Projektmanagement

9.11.02022 5 (2)

Beitragsfoto: Projektmanagement | © Shutterstock

Midterms 2022

Bei den den Zwischenwahlen in den USA wurden weite Teile des Kongresses neu gewählt. Es standen 35 der 100 Senatssitze sowie alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus zur Abstimmung. Auch wurde über 36 Gouverneursposten sowie über weitere politische Vertreter auf der Ebene einzelner Bundesstaaten abgestimmt.

Offensichtlich ist den Republikanern dabei nicht, wie erwartet, ein überwältigender Sieg gelungen. Auf jeden Fall aber wird für Joe Biden das Regieren deutlich schwieriger werden, da die Republikaner wohl dennoch und wie erwartet die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewinnen werden. Und auch im Senat könnte die alleine durch die Vizepräsidentin sichergestellte Mehrheit der Demokraten entfallen.

Und so werde ich die weitere Entwicklung in den kommenden Tagen mit Spannung beobachten und freue mich schon jetzt auf einen entsprechenden Beitrag von Hans Müller.

Projekte

Projekte bestimmen unser Leben, und so bin ich fest davon überzeugt, dass man aufhört zu existieren, sobald man sein letztes Projekt abgeschlossen hat. Der Umkehrschluss, dass man mit unvollendeten Projekten ewig leben kann, ist allerdings trügerisch — Interessierte wissen nämlich, dass eine Zeitbegrenzung projektimmanent ist.

Dank Detlef Stern habe ich nun ein weiteres Projekt gestartet und dies wird, wie von ihm versprochen, von Tag zu Tag spannender. Und wenn alles klappt, dann wird der Projektabschluss ein ganz neues Projekt werden — wir Menschen wachsen an unseren Aufgaben, man könnte auch hierbei von Projekten sprechen.

Europastammtisch

Im Zuge des gestrigen Europastammtisches konnten wir doch so einige Nägel einschlagen und so freuen wir uns alle auf die kommenden Gremiensitzungen, bei denen wir unsere neuen Ideen vorstellen können. „Man soll das Neue tun aber das Alte auch nicht lassen“ war eine der Forderungen, der beim Europastammtisch Anwesenden, und so haben wir bereits Anfang November 2022 die Vorhaben für das kommende Jahr unter Dach und Fach.

Aber auch Seltsames wird bei solchen Stammtischen angesprochen und thematisiert. So ist es wirklich erstaunlich, dass so einige unserer europabegeisterten Heilbronner von unseren Veranstaltungstermine keine Kenntnis erhalten. Am einfachsten ist es wohl, wenn man zu den monatlichen Europastammtischen kommt, denn dann bleibt es nicht aus, dass man über sämtliche Termine informiert wird — meist ist man dann selbst direkt bei der Inhalts- und Terminfindung mit involviert; und so bekommt u. a. Thomas auch seinen BUGA-Besuch in Mannheim. Eine weitere Möglichkeit ist es, das monatliche Rundschreiben der EUROPA-UNION Heilbronn zu abonnieren; dies gelingt ganz einfach, wenn man auf der dortigen Website unter Verein nachschaut und dann dort seine eigene E-Mail-Adresse hinterlässt. Selbstverständlich kann man auch in den Kalender von Kümmerles Weblog schauen, denn dort findet man ebenfalls sämtliche Termine aufgelistet. Und wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Vereinsmitglieder auch noch per Briefpost über die wichtigsten Termine informiert werden, dann kann man sich schon einmal fragen, warum interessierte Mitbürger von Terminen, die gut ein Jahr lang beworben werden, nichts mitbekommen. Aber dies ist wohl das große Mysterium unserer Zeit.

Last but not least gibt es auch noch die Bewerbungen und Hinweise in den sozialen Medien und manchmal auch noch von der Heilbronner Stimme. Ganz zu schweigen vom altbewährten Busch-Funk. Deshalb glaube ich weiterhin fest daran, dass man, wenn man es nur möchte, keinen Termin der EUROPA-UNION Heilbronn verpassen muss.


Steg am Neckar

4.10.02022 5 (2)

Beitragsfoto: Steg am Neckar

Altweibersommer

Heute haben meine bessere Hälfte und ich das wunderbare Wetter dazu genutzt, um wieder einmal am Neckar entlangzuschlendern. Dieses Mal haben wir es bis zum Ende des neuen Stegs geschafft und beim Rückweg auch noch die BUGA-Brücke bestaunt. Wenn man sich diese Brücke etwas genauer anschaut, dann macht es doch Sinn, dass sie noch nicht fertig ist. Man hätte wahrscheinlich sogar noch die Kosten weiter reduzieren können, indem man den Baufirmen nicht soviel Druck macht, denn letztendlich benötigt man die Brücke doch nur, wenn später einmal die Schule und die umliegenden Wohnungen fertiggestellt sind. Während der entsprechenden Bauphasen wird der fertiggestellte Blitz den dortigen Bauarbeitern sicherlich nicht sehr viel weiterhelfen. So bleibt zu hoffen, dass unsere Blitz-Brücke nicht bereits wieder saniert werden muss, wenn dereinst die ersten Schüler diese nutzen möchten.

