Violetta

13.7.02026 5 (4)

Beitragsfoto: Radio

Selbstverständnis

Der Größenwahn nimmt bei uns wahrlich kein Ende mehr. Die weltgrößten Parlamente und das größte Kanzleramt aller Zeiten sind uns inzwischen bei weitem nicht mehr genug. Nun darf auch der Bundespräsident sein in die Jahre gekommenes Prunkschloss für mindestens 1 Milliarde Euro aufhübschen lassen.

Nicht nur sollen alle Despoten dieser Welt vor Neid erblassen, sondern auch wir Steuerzahler müssen endlich wissen, wo bei uns in Deutschland immer noch oder schon wieder einmal der Hammer hängt: Adolfs Germania lässt grüßen.

Und wer jetzt von uns Bürgern schon wieder meckert, der verkennt ganz offensichtlich dabei, dass es schon 20 Jahre her ist, seit das Schloss Bellevue das letzte Mal saniert wurde. Und Donald Trump saniert doch auch immer wieder. Schulen und Kindergärten müssen da halt warten.

Übrigens, gute und verantwortliche Politik könnte man auch aus einer Barracke oder gar einem Zelt heraus machen. Wer allerdings nur protzen kann, der benötigt tatsächlich Prachtbauten, dicke Autos und einen Privatjet.

Mit ein klein wenig demokratischem Selbstverständnis würde ein Bundespräsident „sein“ Schloss einer dafür adäquateren Verwendung zuführen und seine administrativen Aufgaben aus einem Großraumbüro heraus erledigen. Und wenn er dann tatsächlich einmal gegenüber Despoten dieser Welt repräsentieren muss, haben unser Kanzler und dazu noch 16 Ministerpräsidenten mehr Prunkbauten als unser Land schon jetzt verkraften kann.

Bevor ich meinen Glauben nun noch ganz verliere, binge ich lieber eine Runde Good Omens. Bin mal gespannt, wie weit ich heute Nacht komme. Michael Sheen ist als Engel zwar sehr sehenswert, aber David Tennant ist als Dämon noch eine ganze Nummer besser.

Vermischtes

Sehr erfreulich, dass Chris Hammond im Vereinigten Königreich für die Hertensteiner Gespräche Werbung macht. Nun bin ich einmal sehr gespannt darauf, ob die Angeschriebenen sich die Mühe machen und im September aufs Festland kommen. Weder die originalen Hertensteiner Gespräche, noch jene in Luxemburg wären jemals ohne die Briten ein Erfolg geworden. Manche glauben noch daran, dass Tradition verpflichtet.

Gestern konnte ich einen Billardtisch in neue Hände geben. Mit dabei mein Queue samt Lederschatulle, den ich mir gegen Ende der 1980er-Jahre erspielt hatte; dafür musste ich einiges an Lehrgeld bezahlen, erhielt aber einen guten Einblick wie man als Billard-Hustler lebt.

Etwa ein Jahr später bekam ich noch einen Billardtisch in Turniergröße geschenkt, den ich leider nicht mitnehmen konnte, da ich nicht nur ausreichend Platz in meiner Unterkunft hatte, sondern der Tisch mit einer Marmorplatte als Basis auch viel zu schwer für die Umzugsunternehmen war, die mir immer wieder beim Umziehen halfen.

Gut zwanzig Jahre später versuchte ich während eines etwas längeren Auslandsaufenthalts erneut mein Glück, nur um festzustellen, dass man in Übung sein muss, um mitspielen zu können.

Was bleibt, das sind die schönen Erinnerungen an durchspielte Nächte und nun auch an den abgegebenen Billardtisch aus meiner Jugend, der später dafür verantwortlich war, dass ich nicht gleich jedes Spiel verlor.

