Spiegelbild

18.6.02023 5 (1)

Beitragsfoto: Spiegelbild

Gadget

Nachdem sich die Airtags tatsächlich und entgegen meiner vorherigen Vermutungen bewährt haben, konnte ich so ganz nebenbei auch noch mein jüngstes Gadget in Betrieb nehmen. Die Herstellerfirma hatte mir zuvor noch die letzten fehlenden Schrauben geliefert. Detlef Stern, dem ich dieses Gadget zu verdanken habe, steht schon parat, um mir den einen oder anderen Tipp zu geben.

Da mein neues Gadget etwas größer ist als die sonst von mir üblicherweise gekauften, blieb es nicht aus, dass auch meine bessere Hälfte davon Kenntnis nahm. Und da ich gerade mehr mit anderen Dingen beschäftigt bin, nutzt sie die Gelegenheit und guckt sich den neuen „Mitbewohner“ — ich hatte die Größe dieses Gadgets vorab völlig unterschätzt — etwas genauer an.

Wie schon geschrieben, ob und wann ich mich zu meiner jüngsten Errungenschaft hier im Weblog ausführlicher äußern werde, kann ich noch nicht sagen. Jetzt steht aber erst einmal die Lektüre eines gestern sehr überraschend von Thomas Michl ins Spiel gebrachten Buches an. Die spannende Frage dabei ist, ob ich zustimmend nicken können oder wieder einmal bei der Lektüre wie ein HB-Männchen durch die Decke gehen werde.

Server

Ich besitze oder bezahle zumindest für die unterschiedlichsten Server, welche mir mein Leben und meine Arbeit ziemlich erleichtern. Grob kann man diese Server in „eigen verantwortete“ und „gehostete“ Server unterscheiden. Letzteres ist teuerer, aber man muss weniger selber machen und sollte dabei auch auf die Kompetenz der dafür verantwortlichen Firma bauen können.

Jüngst durfte ich nach gut zwei Jahrzehnten die Erfahrung machen, dass sich zwischenzeitlich die Bedeutung von „gehostet“ ziemlich verändert haben muss, denn gerade macht mir ein „gehosteter“ Server mehr Arbeit als ein von mir gleich selbst betriebener.

Profis werden mir nun raten, einmal auch das Kleingedruckte der Verträge zu lesen. Die Zeiten, in denen man Geschäfte einfach so zum Vorteil beider Seiten abschließen konnte, dürften inzwischen tatsächlich Vergangenheit sein.

Eine weitere Beobachtung, die ich übrigens bei gleich zwei größeren Unternehmen machen durfte, ist, dass diese technologisch oder ablauforganisatorisch bedingte positive Veränderungen nicht so ohne Weiteres auf ihre Kunden übertragen. Sie greifen den dabei entstehenden „Mehrwert“ einfach so und wohl ganz selbstverständlich für sich selber ab und versuchen dabei wirklich alles, um ihre Kunden möglichst lange über diese Veränderungen im Unklaren zu lassen — Kundenorientierung geht anders!

Diese Beobachtung wurde übrigens inzwischen auch von anderen gemacht, denn jüngst wies mich ein Unternehmen darauf hin, dass sie vom Staat gezwungen worden seien, mir regelmäßig mitzuteilen, dass ich weiterhin bei ihnen den besten Vertrag abgeschlossen hätte.

Ehrenamt

Die letzten Tage hatte ich wieder einmal ganz dem Ehrenamt gewidmet. Unter anderem begleitete ich zwei Schulen nach Straßburg und eine EUROPA-UNION Gruppe nach Maulbronn und zum anderen gab es noch einen Kegelabend, einen improvisierten Europastammtisch und last but not least ein Gartenfest.

Das Ganze gilt es nun nachzuarbeiten und dazu auch noch den einen oder anderen Artikel zu schreiben. Mein erstes Fazit ist dabei sehr positiv. Manche meinen, dass sich solch ein Aufwand oder das gesamte Engagement nicht lohnt. Ich bin hingegen davon überzeugt, dass es gerade uns Menschen ausmacht und man für seine „Aufwände“ mehr als entschädigt wird.

Dieses Mal wurde ich gar fast beschämt, nämlich als ein Mitstreiter der vergangenen Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte meiner besseren Hälfte und mir zu seinem eigenen Abschied einen Restaurantgutschein schenkte. So dürfen wir nun davon ausgehen, dass wir nicht alles falsch gemacht haben, zumindest meine bessere Hälfte nicht.


Badende im Meer

24.8.02022 5 (1)

Beitragsfoto: Badende | © Pexels from Pixabay 

Gadgets

Die kleinen und meist völlig unnötigen technischen Spielereien haben es mir schon immer angetan. Gerne denke ich z. B. an den Schlüsselfinder aus 1980er-Jahren zurück, den ich damals unbedingt haben musste aber eigentlich gar nicht benötigte.

