Lesezeichen

Europe’s Next Hegemon 5 (3)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Liana Fix | Foreign Affairs

Europe’s Next Hegemon – The Perils of German Power (zuletzt aufgerufen am 13.2.2026, 09.05 Uhr)

„A militarily dominant Germany could prove particularly dangerous if its centrist domestic leadership starts to lose power—as it just well might. The country is not due to hold national elections for three more years, but the extremist AfD now polls in first place at the national level. It subscribes to a far-right, illiberal, and Euroskeptic ideology. It is Russia-friendly, opposed to supporting Ukraine, and wants to reverse Germany’s post-1945 economic and military integration into the EU and NATO, at least in their current form. …

As a first step, Germany’s center-right party, the Christian Democratic Union, which for now remains firmly opposed to the AfD, might allow the far-right party to indirectly prop it up as the leader of a conservative minority government. The AfD would then use its newfound prominence to mainstream its ideology. It would also try to take the government hostage, threatening to bring it down if it doesn’t pass far-right policies.“


Lesenswerter Artikel von Liana Fix. Auch wenn militärisches Halbwissen immer zu falschen Schlüssel führt, ist die Analyse der Situation Europas und der NATO gut nachvollziehbar.

Liana Fix spricht die Gefahr deutlich an und zeigt zudem, dass das Ausland das Vertrauen in die Unionsparteien inzwischen verloren hat. Ich wage zu bezweifeln, dass das Ausland noch Vertrauen in die SPD haben kann.

Wie bereits hinlänglich bekannt und von allen unseren Parteien seit Jahrzehnten immer wieder verhindert, trotz anders lautender Grundsatzprogrammen und politischer Sonntagsreden, wäre tatsächlich ein europäischer Bundesstaat die Lösung.

Aber auch Liana Fix hat erkannt, dass dies zumindest mit den deutschen Politikern nicht umsetzbar ist und so versucht sie sich an halb garen Lösungsansätzen, wie der fortwährenden Finanzierung nationaler Haushalte in Europa durch die deutschen Steuerzahler — was letztendlich aber ebenfalls zum Bruch führen wird!

Wer ein demokratisches Deutschland wie auch ein demokratisches Europa retten möchte, der kommt einfach nicht an einem europäischen Bundesstaat vorbei. Dass dabei gerade jene, die heute an den Futtertrögen sitzen, darunter leiden werden, dürfte erklären, warum wir diesen seit Jahrzehnten nicht bekommen.

Das Resultat schadet letztendlich aber auch diesen Damen und Herren, es sei denn, sie sind inzwischen reich genug, um notfalls außerhalb Europas überwinden zu können.


Tangotänzer

12.2.02026 4.5 (11)

Beitragsfoto: Tangotänzer | © Shutterstock

Vermischtes

Wir haben weiterhin Beamte in Funktionen, wo man diese eigentlich nicht benötigt. Nehmen wir zum Beispiel Lehrer. Und wenn wir diese dann doch und immer noch sehr zahlreich haben, wundert es mich sehr, dass man sie nicht richtig einsetzt. Wir haben aktuell einen großen Mangel an Lehrern, vor allem an gut qualifizierten. Und so könnte man ohne Wenn und Aber sämtliche pensionierten Lehrer reaktivieren und wieder in die Schulen schicken.

Was macht man in einer Demokratie, wenn die Zustimmungsraten für die eigenen Staatschefs sinken? Man schafft sie einfach ab. Gibt es nicht? Gibt es doch! „After nearly 90 years, the Gallup Organization will no longer track presidential approval ratings, which served as a steady way to measure Americans’ views of their elected leaders.

Bei uns ist man nicht so plump wie in den USA, da lässt man die Zustimmungsraten wohl demnächst von einer KI veröffentlichen. Besser noch, man ergänzt diese durch eine „gefühlte Zustimmung“.

Testlauf

Eine voll und ganz schlecht organisiserte Veranstaltung des Ulmer Kreisverbandes der EUROPA-UNION lässt nun Schlimmeres vermuten.

Wenn man als verantwortungsscheuer Mensch gerne einen Verein führen möchte, dann nimmt man am besten gegen alle Regeln eine Doppelspitze und schiebt sich dann die Schuld für das eigene Versagen gegenseitig in die Schuhe. Politik und Verantwortung, das war einmal!

Aber das ist nicht das wirklich Schlimme daran, auch nicht, dass sich dabei u. a. ein Landtagsabgeordneter auf Kosten des Verbands ins rechte Licht setzen möchte — das sind wir seit Jahren gewohnt.

Das Schlimme daran ist, dass man so langsam erkennen kann, warum es überhaupt eine WerteUnion gibt, nämlich als Testlauf der Union, wie man wieder am besten mit der AfD verschmelzen kann.

