Heilbronner Rathaus in Acryl von Wolfgang Loesche

19.6.02026 5 (6)

Beitragsfoto: Heilbronner Rathaus in Acryl von Wolfgang Loesche

Vermischtes

Wenn wir unser Land noch retten wollen, dann müssen Jens Spahn und seine schwarzen Kollegen damit aufhören Deutschland zu verklappen und die Reste auszuverkaufen. Ein Kanzler ist dazu da, um von seiner Richtlinienkompetenz auch Gebrauch zu machen! Mein Tipp: wenn der aktuelle Koalitionsvertrag wenig taugt, einfach den von der Vorgängerregierung nehmen. Auch könnte man nachweislich völlig unfähige Minister entlassen lassen — der Wähler würde jubeln. Und bloß keine Skrupel! Denn diese Minister haben sich längst bereits so gesund gestoßen, dass diese nie und nimmer mehr arbeiten müssen. Und mit kurz vor 80 ist man auch als Kanzler so weit, dass man sich vor Repressalien der eigenen Geldgeber nicht mehr zu fürchten braucht.

Nur wegen einer vermeintlichen Parteiverbundenheit oder ein paar schwarzer Freundschaften sollte man das Nichtregieren nicht weiterführen! Denn Jens Spahn und Co. werden Friedrich Merz schon längst vergessen haben, noch bevor dieser unter der Erde liegt, vom vermodert sein ganz zu schweigen.

Heute ist die zweite Lage meines Rumtopfes dran. Grundlage dieses Mal eine gute und etwas größere Flasche Rum, die ich im letzten Jahrhundert geschenkt bekam. Auf die Früchte habe ich wenig Einfluss, beim Zucker wenig eigene Vorlieben, aber bei der Zusammenstellung der Rumsorten kann ich mich so richtig austoben — wobei ich garantiert niemals unter 50 % bleiben werde.

Heute Abend gibt es das traditionelle Vereinskegeln. Wie ich es in meinem Studium gelernt und später auch gelehrt habe, ist dies nur ein Vehikel, um bestimmte Inhalte zu transportieren und dabei auch die Beziehungsebene zu stärken.

Wie man Besprechungen richtig, effektiv und effizient zugleich macht, das war übrigens auch ein Thema unserer heutigen Kaffeerunde mit Detlef Stern. Früher™ hielt ich mit den leistungsstärksten Mitarbeitern meine Besprechungen auf der Laufstrecke oder unter ähnlichen Umständen ab. Selbstverständlich gab es auch davon zeitnah ein Protokoll; wobei der darin angegebene Ort manchmal zu einem Schmunzeln führte.

Bei der Stadtinitiative gibt es erstmals unbequeme Fragen, aber wie üblich keine ernstzunehmenden Antworten. Inkompetenz ist zum städtischen Alleinstellungsmerkmal geworden. Und so ist es nur folgerichtig, dass sich meine Familie nach über 81 Jahren nun zumindest aus der Innenstadt herausnimmt. Ich kann das Elend einfach nicht mehr ertragen!

Gestern gab es eine nette Veranstaltung im Haus der Geschichte Baden-Württembergs in Stuttgart. Nun stelle ich mir die Frage, ob die dortige Uniform jene ist, die ich vor ein paar Jahrzehnten dem Haus der Geschichte in Bonn spendiert hatte — wäre auf alle Fälle nachhaltig. Spaßig dabei, dass ich mich als ganz normaler Mensch nun schon bereits zum dritten Mal in einer Geschichtsausstellung wiederfinde. Zuvor gab es in Stuttgart bereits ein Bild von mir als ich noch jung und hübsch war. All jene Leser, die mich nicht persönlich kennen und sich nun ein Bild von mir machen möchten: heute bin ich nur noch hübsch. Fun Fact am Rande. Meine bessere Hälfte hatte mich auf dem Bild nur wegen meiner Uniform erkannt, denn diese hatte sie in den Jahren zuvor sehr oft in die Waschmaschine gestopft.

Neutralitätsgebot

Thomas Michl macht sich in einem Blog-Beitrag über das Neutralitätsgebot im Beamtenstatusgesetz Gedanken. Völlig zurecht merkt er dabei an, dass Verfassungstreue nicht neutral sein kann!

