Fußballspieler

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Beitragsfoto: Fußballspieler beim Einwurf |© Pixabay

Halaleluja

Manchmal muss es einfach anders sein! Conor McDermottroe brachte bereits 2017 den Film „Halaleluja – Iren sind menschlich“ ins Kino. Schon alleine, dass es eine irisch-französisch-deutsche Koproduktion ist, ist bemerkenswert. Ronan und Thomas wird es sicherlich die Zehennägel aufrollen, aber für eine nächtliche Zerstreuung ist diese Komödie sicherlich gut geeignet — wie es manche Kritiker bereits anmerkten: „flach und harmlos“.

Zum Film nur so viel, wenn ein junger Mann einen Schlachthof geschenkt bekommt, dann dürfte nicht unbedingt alles nach Wunsch verlaufen. Nikesh Patel spielt erfrischend und bei Colm Meaney wartet man den gesamten Film lang darauf, dass er wieder hochgebeamt wird. Die restliche Crew passt ins Geschehen.

Die Bauchtanzgruppe ist der Running Gag für alle, die schon eigene größere Veranstaltungen gestemmt haben. Zu meinem Leidwesen konnte ich den Film heute nur in der deutschen Übersetzung ansehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er auf Englisch etwas tiefgreifender sein dürfte.

Flusswärmepumpe

Mannheim ist sicherlich nicht die attraktivste Stadt, aber die Bemühungen der Stadtverwaltung Besserungen zu erzielen sind einfach lobenswert. In Sachen Europa sind sie schon sehr lange up to date und auch infrastrukturell gibt es interessante Vorhaben.

Inzwischen plant Mannheim schon die zweite Flusswärmepumpe, welche dann die größte ihrer Art sein wird. Wenn man sich immer wieder darüber beklagt, dass unsere Flüsse — auch der Neckar — viel zu warm sind, ist es nur folgerichtig, dass man diesen nicht nur Wärme entzieht, sondern diese dann auch noch klimaschonend nutzt.

Die sich nun im Bau befindliche Großwärmepumpe wird aus zwei Einzelmodulen mit einer Leistung von je 82,5 Megawatt bestehen. Das Ganze soll noch um eine wasserstofftaugliche Fernwärmenachheizung ergänzt werden.

Damit und mit einer bereits bestehenden thermischen Abfallbehandlung (Müllverbrennung) sowie einem Biomasseheizkraftwerk ist die Stadt auf einem guten Weg, um klimaneutral zu werden.

Man muss andere Städte nicht eins zu eins kopieren, aber auch in Heilbronn könnte man dem Neckar gut und gerne 3 Grad Celsius entnehmen ohne dabei gleich die Fischerei in Sontheim und Neckargartach zu gefährden. Das mit der Müllverbrennung ist sicherlich für uns durch, denn wir kutschieren unseren Müll weiterhin lieber u. a. nach Mannheim und lagern danach die Rückstände bei uns im Salzbergwerk — dafür wurde auch extra die BAB 6 bis zu uns hin ausgebaut.

Europa betreffend gibt es zwischen Mannheim und uns grundlegende Unterschiede. In Mannheim versucht man Europa zu leben und natürlich dabei auch zu profitieren. Bei uns ist Europa nur für weitere Subventionen gut. Wegen dieser Denke wird es wohl auch nie eine Flusswärmepumpe bei uns geben, dafür aber eine ganze Menge an Träumereien und Hirngespinsten.

Vermischtes

Gestern trafen wir uns in sehr angenehmer Runde zu unserem traditionellen Europastammtisch. Wie immer, lauter nette Menschen. Dieses Mal aber neu, meine Enkelin war mit dabei. Ohne Frage, sie rockte den Stammtisch und gleich noch dazu einen Tisch nebenan. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich schon einmal vergaß, ein gemeinsames Foto zu veranlassen. Und so gab es sogleich zwei Premieren.

Ohne Foto auch kein Artikel auf unserer Vereins-Website. Damit ist dieser Beitrag der einzige Hinweis darauf, dass es gestern einen Europastammtisch der EUROPA-UNION Heilbronn gab. Manche Teilnehmer blieben noch etwas länger, aber ich musste dafür sorgen, dass meine beiden Mädels zeitig wieder zu Hause waren.

Am Morgen ein Kurztripp nach Rheinland Pfalz und auf dem Rückweg gleich noch die Enkelin für ein paar Tage zu uns geholt. Die Strecke dabei fast dieselbe als ich vor weit über 30 Jahren einem Kameraden meine künftige Frau vorstellte. Mein Ältester dient aktuell in einem Nachbarstandort. Und so war auch diese Fahrt voll von Erinnerungen und viel zu schnell vorüber. Es wäre ein Irrtum zu denken, dass dies aufgrund einer verbesserten Infrastruktur der Fall gewesen wäre; bei uns denkt man schon etwas länger in ägyptischen Zeiträumen.

Apropos, ich wusste gar nicht, dass es so viele Ägypter in Heilbronn gibt. Die feierten ihre Mannschaft in einer Kneipe gleich nebenan. Da auch Argentinier dort das Spiel guckten, wussten wir nicht sofort, wer gerade in Führung lag. Dank dem Internet konnten wir dies aber schnell überprüfen. Meines Erachtens völlig zurecht, feierten die Ägypter ihre Mannschaft nach dem Spiel. Ganz ohne jegliches Problem fanden wir zwischen den beiden Fan-Gemeinden hindurch unseren Weg nach Hause.

Was wieder einmal bestätigte, dass auch der Fußball am Kopf zuerst stinkt. Nicht nur die Kriminellen an der Spitze der FIFA gehören in die Wüste geschickt, sondern zu allererst deren Steigbügelhalter in der UEFA und dem Deutschen Fußball-Bund.

