Höhenflug

13.10.02025 5 (7)

Beitragsfoto: Kleinkunst

Vermischtes

Wer kennt den Standort der obigen Aufnahme? Die Künstlerin ist in der gesamten Stadt unterwegs. Manchmal kann ich sie sogar bei ihrer Arbeit beobachten. Jene Arbeiten, die mir gefallen, versuche ich im Laufe der Zeit hier im Blog festzuhalten. Das Werk mit dem Käthchen fällt allerdings nicht darunter.

Die heutige Fahrt mit dem meseno-Bus war erfolgreich. Die neue Umwegstrecke ist ohne viel Mühen nun nur noch ein bis zwei Minuten langsamer als die Originalstrecke — landschaftlich betrachtet auf alle Fälle schöner. Und so ganz nebenbei kann man beobachten, wie die Bahn an der Frankenbahn bastelt.

Plötzlich war das „ActivityPub“ Plug-in wieder da! So ganz bekommt man diese Helferlein nicht mehr weg, sobald man sie einmal ins System gelassen hat. Ein Grund, warum ich dieses Blog sanieren muss. Seit Automattic beim Plug-in mitmischt, verwirrt dieses Tool noch mehr als zuvor, zumindest mich.

Vielleicht kann mir ein anderer Blogger einmal bestätigen, ob dieses Plug-in bei mir wenigstens halbwegs funktioniert.

Erfreulich, dass sich viele bereits für die 10. Hertensteiner Gespräche anmelden. Ich werde diesmal wieder selbst einen Gesprächskreis mit dem Arbeitstitel „Jugendverband versus Jugendarbeit“ anbieten wollen. Vielleicht findet sich ein junger Mensch, der diesen gerne mit mir moderieren möchte.

Wehrpflicht

Über manche Dinge, alleine meinem Seelenheil geschuldet, wollte ich eigentlich nicht mehr schreiben. Und dann muss ich lesen, dass unsere ewig gestrige Regierung nun darüber nachdenkt, das Losverfahren aus den 1960er-Jahren wieder zu reaktivieren. Das hat schon beim ersten Mal nicht funktioniert!

Völlig irre ist es, wenn man immer wieder dasselbe versucht und dabei hofft, dass etwas anderes dabei herauskommt!

Auch musste ich erfahren, dass sämtliche Bürgermeister wieder beim BMVg Schlange stehen, die es inzwischen schriftlich haben, dass ihre ehemaligen Bundeswehrliegenschaften nicht einmal von der Abfallwirtschaft einschließlich der Endlagersucher gewollt werden. Und so wird es die Politik wieder richten! Für einen Euro verschenkt, muss die Bundeswehr diese Liegenschaften nun für teures Geld zurückkaufen.

Aber nun wegen der Liegenschaften. Es gibt zwei Gründe für Kasernen und sonstige Verteidigungsimmobilien: erstens müssen sie ihren militärischen Wert haben und zweitens müssen sie für die dort stationierten Soldaten attraktiv sein! Besonders dann, wenn man gute Soldaten haben möchte und mit der Industrie um die besten und geeignetsten Menschen konkurriert.

Als Chef noch mit Wehrpflichtigen war ich in einer Kaserne stationiert, die keinen Bahnanschluss mehr hatte. Für die Industrie gab es zwar noch Gütertransporte per Bahn, aber nicht mehr für das eigene Militär. Schlimmer noch, um an eine Autobahn zu gelangen, musste man abenteuerliche und sehr lange Strecken zurücklegen! Der Übungsplatz viel zu klein und eher ein Naherholungsgebiet für die überalterte Bevölkerung vor Ort. Als Junggeselle hatte ich mich auf einem Bauernhof einquartiert, da die Kaserne zu wenig Unterkünfte hatte. Kulturelle oder gar Bildungsangebote für Menschen, die etwas mehr als halbwegs lesen und schreiben können, völlig fehl am Platz. Damals war ich so sogar noch richtig stolz darauf, dass ich es viel besser erwischt hatte, als die meisten meiner Kameraden! Dass es sogar noch wesentlich schlechter geht, durfte ich später erfahren.

Mein Fazit schon jetzt wieder, die Bundeswehr hat für alles und jeden Geld, außer für die eigenen Soldaten!