Die EUROPA-UNION ist ein Sammelbecken für alle demokratischen Kräfte in unserem Land, die sich zudem der Europäischen Idee verschrieben haben, dieser zumindest aber nicht negativ gegenüber stehen. Damit ist dieser Verband eine Plattform für den demokratischen Austausch. Auf alle Fälle aber ist er keine Plattform für Totalitaristen oder totalitaristische Experimente demokratischer Parteien!

Wer als demokratischer Politiker Totalitaristen stellen und „ins Schwitzen bringen“ möchte, der könnte dies das gesamte Jahr über tun, gerne auch auf eigens dafür geschaffenen Veranstaltungen oder Talk Shows im ÖRR, aber nicht auf Kosten unseres Verbandes!

Harold and Maude

Heute erfuhr ich durch die New York Times, dass Bud Cort verstorben ist. Ein Grund, um demnächst wieder einmal diesen Film aus 1971 anzuschauen — das ist Kult!

Dieser Film passt heute mehr denn je in unser aller Leben, wobei Bud Cort ein sehr gutes Beispiel für ein Leben eines kaum anpassungswilligen Menschen ist. Es gibt gute Gründe, warum wir Menschen immer nach Kompromissen suchen (sollten). Wer etwas mehr über den Film erfahren möchte, der wird hier fündig.

Apropos Kult, seit meinem Studium ist der Wiener Opernball für mich die Quintessenz eines jeden Tanzballs, selbst wenn es weit bessere Bälle zum Tanzen gibt, wie z. B. den Heilbronner Europa-Ball. Und so werden wir heute Abend das Schwingen des Tanzbeins frühzeitig unterbrechen, nur um sicherzustellen, dass wir der Berichterstattung folgen können.

Was mich dann doch etwas verstört ist, dass Sebastian Kurz, der Sargnagel österreichischer Demokratie, sich gleich ganze zwei Logen gesichert hat. Nun bin ich etwas gespannt darauf, welche deutsche Politiker ihm an diesem Abend in den Hintern schlupfen werden.

Laut Spiegel soll Sharon Stone dieses Jahr für den passenden Glanz sorgen. Auf alle Fälle haben meine bessere Hälfte sicherlich wieder einen vergnüglichen Abend und erhalten dabei auch ganz neue Ideen, wie wir den Europa-Ball aufpeppen könnten, wenn wir nur ein wenig mehr finanzielle Unterstützung bekämen.

Auf alle Fälle würden die Wiener und deren Gäste über unseren Eintrittspreis lächeln, der nicht einmal 10 % des Eintritts zum Wiener Opernball beträgt. Wer in der tiefen Provinz einen Ball veranstaltet, der muss einfach mit Kompromissen leben.

Und wenn wir schon einmal bei alten Frauen sind, Angela Merkel lässt dementieren, dass sie als Bundespräsidentin zur Verfügung stünde. Wenn dem auch so ist, dann muss ich ihr voll und ganz zustimmen, denn sie wäre für diesen inzwischen völlig nutzlosen Job absolut überqualifiziert!


Blogger

8.2.02026 4.4 (7)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Vermischtes

Heute schreibe ich diesen Blog-Beitrag gleich zweimal, wobei ich zugeben muss, dass die erste Version weit besser war. Aus irgendeinem Grund verschwand diese beim Veröffentlichen plötzlich ins digitale Nirwana.

Noch im Februar möchte Donald Trump seinen Friedensrat einberufen, wohl eher ein Sammelbecken von ehemaligen Weggefährten Jeffrey Epsteins. Gespannt dürfen wir darauf sein, welche europäischen Politiker sich dabei ihren Eintritt von unseren Steuergeldern bezahlen lassen. Alternativ können diese sich ihren Eintritt bestimmt auch von der Deutschen Bank vorfinanzieren lassen, diese dürfte hinreichend Erfahrung mit solchen Finanzgeschäften haben.

Was zudem erklären könnte, warum Donald Trump so auf Grönland schielt, denn seit er die Regie übernommen hat, dürfte der Platz auf Little Saint James nicht mehr ausreichend sein.

Heute Nacht findet der Superbowl statt. Leider werde ich diesen nicht mitverfolgen können, da ich gleich morgen früh wieder mit dem meseno-Bus unterwegs sein werde. Da dieses Mal keiner meiner eigenen Favoriten mit dabei ist, hält sich mein Bedauern darüber aber in Grenzen.

Dafür ist aber schon heute das Angucken des Wiener Opernballs gesetzt. Noch etwas jünger und dynamischer wäre ich sicherlich zusammen mit meiner besseren Hälfte bereits auf dem Weg nach Wien.

Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften haben für mich ihren Reiz verloren, denn es sind doch nur noch von unseren Steuergeldern finanzierte Feiern, die korrupten Geschäftsleuten und noch korrupteren Politikern eine weitere Plattform bieten, um sich beim Pöbel ins rechte Licht zu setzen — der Sport ist dabei völlige Nebensache. Bedauernswert jene Sportler, die dafür ihre eigene Gesundheit ruinieren.

Die letzten Tage musste ich dank meiner Zipperlein etwas kürzer treten und konnte mich entspannen. Erfreulich, dass mein Fernbleiben bei der einen oder anderen Veranstaltung dieses Wochenende bemerkt wurde. Aber ich schaffte es nicht einmal zum gemeinsamen Käffchen mit Detlef Stern.

Leider hat sich die Arbeit dabei nicht von alleine erledigt und so werde ich kommende Woche mehr beschäftigt sein, als ich es eigentlich vorhatte.

Ach, da lese ich gerade in meiner Timeline, dass sich wieder ein paar Promis fürs Vorlesen feiern lassen. Versteht sich von selbst, dass die es nur wegen des schnöden Mammons machen und denen die Kinder dabei völlig egal sind. Wenn diesen Menschen Kinder wichtig wären, dann würden sie wie z. B. Detlef Stern oder ich regelmäßig und unentgeltlich in der Kinder- und Jugendlichenbetreuung unterwegs sein. Promi ist mein bei uns aber nur, wenn man sich auf Kosten anderer, möglichst dabei der Schwächsten in unserer Gesellschaft, ins rechte Licht setzt.

Ich stelle nun fest, dass ich meinen alten Blog-Beitrag nicht mehr in Gänze hinbekomme, mich dafür aber wieder von ganz anderen Dingen triggern lasse, wie z. B. von Putins Wadenbeißer Victor Orban, der nun die Ukraine zum Feind Europas erklärt.

Dabei kennen wir die Feinde Europas und der Demokratie nur allzu gut, z. B. korrupte kleine Wadenbeißer, die sich durch zugeführte kleine Mädchen oder Buben, Honorarprofessur, sonstige Geldgeschenke oder billige Urlaubsreisen zu willigen Dienern des Totalitarismus machen lassen.

Brandmauer

Erst hat die Union die AfD überhaupt erst möglich gemacht, dann völlig populistisch eine Brandmauer ausgerufen und nun zerbröselt sie diese besagte Mauer unter dem Beifall ihrer eigenen antidemokratischen Klientel so langsam aber sicher wieder. Hauptsache Schau und Pomp und Gloria.

Derweil eröffnen uns die AfD-Abgeordneten immer unverhohlener, was sie demnächst mit uns Demokraten so alles anstellen werden. Dabei dürfen wir schon froh sein, wenn wir nur unsere Arbeitsplätze verlieren oder aus unserem eigenen Land hinausgeschmissen werden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die AfD bereits ihre schwarzen Listen hat, für jene Bürger, die sogleich exekutiert oder zumindest im KZ landen werden. Dass alle Bürger, die sich nicht gleichschalten lassen, auch ihr Vermögen verlieren, werden wohl der Anreiz für unsere Firmen, Konzerne und sonstige systemrelevante Personen, denn sie werden dabei sicherlich wieder ihren Anteil erhalten, welchen sie ohne Wenn und Aber auch dieses Mal in die nächste Demokratie hinüberretten können.

Auch wenn ich hier einmal schrieb, dass es für ein Verbotsverfahren längst zu spät ist, sollten wir dies dennoch durchzusetzen versuchen. Ähnlich wie die damalige SPD noch geschlossen gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte. Ob deren Abgeordnete dies noch heute tun würden, darf stark angezweifelt werden. Das Korruptionslevel in der Bundesrepublik ist weit höher, als es zu Weimarer Zeiten war, wobei sich Anstand, Ehre und Ehrlichkeit längst aus der Berufspolitik verabschiedet haben.

Ruprecht Polenz

Die unverhüllte Drohung gegen die unabhängige durch einen Bundestagsabgeordneten ‼️der ist ein weiterer Sargnagel für das überfällige gegen die AfD

Das Bild zeigt einen Tweet des AfD-MdB Moosdorf, der unter Hinweis auf 250 Richter, die in den USA wegen Rechtsbeugung durch die Regierung festgenommen worden seien, der deutschen Justiz dasselbe androht, wenn die AfD an die Macht komme
8. February 2026, 11:47 306 boosts 410 favorites

Übrigens, dieser besagte AfD-„Professor“ ist tatsächlich ein Moskauer Honorarprofessor, der im Bundestag eigentlich nur durch Hitlergrüße von sich Reden macht. Auch bekannt, dass er sich von Wladimir Putin finanzieren lässt — zwei Antifaschisten, die sich offensichtlich ganz gut verstehen. Wie ich schon öfters schrieb, die AfD ist ein richtiges Sammelbecken für Kriminelle aller Art.

