Vils

16.7.02025 5 (8)

Beitragsfoto: Brennerstrecke | © Bettina Kümmerle

Vermischtes

Kaum habe ich den bayerischen Ministerpräsidenten vermisst, zeigt ihn der ÖRR wie er auf der Zugspitze schuhplattlert, zumindest aber solchen traditionsbewussten Landsleuten dabei zuguckt — was man halt so als Ministerpräsident den ganzen Tag über macht. Neu für mich dabei, dass es nun wohl auf der Zugspitze einen McDonald’s gibt.

Jens Spahn hat nicht nur uns Steuerzahler übers Ohr gehauen, sondern gleich auch noch die eigene Partei betrogen — was mir wieder einmal bestätigt, dass Korruption ein Gendefekt ist. Damit hat er nun in der CDU Kultstatus erreicht und darf sich ab sofort ohne Wenn und Aber Kohlenkel nennen. Wobei ich davon ausgehe, dass er über diesen Opa nur müde lächeln wird.

Für die 9. Hertensteiner Gespräche gibt es die ersten acht Anmeldungen von Schülern, was nun hoffen lässt, dass wir dieses Mal mit einer größeren Beteiligung junger Menschen rechnen werden können.

So langsam aber sicher schwinge ich wieder das Tanzbein, das Schwimmen wird hoffentlich folgen und ab August werde ich auch wieder den meseno-Bus fahren.

Als Polizist in Hessen darf man zwar den Holocaust leugnen, seinen Chef aber nicht als „Pimmel“ bezeichnen. Die so urteilenden Richter sollten einmal über ihre Schwerpunkte nachdenken; sie müssen auch nicht sogleich Demokraten werden, wäre vielleicht für diese Juristen etwas zu viel verlangt.

Passend dazu, dass die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung oder gar staatsgefährdenden Partei keinem mehr eine Beamtenlaufbahn versaut — es sei denn vielleicht, man behauptet dabei vehement linksmotiviert zu sein. Viele Politiker in Rheinland-Pfalz scheinen dabei die Überzeugung der einzigen Kommunisten- und Adolf Hitler-Versteherin Alice Weidel zu teilen. Und deshalb muss man wohl auch Frauke Brosius-Gersdorf als Richterin verhindern — diese Juristin hat nämlich eine demokratische Grundeinstellung.

Bisher war der Brenner die ideale Strecke, um nach Italien zu gelangen. Künftig wird es wohl besser sein, den Weg über die Schweiz einzuschlagen. Der neue Brenner-Basistunnel wird kaum helfen können, denn in Bayern gibt es so schnell keinen Anschluss daran.

Krieg

Auch wenn sich die russischen Verluste tragisch anhören, so verheizt Wladimir Putin größtenteils völlig überflüssige Landsleute und Ausländer wie z. B. Nordkoreaner. Sehr schlau, wie er dabei die noch überflüssigeren russischen Rentner entsorgt und damit sogar die Kosten im Gesundheitswesen und der Rentenkasse senkt.

Genauer müsste man einmal schauen, wohin das neu gebaute russische Kriegsgerät geht und wo die jungen einsatzfähigen Soldaten kaserniert sind. In der Ukraine findet man meist nur Schrott — personell wie auch materiell.

Und so ist es nicht unwahrscheinlich, dass China, Russland, Nordkorea, Iran und weitere Staaten gemeinsam ab 2029 gegen den Westen und die NATO vorgehen. Da sie nun nicht mehr mit einem Anfangserfolg rechnen werden können (ein Fazit aus der Ukraine), bauen sie im Worst Case auf einen sehr langen Abnutzungskrieg und gehen zurecht davon aus, dass sie weit mehr völlig überflüssige Staatsbürger haben als Europa und vielleicht auch die USA Soldaten aufbieten werden können.

Das wahrscheinlichste Szenario wird aber sein, dass sie den Westen gleich nach Kriegsbeginn zuerst spalten und dann in den einzelnen Ländern Bürgerkriege vom Zaun brechen können. Danach müssen sie nur noch die Trümmer aufklauben und verwerten.

Da sowohl das wahrscheinlichste Szenario wie auch der Worst Case zugunsten dieser totalitären Staaten und ihrer westlichen Kollaborateure (z. B. Slowakei und Ungarn) ausgehen werden, ist ein Kriegsbeginn ab 2029 machbar. Bis dahin schwächen diese Diktatoren den Westen weiter wo und wie sie nur können! — dies nennt man hybride Kriegsführung.

