Blitz

Haushaltslücke 5 (7)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Das ist überhaupt nichts Neues! Inkompetente Politiker, die zudem keine Verantwortung tragen müssen, werden immer für Haushaltslücken sorgen — egal wie viel Überschuss wir Bürger auch produzieren!

Und nun kommt der Vollpfosten Lars Klingbeil um die Ecke und eröffnet uns Bürgern, dass unsere Volksvertreter den Menschen etwas abverlangen müssen — wie immer halt!

Wie wäre es einmal damit?

  • Sämtliche Diäten sofort um 50 % kürzen,
  • sämtliche Nebenverdienste unserer Volksvertreter auf die Diäten anrechnen,
  • endlich für Transparenz bei den Einnahmen unserer Volksvertreter sorgen,
  • sämtliche Transferzahlungen an Bürger stoppen, die mehr als über das Durchschnittseinkommen verfügen,
  • sämtliche Steuervermeidungsmodelle verbieten und
  • endlich gegen die Korruption in unserem Land vorgehen.

Ich behaupte, wir alle hätten mehr Geld als wir jemals ausgeben können und wir müssten dazu auch noch alljährlich die Steuern senken.

Nachtrag 2.9.2025

Passend dazu der Kommentar „Diese Regierung kommt uns teuer zu stehen“ von Christian Ramthun in der Wirtschaftswoche (1.9.2025)

Friedrich Merz und Lars Klingbeil geben viel mehr Geld aus und machen mehr Schulden als ihre Vorgänger. Dabei missbrauchen sie das Sondervermögen. …

Daran gemessen ist Merz ein, man muss es so hart sagen, mehrfacher politischer Betrüger. Erst brach er direkt nach der Bundestagswahl im Februar sein Sparversprechen und initiierte zusammen mit der SPD einen neuen Schuldentopf von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und Klimaschutz. …

Der weit überwiegende Teil wird nicht „zusätzlich“ für Infrastruktur und Klimaschutz ausgegeben. Sondern für reguläre und sachfremde Ausgaben missbraucht, die eigentlich in den Kernhaushalt gehören. …

Denn mit politischen Betrügereien lassen sich die realen Probleme des Wirtschafts- und Sozialstandorts Deutschland höchstens aufschieben, aber nicht lösen.“


Lesezeichen

Schneeballsystem 5 (6)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Andreas Kilb | Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Nur der Krieg rettete Hitlers Regime vor der Zahlungsunfähigkeit“ – ein Interview mit Historiker Götz Aly (zuletzt aufgerufen am 22.8.2025, 10.38 Uhr).

„Bei Kriegsbeginn stand Hitlers Deutschland vor dem Staatsbankrott, schreibt der Historiker Götz Aly in seinem neuen Buch. Das Regime habe die Deutschen ganz bewusst zu Mitwissern seiner Verbrechen gemacht. Ein Gespräch über Schuld und Schulden. …

In Deutschland haben wir jetzt gerade die Vorstellung, wenn wir alle Zuwanderer integrieren, dann würde die Welt gut. Das ist ganz falsch. Auch Integration schafft Konflikte. Was die Leute nicht wahrhaben wollen, ist, dass diese Spannungen aus der Moderne, auch aus dem, was wir gut und richtig finden, immer wieder neu entstehen werden. Wie man sie dämpft und zügelt, muss jedes Mal wieder neu gelernt werden.“


Lesenswertes Interview, wobei uns die dort aufgeführten Informationen über den Nationalsozialismus bereits im Geschichtsleistungskurs Anfang der 1980er-Jahre dargelegt wurden — also eigentlich nichts Neues.

Spannend aber der Hinweis, wie sich völlig verantwortungslose Politiker über das Schuldenmachen ihre eigene Klientel sichern und dies obwohl sie ganz genau wissen, dass sie damit das Land in den Untergang führen.

Was wieder einmal zeigt, dass wir Menschen und ganz besonders unsere heutigen Volksvertreter überhaupt nichts aus der Geschichte lernen!

Und wie es damals bereits nicht die Juden waren, so sind es auch heute nicht die Ausländer oder heimische Minderheiten, die an unserer selbst gemachten Misere Schuld sind.

Auch darf man keinem Empfänger einen Vorwurf machen, wenn unsere Politiker ihren vermeintlichen Sozialstaat über alle und jeden auskippen, nur weil sie sonst befürchten, dass sie sich einmal selber etwas erarbeiten oder gar Verantwortung übernehmen müssten.

