Europaflagge auf dem Reichstag

5.5.02026 5 (4)

Beitragsfoto: Europaflagge

Vermischtes

Das heute Europatag ist, das dürften alle meine Leser inzwischen wissen. Im Falle, dass doch noch Fragen bestehen, verlinke ich gerne auf einen alten Blog-Beitrag.

Gleich heute Morgen treffe ich mich mit Detlef Stern zu einem Nicht-Käffchen. Danach versuche ich herauszufinden, wie viel an Student in den Studenten meiner Vorlesungen steckt. Könnte sein, dass ich vielleicht doch noch positiv überrascht werde. Auf alle Fälle nahm kein Student mein Angebot für ein außeruniversitäres Engagement an — wäre wohl zu schön gewesen.

Sehr erfreulich, dass das Terminal 3 am Frankfurter Flughafen jüngst in Betrieb ging. Laut Flughafen blieb das Projekt im Zeit- und Kostenrahmen. Sachen gibt es, die gibt es nicht! Chapeau!

Manche Dinge ändern sich wohl nie. Wieder einmal verkaufen ein paar „Fürsten“ unsere Soldaten. Das Brisante dabei ist, dass wir inzwischen in einer Demokratie leben. Ansonsten bleibt alles beim Alten, denn den „Fürsten“ wird es sicherlich nicht schaden — die haben sich sogar an COVID-19 gesund gestoßen.

Telekom

Gestern hatte ich seit sehr vielen Jahren ein besseres Gespräch mit einem Telekommitarbeiter. Er rief mich an, weil die Telekom festgestellt hatte, dass ich derletzt von viel zu vielen Mitarbeitern belästigt wurde und der letzte in der Reihe mir dann eine Vertragsverlängerung aufgeschwätzt hat, was er so nicht hätte machen dürfen, weil es für mich wohl günstiger geworden wäre.

Ich habe dem Telekommitarbeiter erklärt, dass ich dieser unnötigen Vertragsverlängerung nur zugestimmt hätte, weil ich ansonsten weiterhin belästigt worden wäre und ich demnächst mit einem Glasfaseranschluss auch einen ganz neuen Vertrag bekäme. Was den letzten Anrufern der Telekom aber völlig egal war. Und so konnte es mir auch egal sein.

Lustig bei unserem Gespräch, dass der besagte Telekommitarbeiter richtig schwungvoll wurde, als ich der Telekom das mit dem Datenschutz ein wenig absprach. Er verteidigte seine Telekom regelrecht — getroffene Hunde bellen bekanntlich. Ich möchte der Telekom nicht generell unterstellen, dass sie es nicht so richtig genau mit dem Datenschutz ihrer Kunden nimmt, auch nicht, dass sie immer noch ihre Kundendaten verkauft und weitergibt. Bei der Größe des Konzerns und dessen unzähligen Wasserköpfen kann die Telekom es aber sicherlich nicht ausschließen, dass einzelne Mitarbeiter oder vielleicht sogar ganze Unterabteilungen weiterhin das schnelle Geld machen wollen.

Alle zwei Jahre werde ich regelrecht von Telekommitarbeitern oder beauftragten Unterfirmen drangsaliert, nur um wieder zu verlängern. Und jedesmal wird diese Verlängerung etwas teurer — entgegen allen vorherigen Zusicherungen. Und entgegen der Aussage des Mitarbeiters hat es mir nie etwas genutzt, dass ich telefonisch, im Telekom-Shop vor Ort und auch schriftlich per E-Mail oder Brief einer telefonischen Verbindungsaufnahme widersprochen habe. Nach einem Update der Telekom-Software oder spätestens nach ein paar Monaten ist das entsprechende Häckchen auf meinem Telekom-Account wieder gesetzt oder entfernt, wohl je nach aktueller Softwareversion, und ich werde wieder belästigt.

Deswegen nutzte ich auch noch nie meine Telekom-E-Mail. Ich habe dennoch eine, denn die wird mir einfach so zugeteilt. Und wenn ich einmal in meinen Telekom-Account schaue, dann ist dieses E-Mail-Konto (Adresse kennt nur die Telekom, zumindest sollte es so sein –> Datenschutz) mit Werbung zugemüllt. Was die Telekom aber nicht weiter stört und sie mir auch noch Werbe-SMS sendet.

