damen, was man so mindestens können müsste, wenn man einen Beitrag zur Stärkung unseres Landes oder gar unseres Europas leisten möchte — nur schwätzen zählt dabei nicht!

50 Liegestützen (keine Ehestandbewegungen!) sollten drin sein, zehn Klimmzüge muss jeder Mensch hinbekommen, 5 000 Meter sind in nicht länger als 23 Minuten zu laufen und die 100 Meter in weniger als 14 Sekunden. Als Mann muss man eine 5 kg Kugel aus dem Stand über die sieben Meter wuchten und auch locker über 1,30 Meter hüpfen können. Und wie gesagt, dass sind Mindestvoraussetzungen und überhaupt noch keine Leistung! Das sind die Grundvoraussetzungen, die Abholpunkte von denen man aus jungen Menschen einen Gewinn für unsere Gesellschaft machen könnte. Der Rest ist Schrott oder wie es in den Medien jüngst so gerne geschrieben wird Kanonenfutter.

Kommen wir noch ganz kurz zu den geistigen Mindestvoraussetzungen, hier sieht es tatsächlich etwas besser aus, allerdings sind wir hier ebenfalls nicht mehr wettbewerbsfähig.

Die jüngst von mir korrigierte Klausur an der Hochschule würde meine damalige Deutschlehrerin zum Ausruf verleiten: „Alles Analphabeten!“ Auf Deutsch lesen und schreiben zu können ist weniger als eine Mindestvoraussetzung für eine Hochschule aber auch für einen späteren Beruf. Die tatsächliche Mindestvoraussetzung ist, dass man dies mindestens auch auf Englisch kann. Erst ab drei Sprachen beginnt tatsächlich so etwas wie Sprachkompetenz!

In der vorletzten Klausur mussten die Hochschüler 120 x 120 ohne Taschenrechner rechnen. Keine 30 % der Studenten waren erfolgreich. Die Mindestvoraussetzung für alle ist dabei das kleine Einmaleins, ohne das keine Gesellschaft wirklich funktionieren kann. Nicht rechnen können, kann man auch nicht durch einen noch so guten Bachelorabschluss ersetzen, wobei ich mich frage, wie man überhaupt Student werden konnte!

Also, wie wollen diese jungen Menschen überhaupt unser Europa stärken oder gar selbstständig verteidigen?

Faktum ist es, dass die Masse unserer Frauen und Männer überhaupt nicht wehrfähig ist!

Faktum ist es, dass die Masse unserer Frauen und Männer nicht wehrwillig ist!

Faktum ist es auch, dass unsere Gesellschaft in keiner Weise gleichberechtigt ist! Gleichberechtigung gibt es bei uns nur im Unrecht. –> Sobald die Wehrpflicht wieder greift, sind alle bei uns Frauen oder Sonstiges, bis auf die üblichen Deppen. Oder gar Politikerkinder und damit von jeglicher Pflicht befreit!

Faktum ist es zudem, dass man es Eltern nicht zumuten kann und darf, den einzigen wehrfähigen und vielleicht auch wehrwilligen Sohn für eine Gesellschaft zu opfern, die es einfach nicht mehr wert ist, um verteidigt zu werden.

Was bleibt uns übrig? Hier die Alternativen!

  • Wladimir Putin in den Hintern kriechen,
  • Donald Trump in den Hintern kriechen,
  • Sehr schnell geeignete Ausländer (gut 1 Million!) zu Soldaten und deutschen Staatsbürgern machen sowie unsere Streitkräfte zu roboterisieren,
  • Erstmals in unserer Geschichte und dies ganz schnell in Deutschland eine wehrfähige Demokratie etablieren, in der alle Menschen gleich sind und noch dazu ohne eine einzige Ausnahme ihrem Land dienen. —> man darf doch einmal träumen dürfen!