Morgen ist dann etwas mehr los als es mir gefällt, von einem Termin zum anderen jagen und auch noch an die Hochschule, um eine Klausur zu beaufsichtigen. Für die Studenten ist nach der Klausur alles gegessen, ich hingegen darf diese dann auch noch korrigieren. Da ich weder Kanzlerkandidat noch Kaiserenkel werden möchte, darf ich als weiterhin arbeitender Bevölkerungsteil die Ergebnisse nicht auswürfeln, sondern muss gut 100 Klausuren lesen und bewerten. Wobei ich die neue Platte der Rolling Stones zur Gemütsberuhigung verwenden werde — geplant ist, dass sie rechtzeitig zur Korrektur geliefert werden wird.

Heute gucke ich mir zusammen mit dem meseno-Bus und einem Praktikanten dann wieder einmal die neue Brücke an, jene, die nun doch viel später fertig werden wird, weil man ganz plötzlich festgestellt hat, dass man auch Brücken im Vorfeld planen muss — bei uns aktuell etwa so vierzig Jahre im Voraus. Bei etwas größeren Projekten dürften es dann gut 100 Jahre Planungszeit werden — ich erinnere nur einmal an die Turmstraße.

Sollte Stuttgart 21 noch in diesem Jahrhundert fertig werden, dann können unsere Nachfahren mit Fug und Recht von einem neuen Weltwunder sprechen.

Man könnte aber auch unken und behaupten, dass die Deutsche Bahn mit ihren Videos über fehlgeschlagene Bauvorhaben inzwischen mehr als mit dem Personen- und Güterverkehr verdient. Rein aus unternehmerischer Sicht heraus lohnt es sich damit nicht mehr, diese Dienstleistungen überhaupt noch anzubieten.

Föderalismus

Leo Klinkers, den ich nun auch schon eine ganze Weile kenne und der mit Freiwilligen wie mir sogar einmal an einer eigenen Verfassung für Europa schrieb, hat nun ein neues Buch mit dem Titel „From the Darkness of Treaty-Based Cooperation to the Light of a Federal Europe“ geschrieben.

Er holt dabei ganz schön weit aus und bezieht sich auf keinen Geringeren als Johannes Althusius, den er zudem mit für den Föderalismus verantwortlich macht. Wir Europäische Föderalisten hatten uns allerdings bereits 1947 auf ein paar wenige „Verantwortliche“ geeinigt. Je tiefer man in der Geschichte gräbt, umso mehr Menschen findet man, die schon einmal ganz gute Ideen hatten. Die wirklich spannende Frage ist dabei, warum sich gute Ideen bei uns Menschen so schlecht durchsetzen.

Auch wenn es immer wieder interessant ist, was so alles vor ein paar Jahrhunderten geschah und auch wenn man durchaus aus Vergangenem lernen kann, so ist die Geschichte des heutigen europäischen Föderalismus um einiges jünger als es Leo Klinkers gerne hätte.

Wir Menschen blicken bestenfalls ein Menschenleben lang zurück und entscheiden dabei auch nur aufgrund eigener Bedürfnisse und Herausforderungen. Ein Grund, warum sich der Föderalismus kaum bei uns Menschen durchsetzen können wird, denn sobald sich seine positiven Auswirkungen auf uns Menschen bemerkbar machen, entfällt bei der großen Masse von uns die Bereitschaft und das Bedürfnis, um diesen Weg weiterzugehen — das Altbekannte wird wieder attraktiv und so wurstelt man lieber weiter am eigenen Untergang entlang.

Ein Punkt dürfte dabei aber greifen, in Gesellschaften wo Verträge und Abmachungen keine Rolle mehr zu spielen beginnen, können sich Staaten und Staatengemeinschaften, die auf Verträgen beruhen, nicht mehr lange halten.