Wenn ich gute Soldaten möchte, dann muss ich nicht nur für eine entsprechende Besoldung sorgen, sondern vor allem auch für ein Lebensumfeld, das zu leben lohnt. Im Worst Case — und ich weiß wovon ich spreche (!) — können sich die Soldaten auf den Dienst und die Kaserne zurückziehen, deren Ehefrauen und Kinder bleiben aber auf der Strecke! Diese unglücklichen Menschen leiden unter dieser miserablen Situation weit mehr als der Soldat selbst. Die Trennungs- und Scheidungsraten sprechen schon hier für sich!

Jetzt muss es wieder die Wehrpflicht retten! Ein Fanal für unsere abgewirtschaftete Demokratie! Wir müssen erleben, wie die absolute Ungerechtigkeit erneut auch hier zur Staatsräson erhoben wird!

Nun zur Wehrpflicht! Das allerletzte Mittel in der heutigen Zeit, wenn man diese tatsächlich für die Landesverteidigung möchte!

Als Erziehungsinstrument für die jüngere Bevölkerung sicherlich gut geeignet, vor allem da unsere Schul- und Bildungssystem ebenfalls nicht mehr funktioniert. ABER, viel zu teuer und dabei noch völlig ungerecht!

Soldaten und auch Wehrpflichtige müssen kriegstauglich und auch willig sein. Ansonsten sind sie nur Kanonenfutter! Das weiß jeder, auch die „große Politik“! Schon für unsere Berufs- und Zeitsoldaten stellt die Politik weder das notwendige Geld, noch die Waffen, Ausrüstung und Gerät und schon gar nicht die Ausbildung und Betreuung sicher!

Die Politik will jetzt erstens nur Verantwortung und Handeln heucheln und zweitens gucken, wie sie möglichst billig an Menschen herankommt, die sehr viele Probleme lösen sollen: faule Angestellte und Beamte in den Ämtern und Behörden (–> COVID-19) entlasten, für alle möglichen Aktionen wie Parteitage bestuhlen, Feste absichern, Sandsäcke schleppen, Straßen kehren, Ernten einbringen und dazu noch den Pflege- und Sozialdienst aufpolstern.

Und wenn es zum Schwur (Krieg) kommt, all jene, die sich nicht drücken konnten oder wollten wie Chinesen und Russen in die Maschinengewehrsalven oder Drohnenattacken laufen lassen.

ABER egal wie, wenn wir eine Wehrpflicht wollen, dann muss diese möglichst gerecht sein! Sie muss für alle gelten! Frauen wie Männer, jene dazwischen und auch außerhalb. Auch für alle, die hier in Deutschland leben! Russen, Ukrainer, Chinesen, Türken, Italiener oder Afrikaner.

Auch muss damit einhergehend die Fahnenflucht und die Drückebergerei wieder zu einem der größten Verbrechen erkoren werden! Ansonsten ist die Wehrpflicht absolut sinnlos!

  • Es muss eine Musterung für 100 % der Menschen in Deutschland her!
  • Dort wird festgestellt wer wehrfähig ist oder nicht! Wer nicht wehrfähig ist, wird aussortiert und später zwingend mit Gefängnis bestraft, wenn er hinterher als Sportler oder völlig Gesunder sein Leben weiter fristet.
  • Auch jene, die falsche Atteste und Bescheinigungen erstellen, müssen zwingend mit Gefängnis abgeurteilt werden. Auch dann, wenn bereits Jahre vergangen sind; keine Verjährung!
  • Alle Wehrfähigen, die Gewissensgründe zur Geltung bringen, müssen zwingend ohne jegliche Ausnahme einen adäquaten Ersatzdienst leisten, besser noch in den militärischen Sanitätsdienst eingebunden werden, wo sie Leben retten können. Kofferträger bei Politikern oder Aufsicht in einem Jugendhaus dürfen dabei nicht angerechnet werden.
  • Alle noch verbliebenen Wehrfähigen werden nach einer Bestenauslese gereiht und treten bei Bedarf ihren Wehrdienst an. Die Besten zuerst, die weniger guten zuletzt.
  • Wer seinen Wehrdienst zu 100 % geleistet hat, der erhält eine Entschädigung. Hier könnte man z. B. künftig die Einkommenssteuer maßgeblich reduzieren.

Wir leben in Deutschland bereits in einem sehr ungerechten Staat!

Ungerecht gegen die Reichen, gegen die Armen, gegen den Mittelstand, gegen die die arbeiten, gegen die die nicht arbeiten, gegen uns Deutsche, gegen Ausländer — die Ungerechtigkeit wird von fast allen nur erdenklichen Seiten tagtäglich zumindest gefühlt!