Vermischtes

Beim Stöbern in meiner Blogroll bin ich auf einiges Interessantes gestoßen. Wie z. B. auf die Website Floor 796; eine etwas andere Art von Wusselbild. Auf alle Fälle kann man damit seine Zeit ganz gut totschlagen, wenn es nicht noch einen Schrank aufzubauen gäbe. Felix Schwenzel fand derweil heraus, dass sich die Menschen bereits vor dem Mobiltelefon und den Social Media nichts mehr zu sagen hatten.

Ein netter Herr von Voltino meinte soeben, nach dem Europa-Ball sei vor dem Europa-Ball und so sind wir tatsächlich nicht die Einzigen, die so denken. Meine bessere Hälfte und ich haben inzwischen die Ballnachbereitung abgeschlossen, jetzt muss nur noch das Archiv gefüttert werden. Das haben wir uns für das kommende Jahr vorgenommen, da wir dann wieder nach Florenz fahren werden.

Damit sind nun auch die Vorbereitungen für den Europa-Ball am 9. Mai 2026 offiziell aufgenommen. Die Eckdaten stehen schon, auch die bewährte Tanzband ist wieder mit dabei. Dieses Mal werden die 33 Tische wieder mit acht Plätzen bestückt, weil es einfach bequemer ist und dies auch besser zu unseren eigenen Vorstellungen von einem Tanzball passt. Und es gibt sie schon, die Frühbucher! Die ersten Plätze sind tatsächlich schon weg.

Die Absprachen wegen des Essens und der Getränke sind erfolgt. Es gibt u. a. nun einen eigenen Europatag-Europa-Ball-Cocktail. Auch die Nu Bar an der Harmonie ist informiert und so gucken wir mal, wie sich diese in unser Vorhaben einbinden lässt. Weitere Mitmacher sind bei uns stets willkommen!

Auch die ersten Wetten laufen bereits: wird die Harmonie dieses Mal zum Europa-Ball beflaggt sein? Dagegen spricht, dass der Europa-Ball genau am Europatag stattfindet, was der Stadtverwaltung sicherlich unlösbare Probleme bereitet. Ich gebe jetzt nicht bekannt, wie ich gewettet habe, bin mir aber sicher, dass die Kiste Champagner meine ist!

Schön heute zu sehen, wie das Kaffeeangebot auf dem Hafenmarktturm genutzt wird. Leider hatte ich noch keine Zeit, um mir das betreffende Café etwas näher anzuschauen.

So ganz nebenbei bin ich auch in der Vorbereitung meines Ausstellungsbesuches in Trier. Es soll tatsächlich Menschen geben, die stolpern einfach so in Ausstellungen. Ursula hat mir eine erste Ausstellungsrezension geschickt. Völlig irre dabei, dass man den römischen Legionären vor gut zwei Tausend Jahren Kriegsverbrechen vorwirft; aber vielleicht ist mir auch nur das damalige Kriegsvölkerrecht nicht so richtig geläufig.

Völlig krank wird es dann allerdings, wenn man zeitgleich das Massaker an Frauen und Kindern auf dem Nova-Festivalgelände in Israel als palästinensischen Freiheitskampf verklärt — hier sollte unsere Gesellschaft insgesamt dringend nachjustieren!

Sobald ich heute wieder ein wenig unaufgeregter bin, nachdem ich die eine oder andere unschöne Information verarbeitet habe, muss ich mich an mein monatliches Rundschreiben wagen. Es gilt wieder ein paar Termine bekanntzugeben.

Lustig dabei, wenn ich sicherlich gut gemeint darauf hingewiesen werde, dass man doch mehr Veranstaltungen anbieten müsse, die Teilnehmer aber nicht in ausreichenden Zahlen zu den Veranstaltungen kommen. Vor Jahren habe ich dabei noch an mir selbst gezweifelt, heute weiß ich, dass man jedem Individuum seine ganz persönliche Veranstaltung backen muss, diese ihm dann an seinem Wunschort und zu seiner Wunschzeit anbietet, dabei aber flexibel genug ist, um Ort und Zeit sehr kurzfristig noch zu ändern, weil diesem Individuum dann doch noch etwas Wichtiges dazwischen kommt.