Was, mit ganz wenigen Ausnahmen, Verweigerer einfach nicht verstehen können.

„Das vermeintliche Neutralitätsgebot, wie es von der AfD interpretiert wird, ist nichts anderes als der Versuch einer unwürdigen und undemokratischen Instrumentalisierung. Eine Verpflichtung zur Verfassungstreue ist niemals wertneutral. Wie so oft bei Vertretern dieser Gattung hat dies herzlich wenig mit den tatsächlichen Fakten – in diesem Fall der Rechtsordnung – und den moralischen Ansprüchen einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu tun.“

Thomas Michl, Neutralitätsgebot? (18.6.2026)

Leider verstehen es auch viel zu viele unserer Volksvertreter nicht, wenn ich als Veranstalter von meinem Hausrecht Gebrauch mache und antidemokratische Abgeordnete vor die Tür setze. Und dies nicht nur weil ich einen Treueid auf unsere Verfassung geschworen habe, sondern alleine schon aus voller demokratischer Überzeugung heraus.

Verweigerer

Positiv ausgedrückt sind Verweigerer kein Gewinn für eine Gesellschaft. Realistisch gesehen, stellen diese eine Gefahr für jede Gesellschaft dar. Ich meine dabei heute nicht nicht jene blutrünstigen Zeitgenossen, die sich selbst vor allem drücken aber keine Skrupel kennen, um ihre Mitbürger zu Tausenden zu verheizen.

Aus gegebenem Anlass (kleiner Insider) und weil wir ganz zufällig heute beim Käffchen zudem darüber sprachen, meine ich in erster Linie die Bildungsverweigerer — welche man heutzutage auch an den besten Universitäten findet und dabei nicht einmal mehr nur als Studenten. Ich kenne tatsächlich eine Professorin, die ihren Studenten predigt, dass nur wir Männer daran Schuld seien, wenn Frauen keine Mathematik können. In einem Bundesland, wo man das Besprechen von Globuli als vollwertiges Medizinstudium wertet, dürfte dies keinen Menschen mehr überraschen.

Bis in die 1970er-Jahre hinein versuchte man uns Bürger noch durch Bildung zu demokratisieren, heute geschieht und dies sicherlich ganz bewusst das Gegenteil. Denn eine Liberalisierung oder gar eine Sozialdemokratisierung unserer Gesellschaft war noch nie bei unseren Eliten mehrheitsfähig.

Ohne Frage kann man nun bereits wieder die gesellschaftlichen Verdummungserfolge an den Wahlurnen ablesen; nicht umsonst gilt auch heute noch das uralte Sprichwort, dass die dümmsten Kälber ihre Schlächter selber wählen. Und dies ist ein weit besserer Signalgeber als die unzähligen Bildungsabschlüsse und Zertifikate, die es heute so bei uns gibt. Wobei man untersuchen könnte, ob hierbei ein reziprok proportionaler Zusammenhang besteht.

Faktum ist aber, dass die bekanntermaßen dümmsten Wahlkreise die meisten Stimmen für antidemokratische Parteien generieren. Was man noch gesondert untersuchen müsste ist, warum dies inzwischen auch bei den reinen Villenvierteln der Fall sein dürfte. Vor Jahren hatten wird dies bereits bei den Hertensteiner Gesprächen thematisiert, wobei ein renommierter Psychiater einen ganz spannenden Erklärungsversuch in den Raum warf, welcher nicht davon ausging, dass unsere Eliten bis heute nicht zur Demokratie bekehrt worden sind.

Wobei man schon immer vermuten konnte, dass zum einen Demokratie und Bildungsbürgertum zusammenhängen, ganz gut miteinander korrelieren und zum anderen wirtschaftlicher Erfolg sehr wenig mit Bildung zu tun hat.

Mein aktueller Lieblingsmensch, den ich noch aus Kinderzeiten her kenne und der sehr schnell seine Schulzeit hinter sich hatte, beeindruckte mich bereits vor Jahren als er ein Waschbecken in den Händen hielt und dabei Stein und Bein schwor, dass er sich dies nicht erklären könne. Heute beeindruckte er mich, indem er seine Markise regelrecht in Händen hielt und mir versicherte, dass er sich dies auch nicht erklären könne.

Was mich dabei aber immer wieder erstaunt ist, dass solche Menschen nie und nimmer Zweifel daran haben, was sie wählen müssen!