Ob es nun aber Sinn macht, den Föderalismus auf das selbe gefühlte Niveau eines Nationalstaats zu senken, und dabei Hirn durch Bauch zu ersetzen, darf bezweifelt werden. Zwar kann man mit dem Bauch wunderbar ganze Nationen in den Untergang führen, aber, um sie aus dem Schlamassel wieder herauszuholen, bedarf es allerdings etwas mehr, z. B. Hirn, zumindest aber eine Gesellschaft, die sich wieder an Abmachungen und Verträge hält.

Unsere eigene Verbandsjugend, die Jungen Europäischen Föderalisten, haben den Bauchweg schon etwas länger beschritten. Gestern haben sie sich wieder einmal umbenannt, was man halt so macht, wenn man sich nicht mit Inhalten beschäftigen möchte.

Bald wird es sicherlich wieder einmal ein neues Logo geben und selbstverständlich schraubt man auch noch an den eigenen Verbandstrukturen herum. Allesamt Tätigkeiten, wo sich Bäuche so richtig schön austoben können — klappt auch in der großen Politik seit Jahren hervorragend.

Und dann fragen wir uns alle unisono, warum man keine Mitmenschen mehr von unserer Sache oder gar von unserer Demokratie begeistern kann? Menschliches Zusammenleben ist einfach mehr als bloß ein paar Ismen auszuleben — ganz egal welcher Art auch immer.

Viele Menschen wollen nicht nur alleine mit dem Bauch angesprochen werden, sie wollen sicherlich auch ein klein wenig eigenes Hirn mit einbringen können. Man muss uns auch nicht gleich damit überfordern, dass wir monatelang ganz neue Verfassungen entwerfen.

Und so war es unsere lokale Idee, mit den Hertensteiner Gesprächen eine Plattform zu bieten, die wirklich jedem die Möglichkeit zur Mitarbeit oder auch nur zum Mitdabeisein bietet. Fast jedem, denn für reine Bäuche ist es tatsächlich nichts.

Und nein, ich höre die Nachtigallen schon trällern, die Welt geht nicht alleine an uns alten weißen Männern zugrunde. Wir alle tragen unseren Teil dazu bei!

„Wilt thou be gone? It is not near day;
It was the nightingale, and not the lark,
That pierc’d the fearful hollow of thine ear;
Nightly she sings on yond pomegranate tree.
Believe me, love, it was the nightingale.

It was the lark, the herald of the morn,
No nightingale. Look, love, what envious streaks
Do lace the severing clouds in yonder east;
Night’s candles are burnt out, and jocund day
Stands tiptoe on the misty mountain tops.
I must be gone and live, or stay and die.“

William Shakespeare, Romeo and Juliet, Act 3 Scene 5

Blogger

Kleinbloggershofen 4.3 (7)

Beitragsfoto: Blogger | © Shutterstock

Kaum möchte ich einmal meinen Senf nur für mich behalten und damit eine ganze Menge Leute glücklich machen, triggert mich ein Blogger aus meiner Timeline und verführt mich wieder einmal dazu, doch etwas zu schreiben. Heute Morgen ist es Henning Uhle mit seinem Beitrag „Cancel Culture: Jetzt neu als Blogosphäre-Edition“.

Henning Uhle wird es mir sicherlich verzeihen, wenn ich nicht direkt auf seinen Beitrag eingehe, sondern diesen einfach dazu nutze, um meine eigenen Gedanken etwas schweifen zu lassen.

Der Begriff „Kleinbloggershofen“ gefällt mir einfach, bringt unsere kleine Bloggergemeinschaft (in Relation zum Rest der Welt) vielleicht auch völlig unabsichtlich in die Nähe der Donaldisten, welche bekanntlich in Entenhausen leben [Achtung: das hat absolut nichts mit Donald Trump und seinem MAGA-Universum zu tun, denn die sind zu unser aller großem Unglück real].

