Schnappschuss

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Beitragsfoto: Schnappschuss

Genossen

Dass die SPD immer weiter abrutscht könnte durchaus daran liegen, wen diese Partei so alles zu Oberbürgermeistern macht. In Heilbronn spielte dabei sogar ein Lokalgott eine ausschlaggebende Rolle, was nicht gerade mit der Programmatik der Sozialdemokratie in Übereinklang zu bringen ist.

Und so dürfte es den (ehemaligen) SPD-Wählern immer mehr aufstoßen, dass deren Oberbürgermeister sich meist aus dem Stamme Nimm rekrutieren. Hamburg, Frankfurt und nun auch München sind nur einige der Städte, wo ein SPD-Herrscher für sich selbst und seine nähere Verwandtschaft bzw. die aktuelle Lebensgefährtin keine Grenzen mehr kennt.

Dazu haben SPD-Oberbürgermeister grundsätzlich so wenig Ahnung von ihrem Amt und wissen wie z. B. jener aus München nicht einmal, dass man 20 000 Euro jährlich nicht einfach so von seinem lokalen Sportverein in die eigene Tasche steckt. Das lässt eingefleischte Genossen allerdings völlig kalt und man wählt weiterhin ganz stumpf die SPD.

Und das merkt so langsam aber sicher auch der dümmste Wähler und fragt sich, warum er als gewöhnlicher Malocher dafür sorgen soll, dass der eigene Oberbürgermeister in Saus und Braus leben kann, zumal er selbst davon überhaupt nichts hat; die eigene Sozialwohnung wurde von der Stadt schon längst verscherbelt.

Bürgermeister von anderen Parteien haben es da viel einfacher, denn die behaupten erst gar nicht, dass sie sich um die etwas unglücklicheren Menschen der Stadt kümmern wollen.

20 Prozent

Wer von uns in den 1970er-Jahren noch daran glaubte, dass sich das mit den Nazis bei uns biologisch lösen wird, der hat sich getäuscht. Ohne polemisch werden zu wollen, haben es unsere Regierungsparteien in den all den Jahrzehnten geschafft, immer wieder für rechtsextremen Nachwuchs zu sorgen. Schon alleine dadurch, indem sie diesen einfach aus den dafür gut bekannten Ländern importierten. Und so erstaunt es nicht, das gerade dort wo sich die Spätaussiedler tummeln, Naziparteien egal welcher Couleur mit weit mehr als 20 Prozent aufwarten können.

Der ARD-DeutschlandTrend stellt nun ganz unumwunden fest, dass Deutschland zu 20 Prozent gesichert Naziland ist. Dass die Experten dabei einen leichten Trend zu weniger Faschismus sehen, dürfte eher mit natürlichen Schwankungen zu tun haben.

Es ist einfach wie es ist und dies hat sich bei uns seit den 1970er-Jahren auch nicht geändert! Was meines Erachtens auch mit der zunehmenden Verdummung unseres Landes zusammenhängt. Und so steht zu befürchten, dass wir künftig nicht nur in den „neudeutschen“ Ballungsgebieten mit einer Zunahme an Nazis zu rechnen haben.

Leider haben wir mit unserer Migrationspolitik auch heute noch keine gute Lösung gefunden. Neuzugänge senken entgegen allen Verlautbarungen weiterhin den Bildungsstand und erhöhen zeitgleich den Bedarf an Transferzahlungen sowie die Kosten im Bildungssystem. Wir können es zwar nicht verhindern, dass sich auch Dumme selbstrekrutieren, aber wir könnten für alle Neuzugänge Mindeststandards fordern, die dann auch ganz folgerichtig über unserem eigenen Durchschnitt liegen.

So lange wir dies nicht machen, sorgen wir weiterhin für völlig unzufriedene Neubürger, die nur Kosten verursachen und letztendlich unser Land gefährden.