Wir hingegen müssen weiter dafür sorgen, dass die russischen Verluste die Millionengrenze nicht nur überschreiten, sondern sehr schnell mindestens verdoppeln. Erst wenn die russische Mittelschicht in Mitleidenschaft gezogen wird, kann es positive Änderungen innerhalb Russlands geben. Und sollte uns dies vor 2029 gelingen, könnten wir auch diesen Krieg für uns als Sieg verbuchen. Auch können wir dann davon ausgehen, dass die Chinesen umdenken werden.

Irrsinn

Die Bundeswehr-Milliarden verschwinden nun noch schneller als jemals zuvor. Bei uns gibt es keinen Wirtschaftszweig und keine noch so kleine Firma mehr, die nicht ihren Anteil abhaben will. Dazu kommen sämtliche Gemeinden, Behörden und sonstige Institutionen. Selbst unsere Politiker mit COVID-19-Vorerfahrung stehen nun Schlange, um wieder ihren Anteil zu erhalten.

Derweil erlebt die Fünfte Kolonne in Deutschland ihren zweiten Frühling und wir müssen wieder damit rechnen, dass bei den Fahrzeugen unserer Soldaten die Bremsschläuche durchtrennt und die Radmuttern gelöst werden.

Dieses Mal kommt neu mit hinzu, dass wir inzwischen eine große russische Gemeinde bei uns willkommen geheißen haben, die schon jetzt regelmäßig Attentate und Sabotageakte durchführt. Und nun wird diese sogar noch durch russische Soldaten verstärkt, die bei uns aufgepäppelt und wieder kriegsfähig gemacht werden.

In Heilbronn toppt man das Ganze noch, indem wir gleich zu Kriegsbeginn mit einer berühmt berüchtigten russischen Garnison eine Städtepartnerschaft geschlossen haben und unsere Gemeinderäte der russischen Kriegsflotte ihre Aufwartung machten.

„Letzter Ernst ist nie ohne eine Dosis Humor.“

Dietrich Bonhoeffer (2022: 200)

Laden

12.7.02025 5 (8)

Beitragsfoto: Laden

Vermischtes

Richtig gute Ablenkung gab es gestern Abend bei Franz und Katharina, bevor diese wieder in ihre zweite Heimat entfleuchen. Und wenn wir schon einmal zusammensaßen, dann konnten wir auch die eine oder andere Vereinsangelegenheit gleich mit besprechen. Ich habe schon immer versucht, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Auch die kommende Landesversammlung will vorbereitet werden und die nächste Kreisversammlung steht ebenfalls bereits vor der Tür. Manche Menschen denken weiterhin, dass es völlig ausreichend sei, einfach so zu Besprechungen zu kommen, dann meist auch nur, weil man sonst nichts Besseres vor hat. Welch ein Irrtum! Nicht nur die Organisatoren sind verpflichtet, Versammlungen best möglich vorzubereiten, sondern auch die Teilnehmer haben ihre besprechungsimmanenten Verpflichtungen!

Wer solche Verpflichtungen nicht eingehen möchte, darf oder kann, der nimmt traditionell als Beobachter daran teil, bei uns im Verband werden diese Mitglieder dann als „Gäste“ bezeichnet. Selbstverständlich gibt es auch die andere Seite, jene Menschen, die spontan und völlig unvorbereitet in solche Besprechungen stürmen, dort alles durcheinanderwirbeln und diese wieder verlassen, bevor es an die Trümmerbeseitigung geht.

Und so dürfte es nur die völlig Unbedarften erstaunen, dass wir unsere Besprechungen monatelang vorbereiten und wer erst kurz vor einer Besprechung mit einem Anliegen um die Ecke kommt, meist nicht nur bereits verloren hat, sondern nur die bestehenden Probleme weiter verstärkt.

Wenn man professionell unterwegs ist, kann man dieses sehr schnell regeln, indem man die Unqualifizierten und Unwilligen zum Wohle aller einfach vor die Tür setzt. Obwohl die Gewerkschaften wirklich alles tun, dass auch dies bald nicht mehr möglich sein wird.

Im Ehrenamt sieht dies allerdings ganz anders aus, hier muss man darauf hoffen, dass die Willigen sich langsam, aber sicher an notwendige gesellschaftliche Normen und Verpflichtungen gewöhnen und zumindest versuchen, ein gewinnbringender Teil des Ganzen zu werden.

Leider aber sind es gerade die „Berufspolitiker“, die meist alle Konventionen und Gepflogenheiten über den Haufen werfen. Erst dachte ich, dies sei reine Bösartigkeit. Heute weiß ich es besser, diese können es einfach nicht anders, weil sie es nie richtig gelernt haben — wo sollten sie dies auch gelernt haben?