Ich will aber nicht nur meckern, denn ich bin nicht umsonst langjähriger Telekomkunde! Meine Server und weitere Dienste habe ich allerdings seit fast 25 Jahren bei professionelleren Firmen eingekauft. Inzwischen habe ich aber alle meine Mobiltelefonverträge bei der Telekom, denn das Netz funktioniert einfach. Meine Telefone kaufe ich aber weiterhin selber. Auch meinen Internetanschluss habe ich von der Telekom, was in Kombination mit den Telefonverträgen Geld sparen soll. Dass die Telekom noch Magenta TV anbietet, nehme ich aus Bequemlichkeit mit und ab und zu verwende ich auch noch die Telekom-Cloud für den Datentransfer. Extrem nervig, dass man mir immer wieder alles erdenklich Unnötige, angefangen von Netflix bis hin zu den wirklich allerletzten PayTV-Buden, andrehen will — und wenn ich die dann doch einmal los bin, werden sie mir bei der nächst besten Gelegenheit, weil nun im Paket, wieder zugebucht.

Für meinen Miet-Router suche ich allerdings schon etwas länger Ersatz, vielleicht gelingt mir dies nach Erhalt des Glasfaseranschlusses.

Ausputz

Zwar für einen Frühjahrsputz etwas zu spät, aber immer noch besser als gar nicht. Ich habe gestern noch meinen digitalen Fußabdruck weiter verkleinert und wahrscheinlich damit die Welt auch ein kleines bisschen besser gemacht. Als erstes habe ich meinen Daft-Account gelöscht. Im Anschluss daran Detlef Stern gebeten, auch meinen Yoyod-Account zu löschen.

Das war es nun mit den Social Media! Und im Gegensatz zu der Linken, den Grünen oder der SPD mache ich nicht nur bloße oder gar halbseidene Ankündigungen, sondern lösche meine Accounts gleich ganz. Das habe ich bereits seit Anfang der Social Media immer wieder so gehalten. Wenn Parteien nicht einmal bei ihren Social Media-Accounts Nägel mit Köpfen machen können, dann muss man sich nicht wundern, wenn sie auch sonst nicht viel gebacken bekommen.

Ich fühle mich schon sehr viel entspannter und beginne den Spruch „Was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß“ erst jetzt so richtig zu begreifen.

Und noch bevor ich meinen Beitrag beenden konnte, hatte Detlef Stern meinen „Mastodon“-Account bereits gelöscht. Hätte die Telekom in ihrer Chefetage nur eine Handvoll solch kompetenter und engagierter Mitarbeiter, dann wäre sie längst weltweit die Nummer Eins.

Was bedeutet dieser Ausputz nun für mein Weblog? Auf alle Fälle weniger Reichweite, was aber für einen Blog überhaupt kein Kriterium sein sollte. Ich weiß, das sehen die Blogger-Experten selbstverständlich völlig anders. Aber das Schöne und Gute am Bloggen ist, jeder so wie er es möchte!


Blogger

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Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Bittsteller

Letztes Jahr wurden wir sehr massiv gebeten, für eine ganz bestimmte lokale an Politik interessierte Gruppe eine Straßburgfahrt anzubieten. Nun nachdem wir diese organisiert haben, stellt sich so langsam aber sicher heraus, dass diese Gruppe überhaupt kein Interesse an solch einer Fahrt hat.

Heute sagten die Bittsteller die Reise ab, nachdem die eigentliche Arbeit getan war und sie nun selber etwas hätten tun müssen.

Ganz passend dazu die Forderung von Sven Schulze, dass Sozialhilfeempfänger in Deutschland zu einem sozialen Dienst verpflichtet werden können. Dabei wissen wir doch alle, dass diese Menschen sich gerade deswegen in einer Notlage befinden, weil sie sich weder freiwillig noch gezwungen auch nur für irgend etwas eignen, nicht einmal für eine Verwendung in der Politik.

Preise

Dass Preise und Auszeichnungen, egal welcher Art auch immer, keine echte Bedeutung mehr haben, wissen wir mündigen Bürger schon etwas länger. Seit COVID-19 dürften dies auch manche Politiker mitbekommen haben und begannen damit, diese durch einfaches Klatschen zu ersetzen.