Jeder etwas Ältere von uns hat die Ungerechtigkeit der Wehrpflicht noch hautnah selbst miterlebt! Wenn wir diese nun auch noch oben drauflegen, dann wird unsere Demokratie nicht mehr zu retten sein.

Demokratie steht und lebt davon, dass wir Bürger an einen halbwegs gerechten Staat glauben. Deshalb müssen wir an der Glaubwürdigkeit wieder mehr arbeiten — eine Wehrpflicht wie anno dazumal erreicht genau das Gegenteil.

Höhenflug

Der Elefant im Raum auf dem vergangenen Bundeskongress, warum nur hat die AfD diese großen Erfolge?

Zum einen hat unsere Demokratie ein waschechtes Glaubwürdigkeitsproblem, wobei fast alle daran glauben, dass es bei uns nicht mehr gerecht zugeht. Es gibt zwar nur die Gerechtigkeit im Himmel alleine, aber dennoch muss der Demokrat daran glauben können, dass wir Menschen vor dem Gesetz und dem Staat alle gleich sind und auch entsprechend behandelt werden.

Zum anderen akzeptiert jeder Mensch den Staat nur dann, wenn dieser auch halbwegs als Staat funktioniert. Wenn die Bahnen nicht mehr pünktlich fahren und der Rest der Welt bereits über uns lacht, wenn unsere Schulen und Brücken nur so zerbröseln, wenn sämtliche Behördengänge zu einer Lebensaufgabe werden, die Funklöcher größer sind als das Ozonloch und wir nicht mehr wissen, ob wir im Winter überhaupt noch heizen können, dann fangen wir an von Staatsversagen zu sprechen!

Und das sind genau die Gründe, die die Menschen in die Fänge von Politikern treiben, die sehr einfache und verständliche Lösungen versprechen, wie man beides wieder lösen kann! Schlimm dabei, dass dies meist die Politiker sind, die genau für diese Probleme sorgen.

Und genau auf dieser Welle surft nun die AfD. Ohne Probleme sammelt sie alle Unzufriedenen in diesem Land ein und kann nun zusammen mit ihrer antidemokratischen Wählerschaft Mehrheiten im Land erreichen.

Was viele zu viele unserer Mitbürger dabei nicht verstehen ist, dass sobald die AfD oder eine andere totalitaristische Partei die Mehrheit erreicht, die Probleme von Gerechtigkeit oder einem funktionierenden Staat keine Rolle mehr spielen werden! Diese werden über Nacht einfach durch eine Diktatur ersetzt. Und wer dann noch daran glaubt, dass er Probleme hat, der kommt ins KZ.


Kaisers-Turm

7.7.02025 5 (7)

Beitragsfoto: Aussicht auf Heilbronn

Vermischtes

Die Innovationsfabrik 2.0 hatte ich mir schon einmal im Rohbau angeschaut. Nun ist sie fertig und auch schon fast in Gänze vermietet. Auf alle Fälle passt das neue Gebäude besser zum Startup-Gedanken als die vorherige „Fabrik“ im Weipert-Gebäude. Dort ist inzwischen die Programmierschule 42 untergebracht, wobei der einzige mir bisher bekannte Student einen guten Eindruck hinterlassen hat.

Und wenn ich mich richtig erinnere, dann gab es dort auch einmal ein Diskothek, die mir nach einem unerfreulichen Event nur noch als Schießhalle in Erinnerung blieb. Zu meinem Leidwesen gibt es inzwischen viel zu wenig Tanzgelegenheiten in Heilbronn, von Bällen einmal ganz zu schweigen. Dabei ist eine Gesellschaft in der nicht mehr getanzt wird, weder wünschenswert noch zukunftsfähig.

80 Jahre nach Kriegsende haben wir immer noch nicht die Eisenbahninfrastruktur der Vorkriegszeit wieder hergestellt, geschweige denn verbessert. Bei der Stadtbahn oder gar der Hafenbahn sieht es noch um einiges schlechter aus. Und es gibt noch die eine oder andere Baulücke, wenn nicht gar noch Kriegsruine in unserer Stadt. So dürfen wir davon ausgehen, dass die letzten Kriegsschäden erst gut 100 Jahre nach Kriegsende beseitigt sein werden. Als junger Mann, der noch in den Ruinen spielen durfte, war ich da um einiges optimistischer. Heute würde ich mich schon darüber freuen, wenn nicht der nächste Krieg noch vor dem Abschluss des Wiederaufbaus kommt.