Vermischtes

Erfreulich, dass Leonhard Reinwald die CDU dafür gewinnen konnte, mit einem Informationsstand beim Europa-Ball teilzunehmen. Der Ball ist für alle demokratischen Parteien eine gute Gelegenheit, um sich selbst zu präsentieren und dazu auch mit andersdenkenden ins Gespräch zu kommen. Selbst wenn man sein Gegenüber nicht von der eigenen Sache überzeugen kann, schärft es die eigene Argumentation und dient zudem auch der Selbstreflexion.

Den heutigen Tag mit dem monatlichen europäischen Frühstück begonnen. Die Teilnehmer wie immer sehr nett und das Thema unausweichlich, nämlich die Landtagswahl. Da wir die meisten Kandidaten persönlich kennen, wurde erst einmal von ganzem Herzen gelästert, dann aber ging es darum, wer wohl für unsere Stadt, den Landkreis und das gesamte Land die beste Wahl wäre. Erstaunlich dabei, wie geschlossen jeder einzelne Kandidat bewertet wurde — man kennt seine Pappenheimer. Noch erstaunlicher, wie dann die einzelnen Teilnehmer bereits gewählt haben oder noch wählen wollen. Es scheint dabei auch um Parteibindung, Traditionen und Nostalgie zu gehen. Auf alle Fälle wird nicht nur mit dem Verstand gewählt.

Aber nun sind wir alle sehr gespannt darauf, wie wir Bürger morgen insgesamt entscheiden werden.

Hoch motiviert den Rest des Tages mit Aufräumarbeiten im Garten verbracht. Ein Jahr regelmäßige Betätigung machen sich so langsam bemerkbar. Im nächsten Jahr könnte es vielleicht sogar schon möglich sein, dass mit dem echten Gärtnern begonnen werden kann.

Wenn Ungarn eine Demokratie wäre, dann müsste Viktor Orban um sein Amt bangen, so aber bei weitem nicht.


Europa-Ball 2025

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Beitragsfoto: Europa-Ball 2025

Landtagswahl

Wenn ich mich so umhöre, haben bereits doch so einige Wähler von ihrem Recht auf Briefwahl Gebrauch gemacht. Ich warte, wenn es mir möglich ist, immer bis zum Wahltag. Als Wechselwähler kann ich mir dies auch erlauben. Meine erste Stimme habe ich dabei schon etwas länger festgezurrt, bei meiner Zweitstimme versuche ich möglichst strategisch zu wählen.

Spannend bleibt es weiterhin, da die CDU in den letzten beiden Tagen gemäß der Umfragen wieder gegenüber den Grünen Boden gutmacht. Da dieses Mal auch die 16-Jährigen mitwählen dürfen, könnten gut 7, 7 Millionen Landeskinder ihre beiden Stimmen abgeben. Ich gehe einmal davon aus, dass bei den aktuellen Umfragewerten weiterhin plus minus drei Prozent bei allen Parteien möglich sein werden. Und so bleibt es nicht nur sehr spannend, sondern sieht zudem wie befürchtet ganz danach aus, dass der kommende Landtag völlig aus den Nähten platzt!

Was wir Bürger aber mehrheitlich genau so wollten. Wir Bürger bekommen immer genau die Regierung, die wir auch verdienen! Und ganz besonders dabei jene Mitbürger, die nicht wählen gehen. Demokratie war schon immer etwas kompliziert.

Würde mich auch nicht mehr wundern, wenn nun viele Bürger eine KI fragen, wen sie wählen sollen. Sollte ein solcher unter den Lesern hier sein, biete ich gerne an, diese Entscheidung für ihn mit zu übernehmen — was zudem sogar noch weit umweltfreundlicher ist.

Nachtrag (auf Wunsch eines einzelnen Herrn)

Mein Prompt bei ChatGPT (GPT-5.2): „Am 8. März 2026  ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Wen soll ich wählen?“

Die Antwort: „Ich sage dir nicht, wen du konkret wählen sollst — das wäre eine politische Empfehlung, und als neutrale KI gebe ich keine Wahlempfehlungen. Was ich dir aber wirklich hilfreich geben kann, ist eine sachliche Orientierung, damit du selbst entscheiden kannst. …

Zusammengefasst

🗳️ Du solltest wählen, aber wem genau du deine Stimme gibst, hängt von deinen eigenen politischen Überzeugungen ab – es gibt keine „objektiv beste“ Partei für alle.  

