Tümpel

3.9.02025 5 (7)

Beitragsfoto: Tümpel | © Bettina Kümmerle

Bloggerschelte

Liebe Mitblogger, es ist mir völlig wurscht [egal], wie oft und warum Ihr gelesen werdet! Auch interessiere ich mich nicht für Eure Versuche, über die Social Media mehr Gehör zu finden; auch nicht, warum es dann vielleicht doch nicht geklappt hat [Heul].

Noch weniger interessiere ich mich dafür, mit welchen Werkzeugen ihr Eure vermeintlichen Leser mitplotten könnt oder auch nicht. Und schon gar nicht dafür, wie viele Leser Ihr dann vielleicht tatsächlich habt [Schwanzvergleich]!

Ich interessiere mich für Euch, weil Ihr lebensechte Inhalte, Ideen, Überzeugungen, Ideale, Ansichten und damit für mich Interessantes liefert. Und sobald Ihr den Boden unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung verlasst, bin ich als Leser auch schon wieder weg.

Bis dahin aber lausche ich und warte regelrecht darauf, wieder von Euch etwas zu lesen. Manche von Euch sind mir — obwohl ich die meisten nicht kenne — über die Jahre hinweg so richtig ans Herz gewachsen.

Also bloggt bitte weiter und lasst den Scheiß mit dem Influencer-Gehabe. Falls Ihr es einmal tatsächlich zu einem „Internet-Star“ schafft, dann interessiert sich wirklich keiner mehr für Eure Inhalte.

Und sobald Ihr dereinst wie Fefe weg seid, bedauern dies nur sehr wenige — noch weniger als Ihr selber denkt! — by the way weiß jemand etwas über Felix von Leitners Verbleib?

Vermischtes

Die richtig schmutzigen Dinge bleiben unter der Decke, und das war schon immer so. Deshalb werden weder die Epstein-Files noch die Spahn-Files veröffentlicht werden. Man darf den Grünen anrechnen, dass sie es wenigstens versucht haben; dann aber wurden sie bestimmt daran erinnert, dass es u. a. auch Özdemir-Files gibt. Der will demnächst noch etwas werden und so bleibt es wie immer: keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus.

Wer nun aber denkt, es könne nicht noch schlimmer kommen, der muss sich nur die völlig durchgeknallten Kriminellen der AfD anschauen: man merke sich, es geht immer noch schlimmer!

Gestern trafen sich zwanzig Europäische Föderalisten zum Europastammtisch und wir hatten wie immer unseren Spaß, weniger aber mit der Gaststätte. Diese kenne ich noch aus meinen DLRG-Zeiten, als mir einmal sechs Weizen abgerechnet wurden, obwohl ich leider keine sechs mehr trinken kann. Als wir es dann zum ersten Mal mit der EUROPA-UNION versuchten, hatte ich noch etwas weniger Glück und eine Taube garnierte mein Steak — dies müsste hier als Blog-Beitrag zu finden sein. Da der Rest aber stimmig war, ließ ich mich auch dieses Mal überstimmen und wir trafen uns erneut in dieser Gaststätte.

Nun weiß ich endlich auch, wie es zu der damaligen Abrechnung der Weizen kam. Man kann in diesem Restaurant die Weizen schneller bestellen, als man sie geliefert bekommt. Heute musste ich eine Stunde auf mein erstes Weizen warten, was halb so schlimm war, da ich zusammen mit Herbert Burkhardt wartete. Er gab später entnervt auf, ich blieb als Vorsitzender bis zum bitteren Ende und konnte noch zwei weitere Weizen ergattern. Meine Leser außerhalb von Baden-Württemberg kennen dieses Getränk bestimmt unter dem Namen Weißbier.

Manche Stammtischler tranken es kastriert oder in einer mir bisher unbekannten Mixform, was die Service-Kräfte noch etwas mehr verwirrte. Am Ende des Stammtisches suchte ich die Aussprache und bin nun beruhigt, denn es ist keine Bösartigkeit der Gaststätte, sondern nur Unfähigkeit. Und ich habe tatsächlich inzwischen etwas gelernt, denn wenn man zu blöd für seinen Job ist, dann ist das völlig in Ordnung.