Zu unserem großen Unglück haben es die Unions- und SPD-Berufspolitiker inzwischen so vergeigt, dass selbst diese Menschen ihre einzige Gewissheit über Bord werfen und nun dem Chaos freien Lauf lassen.

Viel zu viele unserer heutigen Volksvertreter haben die Geschichte mit dem Zauberlehrling völlig falsch verstanden, wenn sie diese überhaupt noch kennen.


Klassenzimmer

28.5.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Leeres Klassenzimmer | © Shutterstock

Ohne Abschluss

Wenn man „ohne Alles“ im Bundestag oder einem anderen Parlament sitzen kann und sogar mit überhaupt gar nichts vorzuweisen Minister wird, muss man sich auch nicht weiter wundern, wenn es immer mehr Schüler gibt, die „ohne Alles“ unsere Schulen verlassen. Ich erinnere mich daran, wie ein Berufspolitiker einmal sagte, „sie können dann ja Politiker werden“. Und dazu müssen sich diese Menschen nicht einmal rasieren und schon gar nicht waschen.

Alexandra Ringendahl von Correctiv schrieb vor Kurzem „Neuer Höchststand bei Schulabgängern ohne Abschluss“ und zeigt dabei auch den Anteil der Schulabgänger von allgemeinbildenden Schulen ohne Abschluss im Schuljahr 2024/25 inklusive Förderschulen je nach Bundesland an.

Noch schlimmer die Ungelerntenquote, die inzwischen bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 24 Jahren, die weder in Ausbildung sind noch einen Berufsabschluss haben, 17,8 % erreicht. Wenn ich dabei nur an viele der Hochschüler denke, die völlig hoffnungslos in meinen Vorlesungen sitzen, muss man davon ausgehen, dass wir gut und gerne bereits bei 30 % liegen dürften — wir schreiben uns weiterhin unser Land schön und wundern uns dabei immer öfters, warum nichts mehr bei uns so richtig gut funktioniert.

Und was Ungelernte in Parlamenten und Regierungen so alles anstellen, das lesen wir ebenfalls immer öfters.

Kanzlerwechsel

Inzwischen erkennen sogar Unionsmitglieder, dass Friedrich Merz noch nie etwas getaugt hat und schon gar nicht in einer verantwortlichen Position. Irgendwie freue ich mich schon auf den kommenden Europastammtisch, wenn dort wieder ein paar Parteisoldaten auflaufen und tönen, dass es noch nie einen besseren Kanzler seit Otto von Bismarck gegeben hätte. Inzwischen erörtert die Frankfurter Allgemeine Zeitung drei Szenarien für einen Kanzlerwechsel.

Wenn man noch einen sich abzeichnenden Durchmarsch der Totalitaristen verhindern möchte, wäre es gar nicht schlecht, wenn man damit anfängt und die tatsächlich vorhandenen kompetenten Politiker die Arbeit erledigen lässt. Auf alle Fälle aber würde es zeigen, dass man als Partei den Bürger einmal verstanden hat.

Und sollten die neuen Verantwortlichen — ein Austausch an der Spitze reicht da nicht! — dann tatsächlich einmal liefern können, wäre unsere Demokratie sicherlich gerettet.

Vielleicht ist es dazu auch notwendig, dass sich Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD, vielleicht sogar noch mit der Linken absprechen, und einen spontanen Regierungswechsel vollziehen. Die SPD könnte sich dabei in der Opposition wieder erholen und dabei bei Bedarf die neue Regierung stärken, wobei die neue Koalition dringend bestimmte Dinge wieder gerade rücken müsste. Die notwendigen Aufräumarbeiten werden sicherlich alle demokratische Kräfte gemeinsam fordern und diesen Parteien selbst so richtig wehtun.

Wenn der Bürger dann aber erkennt, dass das Licht am Ende des Tunnels sichtbar wird, verschwindet die Attraktion der Ewiggestrigen schneller als gedacht. Noch gibt es eine demokratische Mehrheit in unseren Parlamenten und dies müsste man sehr innovativ und gekonnt für den Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nutzen. Und dafür wären etwas jüngere Politiker, die zudem schon einmal ein Bundesland halbwegs erfolgreich geführt haben, eindeutig besser geeignet.