Und wenn man dann eine solche höchst individuelle Veranstaltung tatsächlich hinbekommen hat, beklagt sich genau dieses Individuum darüber, dass so wenig andere Individuen anwesend wären. Ich mag Menschen einfach! Sonst würde ich schon sehr lange den Götz von Berlichingen geben; wobei ich vor langer Zeit eine sehr nette Unterhaltung mit dem letzten Götzen im Heilbronner Offizierskasino hatte und weiß, dass heute nicht einmal ein Götz von Berlichingen von diesem Recht Gebrauch machen würde.

Europahaus

Gestern Mittag bereits nach Stuttgart, um bei der Vorbereitung der Stallwächterparty zu unterstützen. Abends kamen dann die ersten Gäste und viele alte Bekannte. Diese Veranstaltung ist eigentlich eine sehr gute Gelegenheit, um in der Europa-Community Verbindungen zu knüpfen. Ich hingegen freue mich dabei nur noch auf alte Bekannte und habe jedes Mal eine ganze Menge Spaß. Auch wenn ich hinterher wieder alles mit aufräumen muss — ich gehöre einfach zu den Handwerkern.

Dieses Mal waren weniger Heilbronner als sonst üblich mit dabei. Dass mein Jüngster mit hinzukam, eine positive Überraschung. Eine weitere, dass Ursula Hecht zum Schluss mit anpackte. Florian Ziegenbalg war dann noch bis ganz zum Schluss mit dabei.

Mein Schwerpunkt des Abends, die Bewerbung der 9. Hertensteiner Gespräche. Manchmal muss man seine Mitbürger einfach nerven, um ein paar Schritte weiter zu kommen. Erfreulich auch der Austausch über die Kinder mit einer guten alten Bekannten, eigentlich aber nicht so mein Thema. Überraschend zudem, so ganz nebenbei eine Europaabgeordnete für mein Wintersemester gewinnen zu können. Jetzt gilt es nur noch die jeweiligen Terminkalender zu harmonisieren und dabei auch noch die Auflagen der Behörden zu beachten.


Palmenwald

26.7.02025 5 (6)

Beitragsfoto: Office-Blick

Vermischtes

Gestern Abend konnte ich in einer Schwarzwaldbar noch ein klein wenig auf Entdeckungsreise gehen. Nachdem der Barkeeper herausgefunden hatte, dass ich ein Sammler bin, wollte er mir unbedingt seine Schätzchen zeigen. Eines davon kannte ich so noch nicht und meine Geschmacksnerven wurden tatsächlich herausgefordert.

Völlig entspannter Beginn der Landesversammlung. Viele Kreisvorsitzende trudeln als Erstes ein und so kann man sich noch ganz entspannt austauschen bevor der eigentliche Trubel beginnt. Vor ein paar Jahren organisierte ich noch regelmäßige Treffen der Kreisvorsitzenden, welche dann aber immer seltener wurden. Nun könnten die Hertensteiner Gespräche ein Ort werden, wo sich die Kreisvorsitzenden wieder unter sich austauschen können — das wäre dann ein weiterer Gesprächskreis.

Sehr erfreulich, dass wir Heilbronner erneut in voller Stärke auf der Landesversammlung vertreten sind, was man so ganz nebenbei auch für den internen Austausch mit nutzen kann.

Durchgeknallt

Meine Behauptung, dass inkompetente Menschen besonders in Führungsfunktionen eine stete Gefahr sind, hat sich wieder einmal von ganz alleine bewiesen. Sobald diese ein klein wenig in Stress kommen, kann kein Mensch mehr wissen, wie sie sich verhalten werden. Das fängt bereits in unserem Gemeinderat an und hat ganz aktuell im Landtag einen zumindest vorläufigen Tiefpunkt erreicht.