👉 So findest du deine passende Wahl:

  1. Mach den Wahl-O-Mat
  2. Vergleiche Parteiprogramme
  3. Entscheide nach deinen wichtigsten Themen

Wenn du willst, kann ich dir zeigen, wie die Programme der einzelnen großen Parteien zu deinen wichtigsten Themen stehen (z. B. Klima, Bildung, Sicherheit etc.). Sag einfach, worauf es dir ankommt!“

Vermischtes

Gestern Abend gab es wieder einen sehr erfreulichen Europastammtisch. Für mich dabei die Auswahl des Lokals gewöhnungsbedürftig — Vogelfutter ist nicht gerade die Nahrung meiner ersten Wahl. Und so ganz nebenbei gab es eine kleine Diskussion um Inklusion, was mich jüngst hier im Blog schon einmal beschäftigte. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Thema inzwischen im Alltag weit verbreiteter und akzeptierter ist als es viele Volksvertreter selbst wahrhaben möchten. Und so gehe ich einmal davon aus, dass Inklusion unsere gesellschaftlichen Strukturen in den kommenden 30 Jahren tatsächlich verändern wird. Gesellschaftliche Veränderungen bedürfen ihre Zeit und gut 100 Jahre (drei Generationen) sind dabei sicherlich noch schnell. Besonders wenn man bedenkt, wie lange wir heutzutage benötigen, um unsere Infrastruktur auf einen halbwegs aktuellen Stand zu bekommen. Ich könnte jetzt unken und behaupten, dass wir Menschen allesamt eher drei Arme und zwei Köpfe haben bevor die Turmstraße saniert sein wird.

Erfreulich, dass sich weitere Mitbürger für den Europa-Ball zu interessieren beginnen. Manche machen gar auf ihren Kanälen dafür Werbung. Mein Dank sei diesen netten Menschen gewiss! Ich gehe weiterhin davon aus, dass eine funktionierende Stadtgesellschaft zumindest einen Tanzball im Jahr mit Tanzbegeisterten „füllen“ können muss.

In Brandenburg haben CDU und SPD nun einen Koalitionsvertrag. Wer die beiden Parteien kennt, der weiß, dass dieser mit Veröffentlichung seine Gültigkeit wieder verloren hat. Der Vertrag liest sich wie ein Wünsch Dir was. Hoffen wir, dass es beiden Parteien dennoch gelingt, die Brandenburger weiterhin bei der demokratischen Stange zu halten. Die Kosten einer Diktatur werden sicherlich weit teurer sein.

In den letzten Tagen konnte ich mich ein wenig bei der Gartenarbeit entspannen und gucke nun, dass mir dies auch heute noch gelingen wird.

Medien

Mein letztes Rundschreiben war nach dem Geschmack einiger Leser gar etwas zu kurz. Nicht immer gelingt es mir, viel zu schreiben. Erfreulich auf alle Fälle, dass es weiterhin Leser gibt, die sich auch an etwas längere Texte wagen.

Wer erinnert sich noch an die Länge der Artikel im Spiegel, der Zeit oder der FAZ in den 1980er-Jahren und dies alles ohne Bilder? Wenn ich durch diese Archive stöbere, frage ich mich schon wie ich das alles einmal gelesen haben konnte? Sobald ich den Spiegel in den Händen hatte, war ein halber Tag nur mit dessen Lektüre reserviert, die Zeit kostete mich meist ein ganzes Wochenende. Und bei der FAZ war es von Anfang an notwendig, eine Auswahl zu treffen. Hinzu kam dann noch die Lektüre von Büchern und Fachzeitschriften.

Heute wischt man sich durch die Social Media oder Websites und ich vermute, man verbringt damit genau so viel Zeit wie dereinst mit dem Lesen weit seriöserer Inhalte.