Fast jeder von uns würde eine Million Euro nehmen, wenn man sie ihm schenkt. Das Blöde daran ist nur, dass es gerade das Geld jener Bevölkerungsteile ist, die dafür tatsächlich etwas arbeiten.

Und wenn auch die nicht mehr genügend Geld haben, dann wird es einfach von den Schwächsten geraubt, erst im Inland und zum Schluss auch im Ausland — das Schneeballsystem der Totalitaristen und wohl rein zufällig auch die Wirtschaftspolitik der aktuellen Regierung.

Und damit dürfte auch dies geklärt sein — Schuld sind wir Bürger immer selbst!

Oder ganz banal ausgedrückt, der ist schuld, der zum Schluss auf den Schulden sitzt.

P. S.

Der von CDU und CSU-Politikern geprägte Begriff der „Schuldenunion“ hat inzwischen eine ganz andere Bedeutung. Erst als populistische Diffamierung der EU gedacht, ist er nun zum Eigennamen beider Parteien geworden.

P. P. S.

Kriminologen auf der Suche nach dem Schuldigen verfolgen gerne die Geldflüsse. Und so ist es durchaus bedenkenswert, wenn man einmal guckt, wer sich an unserem Schneeballsystem schadlos hält.

Lassen wir einmal die „Milliardäre“ außen vor, denn die haben sich schon immer an ihren Mitbürgern schadlos gehalten.

Gucken wir einmal auf „unsere Besten“, nämlich auf unsere Volksvertreter: hat ein einfacher Bundestagsabgeordneter 1949 noch zwei bis dreimal so viel wie ein Facharbeiter verdient, verdienen heutige Hinterbänkler fünf bis sechsmal so viel.

Und dies obwohl sie unser Land seit Längerem kontinuierlich gegen die Wand fahren — das ist schon so wie bei der Deutschen Bahn, wo die Totalversager zu Millionären werden.


Blitz

Frieden 5 (7)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Jetzt sind sämtliche Bundeswehrmilliarden auf die Industrie, Vettern und sonstige Verwandte verteilt. Auch Bürgermeister und SPD- wie auch CDUnahe Institutionen durften von der bundesdeutschen Gießkannenpolitik profitieren.

Und die gut 2 % künftigen Bundeshaushaltsanteile sind nun ebenfalls bereits über Jahre hinweg an systemrelevante Personen aufgeteilt.

Das Problem dabei, für die Bundeswehr hat sich nichts zum Besseren verändert, sie muss wie bisher auch mit den Krümeln bundesdeutscher Haushaltspolitik auskommen und dabei höllisch aufpassen, dass diese nicht auch noch von friedensbewegten Hilfsorganisationen weggepickt werden!

Da sich aber die Weltsituation nicht verbessert und weiterhin Schießkriegsgefahr auch für uns besteht, muss jetzt ein Frieden her!

Und so werden nicht nur wir Soldaten verkauft, sondern nun die Ukrainer und wenn nötig auch die anderen Osteuropäer.

Und wenn es dann doch noch zum Schwur kommt, dann müssen wir Soldaten mit Kehrbesen gegen russische Panzer kämpfen und unsere Politiker hängen sich derweil gegenseitig die Tapferkeitsmedaillen um!

Passend dazu, dass nun die Drückeberger und Hallodris der Jungen Union ganz offiziell deutsche Soldaten an die Ukraine verkaufen wollen — wie man es halt bei uns als selbsternannte Kleinfürstchen so schon immer gemacht hat.

Und sollte dann doch noch alles gutgehen, dann fallen unsere systemrelevanten Personen über die Friedensdividende her!

Bildung, Infrastruktur und Sicherheit gingen dabei bereits jetzt schon für uns alle über die Wupper!

Dafür bekamen wir die größten Schuldengebirge der Welt und eine kaputte Natur!

Wer sich jetzt noch fragt, warum Totalitaristen bei uns inzwischen Hochkonjunktur haben, der muss nur gucken, was demokratische Politiker bis heute aus unserer Demokratie gemacht haben.

Eins ist dabei aber so sicher wie das Amen in der Kirche: unsere Berufspolitiker kennen nur einen negativen Friedensbegriff — und ich behaupte, jeder einzelne!