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus und so deckt jetzt die SPD die kriminellen Machenschaften von Jens Spahn. Dafür erhält sie wohl weiterhin Straffreiheit für den CumEx-Kanzler und dieser seinen gewünschten Mitarbeiterstab. Und somit ist die Aussage von Minister Willi Winzig (1962) bewiesen, dass man alles ungestraft anstellen kann, sobald nur ausreichend Steuergelder dabei verschwendet werden. Wegen der Inflation sind es heute schon ein paar Milliarden Euro und so fällt es auch nicht mehr auf, wenn ein paar Millionen Euro davon in der eigenen Tasche landen.

Kaisers-Turm

Schon eine ganz Weile her, dass ich dort war. Es dürfte nach der ersten Inbetriebnahme als Gaststätte gewesen sein. Einst nach seiner Fertigstellung 1939 ein knapp 50 Meter hoher Warenspeicher der früheren Kaffeerösterei Kaisers, danach wohl Büro- und inzwischen ein Restaurantgebäude.

Und so nutzten wir den gestrigen Abend und probierten einmal den Club Kaiser aus. Zu viert, meine Schwester war mit ihrem Mann wieder einmal in Heilbronn, konnten wir dort einen sehr angenehmen Abend verbringen.

Und so ganz nebenbei konnten wir meinen Ausstellungsbesuch in Trier fest einplanen. Marc Aurels Schriften kenne ich bereits, nun bin ich gespannt darauf, was es sonst noch so alles zu sehen, lesen und hören geben wird.

Neue Ideen

Jüngst hier ein Thema an ganz anderer Stelle und schon gibt es etwas Neues über unsere Stadt zu berichten.

Genuss mit Aussicht

Entdecken Sie einzigartige Orte mit unserem exklusiven Geheimtipp: Ein Frühstück für Zwei oder eine köstliche Genießerplatte am Abend auf dem Hafenmarktturm. Hoch über den Dächern der Stadt genießen Sie nicht nur einen atemberaubenden Ausblick, sondern auch ein romantisches Séparée in historischen Gemäuern. Das Café Mon âme in der Hafenmarktpassage verwöhnt Sie mit frischen und extra-leckeren Produkten.

Für 2 bis 8 Personen, von April bis Oktober täglich buchbar.

Stadt Heilbronn (zuletzt aufgerufen am 6.7.2025)

Das Ganze wird von Mon âme, einem kleinen französischen Café in der Hafenmarktpassage, veranstaltet. Bisher bin ich nur am Café vorbeigeschlendert und jedes Mal, wenn ich etwas Zeit mitbrachte, war leider kein Platz mehr frei.

Ob sich diese neue Idee nun durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle ist es den Organisatoren zu gönnen. Ich versuche weiterhin erst einmal einen Platz im Café zu ergattern, was auch eher zu meinem eigenen Geldbeutel passen dürfte.

Auch die immer wieder neuen Ideen, die das Schaufenster von Optik Fickartz aufzuweisen hat, laden zu einem Schaufensterbummel ein. Gut wäre es, wenn sich auch andere Firmen solche Mühe mit ihren Schaufenstern gäben.

Selbstverständlich ist auch der Service im Laden selbst bestens. In den letzten gut 50 Jahren wurde ich niemals enttäuscht. Und so kann man davon ausgehen, dass das bereits seit 1921 so ist — Tradition verpflichtet.

„We do not speak of better and worse stones, unless of course we have assigned a function to the stone.“

John R. Searle (1996: 15)

Bluescreen

13.5.02025 5 (9)

Beitragsfoto: Blue Screen

Rätsel

Ich gehe weiterhin gerne in unserer Stadt spazieren, auch wenn die lokalen Fußgängerwege immer mehr zu Rennstrecken für Radfahrer mit oder ohne Hilfsmotor werden. Dann aber schon wieder lustig, wenn sich Auto- und Radfahrer auf dem Fußweg darüber streiten, wer nun Vorfahrt hat. Sobald das Wetter wieder etwas schlechter wird, bekommen wir Fußgänger unsere Wege aber wieder zurück.

Bei einem solchen Spaziergang entstand die nun folgende Aufnahme. Wer kann mir mitteilen, wo diese Aufnahme entstand?

Neckaraue

Man könnte — wenn man bedauerlicher Weise kein Heilbronner ist — obiges Bild nun auf einen Chatbot hochladen und mit einer KI nach dem Ort suchen lassen. Das sollte inzwischen halbwegs funktionieren. Auch auf diese Antworten freue ich mich; noch mehr, wenn dabei die Quelle genannt wird.