Vermischtes

Mein neues Serverlein brummt munter vor sich hin und so konnte ich es guten Gewissens auch wieder abgeben. In jüngere und hoffentlich auch engagiertere Hände. Wenn sich dieses Vorgehen bewährt, kann ich einen Server nach dem anderen „umziehen“. Mein Ziel ist es, dass zum Schluss nur noch maximal drei Serverlein in meiner Verantwortung vor sich hin brummen, wobei einer am Ende von einem meiner Jungs stillgelegt werden muss.

Keiner von beiden hat Interesse an diesem Steckenpferd, obwohl sie beide schon ihre eigenen Rechner hatten, noch bevor sie richtig lesen und schreiben konnten. Wahrscheinlich habe ich sie aber mit Windows 3.11 und Windows 95 mehr genervt als sie für einen Umgang mit Computern zu begeistern — vielleicht hätte ich doch Linux als Einstieg verwenden sollen.

Rückblickend sind es die epischen Schlachten, die wir bei Age of Empires führten, die ihnen wohl in Erinnerung bleiben werden. Dafür hatte ich extra einen eigenen Rechner, um mich bei Bedarf einklinken zu können, so lange bis ich kein Match mehr für beide war und sie mich nur noch als „betreuten Spieler“ dabei haben wollten.

Heute zur Mittagszeit etwas Entspannung im Stadtbad; freie Bahn für freie Schwimmer. Im Falle dass diese neue Stadtbadqualität von Heilbronn beibehalten werden kann, könnte ich mich tatsächlich wieder ans Kilometerschrubben gewöhnen.

Dazwischen so richtig nervige Angelegenheiten, wobei ich das erste Mal so richtig froh darüber bin, wenn ein weiterer Lebensabschnitt zu Ende geht. Was mich nun daran erinnert, dass ich auch noch eine Vorlesung vorzubereiten habe und das Klausurerstellen ebenfalls wieder vor der Tür steht.

Spannend, dass es gemäß einer Dementi von Friedrich Merz Unionsmitglieder gibt, die meine Einschätzung von deren beiden Parteien durchaus zu teilen scheinen. Konstantin von Hammerstein gibt entsprechenden Gerüchten im Spiegel Nahrung. Wie bereits von mir hier geschrieben, wäre das Nordlicht zwar eine bessere Wahl, aber ähnlich wie ein Bayer kaum dem Rest der Republik zu verkaufen. Und so wäre Hendrik Wüst ein akzeptabler Kompromiss. Was der CDU aber auch nur helfen würde, wenn zumindest Jens Spahn und die Karl-Theodor zu Guttenberg-Platzhalterin in die Wüste geschickt werden.

Wobei ich vermute, dass es seit Helmut Kohl völlig außer Frage ist, dass man in der Union Inkompetenz bestraft; dort werden eher die Kompetenten oder Seiteneinsteiger weggemobbt.

Was die Union weiterhin von der SPD unterscheidet, denn da gehört das Mobben inzwischen zur ureigenen Parteiprogrammatik; der schlimmste Gegner der SPD ist die eigene Partei.



Blogger

27.5.02026 4.9 (7)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Inselblick

Inzwischen habe ich Verwandtschaft im Vereinigten Königreich, hätte ich mir auch nie vorstellen können. Und die leben nun dort in Zeiten, wo man nicht unbedingt auf dieser Insel leben möchte. Vom Regen in die Traufe sozusagen, wobei ich fürchte, dass sie es selbst noch nicht so richtig erkannt haben.

Nigel Farage zeigt dort musterhaft wie man Demokratien demontiert und könnte als Beispiel dafür dienen, um einigen Unionsabgeordneten die Augen zu öffnen. Zumindest jenen, die nicht bereits von Anfang an unsere Demokratie demontieren wollten, sondern nur daran gedacht hatten, sich möglichst bequem selbst zu bereichern.

Man zerstört durch eine völlig aus der Welt gefallene Wirtschaftspolitik (siehe Helmut Kohl und Nachfolger) unsere wirtschaftliche Basis, schürt Neid und Missgunst und schafft damit Unsicherheiten. Dann guckt man, dass man Sündenböcke präsentieren kann, möglichst altbewährte, und verhindert jegliche Lösungsversuche (siehe Robert Habeck).

