Buy me a coffee Website

6.10.02023 5 (5)

Beitragsfoto: Screenshot der Buy Me a Coffee-Website

Vollfrust

Was unser Bildungs- und Ausbildungssystem anbetrifft, bin ich eigentlich mehr als abgehärtet. Ich erwarte selbst von einem Jungakademiker kaum noch eine Art von rudimentärer Allgemeinbildung oder auch nur, dass er sein eigenes Wissensgebiet halbwegs beherrscht; es reicht schon völlig aus, wenn er am Ende des Studiums in etwas weiß, was er studiert hat. Und so freue ich mich immer wieder darüber, wenn ich jüngeren Menschen begegne, die in ihrem Beruf oder auf ihrem Fachgebiet brillieren — das gibt noch Hoffnung, dass es auch wieder besser werden könnte.

Die Grundschule habe ich inzwischen nach mehr als sieben Jahren Lesepate völlig abgeschrieben, diese dürfte man eigentlich nur noch als Aufbewahrungsanstalten für Kinder bezeichnen, zumindest jene Schulen, die nicht nur für Schüler aus besseren Kreisen reserviert sind. Und wenn ein Hochschüler meinen Ausführungen folgen kann — ich nutze nur noch sehr einfaches Deutsch und einzig noch die Wiederholung als rhetorisches Highlight, freue ich mich schon riesig. Und so kann keiner behaupten, dass ich irgendwelche überzogenen Ansprüche an unser Bildungssystem habe.

Heute durfte ich Mathenachhilfe bei Werkrealschülern in der achten Klasse geben. Bruchrechnen und das Teilen ganzer Zahlen stand auf dem Programm. Das Bruchrechnen ließen wir gleich ganz bleiben und das Teilen scheiterte bereits am kleinen Einmaleins. Das Schlimme dabei ist, dass wir den Buben das kleine Einmaleins noch zu Grundschulzeiten so eingebläut hatten, dass sie das tatsächlich einmal konnten, zumindest noch in der vierten Klasse. Schlimmer noch ist dabei, dass die meisten dieser Buben, ich kenne sie schon ziemlich lange, zwar zumindest mir gegenüber degenmäßig sind aber überhaupt kein Verlangen mehr an den Tag legen, überhaupt noch etwas selbst erreichen zu wollen — außer vielleicht in einem Mercedes die Allee hinauf und hinunter zu fahren.

Den Buben gebe ich dabei keine Schuld. Es sind deren Eltern, die man jeden Tag für ihre Untaten bestrafen müsste, anstatt ihnen mit Sozialhilfe und Kinderbetreuungsprogrammen das Leben beständig zu versüßen! Und es sind unsere Kultus- und Sozialminister der letzten Jahrzehnte, die man allesamt schnellstmöglich zur Rechenschaft ziehen müsste — kein Krimineller hat unserem Land größeren Schaden zugefügt als diese Damen und Herren!

Taurus

So langsam wird es immer spannender. Deutschland und Schweden hatten einmal einen eigenen Marschflugkörper entwickelt und tatsächlich gut 900 Stück davon produziert. Letztendlich haben die Schweden keine davon gekauft, Südkorea weniger als 300 und Spanien bekam knapp 50 Stück.

Insgesamt für eine Waffe eine homöopathische Menge und so darf man getrost davon ausgehen, dass selbst wenn diese Waffe funktioniert, das Ganze nur wieder eine riesige Verschwendung an Steuergeldern ist — und wieder haben sich ein paar ganz bestimmte Menschen dumm und dämlich verdient.

Anscheinend haben wir Deutschen noch 150 funktionsfähige Flugkörper, der Rest wartet wohl darauf, dass sie wieder einmal für noch teueres Steuergeld delaboriert werden — so funktioniert deutsche Planwirtschaft schon länger ganz prächtig.