Auf dem Rückweg kamen wir dann noch an einer italienischen Eisdiele vorbei und nutzten die Gelegenheit, um den dortigen Espresso Affogato auszutesten. Ich fand, es war eine sehr interessante Komposition, und so werden wir wohl demnächst nochmals vorbeischauen, um einen weiteren Affogato zu genießen.

Erkenntnis

Man darf so manche Zeitgenossen nicht allzu sehr überfordern. Und so ist es ganz offensichtlich schon zu viel verlangt, wenn ich auf der Website der Freien Wähler als deren Vorsitzender schreibe und dann am Folgetag ein Rundschreiben der EUROPA-UNION herausgebe, deren Kreisvorsitzender ich bin.

Auf jeden Fall bekam ich heute eine Art von Beschwerde zugestellt, deren Inhalt auch für einen weniger auffassungsbegabten Mitbürger doch etwas zu wünschen übrig lässt. Auch steht zu befürchten, dass der Autor den einen Teil nur vom Hörensagen mitbekommen und den anderen wohl nicht so ganz verstanden hat. Mein erster Reflex war, diesen Mitbürger ein wenig zu erleuchten, dann aber obsiegte die Tatsache, dass ich diese Herkulesaufgabe ehrenamtlich zu bewältigen hätte, und so verzichtete ich darauf.

Jetzt trinke ich stattdessen eine gute Tasse Tee und freue mich darüber, dass es genügend Menschen gibt, mit denen man sich vernünftig unterhalten kann.

Schwimmen

Nachdem ich heute meine Bahnen gezogen hatte, schaute ich einer guten Bekannten noch ein wenig bei der Wassergymnastik zu. Diese macht das ganz gut und so freute ich mich darüber, dass mir durch das bloße Zuschauen der Muskelkater am kommenden Tag erspart bleibt.

Nachtrag (8.10.2022)

Die meisten meiner Leser haben sogleich und richtiger Weise auf Ute Baumann getippt. Ende der 1970er-Jahre versahen wir gemeinsam in der Neckarhalde und noch vor ein paar Jahren im Soleo unsere Dienste — ich fand, wir waren immer ein sehr gutes Gespann.


Transparenz

Transparenz 5 (1)

Beitragsfoto: Transparenz | © Shutterstock

Wenn wir unsere Demokratien retten wollen, dann müssen wir ohne Wenn und Aber für eine völlige Transparenz nicht nur bei den politischen Entscheidungen, sondern auch bei den öffentlichen Geldern sorgen.

Denn jede Demokratie steht durch den Rückhalt des Souveräns, ergo uns allen! Und jede Demokratie fällt, wenn diese den Rückhalt der Bürger verliert. Demokratie lebt nur von und mit einer ausreichenden Bürgerbeteiligung. Und damit Bürger sich nicht nur engagieren können, sondern dies auch verstärkt wollen, benötigen wir eine völlige Transparenz bei sämtlichem öffentlichem Handeln.

Als jüngstes Beispiel wie man es nicht macht, können die Vorgänge um den RBB und den NDR angeführt werden. Als ein lokales Beispiel die Vorgänge um die BUGA-Brücke.

Deshalb — und es wäre doch so einfach! — müssen wir dafür sorgen, dass sämtliche öffentlichen Haushalte, für den Bürger auch verständlich dargelegt, auf den Webseiten der zuständigen Verwaltungen aufgeführt werden.

Das beinhaltet zudem und dies sehr plakativ aufgeführt sämtliche Kosten jedes einzelnen öffentlichen Arbeitsplatzes, Vorhabens und Objekts.

Neben dem Namen und der Funktion eines städtischen Mitarbeiters bis hin zum Bundespräsidenten gehört zwingend das Preisschild, was uns dieser Arbeitsplatz im Jahr kostet. Sehr plakativ könnte man dies zudem an jedem Büro gleich unter dem traditionellen Namensschild anbringen.

Und ich hatte es bereits geschrieben, auch an jede Brücke, jede Schule oder sonstiges Gebäude, dort aber unterteilt in Anschaffungskosten und Unterhaltskosten und mit einem QR-Code versehen, wo sich jeder, der möchte, weiter und bis ins kleinste Detail informieren kann.

Egal welche Dienstleistungen von der öffentlichen Hand auch vergeben werden, die Kosten und der Geldempfänger müssen ebenfalls plakativ möglichst gleich vor Ort aufgeführt werden.

Damit wird allen Bürgern bewusst, was die Dinge eigentlich wert sind und wohin unsere Steuermilliarden jedes Jahr fließen; dabei aber auch, warum wir Bürger überhaupt Steuern und Abgaben zahlen!

Und diese Transparenz wird ohne Frage auch zu Diskussionen führen, ob man die eine oder andere Brücke oder den einen oder anderen Dienstposten bzw. Dienstleistung überhaupt benötigt.

Und genau damit schaffen wir mittel- bis langfristig gerade jene mündigen Bürger von denen jede Demokratie lebt und schon immer träumt.

Ohne Frage wird dies auch dafür sorgen, dass dies zu weniger Misswirtschaft und in manchen Fällen sogar zu weniger Korruption in unserer Gesellschaft führt, was wiederum für alle Beteiligten von großem Vorteil ist.

Selbstverständlich wird dies bei manchen altbewährten oder weniger flexiblen Mitbürgern anfangs zu Irritationen führen, dieses Manko müssen wir aber in Kauf nehmen, um unsere Demokratien überhaupt zukunftsfähig machen zu können.