Die Hamburger waren unter uns Deutschen dabei schon etwas schneller, was wohl noch aus jenen Zeiten stammt, als sich die Hamburger ohne Transferzahlungen und Almosen durch die Welt bewegten. Heute dürfte sich die Hanseatische Ablehnung eigentlich erübrigt haben und wird wohl nur noch dann zelebriert, wenn es sich um nichts sagende Auszeichnungen und Preise handelt — eine gewisse Bauernschläue blieb den Hamburgern wohl doch noch erhalten.

Seit spätestens heute wissen wir es nun aber alle, dass Preise und Auszeichnungen wirklich nichts mehr wert sind; María Corina Machado übergab Donald Trump ihre Friedensnobelpreismedaille. Manche Blogger und Journalisten spekulieren nun darüber, seit wann auch ein Nobelpreis nichts mehr wert ist: seit Henry Kissinger oder doch eher seit Jassir Arafat.

Vielleicht liegt dies aber nicht daran, wer die Preise und Auszeichnungen erhält, sondern einfach nur daran, wer diese vergibt? Wer sich z. B. von einem Gianni Infantino auszeichnen lässt, der hat selbst keinen einzigen Millimeter mehr an eigener Würde, wenn er überhaupt jemals so etwas wie eine positive Charaktereigenschaft besessen hat.

Ich selbst kam immer ganz gut damit zurecht, wenn ich mir im Vorfeld überlegte, wer hinter einer Auszeichnung oder einem Preis steht.

Vermischtes

Ein sehr angenehmes Gespräch heute Morgen mit Detlef Stern ließ uns eine ganze Bandbreite an Themen abarbeiten. Und so ganz nebenbei konnte ich nun meine Fediverse-Partizipation neu gestalten.

Mit Yoyod habe ich nun ein Tool gefunden, das meine Ansprüche sehr gut abdeckt und dabei verspricht, mir den ganzen Social Media Müll vom Leib zu halten. Und auch für Daft habe ich inzwischen eine Verwendung gefunden, denn dort kann man nun sehr leicht meinen neusten Blog-Aktivitäten folgen.

Insgesamt habe ich mich damit privat vom Push-Prinzip verabschiedet. Der geneigte Leser muss nun selber das Pull-Prinzip anwenden, händisch, per RSS oder über das Fediverse, um meine Meinungen über Gott und die Welt erfahren zu können.

Wer diese dann selbst kommentieren möchte, kann dies gerne machen. Um aber sicherzustellen, dass ich diese Kommentare auch selbst zur Kenntnis nehme, gibt es die Möglichkeit, diese entweder als Kommentar oder als Gästebucheintrag auf meinem Weblog zu veröffentlichen.

Alternativ kann man auch das persönliche Gespräch suchen. Alle anderen Möglichkeiten, wie z. B. die gute alte E-Mail, ein Brief per Post oder Einträge auf den eigenen Blogs bzw. in den Social Media, können mich erreichen, müssen dies aber nicht.

Bereits gestern Abend gab es weitere sehr nette Gespräche beim Tanzbeinschwingen, wobei es nicht so ganz einfach ist, um für den kommenden Europa-Ball Werbung zu machen. Dabei sind Amateurtänzer doch die dafür am besten geeignete Zielgruppe.

Wahrscheinlich ist Heilbronn insgesamt zu klein und zu uninteressiert, um dort noch einen ausgewachsenen Tanzball veranstalten zu können. Ein Merkmal von Großstädten ist es, dass es dort noch Bälle gibt und damit eine Bürgerschaft, die solche kulturellen Zusammenkünfte nicht nur estimiert, sondern auch selbst wahrnimmt.

Unsere Gesellschaft befindet sich insgesamt auf einem Sinkflug, was durchaus mit einer zunehmenden Unbildung zutun haben könnte.

Heute Mittag werde ich noch bei der Hausaufgabenbetreuung verbringen. Meine Ansprüche hierfür sind inzwischen so tief gelegt, dass ich eigentlich nur noch positiv überrascht werden kann.