Wie von mir bereits vermutet, kommt das Hakenkreuz auf einem Stimmzettel nicht von der AfD. Der SPD-Abgeordnete Daniel Born bekennt sich ganz offiziell zu seiner Straf- und Schandtat. Gehen wir nun nicht davon aus, dass dieser SPDler mit zu jenen gehört, die wie in Heilbronn weiterhin treu zur Fahne stehen, sondern er gehört einfach zu jenen inkompetenten Volksvertretern, die in zunehmend schwierigeren Zeiten einfach zur Loose Cannon werden müssen!

Und alleine in unseren Verband hineinguckend kann ich gleich mehrerer solcher Prachtexemplare beobachten, wie sie in die Ehrenämter streben und dabei ihre völlige Inkompetenz ohne jegliche Hemmungen ausleben. Und sobald sie damit auch bei ihren Parteifreunden und -genossen aufgefallen sind, erhalten sie in ihren eigenen Parteien die höheren Weihen.

Inkompetente Menschen können nur inkompetente Menschen nachziehen! Dabei besonders gerne jene, die wirklich in jeden Hintern schlupfen. Dieses Spektakel darf ich mir gleich morgen wieder einmal geben. Als normaler Bürger kann man da kaum noch intervenieren.

Umzug

Gestern Morgen noch ein erholsames Käffchen in fast neuer Umgebung zusammen mit Detlef Stern. Inzwischen sind die Klausuren auch schon wieder an der Hochschule verstaut. Neu für mich, dass bisher keine Studenten bei mir lamentierten, was nun darauf hoffen lässt, dass das Erwachsenwerden doch noch um sich greift.

Entsprechend entspannend auch unsere Unterhaltung. Eigentlich ging es schwerpunktmäßig um den Unterschied zwischen freier und Open Source Software. Richard Stallmann hatte sich jüngst wieder dazu geäußert. Frappierend die entsprechenden Auswirkungen auf unsere Gesellschaften, oder ist es doch umgekehrt? Interessant auch, dass wir beide keine guten Erfahrungen mit Software-Entwicklern und Programmieren aus Indien machen durften. Was ebenfalls an der dort vorherrschenden Mentalität liegen dürfte.

Ein Blogger schilderte vor kurzem seine Erfahrungen mit einem deutschen Internet-Handel und bestätigte mir dabei so ganz nebenbei, dass wir Deutschen grundsätzlich nur dann freundlich sind, wenn wir ganz genau wissen, dass wir nichts können!

Heute wieder einmal in einem Blog-Beitrag über den Versandhandel gelesen. Freundlichkeit verschleiert Inkompetenz. Wer etwas kann, muss nicht freundlich sein! Darf es aber.— Heinrich Kümmerle (@kuemmerle.name) 25. Juli 2025 um 08:20

Meine Philosophie ist da ganz einfach, lieber rackere ich mich bis zum Gehtnichtmehr ab und entscheide dann aber selbst, ob ich freundlich bin oder auch nicht. Meine Freundlichkeit hat somit eine ganz andere Bedeutung — was leider viel zu viele heute nicht mehr verstehen können; was mich nun wieder zu den Indern und Co. führt. Die treiben einen mit Ihre Freundlichkeit noch in den Wahnsinn — oder ist es doch die Inkompetenz?

Während Detlef Stern im Anschluss die Stadtbibliothek nutzte, verlegte ich über Stuttgart in den Schwarzwald. Nicht in den südlichen Teil, wo ich ein paar Jahre lang zu Hause war, sondern in den nordöstlichen, um mich u. a. auf die Landesversammlung der EUROPA-UNION vorzubereiten. Das Hotel vor Ort ein alter Bekannter. Rein zufällig findet auch noch die Feier zum 130. statt; da macht die Arbeit gleich noch mehr Spaß.

Und so sitze ich nun auf einem kleinen Balkon und schreibe so vor mich hin …