Stefan Pfeiffer meint, dass freies Bloggen, Podcasten oder Publizieren Teil demokratischer Öffentlichkeit sei. Ich kann ihm dabei nur zustimmen, frage mich aber doch, wo genau vor ein paar Jahrzehnten diese Öffentlichkeit zu finden war. Waren dies Rund- oder Einwurfschreiben, politische Flugschriften, Vereins- und Initiativenpublikationen oder zivilgesellschaftliche Magazine, was immer man unter letzterem verstehen mag, die man meist in seinem Briefkasten fand?

In meiner Erinnerung nehmen diese Schriften kaum einen Platz ein, wobei ich seit meiner Jugend selbst zu solchen Produkten Artikel und sonstige Beiträge beisteuerte.

Und so dürfte es interessant sein, wann wohl der Umschwung von bezahlten Medien hin zu Medien, die man vermeintlich kostenfrei erhält, erfolgte? Wichtiger noch, ist dies eine gesellschaftliche Weiterentwicklung hin zu möglichst dezentralen und vermeintlich weniger professionellen Publikationen oder doch nur der menschlichen Eigenart geschuldet, dass man möglichst alles möglichst billig wenn nicht gar umsonst erhalten möchte?

Auf alle Fälle aber sehen immer mehr berufliche Schreiber ihre Existenz gefährdet und manche meinen gar, dass es sich überhaupt nicht mehr lohnen würde, ein Buch zu schreiben — die Memoiren eines völlig sexbessenen Dreijährigen vielleicht einmal ausgenommen.

Wie alles in der Welt verändert sich auch der Medienkonsum, wobei es sicherlich auch hierbei nicht darauf ankommt, wie viel man konsumiert, sondern darauf, was man davon behalten und verwerten kann.

Meine Befürchtung dabei ist, dass man immer mehr Geld haben und investieren muss, um die richtige Auswahl an den Medien treffen zu können. Wie schon immer kommt es sicherlich auf die richtige Auswahl vorab an, denn die allerwenigsten Menschen können alles Lesbare verschlingen und verarbeiten.

Und so glaube ich, dass den heutigen Bibliotheken oder Stadtbüchereien eine immer größere Bedeutung zukommt, da diese Medien anbieten können, die man sonst vielleicht erst gar nicht findet und wenn, dann nicht privat bezahlen kann.

Ich glaube auch, dass es der falsche Weg ist, wenn man sich durch Profis die Literatur vorverdauen lässt, Professoren, Politiker und Top-Manager vielleicht einmal ausgenommen. Und noch schlimmer erachte ich es, wenn man dieses Vorverdauen einer künstlichen Intelligenz überlässt — was man wohl nur deshalb macht, weil es aktuell möglichst billig ist und man sich auch dort die Profis nicht leisten möchte oder kann.


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Wahlkabinen

Mehrheitswähler 5 (6)

Beitragsfoto: Wahlkabinen | © Alexandru Nika, Shutterstock

Heute schreibe ich ein wenig über die Geisel einer jeden Demokratie, den Mehrheitswähler. Der Vorteil der deutschen Sprache ist es, dass mit diesem Begriff auch fast jeder halbwegs Deutschsprechende sofort etwas anfangen kann.

Bei uns wählt man als Mehrheitswähler traditionell — lassen wir mal die Neubürger aus der SBZ einmal außen vor — entweder SPD oder Union und in Bayern bis heute ausschließlich nur die CSU.

Über die Jahrzehnte hinweg war es dabei die große Kunst der ehemaligen Volksparteien, den Mehrheitswähler davon zu überzeugen, dass er mit seiner Wahl wieder richtig liegt. Themen, Inhalte und Standpunkte sind dabei völlig nebensächlich, denn sobald der Mehrheitswähler meint, er ist auf der richtigen Seite, nämlich der Mehrheit, dann wählt er einfach alles! Und das ist die Riesengefahr bei der Sache, nämlich wie wir es nur allzu gut wissen, wählt er ganz hemmungslos auch NSDAP oder SED.