Übrigens, der dort angebotene Zwiebelrostbraten kostete 35 Euro. Als junger Mann hätte ich sicherlich gefragt, ob die Bedienung mit dabei ist — ich weiß, das wäre heute politisch unkorrekt.

Aber auch so ist mein Fazit nach mehreren Besuchen sehr eindeutig: gute Location, sehr viele nette Angestellte, noch mehr dämliche Kunden und der Wirt wird sich bestimmt dumm und dämlich verdienen.

Das obige Bild ist erneut ein „Suchbild“; ich habe es meinen ortskundigen Lesern inzwischen etwas schwieriger gemacht. Detlef Stern behauptet, er hätte dort einmal Schildkröten erblickt. Heute konnte ich eine solche tatsächlich bestätigen — aber nicht, dass sie noch am Leben war.

Kleine Geschichte

Ein altergrauter Stabsoffizier wurde zu einer Besprechung ins Ministerium gerufen. Dazu reiste er bereits am Vortag an und suchte sich in einer naheliegenden Kaserne eine Unterkunft. Da er nicht schlafen konnte, wandelte er durch die noch ältere Kaserne und betrat zum Schluss die OHG.

Erwartungsgemäß war nur noch eine Ordonnanz da und so setzte er sich an einen Tisch in der Ecke und trank sein DAB. Als er dort viele Kerben im Tisch vorfand, rief er die Ordonnanz herbei und wollte wissen, was es mit diesem Vandalismus auf sich hätte.

Erst druckste der Soldat ein wenig, dann wies er den Offizier darauf hin, dass dieser am Leutnantstisch säße und wenn diese zu viel gebechert hätten, sie ihre Hosen herunterließen und einen Vergleich anstellten. Die Kerben zeigten den jeweiligen Gewinner, und der musste dann seine Biere nicht bezahlen.

Der Offizier sinnierte noch ein wenig, guckte sich die Kerben etwas genauer an und ließ seine Hose herunter. Triumphierend ritzte er eine neue Kerbe in den Tisch. Dann rief er die Ordonnanz herbei und zeigte ihm ganz stolz die neue Kerbe.

Dieser guckte sich Kerbe und Tisch an und sagte dann lapidar: „Herr Oberst, die Herren Leutnante messen von der anderen Seite aus.“

Zugabe

Größenvergleiche werden gerne auch bei Staaten vorgenommen. Und da unsere Karten eher ein falsches Bild der tatsächlichen Größe von Ländern vermitteln, gibt es nun eine Website, bei der man mit den einzelnen Staaten etwas spielen kann und so eine realistischere Einschätzung erhält.

The True Size of …


Galerie

Bildersammlungen 4.3 (6)

Beitragsfoto: Galerie | © Alexa auf Pixabay

Über all die Jahre habe ich immer wieder einmal versucht, mein Weblog ohne Bilder zu gestalten. Letztendlich bin ich aber immer wieder zu den „Aufmacherbildern“ zurückgekehrt, da diese den Blog meist doch noch verschönern aber auf alle Fälle mehr Leser für die Blog-Beiträge anlocken.

Und so stand ich jedes Mal wieder vor der Herausforderung, um genügend Fotos für die Beiträge zu erhalten. Da ich nicht in der Lage war, jeden Beitrag mit eigenen Aufnahmen zu versehen, musste ich mich sehr schnell nach weiteren Quellen umschauen. Dies führte zudem zur Frage nach den jeweiligen Urheberrechten.

Hier finden Sie nun eine Sammlung verschiedener Bilderanbieter, die lizenzfreie Fotos anbieten oder auch Fotos für die man Nutzungsrechte erwerben muss.

Adobe Stock

Adobe Stock ging aus der 2015 erfolgten Übernahme von Fotolia hervor, das bereits 2004 in New York gegründet worden war.

Das Herunterladen der Fotos ist kostenpflichtig. Adobe bietet neben einem Abonnement auch sogenannte Credits an, mit denen man Nutzungsrechte erwerben kann.

Website

Freepik

Freepik wurde 2010 von Alejandro Sánchez, Pablo Blanes und Joaquín Cuenca in Malaga gegründet.