Jetzt könnte man meinen, dass wenn schon jemand diese Marschflugkörper — ich vermute aus reiner Verzweiflung heraus — tatsächlich möchte, man diese der Ukraine überlässt. Falsch gedacht, denn wir weigern uns dies zu tun. Damit unterstützen wir weiterhin die Russische Föderation bei ihrem Versuch die Weltherrschaft zu erringen und sehen uns dabei wohl immer noch als eine Art Juniorpartner (DDR 2.0 sozusagen). Oder wir wissen ganz genau, dass diese Marschflugkörper so gut sind, wie so manch andere unserer Waffensysteme, die wir sehr teuer entwickeln, kaufen und letztendlich wieder verschrotten, und wollen nur unsere prächtige Planwirtschaft einfach weiter schützen.

Könnte aber auch sein, dass unsere Militärstrategen meinen, dass 150 Marschflugkörper völlig ausreichend seien, um unser Land zu verteidigen und zudem davon ausgehen, dass ein paar funktionsfähige und völlig antiquierte Flugzeuge genügen, um diese Flugkörper einsetzen zu können.

Basteln

Eigentlich hätte ich dafür keine Zeit, dennoch schaffe ich es immer wieder, um mir ein paar Minuten zu gönnen. Und wie von Detlef Stern richtig beobachtet, schleichen sich dabei Fehler ein. Das mit dem Multitasking funktioniert wohl nur so richtig, wenn man in der vollen Blüte seiner Schaffenskraft steht.

Einer dieser Fehler war, dass heute beim Basteln plötzlich die Webringe futsch waren, was sich aber nach ein paar Sekunden überlegen als Vorteil herausstellte. Und auch mit dem Fediverse habe ich weiterhin meine Probleme, derzeit eher aber mit jenen Mastodon-Nutzern, die sich dort tummeln, andere gerne schulmeistern und dabei nicht kapieren, dass Mastodon eine Fediverse-Instanz ist. Und sobald dann einer meiner Blog-Beiträge gewollt und richtiger Weise auch nach Mastodon gelangt, sich darüber echauffieren.

Nachdem ich nun in den letzten Tagen gleich mehrfach geschulmeistert wurde, habe ich ganz spontan ein neues Plugin installiert, etwa an der Stelle, wo vor Kurzem noch die Webringe verlinkt waren. Jetzt kann man mich nicht nur über Mastodon und andere Social Media Kanäle schulmeistern, sondern mir auch wieder „digital“ einen Kaffee ausgeben; das müsste sogar vom Südpol aus möglich sein. So bin ich einmal gespannt darauf, von wo ich alles einen Kaffee ausgegeben bekomme.

Am liebsten sind mir aber jene Mitbürger, die mich wie etwa Detlef Stern zum Kaffee einladen und dann ganz beiläufig ihre Kritik an den Mann bringen. Selbstverständlich aber kann man mir auch einen Kaffee — in echt oder virtuell — ausgeben, wenn man an meinem Blog Gefallen gefunden hat.

Unabhängig davon gefällt mir der Kaffee-Button ganz gut und sorgt zudem dafür, dass ich eine weitere Verlinkung auf mein Weblog habe. Dies ist vielleicht auch für jene Blogger interessant, die immer wieder überlegen, wie sie selbst an möglichst hochwertige externe Verknüpfungen gelangen.


Kneipe

31.8.02023 4.5 (8)

Beitragsfoto: Kneipe | © FelixMittermeier from Pixabay

Thanatos

Die Lust am Untergang wird in Deutschland immer häufiger zelebriert. Ein gutes Anzeichen dafür ist der Zuspruch für wirklich alles, was unsere Demokratie und unser Wirtschaftssystem in Frage oder zumindest auf den Kopf stellt.

Alles was unser „Schweinesystem kaputt macht“ ist inzwischen Kult, dessen erste Vertreter haben schon längst selbst die höchsten Regierungsämter errungen und man findet sie weiterhin auf allen Ebenen unserer Politik und Verwaltung — wenn ein solcher dann doch einmal darauf angesprochen wird, plädiert er auf Jugendsünden und geht selbst mit Molotowcocktailattentaten oder der öffentlichen Verehrung von Staatsfeinden, demokratiefeindlichen Organisationen und Parteien straffrei aus. Hitlers „Mein Kampf“ zu zitieren oder das Buch gar beständig wie eine Bibel mit sich zu tragen, sind bei uns in der Politik bereits nur noch kleine Kavaliersdelikte. Auch einen Putin darf man ungestraft weiterhin als einen ehrbaren Politiker feiern und diesem die Treue bis in den Tod schwören.