Sie kommen wie die „Sowjets“ (kleiner Insider hier im Blog) auch, einfach zu den Besprechungen, geben vor, dass sie bereits x-Positionen ausfüllen, nun diese auch noch haben müssen, aber nie Zeit dafür haben werden, weil … sie bereits so viele Posten begleiten … und verschwinden sofort nach ihrer Wahl wieder. Man hört und liest später dann in den Medien darüber, dass sie nun auch im eigenen Verband wichtig sind, ohne dass sie jemals selber etwas tun werden — und schon gar nicht für den Verband.

Wenn man wie ich lange genug in einem Verband tätig ist, sieht man diese Menschen kommen und gehen und muss einfach jedes Mal deren Scherbenhaufen hinterher mit aufkehren. Wenn sich unsere Politiker in den Parlamenten und Regierungen genau so aufführen, wie sie dies in den Vereinen tun, dann dürfen wir uns über den Zustand unserer Republik wirklich nicht mehr wundern.

Wundern sollten wir uns aber darüber, dass wir genau diese Art von Menschen immer wieder wählen! Wahrscheinlich machen wir dies aus reiner Bequemlichkeit, denn wenn wir echte Profis wählen würden, dann liefen wir Gefahr, dass die uns dann tatsächlich Dinge abverlangen werden, wie z. B. das Richtige zu tun: die Umwelt, die Wirtschaft, Europa und die Demokratie zu retten.

Und so sorgen diese Volksvertreter einzig und alleine dafür, dass es kaum Konsequenzen für uns alle gibt, da sie alles Notwendige auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschieben — zumindest so lange, wie es nur irgendwie noch gehen mag.

Ein Vabanquespiel, das zumindest den Jüngeren von uns um die Ohren fliegen muss und wird!

Blogger-Themen

Wenn ich schon dabei bin zu schreiben, dann kann ich zumindest ein paar Themen erwähnen, die aktuell so durch die Blogs tingeln. Thomas Gigold hat etwas zum Zettelkasten geschrieben. Alle Zettelkästen, vielleicht mit der Ausnahme dem von Niklas Luhmann, werden einmal im digitalen Nirwana verschwinden und so ist es wohl nur eine reine Geschmacksache, wann einzelne Zettel wieder verschwinden. Kein Zettelkasten gleicht dem anderen nicht einmal jene, die man von der Stange bekommt.

Auf alle Fälle stimme ich mit Thomas Gigold darin überein, dass man die meisten digitalen Helferlein nicht wirklich benötigt. Und ja, viele dieser Helferlein hat man halt nur, weil man sie haben kann, was auch auf die Zettel zutreffen dürfte. Manche Menschen aber schaffen es tatsächlich, ihre eigenen Gedanken dank eines Zettelkastens zu sammeln, zu sortieren und produktiv zu verwenden. Und genau für diese Nutzer sind die Zettelkästen gedacht — nicht jeder wird dann allerdings ein Niklas Luhmann.

Ich durfte einmal vor ein paar Jahren an einer Zettelkastenrunde teilnehmen. Thomas Gigold hätte diese sicherlich sehr gut abgerundet, denn ich vermute, er hätte den Aspekt des auch hier im Blog bereits erwähnten Death-Cleaning mit eingebracht, eine Verknüpfung, die mir damals einfach nicht mit eingefallen ist — hätte ich zuvor wohl verzetteln müssen.

Ich für mich ganz persönlich komme dabei immer mehr zum Schluss, dass nicht das Zettelaufheben und Sammeln, sondern das Zettelschreiben der wichtige und notwendige Teil meines Denkens ist — was danach mit dem Zettel geschieht, ist zweitrangig. Ähnlich wie bei den Spickzetteln während meiner Schulzeit, die ich, nachdem ich sie geschrieben hatte, nicht mehr benötigte.

Was mich nun wieder zurück zur noch zu korrigierenden Klausur bringt — ich gucke gleich einmal in meiner Timeline nach, vielleicht hat die Union bereits schon wieder eine neue Bombe gezündet.

Reiseberichte sind aktuell angesagt, zu meinem Erstaunen allerdings nicht von den üblichen Reise-Bloggern, die damit ihr Geld verdienen, sondern von den ganz gewöhnlichen Feld, Wald und Wiesen-Bloggern, wie ich selbst einer bin. Armin Hanisch ist in insgesamt neun Blog-Beiträgen mit seiner Vespa durch Norditalien gesaust. Nett zu lesen und es macht zugegeben auch Lust auf eigene Reisen.

Wobei ich selbst nie aus reiner Lust am Reisen durch die Welt getingelt bin, es gab dabei immer berufliche, ehrenamtliche oder familiäre Gründe, warum ich meine Reisen unternahm. Gerade in der heutigen Zeit müsste man verstärkt über den eigentlichen Sinn und Zweck von Reisen nachdenken und diese dann auch auf das wirklich Notwendige reduzieren! Unsere Verbrauchs- und Zerstörungsgesellschaft hat hier längst einen Holzweg beschritten, der uns allesamt mit in den Untergang reißen wird — und dies mit Ansage!

