Frosch

8.10.02026 5 (2)

Beitragsfoto: Frosch

Geschichte

Ich wurde vorgestern gebeten, sehr kurzfristig etwas über die Geschichte unseres Verbandes zu schreiben, was ich erst einmal und völlig zurecht abgelehnt hatte. Die Ergebnisse meiner jahrelangen diesbezüglichen Recherchen wurden von mir vor gut sechs Jahren zu Papier gebracht, nachdem ich mich zuvor vergeblich bei jenen, von denen ich annahm, dass sie ganz anderer Meinung sein werden, um Mitarbeit bemühte.

Was dazu führte, dass man meine Ergebnisse, wenn gerade unpassend, nicht akzeptieren möchte, diese aber auch nicht widerlegt. Nur ein „ich bin da einer ganz anderen Meinung“ ist ein bisschen zu wenig.

Nun aber wurde ich von meiner besseren Hälfte gebeten, doch etwas zu schreiben, da ansonsten nichts geschrieben wird. Eine inhaltliche Leere kann man wohl doch noch nicht durch ein LLM übertünchen, außer an unseren Universitäten und Hochschulen vielleicht.

Und so lasse ich das Bloggen und schreibe einen spontanen Beitrag über die Geschichte unseres Landesverbandes, was sicherlich mehr Recherche als nur ein paar freie Nachtstunden übers Wochenende verdient hätte. Ich tröste mich dabei, dass ich das Ergebnis später als Blog-Beitrag hier einstellen werden kann.

Boston Legal

Zwar bin ich immer noch dabei, das eine oder andere wieder ins Lot zu bekommen, dennoch gönne ich mir nun wieder abends ein paar Runden auf dem Tanzboden zu drehen. Und danach binge ich Boston Legal fertig, wobei ich inzwischen mitten in der letzten Staffel angelangt bin. Da nun wohl alle strittigen Themen von diesen Rechtsanwälten abgearbeitet sein dürften, steht einem Ende der Serie kaum noch etwas entgegen. Zum Abschluss gönne ich mir dann nochmals die zweite Staffel, da diese der Serienhöhepunkt gewesen sein soll.

Mir haben sämtliche Folgen sehr große Freude bereitet und meine bessere Hälfte und ich konnten dabei immer wieder sehr herzlich lachen. Die Serie wurde in den Jahren 2004 bis 2008 abgedreht, wobei sie die damaligen Themen frisch und frei aufs Tableau brachte; was diese Serie für mich so besonders macht.

Erschreckend allerdings, dass nach zwanzig Jahren sämtliche dort abgearbeiteten Punkte weiterhin sehr strittige Themen in unserer Gesellschaft sind. Wobei diese heutzutage nicht mehr so plakativ in Szene gesetzt werden dürften.

Auf alle Fälle empfehle ich diese Serien allen, besonders jenen, die sie vorher noch nie angeschaut haben. Und die eine oder andere Folge werde ich sicherlich nochmals gucken, vor allem dann, wenn es das aktuelle Leben wieder einmal zu wenig Humor und kleine Freuden bieten kann.

Und da demnächst schon wieder ein Bundeskongress ansteht, werde ich mich dieses Mal darauf mit ein paar Folgen dieser Serie in Stimmung bringen — was mir über die inhaltliche Leere dieser Veranstaltung sicherlich hinweghilft. Schon etwas länger fühle ich mich dort nur noch als eine Art von Denny Crane.

Weblog

Heute habe ich einmal ganz spontan meine Schlagworte ausgemistet. Mein Ziel ist es nun nur noch Personen und Orte aufzuführen, was mir beim eigenen Nachschlagen geeigneter erscheint. Bis vorhin hatte ich noch ein paar tausend Schlagworte, was mir nicht wirklich mehr weiterhalf.

Und weil ich über ein Blog gestolpert bin, das über eine mir sehr gefällige Schriftart verfügte, versuche ich nun auch wieder einmal meinem Blog eine eigene Schrift zu geben. Die ersten Versuche auf die Schnelle schlugen fehl und dazu kommt noch, dass es inzwischen tausende verschiedene Schriftarten gibt.

Obwohl ich mein Blog immer weiter entschlacke, könnte ich mich dennoch an einer passenden Schriftart erfreuen. So lange es nicht dazu führt, dass ich diese dann mehrfach zu wechseln beginne. Und wer weiß, vielleicht hat ein Leser einen Vorschlag, welche Schriftart für mein Blog ganz besonders passen könnte.