Und wenn bei uns ein Politiker bei Todesdrohungen gegen andere Mitbürger und Volksvertreter erwischt wird oder mit Hakenkreuzen das Privateigentum von Mitbürgern beschmiert, dann reicht es, dass er ankündigt, seine Partei zu verlassen und die Welt ist für uns wieder völlig in Ordnung. Auffällig ist dabei, dass sich solche Volksverräter meist und immer gehäufter in den Parteien der linken und rechten Ränder befinden — man muss bei solchen Vorkommnissen als Bürger nicht einmal mehr abwarten bis diese Vermutung eine Bestätigung findet, denn wir wissen es bereits vorab.

Wir wissen dabei auch alle ganz genau, diese extremen Parteien am rechten und linken Rand sind unser Untergang. Dennoch werden sie von uns gefeiert, still und heimlich und erhalten bei jeder Wahl mehr Stimmen als zuvor. Viel zu viele machen dabei wieder mit und keiner will es sein!

Sigmund Freud bezeichnete dies als Thanatos-Triebsystem, dessen Ziel darin bestehe, das Lebendige zum Tode zu führen — die blanke Lust am Untergang! Und diese Todeslust ergreift wohl sämtliche Gesellschaften, denen es viel zu gut geht. Wir sollten die Brotkörbe wieder höher hängen, bevor dies der nächste Krieg für uns alle ganz von alleine macht.

Gastronomie

Heute dürfen wir in der Heilbronner Stimme (31.8.2023: 21) lesen, dass in Heilbronn drei gastronomische Betriebe (2,98) auf je 1 000 Einwohner kommen, das wären alleine im Stadtkreis ca. 400 Gaststätten. Und wem dies nicht genügt, der kann gerne nach Ilsfeld (3,11), Bad Wimpfen (3,29) oder gar Beilstein (4,03) ausweichen, wo die Kneipendichte noch etwas höher ist.

„Eine Sonderauswertung des Statistischen Landesamtes für den Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) zeigt, dass die Zahl der Gastrobetriebe in den Kommunen im Südwesten deutlich zurückgeht.“

Heilbronner Stimme (31.8.2023: 21)

Wenn man davon ausgeht, dass jeder Betrieb ca. 50 Stunden in der Woche geöffnet hat, ergibt das für jeden Heilbronner gut 6 Stunden pro Woche, wo wir alle in einem Gastronomiebetrieb sitzen könnten. Und da gleich mehrere Plätze in jedem Betrieb zur Verfügung stehen, erhöht sich die Stundenanzahl bei etwa 50 Sitzplätzen gut und gerne auf 60 Wochenstunden je Bürger — Thomas Aurich wird dies aber viel genauer beziffern können und mich sicherlich darauf hinweisen, falls ich mit meiner Rechnung völlig danebenliege.

Und wenn man jetzt noch davon ausgeht, dass wir nicht mehr so viel Zeit wie noch in den 1960er-Jahren in Gaststätten verbringen, dann kann man durchaus Verständnis dafür aufbringen, wenn die Anzahl der Gastronomiebetriebe weiter abnimmt.

Was mich am Stimme-Bericht dann doch etwas stört, ist die Klage über zu wenige Gaststätten in einzelnen Dörfern um Heilbronn herum. Dem liegt wohl das Verständnis zugrunde, dass der Staat dafür zu sorgen hätte, jedem Bürger zu jeder Zeit und an jedem Wunschort eine Kneipe zur Verfügung zu stellen.

Wir sollten wenigstens die Wirtschaften der Wirtschaft überlassen und werden dabei feststellen, dass gerade dort Gastronomiebetriebe entstehen und auch bestehen werden, wo die Bürger solche auch besuchen. Und gibt es zu viele davon, dann entscheidet der Markt, wer bleibt und wer nicht.