So ganz plötzlich und völlig aus dem Kontext heraus erinnere ich mich an einen alten Soldatenspruch: „Der taugt nicht einmal als Kanonenfutter.“


KunST 07 |

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Beitragsfoto: KunST 07 | © Rolf Hartbrich

Europa-Ball

Die letzten Tage konnten wir nutzen, um ein paar Absprachen zu treffen. Und so steht nun auch der Tanzball 2026. Die Rahmendaten sind dabei höchst attraktiv, ganz besonders für die tanzbegeisterten Zeitgenossen.

Schon alleine die gut 360 Quadratmeter große Tanzfläche des Theodor-Heuss-Saals in der Harmonie ist beeindruckend. Wir begrenzen dieses Jahr den Europa-Ball auf insgesamt 132 Tanzpaare, was den Tanzwilligen eine Tanzflächengröße bietet, die selbst professionelle Tanzpaare verzückt!

Als Tanzkapelle konnten wir wieder Happyness Voice gewinnen und auch das Rahmenprogramm dürfte wieder alle Gäste begeistern.

Das Ballmotto „Culture meets Politics“ passt gerade am Europatag ganz besonders gut. Schon jetzt kann man sich für den Europa-Ball seinen Platz sichern. Der Belegungsplan befindet sich seit heute auf der entsprechenden Website der EUROPA-UNION Heilbronn.

Die Gäste sitzen an runden Tischen mit je acht Sitzplätzen. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich ein paar Leser dieses Weblogs beim Ball begrüßen könnte.

Externen Gästen empfehle ich eine Übernachtung im Parkhotel, denn von dort aus gelangt man sehr bequem zum und wieder vom Ball zurück.

Vermischtes

Heute Morgen traf ich mich mit Gleichgesinnten zu einem entspannten Europäischen Frühstück. Semin Bristina konnte uns dabei bereits auch das Programm für unsere Sarajewofahrt im Oktober vorstellen.

Detlef Stern schreibt im aktuellen Blog-Beitrag über seine halbe Woche, die bei seinem ganz besonderen Längenbegriff eigentlich nicht halbiert werden kann — als Geisteswissenschaftler habe ich wohl wieder einmal meine Probleme mit der Mathematik.

Auch nimmt er zu einem Blog-Beitrag von Armin Hanisch Stellung; hatte ich mir auch überlegt, mich dann aber an dessen Überschrift gehalten: Nicht auf alles reagieren.

Auf alle Fälle aber lese ich weiterhin sehr gerne in anderen Blogs und wenn diese mir dann nicht mehr gefallen, lasse ich es einfach wieder bleiben. Das Wunderbare an Weblogs ist es, dass sie nicht so schnell wie die Social Media zur Gegenrede verführen.

Wohl deshalb habe ich mich nun auf Daft — The Anti-Social Social Network for Minimalists — begrenzt, denn dort kann man erst gar nicht in die Versuchung zum Reagieren kommen. Detlef Stern geht wieder einmal einen ganz anderen Weg und spielt wohl bald mit GoToSocial herum.

Schneewalze

Über Chris Kurbjuhn bin ich, während ich auf eine Schneekatastrope wartete und eine Warnmeldung des Deutschen Wetterdienstes nach der anderen erhielt beim Blog-Surfen auf Vincents Tagebuch gestoßen und habe mich über den heutigen Blog-Beitrag köstlich amüsiert. Ich zitiere …

„Alles was ich hier aufgezählt habe, sind Nachrichtensender und Portale. Man fragt sich, sind dort Irre am Werk? Das wäre noch entschuldbar, aber offensichtlich geht es darum, den idiotischen Deutschen mit Katastrophen zu versorgen. Nichts braucht der Deutsche mehr als den Weltuntergang (bitteschön, aber außer Haus). Die Deutschen ein verzweifeltes Land, die Bevölkerung in der Nähe des „Burn Out“. Letzteres übrigens ein ziemlich junger Begriff, den man früher nicht kannte, weil damals noch alle ihre Tassen im Schrank hatten und noch keine 40-Stundenwoche genossen. So langsam denke ich, dass es nichts Gesundheitsschädlicheres gibt als zu viel Freizeit.“

Schneewalze, 10.1.2026