Ich möchte schon gar nicht mehr wissen, wie viele Hunderte von Millionen Euro an Gebühren und Steuergeldern wir diesen völlig verwahrlosten Typen alleine dieses Jahr in den Hintern geschoben haben. Nur für die Übertragungsrechte zahlten wir 152 Millionen Euro. Nur Deppen wundern sich noch, warum wir kaum Geld für tatsächlich Bedürftige in unserer Gesellschaft haben!

Wobei, die sind alle selber schuld, denn sie hätten doch auch Präsident des Fußball-Bundes werden oder sich zumindest als Spielerfrau prostituieren können. Oder sie hätten zumindest Friedrich Merz fragen können, denn der weiß ganz genau, wie man durch harte und ehrliche Arbeit Geld verdient — zumindest aber hat er den vollen Durchblick, was „Einsatz und Teamgeist“ betrifft.


Hund

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Beitragsfoto: Hund

Weltwirtschaftsforum

Eine echte Institution, welche 1971 von Klaus Schwab aus der Taufe gehoben wurde. Eigentlich sollte inzwischen jedem klar sein, dass es immer besser ist, miteinander zu reden als gegeneinander in den Krieg zu ziehen, nicht einmal in Wirtschafts- oder Kulturkriege.

Bis zum 23. Januar 2026 besteht für unsere Führungselite nun eine gute Chance, um in angenehmer Atmosphäre das eine oder andere wieder in die richtigen Bahnen zu bekommen.

Wahrscheinlich aber bleiben sie allesamt beim Champagner und den Austern sowie ihren persönlichen Social Media-Auftritten. Emmanuel Macron konnte bereits mit seiner Sonnenbrille punkten. Ursula von der Leyen konnte derweil wieder einmal mit einer Ankündigung punkten. Sie stellte eine „unerschrockene“ Reaktion der EU in Aussicht. Gibt es überhaupt eine einzige Ankündigung von der Leyens, die jemals auch nur halbwegs umgesetzt wurde?

Ich gehe jetzt bingen!

Vermischtes

Menschen, die mit mir ab und zu politisch oder kulturell unterwegs sind, denen dürfte das heutige Titelfoto geläufig sein. Mich soll es daran erinnern, dass ich eigentlich auch hier kürzertreten möchte.

So ganz nebenbei habe ich ein neues Blog entdeckt „Live aus dem Rantgebiet“. Ziemlich amüsant. Leider hat der Blogger keinen Arsch in der Hose und bleibt anonym; einzig seine Unterstützung für Terry Pratchett lässt er durchblicken. Wenn man wie ich mit offenem Visier kämpft, bleibt es nicht aus, dass man regelrecht drangsaliert wird. Das gehört aber mit dazu und macht das Bloggen erst so richtig spannend.

Spätestens zur FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft kriechen wir alle Donald Trump in den Hintern. Und bis zum Ausscheiden der deutschen Mannschaft dürfen sämtliche Despoten dieser Welt machen, was sie wollen. Ok, das dürfen diese schon heute — nur während der WM interessiert uns das noch weniger als bisher, nämlich überhaupt nicht.

Und damit unsere Ignoranz doch noch etwas länger andauert, hat der DFB bei der FIFA seine Wunschgegner gekauft: Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador. Könnte durchaus geschehen, dass deren Spieler bis dahin verhungert sind. Was uns aber auch nicht viel weiterhilft, denn Fußballweltmeister wird dieses Jahr Donald Trump.

Heute kann man erfahren, dass man in Heilbronn der AfD nicht die Harmonie verbieten kann. Wobei ich mir nicht so ganz sicher bin, ob die Harmonie überhaupt ausreicht, um dort alle Heilbronner AfD-Begeisterte unterzubringen. Auch konnte man erfahren, dass man Solvay in Bad Wimpfen nicht verbieten kann, die Umwelt zu schädigen und Menschenleben zu gefährden. Das ist bei uns einfach so.

Cojones

Eigentlich wollte ich zumindest heute nichts posten, da mir meine eigene Seelenruhe inzwischen immer wichtiger wird. Und dann kommt da Gavin Newsom um die Ecke …

Gleich nach dem Aufstehen hatte ich wieder einmal eine Petition, Forderung oder sonst irgendetwas Bedeutungsloses mit unterzeichnet, das uns Europäern vielleicht doch einmal die Vereinigten Staaten von Europa bringen wird.

Das Ganze scheitert wie bereits die letzten achtzig Jahre weiterhin an zwei Dingen. Erstens an einer fehlenden Demokratiebegeisterung von uns Unionsbürgern und zweitens am Fehlen ausreichend kompetenter Volksvertreter. Zusammen ergibt dies eine Melange, die letztendlich wieder in den einen oder anderen Krieg führen wird.

Das eigentliche Wunder dabei ist, dass die Schrecken der beiden Weltkriege dafür gesorgt haben, dass kein Mensch so etwas nochmals erleben wollte. Nun, da die letzten Zeitzeugen langsam aber sicher verschwinden, gibt es für dieses Wunder keine Grundlage mehr.

Unsere Gesellschaften sind inzwischen so weichgespült, dass selbst die allerletzten Berufspolitiker wie Donald Trump oder seine europäischen Abziehbilder von uns gewählt werden und selbst dann, wenn diese nachweisbar korrupt, kriminell oder völlig unterbelichtet sind.

Wir Demokraten wählen wirklich alles und jeden. Hauptsache, wir haben unsere eigene Ruhe und regen zudem damit unsere lieben Nachbarn auf!

Im Umkehrschluss wählen wir alle jene nicht, die die Welt zumindest ein klein wenig besser machen könnten, denn dann wäre es um unsere Lieblingstugenden geschehen: Neid und Missgunst!