Basteln

Ganz nebenbei lese ich in Blog-Beiträgen aus meiner Blogroll, dass der eine oder andere Blogger mit dem Frühjahrsputz begonnen hat oder einfach so wie ich permanent an seinem Blog bastelt. Auch gibt es wieder die eine oder andere Blog-Woche sowie die obligatorischen Schneebälle; was ich davon halte, habe ich bereits geäußert.

Spannender, dass das eine oder andere Blog-Projekt sehr schnell wieder vom Netz genommen wurde, passierte mir in den letzten Jahren auch sehr oft. Man hat eine Idee und setzt diese sofort um, einfach weil man es kann und stellt erst hinterher fest, dass es kaum einen anderen interessiert und all die Liebesmühe für die Katz war — zumindest aber konnte man dabei seine eigenen Fertigkeiten üben.

Für Hobby-Blogger und -bastler wie mich ist dies auch völlig in Ordnung. Für Profis aber der falsche Weg! Und so muss man auch als Blogger wissen, in welcher Rolle man gerade unterwegs ist und agiert.

Nebenher konnte ich auch ein paar Lösungsversuche von Studenten betrachten, hier wäre es besser, wenn diese zumindest versuchen, wenigstens etwas professionell zu werden. Mir als künftiger Informatiker Word-Dokumente zuzusenden, geht einfach gar nicht! Das lasse ich nicht einmal den Studenten der Geisteswissenschaften durchgehen.

Wie ich es aber jüngst in einem Heilbronner Discounter erleben durfte, basteln inzwischen auch die Profis immer öfters. Dafür werden unserer Stadt jetzt vom Land Steuergelder zur Verfügung gestellt, dass man im Gemeinderat und der Stadtverwaltung an einer Seilbahn basteln kann. Dass dies meist in die Hose geht, können wir bereits seit Jahrzehnten in der Turmstraße sehen; wohin sind nur all diese Steuergelder geflossen?

Wenn das mit der Frankenbahn nichts mehr wird, weil diese, wie inzwischen unsere Stadtbahn auch, noch weiter zurückgebaut wird, dann könnte man die Seilbahn doch bis hin zum Stuttgarter Flughafen verlängern — man gondelt dann einfach völlig entspannt über den Stau auf der BAB 81 hinweg, fährt am Kesselrand von Stuttgart mit einem schönen Blick auf die Stadt entlang und schwebt dann gleich neben den Jets am Flughafen ein. Das alles dürfte mit dem neuen Bundeshaushalt überhaupt kein Problem mehr sein! Vorausgesetzt, dass man hierbei einmal das Basteln einstellt und die Arbeit an Fachkräfte vergibt.

Wochenstart

Auch wenn es am Montag nicht an Terminen mangelte, galt es dennoch erst einmal Wunden zu lecken. Da passte es ganz gut, dass der meseno-Bus nicht so richtig voll wurde — schon etwas weniger zum Schleppen.

Abends konnte ich doch nicht widerstehen und schnipselte zusammen mit meiner besseren Hälfte im Garten. Demnächst muss dann das Schnittgut entsorgt werden. Schnipseln macht aber eindeutig mehr Spaß!

Und da mir Nasser Sarout bereits ein paar Videoaufnahmen vom Europa-Ball zur Verfügung gestellt hat, fange ich damit an, ein paar davon auf den YouTube-Kanal dieses Weblogs zu stellen.

Die Ballgäste können gerne auch zu ihm ins Fotostudio kommen und sich dort ihr erstes Paarfoto gratis abholen. So wie ich Nasser kenne, wird es nicht bei einem einzigen Foto bleiben. Auch ich werde mir zusammen mit meiner besseren Hälfte demnächst ein paar Fotos mit nach Hause nehmen.

Derweil kommen auch die ersten Reaktionen zum Europa-Ball bei mir an. Erfreulich die konstruktive Kritik, die uns helfen wird, den Europa-Ball noch besser zu machen. Auf alle Fälle wird es ab dem kommenden Ball auch Nachtisch zum Essen geben. Für eine bessere Ausleuchtung der Gruppen suche ich bereits einen Freiwilligen, der sich darum besser kümmern wird, als ich es kann.

Erstaunlich auch, von wie weit die Reaktionen zum Europa-Ball kommen, selbst am Bodensee hat man unseren Ball positiv aufgenommen. Was mich nun hoffen lässt, dass sich Tanzbegeisterte aus allen Ecken unseres Landes einen Platz beim kommenden Europa-Ball reservieren werden.