So wie die Donaldisten in ihrem ganz eigenen Universum leben, zumindest zeitweise, leben wir Blogger und manche von uns fast den gesamten Tag lang im Internet. Das Internet, vielleicht sogar die künftige Welt der Menschheit (Matrix), ist vom Konzept her ein Multiversum und kann damit gleich mehrere Welten beherbergen und sorgt vielleicht sogar einmal dafür, dass sich manche dabei einmal tatsächlich begegnen.

In unserer Menschengeschichte war „die Stadt als der perfekte Ort gedacht, wo der Mensch sein Menschsein zum besten verwirklichen konnte.“ (Niklas Luhmann, 2021: 558). Und das dürfte für uns Menschen in den Zeiten des Internets nunmehr die Bloggerwelt sein und damit trifft Kleinbloggershofen genau den Punkt.

Und egal wo Menschen leben, da menschelt es halt! Was wohl Henning Uhle getriggert hat: „Ja, es geht in Kleinbloggershofen mal wieder um WIR gegen DIE.“ Und dies ist genau das Riesenproblem der gesamten Menschheit, spätestens seit dem Rauswurf aus dem Paradies. Heute weiß ich, das wird sich erst ändern können, wenn es die Menschheit nicht mehr geben wird.

Dennoch gibt es und wahrscheinlich bereits vom Anbeginn der Menschheit an einen Gegenentwurf, den ich auch von Anfang an hier in meinem Blog thematisiere, nämlich den Föderalismus oder wie es die digitalen Nerds unter uns heute so gerne nennen, das Fediverse. Beides ein und dasselbe Konzept, das versucht das „WIR gegen DIE“ durch föderale Strukturen und durch das Prinzip der Subsidiarität aufzulösen und damit die Menschheit insgesamt ein klein wenig besser zu machen.

Ich bin inzwischen vom Grundsatz „Bloggen ist nur Bloggen, wenn man sich alles selbst ausdenkt“ längst abgewichen und nutze spätestens seit 2017 selber Software anderer Leute, um mich am bequemsten in Kleinbloggershofen bewegen zu können. Was ich dabei aber weiterhin zu vermeiden versuche ist, dass andere Leute und auch andere Dinge (noch viel schlimmer!) für mich das Denken und damit mein Denken übernehmen.

Man darf sein Hirn nicht bei erstbester Gelegenheit an der Garderobe abgeben, sondern sollte weiterhin versuchen, ein bleibendes Teilchen der Evolution zu sein. Und nicht nur nach Niklas Luhmann wäre das Ergebnis dieser Evolution eine Weltgesellschaft — wenn es nach mir ginge, dabei eine friedliche, demokratische und föderal von unten nach oben aufgebaute.


Göttingen

26.9.02025 5 (3)

Beitragsfoto: Göttingen einmal anders

Zumutung

Aktuell erhalte ich wieder verstärkt E-Mail von Studenten. Der Hintergrund dafür ist einfach, sie möchten um ihre Klausurnoten feilschen. Wenn man nichts lernt und in Folge davon auch nichts kann, dann sind erst einmal alle anderen schuld und man versucht zu retten, was noch zu retten ist.

Schlimm, weil ich von Anfang an mit offenen Karten spiele und die Studenten vom Tag 1 an wissen, wie meine Klausuren entworfen, geschrieben und korrigiert werden. Feilschen kommt dabei nicht vor!

Da ich aber inzwischen davon ausgehen muss, dass die Masse der durchgefallenen Studenten auch das nicht verstehen kann, finde ich mich damit ab, dass ich wieder doch so einigen Studenten deren eigene Klausur zur Einsicht vorlege, nur um dann erneut mitzuerleben, wie diese einfach die Klausurfragen nicht verstehen können. Von deren eigenen Antworten ganz zu schweigen.

Eine Zumutung ist es aber, dass ich trotz mehrfachen Erklären und Intervenieren noch solche E-Mail erhalte.

„Hallo … Ich möchte bitte für Projektmanagement eine Klausureinsicht machen.“

Student, 2. Semester in Deutschland

Vermischtes

Heute ein Käffchen zusammen mit Detlef Stern. Schwerpunktthema: Betriebssysteme.