Schade, dass immer öfters nur noch ehemalige oder abgelegte Unionspolitiker für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten wollen. Viele haben wohl wie viel zu viele Journalisten im ÖRR auch den neuen Zeitgeist erkannt — wobei man der Union attestieren muss, dass sie diesen erst selbst miterschaffen hat, was man halt so macht, wenn man selbst noch den kleinsten Maskendeal dem Allgemeinwohl vorzieht. Wir erinnern uns dabei an die besagte geistig-moralische Wende! Und so dürfte Helmut Kohl als „Vater des ganz neuen Europas“ in die Geschichtsbücher Einzug halten.

Und dabei gäbe es in der Union noch ausreichend junge, kompetente und demokratisch sehr engagierte Politiker, die gemeinsam mit den anderen Demokraten das Ruder herumreißen könnten. Was hält diese bloß ab? Eine in Aussicht gestellte Einladung bei Markus Lanz oder Caren Miosga? Oder noch besser, eine persönliche Einladung in den Friedensrat von Donald Trump?

Gendern

Dank eines Blog-Beitrags in meiner Timeline durfte ich erfahren, dass sich Zeit-Leser mit besserem Einkommen gerne über das Gendern lustig machen würden. Und viele dieses Thema aufgreifen würden, um schnell Geld zu machen. Dabei fand ich es richtig lustig, dass der Blogger so nebenbei erwähnte, dass er ab heute ausgesuchte Werbung (wohl für Zeit-Leser) schalten würde.

Ich selbst bin bekannter Weise kein Freund des Genderns und kann meine Sichtweise dazu auch begründen. Als politisch engagierter Mensch wurde ich mit dem Thema bereits konfrontiert, als es bei Journalisten noch lange keines war und somit diesen auch kein Zeilengeld garantierte.

Von Jugend an war ich in Programmatikdiskussionen involviert und gewohnt, dass man dabei stundenlang über jede einzelne Zeile eines neuen Entwurfs debattiert. Schon ein paar Jahre her begannen dann doch so einige junge Damen und ein paar junge Männer damit, diese Diskussionen nicht inhaltlich aufzumischen oder zu bereichern, sondern einzig und alleine heftigst über das Gendern zu debattieren.

Und so wurde alleine damit immer weniger um Inhalte als um die Form debattiert und diese Texte wurden nicht nur inhaltlich ärmer, sondern auch immer unleserlicher. Was diese Menschen nicht störte, weil es ihnen darauf auch nicht ankam: es war ein neues Thema geboren, um ohne Inhalte und Substanz auf sich aufmerksam machen zu können und sich damit selbst zu profilieren. Schlimmer noch, man konnte damit zudem viele gute Ansätze totreden und -schreiben.

Anfangs versuchte ich noch, dem Ganzen offen zu begegnen und das Gendern, wenn schon gewollt, dann aber richtig in den vorliegenden Texten zu etablieren. Was für ein Fehlschlag! Nun saßen Menschen meines Alters über diesen Texten und passten diese an, wobei die Genderwilligen dies als völlig vertane Zeit ansahen, denn nun hätte man sich inhaltlich engagieren müssen — es reichte diesen Menschen völlig aus, wenn jeder erkennen konnte, dass man den vorliegenden Text halbwegs gegendert hatte.

Und dann kam es zu einem politischen Entwurf, der tatsächlich einmal das Thema Geschlecht egal welches auch immer inhaltlich zum Thema hatte und dabei stellte sich sehr schnell heraus, dass der Genderfraktion das Thema völlig am Arsch vorbeiging, Hauptsache auch dieser Text war etwas angegendert.

In dieser Diskussionsgruppe saß tatsächlich ein Mensch, über dessen Geschlecht ich mir nicht so ganz sicher war, er vielleicht auch nicht. Und so gab es zumindest zwei in dieser Gruppe, die den besagten Text gerne für alle Menschen egal welchen Geschlechts angepasst und damit das Thema genau auf die gesamte notwendige Bandbreite gebracht hätten. Bei den jeweiligen Abstimmungen zum Text sorgte die Genderfraktion dafür, dass man den Text als gegendert erkennen konnte, leider aber nicht dafür, dass er inhaltlich allen Menschen egal welchen Geschlechts dienlich war.

Sobald es nur noch um die Form, aber nicht mehr um die Inhalte geht, ist jede Diskussion reine Zeitverschwendung! Außer halt, man lebt als Politiker oder Journalist davon.

Was mich nun völlig abschweifen und an eine Karikatur von Guido Kühn denken lässt.