Seit 2015 kann man mit einem Premium-Konto mehr Bilderrechte erwerben; die Quelle muss dabei nicht angegeben werden, was ich dennoch empfehle.

Website

Getty Images

Getty Images wurde 1995 von Mark Getty und Jonathan Klein gegründet und verfügt über ein Archiv von mehr als 80 Millionen Bildern und Illustrationen sowie rund 30 000 Stunden Filmaufnahmen. Damit zählt sie zu den größten Bildagenturen weltweit. Der Firmensitz ist in Seattle.

Die Nutzungsrechte für die Fotos und andere Medien sind kostenpflichtig.

Website

IMAGO (Kooperation mit Shutterstock)

IMAGO wurde 1997 in Berlin gegründet. Inzwischen können über 300 Millionen Bilder und Videos aus den Bereichen News, Sport, Entertainment und Creative können über IMAGO lizenziert werden.

Website

iStock (by Getty Images)

iStock wurde 2000 von Bruce Livingstone in Calgary gegründet. 2006 wurde iStock durch Getty Images übernommen. Ursprünglich kostenlos ist es heute kostenpflichtig.

Website

Openverse

Openverse ist der Nachfolger von CC Search, das 2019 von Creative Commons gestartet wurde. Seit 2021 gehört es zu WordPress. Die Bilder sind kostenfrei, aber man muss sorgsam darauf achten, dass die dort angegebenen Lizenzen auch gültig sind.

Website

Pexels

Pexels wurde 2014 von Ingo und Bruno Joseph in Fuldabrück gegründet und ist eine Datenbank für Stockfotos und -videos. Die Nutzung und das Herunterladen der Medien ist gemäß der aktuellen Lizenz kostenlos. Ich empfehle aber die Nennung der Quelle.

Website

Photocase

Photocase wurde 2001 in Berlin gegründet und bot bis zum 20. Dezember 2024 gegen Entgeld linzenzfreie Fotos an. „Kurz und schmerzlos per Direktkauf oder günstig und bequem per Credit-Guthaben. … Lizenzfreie Fotos (royalty-free) mussten im Gegensatz zu lizenzpflichtigen Fotos (rights managed) und trotz des irreführenden Namens nur einmal bezahlt werden. Kostenlose Bilder gab es bei Photocase nicht, auch keine Creative Commons Lizenzen, aber die Preise waren fair.“

Pixabay

Pixabay wurde 2010 in Ulm gegründet und ist eine Website für Fotos, Illustrationen, Vektorgrafiken, Videos sowie für Musik und Soundeffekte. Entwickelt wurde sie von Hans Braxmeier und Simon Steinberger und umfasst inzwischen mehr als vier Millionen Bilder, die von Fotografen und Grafikern der Online-Community zur Verfügung gestellt werden.

Die Fotos unterliegen einer „Pixabay-Lizenz“ und können damit für viele Anwendungen kostenlos und ohne Nennung der Quelle verwendet werden. Ich empfehle allerdings die jeweilige Quelle mit anzugeben.

Website

Shutterstock

Shutterstock wurde 2003 vom Fotografen Jon Oringer in New York gegründet. Inzwischen verfügt sie über eine Bibliothek mit über 200 Millionen Stock-Fotos, Vektorgrafiken und Illustrationen.

Die Nutzungsrechte für die jeweiligen Fotos und Grafiken müssen vom Nutzer erworben werden.

Website

Unsplash (Kooperation mit Getty Images)

Unsplash ging 2013 online und ist eine Website für Fotos, die von ihren Urhebern der Online-Community zur kostenlosen Verwendung zur Verfügung gestellt werden. Die Website stammt aus Montreal und die Gründer sind Mikael Cho, Luke Chesser, Stephanie Liverani und Angus Woodman.

Die aktuell geltende Lizenz erlaubt eine weitgehende, auch kommerzielle Nutzung der Aufnahmen ohne Namensnennung. Ich empfehle die jeweilige Quelle immer mit anzugeben. Die Unsplash-Lizenz gilt nicht für Personenfotos, Firmenlogos und Kunstwerke.

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