Man hält die Suppe am Köcheln und bemüht sich dabei den Rahm abzuschöpfen (siehe Jens Spahn und Co.). Dass dadurch einzig und alleine die antidemokratischen Kräfte gestärkt werden, nimmt man als Kollateralschaden mit in Kauf — für manche ist das gar der Hauptgrund und Sinn und Zweck vom Ganzen.

Dabei sollten wir alle es doch viel besser wissen, nämlich, dass wenn uns die Welt wieder einmal um die Ohren fliegt, es nur ein paar wenige — meist dieselben — Familien sind, die aus der Misere gestärkt herauskommen werden. Alle anderen und sicherlich auch dabei die meisten unserer Volksvertreter werden die Zeche zahlen müssen.

Und so sollten sich unsere Polit-Promis selber einmal fragen, ob sie tatsächlich zur Klasse dieser systemrelevanten Personen gehören, bevor sie weiter mit dem Feuer spielen!

Ekelhaft

Mit Nazis herummachen dachte ich, sei bei der SPD nur ein begrenzt lokales Phänomen. Wobei ich dies bisher nur an ein paar einzelnen Akteuren festmachte und überzeugt davon bin, dass diese mit jedem und allem herummachen.

Nun aber zeigt Torsten Albig ganz offen, dass die ehemalige Volkspartei weiterhin über ausreichend totalitaristische Mitglieder verfügt, denen es völlig egal ist, wie die SPD ihre Bonzen in Lohn und Brot halten kann.

Schlimmer ist nur noch, wie inzwischen selbst traditionell demokratische Blätter und sogar der ÖRR die AfD normalisieren und für diese zu werben beginnen.

Die FDP gibt es längst nicht mehr und bei der SPD und der Union wandern deren Mitglieder nun dorthin ab, wohin sie schon immer gehörten, sich bisher aber nicht zu sein trauten. Das muss der Linksruck sein, vor dem uns vermeintlich konservative Politiker schon so lange warnen.

Und wir können derweil ganz gut miterleben wie unsere Demokratie den Bach runtergeht — wenn wir nicht alle so langsam aber sicher wieder zur Besinnung kommen!

Bei viel zu vielen Berufspolitikern habe ich die Hoffnung längst aufgegeben und würde mich auch nicht wundern, wenn diese schon längst eine Anwartschaft bei der AfD abgeschlossen haben: heute noch flammender Juso und morgen bereits AfD-Bonze — mit Orden und Trallala.

Vermischtes

Gestern Morgen konnte ich mich ins Wasser stürzen. Das Hallenbad sehr angenehm leer, zumindest die Bahnen im Sportbecken. Nun musste ich feststellen, dass ich das Streckemachen nicht mehr kann und begab mich ins Außenbecken. Und auch dort alles bestens. Unser Stadtbad hatte einen sehr guten Tag — und ich fühlte mich pudelwohl.

In den kommenden Tagen schaffe ich mir einen neuen Server an, nur um einen weiteren loszuwerden — muss man nicht verstehen, tu ich auch nicht.

Gestern Abend u. a. motiviert von den jüngsten Filmhinweisen Andreas Lochners wurde ich ein klein wenig blutrünstig und schaute „Bad Times at the El Royale“ (2018). Vor ein paar Jahren war ich noch in der Gegend dieses Hotels und frage mich nun, ob diese Art von Zimmer dort wohl Standard ist.

Drew Goddard sorgt auf alle Fälle für einen unterhaltenden Kinoabend. Jeff Bridges und Cynthia Erivo sind ein ganz gutes Duo und auch Lewis Pullman gefällt mir ganz gut. Chris Hemsworth dient wieder einmal als Hingucker und wird wohl das weibliche Publikum bei Laune halten.

Vom Cal Neva Lodge und Casino hat man einen guten Überblick über den Lake Tahoe, allerdings die Trennlinie ist dort weiß und nicht rot. Wahrscheinlich ging es dort selbst zu Frank Sinatras Zeiten nie so blutig zu wie im Film. Mir blieb das Ganze so gut in Erinnerung, weil, als ich von einem Spielautomaten abließ, da wir dringend weiter mussten, ein Mann herbeieilte und der Automat den Hauptgewinn ausschüttete. Manchmal verliert man, manchmal gewinnen andere.