Im Falle, dass wir auch das vom Staat geregelt bekommen wollen, erhalten wir künftig genau solche Kneipen.

Sternchen

Meinen Leser ist es sicherlich bereits aufgefallen und manche nutzen das neue alte „Feature“ auch wieder. Seit Kurzem ist wieder ein Bewertungssystem bei den Blog-Beiträgen eingefügt, wobei jeder Leser mit bis zu fünf Sternchen den jeweiligen Beitrag bewerten kann.

Dieses Mal nutze ich das Rate my Post – WP Rating System und dies in einer sehr abgespeckten Version, denn ich werte die Bewertungen nur in soweit aus, dass dieses Plugin die durchschnittliche Bewertung und die Anzahl der abgegebenen Bewertungen oberhalb des Blog-Beitrags angezeigt.

Das soll mir selbst eine Art von zusätzlichem Leser-Feedback geben und zudem neue Leser auf den einen oder anderen Blog-Beitrag neugierig machen.

Wer einen Blog-Beitrag mit weniger als drei Sternchen bewertet, der wird vom System zusätzlich gebeten, eine anonyme Begründung zu hinterlassen — bisher hat davon allerdings noch niemand Gebrauch gemacht.

Jetzt bin ich wieder einmal gespannt darauf, ob und wie diese neue Spielerei genutzt wird?


Social Media

26.8.02023 4.5 (6)

Beitragsfoto: Social Media | © Shutterstock

22 Prozent

Der aktuelle Bildungsbericht des Heilbronner Schul-, Kultur- und Sportamts bestätigt nun das, was ich seit Jahren moniere. Bildung wird in Heilbronn völlig vernachlässigt, unsere Schulen — zumindest die für die Normalbürger — verfallen immer weiter, die Lehrer werden kaum bis gar nicht unterstützt und Faulheit zum Parteiprogramm (SPD: „Bildung darf nicht anstrengen“) erhoben.

Die Faulheit und Dummheit viel zu vieler Schüler sowie die völlige Unfähigkeit der betroffenen Eltern wurde von den dafür Verantwortlichen so lange wie irgend möglich negiert und diejenigen, die das beanstandeten dafür dämonisiert.

Seit heute ist es nun offiziell: „21,9 Prozent der Heilbronner Schüler haben keinen Abschluss. Defizite gibt es vor allem in den Fächern Mathe und Deutsch, aber nicht nur dort.“ (Heilbronner Stimme, 25.8.2023: 30)

Die dafür Verantwortlichen haben aber bereits eine Lösung parat. Wir vergrößern unsere Parlamente und den Gemeinderat. Und wer da nicht unterkommt, der bekommt einen Platz in der Stadtverwaltung. Deswegen war wohl auch vor Kurzem erst Ricarda Lang in Heilbronn.

Schöne Neue Welt!

Nachtrag 31.8.2023
Die Heilbronner Stimme schreibt am 28.8.2023: „In unserem Artikel über den Bildungsbericht der Stadt Heilbronn war von einer Schulabbrecherquote von 21,9 Prozent die Rede. Diese Quote bezieht sich ausschließlich auf Berufsschulen.“

Nicht erwähnt wird dabei, dass vorab bereits 6,2 % der Werkrealschüler nicht einmal mehr einen Hauptschulabschluss schaffen. Und den erhalten Schüler bei uns bereits, wenn sie ab und zu zur Schule kommen und dabei keine Lehrer schlagen.

Genießer

Es sind die echten Genießer, die mich immer wieder begeistern. Schon vor Jahrzehnten bewunderte ich es, wie Geschmacksexperten selbst zigarrepaffend in den verrauchtesten Kneipen über meine Lieblingswhiskys philosophierten und dabei auch wirklich jede Geschmacksnouance herauslasen.

Inzwischen ist unsere Gesellschaft noch ein paar Schritte weiter, sodass selbst die größten Maggi- wie auch Knorrflaschenenthusiasten, die bisher jedes Essen nachwürzten, noch bevor es richtig auf dem Tisch stand, dies nun nicht mehr machen müssen. Selbst das gewöhnliche Tafelwasser kommt nicht mehr umhin, zumindest Spuren von Salz und Zucker zu beinhalten.