Morgen gibt es ein Käffchen zusammen mit Detlef Stern und vielleicht kann er mir mit ein paar Tipps weiterhelfen — das mit dem Installieren heruntergeladener Schriftarten hat schon einmal nicht so richtig funktioniert.


Konzert

Zerstreuung 4.6 (8)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Detlef Stern hat einmal gesagt, dass er beim Korrigieren gerne die Beatles hört und so war ich nun versucht, nicht nur in bessere Stimmung zu gelangen, sondern damit auch ein wenig Zerstreuung zu finden.

Neben den Seminararbeiten liegt weiterhin ein Buch, welches ich so ganz nebenbei lese und das irgendwie ganz gut zu den besagten Arbeiten passt. Schnell und flüssig zu lesen, wobei das Meiste bereits schon einmal geschrieben wurde. Bei Büchern kommt es aber auch darauf an, wer es schreibt und so bin ich weiterhin gespannt darauf, wie die eine oder andere Sache von der Autorin gesehen, betrachtet oder gar interpretiert wird.

Und da ich gerade lese, dass Lucy eigentlich gar nicht Lucy hieß, was man von einem Australopithecus afarensis auch nicht erwarten kann, war das Musikvideo zur Zerstreuung auch schon gefunden.

Neu für mich war, dass die Beatles an Lucys Namen schuld sind — einer muss bei uns doch immer schuld sein! Überrascht war ich dann doch ein wenig, nämlich als ich erfuhr, dass Lucy eigentlich Dinkinesh heißt. Ich kann mir das nur damit erklären, dass Locals Lucys Namensarmband beim Fund einfach so unterschlagen haben.

Das Lied „Lucy In The Sky With Diamonds“ befindet sich auf der Platte „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ (1967), eine Platte, die ich insgesamt sehr empfehlen kann.

Die Autorin hat ihr Buch nach eigenen Angaben geschrieben, weil sie selbst ein solches Buch gerne vor Jahren selber gelesen hätte — mir fallen dabei sofort zwei Standardwerke ein, eins davon auch von einer Schwarzafrikanerin geschrieben, nur für den Fall, dass das für die Autorin von Bedeutung ist.

Und so ist es nur folgerichtig, dass mir vieles, was ich im Buch lese, bereits bekannt vor kommt, aber wie gesagt, es ist immer wieder spannend, wie ein Sachverhalt aus einer anderen Sicht(weise) heraus betrachtet wird. Dass wir alle aus Afrika stammen, wird aktuell von niemandem mehr bestritten. Douglas Adams konnte sich mit seiner Theorie einfach nicht durchsetzen — er ist viel zu früh von uns gegangen.

Interessant vielleicht dazu noch die Information, dass derzeit darüber debattiert wird, wo in Afrika genau der Ursprung von uns Menschen liegt. Für manche Forscher scheint es wichtig zu sein, ob dieser Ursprung nun im englischsprachigen oder im französischsprachigen Teil Afrikas zu finden ist.

Ach ja, wenn man Bücher liest, entdeckt man immer wieder auch etwas völlig Überraschendes. Dabei meine ich nicht die leidige Diskussion darüber, wer nun tatsächlich Afrikaner ist und wer nicht, und schon gar nicht, wenn man dies an einer Hautfarbe festmachen möchte! Da wir aber bekanntlich alle aus Afrika stammen, dann sicherlich auch die Rassisten und Chauvinisten unter uns.

Neu für mich war, dass weitere dereinst noch während meines eigenen Studiums anerkannte Fachbegriffe nun nicht mehr en vogue sind. Bei manchen wie z. B. Europide, Mongolide und Negride war es auch höchste Zeit! Aber es wundert mich doch ein wenig, wenn man, wie in diesem Buch, von Begriffen wie nymphoman oder polygam absieht und beides durch den Begriff „seriell monogam“ ersetzt — wie schon gesagt, wer Bücher liest, lernt nie aus. Schön wäre es, wenn dies auch noch für Seminararbeiten zuträfe.

Aber da ich sowohl noch im besagten Buch wie auch in den Arbeiten lese, könnte es zu der einen oder anderen Überraschung kommen.

Nachtrag 12.1.2025

Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass ich das Elton John Cover aus 1974 nicht „unterschlagen“ dürfte. Ob dieses nun auch besser als das Original ist, sei einmal dahingestellt.

Interessanter Weise soll John Lennon bei der Aufnahme mitgewirkt haben, wobei das Cover meines Wissens aber nur als Single veröffentlicht wurde.

„Wer nicht mit am Tisch sitzt, steht bekanntlich auf der Speisekarte!“

Zeinab Badawi (2024: 467)