Und selbst heutzutage kann ich kaum widerstehen, wenn ein neues Gadget, wie die Dinger heutzutage genannt werden, vorgestellt wird. Die meisten dieser Spielereien sind spätestens nach ein paar Wochen völlig uninteressant und auch schon wieder vergessen. Manchmal erinnert man sich dann aber wieder an ein solches Gadget, vor allem dann, wenn es nach ein paar Jahrzehnten wieder aus der Versenkung auftaucht und als die „neuste Entdeckung“ vermarktet wird — das AirTag kann man wohl in diese Rubrik einordnen.

Selten kommt es vor, dass solche Gadgets über längere Zeit bei mir Verwendung finden, wobei die meisten bei einer meiner regelmäßigen Aufräumaktionen einfach entsorgt werden.

Und da ich gerade beim Sortieren meines Büros bin, wo die meisten meiner Gadgets irgendwann dann doch einmal landen, habe ich mich nun dazu entschlossen, jenen einen Eintrag in meinem Forum zu gönnen, die entgegen der ursprünglichen Erwartung dann doch und dies teilweise auch noch nach Jahren ihren Zweck erfüllen. Die ersten Gadgets finden Sie nun hier.

Oben ohne

Boris Johnson musste gehen, weil er der britischen Bevölkerung Party-Verbote erteilte, aber selber von einer Party zur nächsten torkelte. Hier bei uns in Deutschland haben alle, die während des Urlaubs oder gar beruflich bedingt mit einem Flugzeug unterwegs waren, die bundesdeutsche Maskenpflicht kennengelernt. Ich durfte noch vor Kurzem meine Maske gut 12 Stunden lang tragen, wobei es uns allen gestattet wurde, diese beim Essen und Trinken kurz abzunehmen.

Gestern erfuhren wir dann über das ZDF — bis dieser ÖRR-Teil seine Meldung wieder aus dem Internet nehmen musste — und später dann aber auch über andere Medien, die wohl keiner so strengen staatlichen Kontrolle unterliegen, dass die bundesdeutsche Maskenpflicht in Flugzeugen nicht für deutsche Berufspolitiker Geltung hat. Zugegebener Maßen ist dies nicht mit den Orgien eines Heinz-Christian Strache oder eines Boris Johnson zu vergleichen, aber das dahinter stehende Prinzip ist dasselbe, nämlich, dass sich diese Damen und Herren selber als etwas Besseres sehen und über dem Gesetz stehend betrachten.

Deshalb freut es mich sehr, heute einen diesbezüglichen Kommentar von Jürgen Paul in der Heilbronner Stimme (24.08.2022: 2) zu lesen.

„Die große Mehrheit der Bürger, die sich seit einer gefühlten Ewigkeit brav an die Maskenpflicht in Bus, Bahn und Flieger halten, werden kaum Verständnis dafür haben, dass für Regierungsmitglieder andere Regeln gelten. Damit bestätigen Scholz und Habeck das verbreitete – und häufig falsche Vorurteil –, dass die da oben ohnehin machen, was sie wollen.“

Jürgen Paul, Heilbronner Stimme (24.08.2022: 2)

Alltag

Der Alltag hat einen schneller wieder als einem so lieb ist. Das durfte ich gestern wieder einmal erfahren, während ich versuchte, für die kommenden Veranstaltungen zweier unterschiedlicher Vereine Teilnehmer zu gewinnen.

Heutzutage ist es wesentlich schwieriger, Teilnehmer für Veranstaltungen zu gewinnen, als solche zu planen, vorzubereiten und abzuhalten. Und so habe ich z. B. noch drei Tage Zeit, um weitere Mitfahrer nach Eppingen am Samstag und noch ein paar Tage mehr, um für die 6. Hertensteiner Gespräche hinreichend Teilnehmer zu finden.

Deshalb habe ich auch wieder eine weitere Facebook-Seite dieses Mal für die EUROPA-UNION Heilbronn aktiviert, um auch hierüber noch weitere Interessenten und ggf. auch Diskutanten gewinnen zu können. Das Drollige an solchen Unternehmungen ist dabei immer wieder, dass diese meist nur zur Kenntnis genommen werden, wenn man sie nicht unternimmt, aber keine Reaktionen erfolgen, sobald man sich dann doch wieder einmal die Mühe macht.

Zwischendurch hatten Herbert Burkhardt und ich noch ein gutes Gespräch mit einem neuen Interessenten für die Freien Wähler – Freie Wählervereinigung Heilbronn e. V. und so bin ich bereits wieder mit dem gestrigen Tag versöhnt.

Deshalb kommentiere ich jetzt auch nicht die Tatsache, dass die Stadtverwaltung bereits schon wieder die erst jüngst aufgestellten Dixie-Klos abbauen lassen hat.