Schon immer mache ich unterwegs Schnappschüsse, meist um Dinge festzuhalten, die mich überraschen oder etwas außergewöhnlich sind. Eine solche Sammlung habe ich jüngst beim Ausmisten meines kleinen Hausservers gefunden. Ein paar Bilder davon werde ich sicherlich hier im Blog wieder verwenden.

Das heutige Foto stammt aus Göttingen, wo ich nach einer Besprechung im Mai 2017 noch mit ein paar guten Bekannten ein Abschlussbier nahm. Die Toilette der Kneipe war dann ein Schnappschuss wert, an die Kneipe selbst kann ich mich schon längst nicht mehr erinnern. Gerne nehme ich Hinweise über den Sinn und Zweck einer solchen Einrichtungsausstattung entgegen.

Da gibt es tatsächlich Menschen, die mich auf den Social Media vermissen. Nichts für ungut, aber ich vermisse dort nur ein paar wenige von jenen, die ich ansonsten aufgrund eines anderen Kontinentes kaum bis gar nicht mehr zu Gesicht bekomme. Der eigentliche Grund, warum ich vor den Social Media mit Social Media experimentierte. Dann aber geschah mit jenen Social Media, welche die Menschenmengen nur so anzogen genau das, was mit Menschenmengen schon immer geschieht, sie wurden alles außer sozial.

Dabei ist es schon seit gut 80 Jahren Gewissheit, dass man Menschen nur föderal organisieren kann, wenn man mit diesen Gutes erreichen möchte.

Pete Hegseth, der Mann fürs Grobe in der aktuellen US-Regierung hat tatsächlich die gesamte US-Militärführung einbestellt. Eine sehr außergewöhnliche Maßnahme. Ich sehe nur drei Gründe dafür. Erstens, man möchte sie alle exekutieren und die USA damit militärisch enthaupten. Zweitens, man möchte sie alle auf einmal entlassen, was ähnliche Turbulenzen verursachen würde, oder drittens, man möchte sie für den endgültigen Vollzug der Machtergreifung gewinnen. Lassen wir uns einmal überraschen.

E-Book

Bin bereits am neuen E-Book über die Hertensteiner Gespräche. Die letzten drei sind auf meiner Bücherseite zu finden. Es war von vornherein klar, dass dies eine Lektüre für absolute Polit-Nerds sein wird. Was ich aber nicht wusste ist, dass bisher laut epubli von den ersten beiden nur je zwei Exemplare gekauft wurden, davon je eines von mir selbst und vom dritten kein einziges — digitale Raritäten sozusagen.

Damit gebe ich diese Bücher eigentlich nur für mich selbst heraus. Und deshalb nutze ich das neue E-Book über die Hertensteiner Gespräche, um mir einmal die Kindle-Welt etwas näher anzuschauen.

Die Kosten für diese E-Books trage ich selber. Im Falle, dass damit einmal tatsächlich Geld verdient wird, landet dies in der Vereinskasse.

Dennoch ist es für unseren Verein ein Gewinn, weil die Bücher in Frankfurt und Leipzig für die kommenden Jahrhunderte hinterlegt bleiben und zudem inzwischen kostenfrei online-Werbung für die Hertensteiner Gespräche und die EUROPA-UNION machen.

Die jeweiligen Protokollanten motiviert es vielleicht sich als „Buchautor“ zu üben und wer weiß, vielleicht findet der eine oder andere dann am Schreiben sogar Gefallen.

Für mich ist es eine gute Gelegenheit, um mir die verschiedenen Arten und Vertriebsmodelle von E-Books einmal etwas näher anzuschauen, was ich sonst wohl nicht machen würde. Auf alle Fälle kann ich später mit gutem Gewissen mitreden, wenn das Thema auf E-Books kommt.