So schön auch die Vespas, andere Motorroller, Motorräder etc. auch sein mögen, als reine Unterhaltungsinstrumente verfehlen sie ihren Zweck — sie zerstören unsere Umwelt völlig überflüssiger Weise. Und als notwendige Fortbewegungsmittel müssten sie schon längst rein elektrisch fahren! Alleine schon in Neapel wäre es ein Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft und selbst Heilbronn stünde es gut an, hier Zeichen zu setzen.

Und vielleicht passt der hier verlinkte Beitrag „Sommer, Sonne, Urlaubswahnsinn – Ich zahle ja dafür!“ von Thomas Speck ganz gut mit dazu.

Verlässlichkeit

Auf die Union ist Verlass, da suche ich noch verzweifelt nach einem Anlass, um nicht korrigieren zu müssen, da triggern mich ein paar Berufspolitiker zu einem Blog-Beitrag. Ohne Frage, die CDU hat richtig gute Politiker, wie übrigens die meisten anderen grundsätzlich demokratischen Parteien auch. Leider aber schaffen die es kaum über die Landesebene hinaus!

Getriggert hat mich heute allerdings — nein, nicht das übliche Verschleiern eigener krimineller Machenschaften — die Richterwahl fürs Bundesverfassungsgericht. Die Union hat nun erkannt, dass man damit wie Donald Trump richtig Politik machen kann. Wir Bürger haben dabei schon wieder vergessen, dass die Union auf Landesebene ohne Probleme Nazi-Richtern in die Ämter verhilft. Und das wissen unsere CDU-Politiker ganz genau und bauen auf die Vergesslichkeit ihrer eigenen Wählerschaft; deswegen ist es auch die einzige Partei mit einer eigenen Senilitätsabteilung (Senioren-Union).

Eigentlich war es abgemachte Sache, dass die Union am Ende nach ein paar Täuschungsmanövern für die eigene Wählerschaft auch die SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf für das Bundesverfassungsgericht mitwählen wird.

Der nun bewusst von Jens Spahn und Konsorten herbeigeführte Vertrauensverlust in der Koalition führt dazu, dass diese kaum diese Legislatur überstehen kann. Spahn hat dabei zwei Gründe: erstens ist er selbst nicht direkt an der Regierung beteiligt und zweitens schwadroniert er schon länger von einer rechtsnationalen Koalition in der Hoffnung, dass er dort zumindest mit das Sagen haben wird.

Wie alle konservativen Parteien bei uns zuvor ist auch die Union inzwischen ein garantierter Steigbügelhalter für alle Antidemokraten. Sehr schade nur, dass sich derweil die guten CDU-Politiker wegducken und hoffen, dass es erstens nicht ganz so schlimm werden wird und sie zweitens selbst unbeschadet aus dieser völlig verrannten Situation herauskommen werden. Mein Tipp an Daniel Günther, Hendrik Wüst und Co.: Demokratie wie auch die Politik insgesamt hat etwas mit Arsch in der Hose und Rückgrat zu tun — man muss es nicht nur haben, sondern auch einmal zeigen!

Eigentlich muss ich dem Schuldenkanzler Friedrich Merz und seinem schwadronierenden Hilfswilligen Jens Spahn dankbar sein, denn an meine Korrekturen denke ich schon gar nicht mehr!

Entspannung

Gerade erst entdeckt und hier gleich eingefügt. Sebastian Schaffer bietet sein Lied „Holy“ (2025) nun in einer Klavierversion dar — gefällt mir sogar noch einen Tick besser.


Blitz

Fusion 4.7 (7)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Im Internet wird immer öfters danach gefragt, warum die SPD nicht gleich mit der CDU fusioniert?

Dabei liegt die Antwort doch auf der Hand. Das würde folgerichtig zu Einsparungen bei den Parteizentralen und Stiftungen führen — und das möchte dort keiner.

Wobei dies vielleicht sogar Charme hätte, denn dann könnten auch CSU, AfD und BSW bedenkenlos fusionieren.

Und dann hätten wir wieder zwei große Parteien in Deutschland, ähnlich wie in den USA jetzt schon.

Obwohl, dann würden sich die Parteivertreter darüber streiten, wer die echte GOP in Deutschland ist.

Humor ist es bekanntlich, wenn man trotzdem lacht.

Inhaltlich sind sie inzwischen alle gleich, denn es macht keinen großen Unterschied mehr, ob man nun einen Olaf Scholz oder einen Jens Spahn vor dem Gefängnis bewahrt.