Wobei dies nicht erstaunlich sein dürfte, wenn man bedenkt, dass wir bald mehr als zehn Milliarden Menschen ernähren müssen und viele davon aufgrund des eigenen Volumens gleich mehrere Menschen sind. Ohne Chemie und Abfallverwertung werden wir uns bald nicht mehr ernähren können; wir sollten dabei sehr froh sein, dass wir zu den Allesfressern gehören.

Und so bin ich zudem ganz froh darüber, dass es weiterhin die echten Genießer gibt, denn die werden uns auch zukünftig wirklich alles schmackhaft machen.

Social Media

Vor Kurzem hat sich Detlef Stern mehr oder weniger von Twitter getrennt, was ich für unmöglich gehalten hatte. Damit hat sich für mich Twitter noch mehr erledigt, weil es jetzt kaum noch gute Unterhaltungen dort gibt. Und so lasse ich meinen letzten dortigen Account ebenfalls langsam, aber sicher auslaufen; dies allerdings ohne mir bei der Konkurrenz einen weiteren Account zuzulegen.

Ohne Frage, die sogenannten sozialen Medien haben ihren ursprünglich gewünschten Zweck für eine bessere Kommunikation untereinander nicht erfüllt, sie wurden vielmehr zu Werbeschleudern und schufen sehr fruchtbare Nischen für gerade jene Menschen, die zu dämlich sind, eigene Kommunikationskanäle einzurichten und zu unterhalten.

Ich hatte sehr früh an den Erfolg der Social Media geglaubt und als meine eigenen derartigen Startups nichts wurden dennoch sehr gerne die erfolgreichen Tools mit genutzt. Dabei hatte ich allerdings von Anfang an meine Bedenken, da diese erfolgreichen Social Media gleich mehrere Dinge mit sich brachten, nämlich Werbung, den Verkauf oder gar den Missbrauch der Nutzerdaten und eine vermeintliche Anonymität, die das Böse in vielen Menschen zum Vorschein brachte.

Das Schlimmste dabei aber ist, dass es Menschengruppen eine Heimat und ein Podium gibt, die sich besser nicht untereinander austauschen sollten. Ohne die Social Media gäbe es keinen Donald Trump und auch keinen Markus Söder, von den unzähligen selbst ernannten Volksverhetzern und Pöblern ganz zu schweigen. Diese produzieren sich sehr erfolgreich in einer medialen Scheinwelt und manche von ihnen schaffen dann auch den Sprung in die harte Wirklichkeit, wo sie unsägliche Schäden anrichten.

Wir Menschen sind einfach noch nicht reif für die Social Media, ähnlich wie bei der weiteren Digitalisierung unserer Gesellschaft. Da dies für uns alle nicht ganz ungefährlich ist, man schaue sich nur die Dramen um Trump an, wäre es wie zuvor bei der Einführung des Automobils notwendig, dass man einen medialen Führerschein einführt. Auch auf die Gefahr hin, dass sich dabei sehr viele als bloße Deppen ausweisen und von der Nutzung der Social Media ausgeschlossen bleiben — leider aber werden die Populisten das als Verrat an der Gleichberechtigung bezeichnen und die Kriminellen digitale Führerscheine ohne oder mit gefälschter Prüfung verkaufen.

Ich habe mich jetzt dazu entschieden, die Links zu den Social Media von meinem Weblog zu bannen. Wer dennoch dort meine Beiträge teilen möchte, kann dies gerne machen — allerdings benötigt man dazu nun ein klein wenig Expertise.

Vielleicht versuche ich wieder einmal mein Blog in das Fediverse einzubinden, was nicht ganz so einfach, aber eine wesentlich bessere Art und Weise ist, um menschliche Kommunikation zu fördern. Würde sich das Fedivers durchsetzen, bräuchten wir auch keinen entsprechenden Führerschein mehr, denn entweder kann man schwimmen oder nicht.