Und dann bedarf es bei uns auch keine Wahlfälschungen oder Drohungen mehr, der Mehrheitswähler stellt über Jahre hinweg ganz bereitwillig den jeweiligen Sieg sicher. Für kaum bis nicht existierende Parteien ist es dann sehr schwierig bis unmöglich eine Änderung herbeizuführen. Und dies geschieht sogar in Demokratien, nehmen wir einmal den Freistaat Bayern als Beispiel.

In der Bonner Republik begründete die FDP damit ihre eigene Existenz, nämlich als Zünglein an der Waage, jedes Mal wenn die Mehrheitswähler ein wenig verwirrter als sonst waren. Wobei ich davon überzeugt bin, dass verwirrte Mehrheitswähler ein Segen für jede Demokratie sind.

Als vor etwa 15 Jahren die CDU in Baden-Württemberg ihre völlige Inkompetenz nicht mehr länger verbergen konnte und die Nachwehen sowie das daraus resultierende deutsche Missmanagement eines Nuklearunfalls in Japan erkennen ließen, dass man mehrheitlich auch anderer Meinung sein könnte, schafften es Bündnis 90/Die Grünen völlig überraschend, den Mehrheitswähler von einer neuer Mehrheit zu überzeugen.

Und nur ganz folgerichtig konnten auch die Grünen hinterher machen, was sie wollten, der Mehrheitswähler wechselt nur wenn er überzeugt ist, der Mehrheit anzugehören. Und so wird es dieses Mal in Baden-Württemberg wieder spannend, nicht etwa weil die CDU sich erneuert oder gebessert hätte, sondern einfach nur, weil Bündnis 90/Die Grünen den Ministerpräsidentenwechsel völlig verhunzt haben — der GAU grüner Politik.

Da dem Mehrheitswähler aber Ideologien wie Inhalte völlig egal sind und unsere ehemaligen Volksparteien wie auch inzwischen die Grünen mit der CSU als Ausnahme nicht mehr in der Lage sind, dem Mehrheitswähler ihre eigene Mehrheitsfähigkeit glaubhaft zu vermitteln, steht eine erneute Trendwende vor der Tür.

Schon etwas länger tourt die Nachfolgeorganisation der NSDAP durch unser Land und versucht mit allen nur erdenklichen Mitteln den Wählern ihre Mehrheitsfähigkeit vorzugaukeln, was mich lustiger Weise an die Bolschewiken denken lässt — schon Wladimir Iljitsch Lenin wusste um die Bedeutung des Mehrheitswählers.

Und so kann man ohne Wenn und Aber schon jetzt das beste Wahlplakat dieses Wahlkampfes küren: „Dein Nachbar wählt uns doch auch!“

Unsere demokratischen Parteien könnten durch Inhalte und Überzeugungen vielleicht doch noch unsere Demokratie retten, leider aber haben jene Parteien, welche eine Chance auch nur in die Nähe einer Mehrheit zu kommen, längst damit aufgehört mit Inhalten und Argumenten um den Wähler zu werben — also nichts mit einer möglichen Verwirrung der Mehrheitswähler zugunsten von Demokratie und dem Fortbestand unseres Landes.

Die einzige Chance, die wir Demokraten noch haben, ist, den Mehrheitswähler davon zu überzeugen, dass die Mehrheit der Deutschen weiterhin demokratisch wählt.

Das hoffentlich dann doch noch mehrheitlich demokratische Ergebnis wird es der Politik nicht einfacher machen — über kurz oder lang benötigen wir deshalb wieder Politiker, die sich der Herausforderung von Demokratie tatsächlich selber stellen und endlich damit beginnen als Volksvertreter nach tragbaren Lösungen für die Herausforderungen dieser Welt zu suchen. Das spricht sich herum und macht mittel- bis langfristig wieder mehrheitsfähig — und dies ganz ohne Scharlatanerie.


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